Kundgebung und Gesprächsrunde »Abschiebung statt Abschluss?«, 29.4.2026 am Kiosk of Solidarity und in der Ausstellung ›Sorgende Stadt‹ im Pavillon.
In Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen des ASH-Projektseminars ›Soziale Arbeit als urbane Praxis‹ sowie mit der ›Migrant Worker & Student Canteen‹, sowie der Ausstellung ›Sorgende Stadt‹ von ASH Zwischenräume, zeigte sich der Kiosk of Solidarity solidarisch mit migrantischen Studierenden, die von Abschiebung bedroht sind – aktuell etwa an der IU Internationalen Hochschule Berlin. Gemeinsam mit der Migrant Worker & Student Canteen und dem Lieferando Workers Collective Berlin haben wir auf Ausbeutung, prekäre Lebensbedingungen und politische Kämpfe aufmerksam gemacht.
Von 17-18.30h fand im grünen Pavillon ein Gespräch mit Rohit Arora (Lieferando Workers Collective
@lwc_berlin ), Anzal Kareem und Aju John (beide Migrant Worker & Student Canteen
@gerechtearbeit ) statt, das die sich zuspitzende Situation internationaler Studierender beleuchtet hat: Aufgrund neuer Bewertungen ihrer Studiengänge sind viele von Abschiebung bedroht und müssen unter prekären Bedingungen arbeiten. Im Fokus standen fehlender Zugang zu Wohnraum und Versorgung sowie Ausbeutung im Niedriglohnsektor – oft ohne Vertrag und unter existenziellem Druck.
Diese Kiosk-Aktion war gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf.
@pfd.marzahn.hellersdorf
Fotos:
@monikakeiler
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Rally and panel discussion »Deportation Instead of a Resolution?«, April 29, 2026
at the Kiosk of Solidarity and in the exhibition ›Sorgende Stadt‹ in the pavilion.
In collaboration with participants in the ASH project seminar ›Social Work as Urban Practice‹, the ›Migrant Worker & Student Canteen‹, and the exhibition ›Sorgende Stadt‹ by ASH Zwischenräume, the Kiosk of Solidarity showed solidarity with migrant students facing deportation – currently, for example, at IU International University Berlin. Together with the Migrant Worker & Student Canteen and the Lieferando Workers Collective Berlin, we drew attention to exploitation, precarious living conditions, and political struggles.
@ngbk_berlin @ash_berlin @urbanepraxisberlin