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Anujah

@anujahf

cultural scholar | curator | filmmaker Artist collective: @parallelgesell
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"இனி வந்தென்ன வராமல் என்ன [Obgleich ich komme oder gehe]–Briefe aus der Kantstraße 104a" ist ein doku-fiktionaler Kurzfilm über das Leben von tamilischen Geflüchteten in einer West-Berliner Asylunterkunft. Auf zwei Stockwerken verteilt lebten in dem Charlottenburger Wohngebäude in 1980ern etwa 60 Personen: Es kamen Frauen mittels Schlepper, deren ursprüngliches Ziel Italien war. Es kamen Männer aus politischen radikalisierten Parteien, Internationalist*innen trafen auf Nationalist*innen, die Spannungen hierzu brachten sie mit in die Pension Kant. Manche blieben für eine Nacht ohne Asyl zu beantragen, manche mehrere Tage, Wochen, Monate vor ihrer Weiterreise ins westlichere Deutschland, nach Frankreich, England oder gar Kanada. Für manche war es der Beginn ihres Lebens in Berlin. Für den Kurzfilm war ich mit ehemaligen Bewohner*innen im Gespräch, die heute in Berlin, Paris, London und Toronto leben. Ihre Erinnerungen der Zeit sind Grundlage für fiktionalisierte Briefe, die ich und weitere Tamil*innen zweiter Generation aus Berlin eingesprochen haben. Private Archivbilder verschmelzen dabei mit gegenwärtigen Aufnahmen aus dem Gebäude und eröffnen damit Resonanzräume des Dazwischen. Ende Juli, zum 40. jährigen Gedenken zum கறுப்பு ஜூலை [Black July] feierte der Kurzfilm Premiere und ist derzeit noch im Rahmen der Installation "Kantstraße 104a: eine Archivbefragung" in @villaoppenheim bis zum 22. Oktober 2023 zu sehen. Mehr Infos oben im Link. 🎙️Mit Voice-Over Stimmen von: @methuthavam @nilafynest @raaand @sowmy.ah 🎚️🎧Schnitt und Sound-Design: @funghib 📽️Kamera: @johannes_windolph 🎤Ton: #merlenanamimerkel 📝Tamilische Übersetzung: @raaanand 🖍️Lektorat, UT Deutsch: @js_findswords ✏️Lektorat, UT Englisch: @karthi_ka_93 🎨Filmplakat Illustration: @murukku 👾Filmplakat & Grafik Installation: @golnarkat 💻Webseite: @azinolin 🙏🏾🙏🏾Vielen lieben Dank für euren Vertrauenvorschuss bei diesem Herzensprojekt! Es war meine erste Regie-Arbeit und ich bin dankbar für unsere bewegende Zusammenarbeit. Gefördert von @senkultgz Filmproduktion unterstützt von @filmarche
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2 years ago
Im November 2025 eröffnete "Every Artist Must Take Sides - Resonanzen von Eslanda und Paul Robeson". Es ist ein Ausstellungs- und Festivalprojekt, dass ich gemeinsam mit Lina Brion @lllinabr_ für die Akademie der Künste als Künstlerische Leitung kuratiert habe. In den vergangenen anderthalb Jahren der Recherche im Archiv und Vorbereitung für das Projekt, habe ich unsere Gegenwart auch aus dem (vergessenen) Erbe der Robesons hindurch betrachten gelernt: ihre Praktiken des Widerstands, des Umgehens von staatlicher Repression, des Hackings von Technologien für ihren fortdauernden Kampf und für die Verbindung verschiedenster Kämpfe, sind immernoch inspirierend. Und zugleich warf die Beschäftigung mit Eslanda und Paul Robeson die Frage auf, mit welchen Begehren wir heute auf jene vergessene Held*innen blicken. Die Ausstellung versammelte 12 zeitgenössische künstlerische Positionen, die sich mit den Kämpfen der Robesons für die Jetztzeit auseinandersetzen und zeigte begleitend Archivmaterial zum Wirken der Robesons. Ausstellung: 13. Nov 2025 bis 25. Jan 2026 Festival: 23. & 24. Jan 2026 Mit künstlerischen Arbeiten von @sysclark @toxithegoat @dreadscottart @angela_ferreira__ @kirstenreese #matanaroberts @masimbahwati #patriciakearsenhout @_ravenative_ @lia_dostlieva @el_gerund @leila.rufus @katharina.warda Danke @tomke_braun und @johanna.m.keller für das Vertrauen und die schöne Zusammenarbeit an der @akademiederkuenste . Danke an @stooooooodio für das großartig Design. Danke an @rossikoetz für die beeindruckende Ausstellungsarchitektur. 1: Reel mit Ausstellungstitel, Design by Stoooodio. 2: Auszug aus der Eröffnungsrede 3: Guided Tour vor der Arbeit von James Gregory Atkinson 4: Performance by Masimba Hwati, Foto: M. Pfau 5: Art Work by Dread Scott, Foto: M. Pfau 6: Art Work by patricia kaersenhout, Foto: Moritz Haase 7|8: Archivmaterial zu Eslanda & Paul Robeson, Foto: Moritz Haase 9: Wenn Freiberuflerinnen kurz ein Büro haben...
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3 months ago
Join us in celebrating the last day of Pongal and to raise funds for flood relief in Sri Lanka. Come early for Pongal Rice and snacks. Listen to reports from those organising on the ground in the aftermath of Cyclone Ditwah, Sri Lanka. Stay for films and music from Suriya Women’s Development Centre. All funds raised on this day will go to verified grassroots organisations. 🚪: 16:00 Come early and stay late, looking forward to seeing you there Post: @roopiostudio
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4 months ago
Exhibition views from 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀_𝗽𝗹𝗮𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 🌿✨, on display until 8 November 2025 at station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀_𝗽𝗹𝗮𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 🌿✨ As part of @berlinartweek The exhibition ›Trans_plantationen‹ focuses on the moment of transplantation as a multilayered border crossing between countries, social groups, genders, and identities. An installation by Anujah Fernando asks what memories remain in a fleeting place such as an asylum shelter when people have long ceased to live there. Through atmospheric images of cityscapes and close-ups, the two-channel installation ›Bacha Posch‹ by Yalda Afsah and Ginan Seidl tells the story of a 13-year-old Afghan girl growing up as a boy in Mazar-i-Sharif, who consciously assumes the duties and freedoms of her role. The collectively created installation ›Rhizom‹, directed by Juan Camilo Alfonso with residents of Hellersdorf, shows plant imprints of the disappearing green space ›Place Internationale‹ embroidered on paper and fabric. Open to visitors every Thu + Sa from 3 p.m. to 7 p.m. Artists: Anujah Fernando, Ginan Seidl & Yalda Afsah, Juan Camilo Alfonso nGbK work group station urbaner kulturen: Juan Camilo Alfonso, Jochen Becker, Eva Hertzsch, Margarete Kiss, Constanze Musterer, Adam Page, Katharina Ziemke Image credits: „Trans_plantationen“ exhibition at the station urbaner kulturen © Nihad Nino Pušija
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6 months ago
𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀_𝗽𝗹𝗮𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 🌿✨ “Does it matter now if I come or go” Screening and Artist Talk with Anujah Fernando and guests 📆 Saturday, 01. Nov, 5PM 📍 station urbaner kulturen/nGbK Hellersdorf ❗️ no registration required / free admission 🗣️ German, English, Tamil Screening: இனி வந்தென்ன வராமல் என்ன [Does it matter now if I come or go] Letters from Kantstrasse 104a + Artist Talk with Anujah Fernando and guests What memories remain in a transit location? What conditions determine the decision to migrate, and do these change over time? Based on the artistic work of Anujah Fernando, we will discuss the working conditions of migrants and their influence on migration decisions of different generations. Guests are Ram Paramanathan – creative producer, journalist, and former producer and host of the podcast „hellokekutho“ – and Rohit Arora – permaculture worker and member of the works council of Lieferando in Marzahn-Hellersdorf. Together, we will also address questions of belonging, queer identities, family, and connection. The event is suitable for people who speak German, English, and/or Tamil. Image credits: „Trans_plantationen“ exhibition at the station urbaner kulturen © Nihad Nino Pušija
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6 months ago
Someone said summer break.
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8 months ago
Once upon a time, when it was March. When I got invited to screen my short film இனி வந்தென்ன வராமல் என்ன in Tkoronto. When mostly my entire family showed up for the screening. When the audience was packed with queer Tamil kinship. When the audience raised questions about caste issues. When they addressed the layers of different Tamil liberation movements within the film, the oppositional battles between them. When the train towards other time zones crossed Bramalea station. When resonances from far away made the shared space of diaspora tangible. Once upon a time, when a pigeon found shelter at Kennedy station. When it was March. 🐦‍⬛
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11 months ago
Unsere Publikation "Mentoring for Potential" ist da! 🎉 Eine Handlungsempfehlung für ein Fellowship-Programm zur Förderung von marginalisierten Kulturtätigen in Institutionen. Welche Förder- und Fellowshipprogramme bestehen schon, um marginalisierte Kulturtätige weiterhin an Kulturinstitutionen zu halten? Welche Erfahrungen haben sich in Förderprogrammen bewährt? Wie erleben marginalisierte Kulturtätige, also potenzielle Zielgruppen eines Fellowship-Programms, die jetzigen Hürden in ihrer Arbeit an Kulturinstitutionen? Welche Bedarfe haben sie und welche Rahmenbedingungen wünschen sie sich für ein Fellowship-Programm? Die Publikation findet ihr als Kurz- und Langversion auf unserer Website zum Download (Link in Bio). Autorinnen: Anujah Fernando, Tran Thu Trang Gestaltung: Johanna Koo @koo.johanna
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11 months ago
Gemeinsam mit dem Forschungskonsortium "Transforming Soldarities" habe ich 3 Abende im "Haus der Solidarität" kuratiert 14. - 16. März, im HAU 1. Kommt vorbei. Warum Haus der Solidarität, und warum jetzt? Die Geschichte lehrt uns, dass Solidarität keineswegs ein Selbstläufer ist. Vielmehr musste Solidarität immer hart erkämpft werden. Die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit führen nicht automatisch zu Solidarität. Sie entspringt vielmehr den Praktiken jener Menschen, die sich der Verzweiflung nicht ergeben wollen, die die Hoffnung nicht aufgeben wollen. Solidarität ist anstrengend. Sie fordert uns auf, miteinander zu streiten. Solidarität erzeugt permanent Situationen der Überforderung, der Verunsicherung, der Zumutung. Solidarität fordert uns beständig auf, über uns selbst hinauszuwachsen und so gemeinsam mehr für alle zu erreichen. Wir sind nicht von der Solidarität überzeugt, weil sie ein leichtes Unterfangen ist. Wir sind von ihr überzeugt, weil sie – gestern, heute und morgen – das notwendige Unterfangen ist.  3 Abende mit je unterschiedlichen Themen, beleuchten solidarische Versuche auf gesellschaftliche Spaltung zu reagieren. 14. März: "Etwas besseres als die Nation (mal wieder)" blickt auf den Versuch westdeutscher Linke mit ostdeutschen Genoss*innen in Austausch zu kommen. Die Wohlfahrtsausschüsse waren eine westdeutsche Antwort auf die rassistischen Pogrome der 1990er. Welche kulturpolitischen Lehren können wir heute aus den damaligen Versuchen ziehen? 15. März: "Das andere Europa" nimmt Grenzgewalt, Skandalisierung der Migration von Rechts, aber auch die neuen geopolitischen Konstellationen zum Anlass und fragt, ob es ein solidarisches Europa geben kann und wie es aussähe. 16. März: "Eine andere Welt. Gelebte Praktiken der Solidarität" versammelt in Zusammenarbeit mit dem Künstler*innenkollektiv parallelgesellschaft Stimmen aus Kultur, Wissenschaft und Aktivismus, um beieinander, miteinander und gemeinsam zu sprechen, zuzuhören, zu fühlen, zu erinnern und zu visionieren - gemeinsam in Verteidung der Migrationsgesellschaft. @parallelgesell Kommt vorbei! An allen drei Abenden wird es im Anschluss zu den Gesprächen Food & Drinks geben.
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2 years ago
[EN below] Es ist dringlich, es ist unbequem, es ist lebensfeindlich. Wir spüren, dass es anderer Antworten für unser Zusammenleben bedarf. Eine Antwort: Solidarität. Die dreitägige Konferenz "Solidarität in der Migrationsgesellschaft" thematisiert entlang der Felder Arbeit, Wohnen und Gesundheit die Notwendigkeit und die Bedingungen von Solidarität sowie ihre praktischen und infrastrukturellen Aushandlungen, Verhinderungen und Ermöglichungen. Wir freuen uns auf einen Eröffnungsvortrag von Wendy Brown. Weitere Keynotes und Panels laden dazu ein, die verschränkten Krisen der Gegenwart im Hinblick auf skalierbare Alternativen zu diskutieren. Ich habe das Vergnügen diese Konferenz mitzuorganisieren. Kommt vorbei, diskutiert mit. Die Konferenz wird ins Deutsche und Englische lautsprachlich verdolmetscht. Die Teilnahme ist kostenfrei, keine Voranmeldung nötig. Mehr Infos im Link oben. 💬9. Okt 2023, 18h30: Opening Keynote von #wendybrown @tu_berlin @institutfuerarchitektur 🗨️10. & 11. Okt 2023, ab 14h: Keynotes, Panels und Roundtable Discussions @daz_berlin ***** [EN] The three-day conference "Solidarity in the Migration Society" addresses along the fields of labour, housing and health the necessity and conditions of solidarity as well as its practical and infrastructural negotiations, impediments and enablers. We look forward to an opening keynote by Wendy Brown. Other keynotes and panels invite us to discuss the entangled crises of the present in terms of scalable alternatives. I have the pleasure of co-organizing this conference. Come by, join the discussions. The conference will be interpreted into English and German. Participation is free of charge, no pre-registration necessary. More info in the link above. #transformingsolidarities @fu_berlin @humboldt.uni @chariteberlin @daz_berlin @tu_berlin
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2 years ago
Am 30. August 1983, vor 40 Jahren, stürzte sich der 23-jährige Cemal Kemal Altun während einer Gerichtsverhandlung zu seinem Asylverfahren aus dem 6. Stock des Verwaltungsgerichtsgebäudes in der Hardenbergstraße 20 in den Tod. Seine Angst war, an die türkische Militärregierung ausgeliefert zu werden. Cemal Kemal Altuns Suizid löste damals nicht nur Bestürzung aus, sondern befeuerte auch eine bis heute wirkende Debatte um Asyl als grundlegendes Menschenrecht. Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 gewährt politisch Verfolgten das Recht Asyl zu suchen, verpflichtet die Staaten aber nicht, Asyl zu gewähren. Dieses Spannungsverhältnis ist auch 75 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und 40 Jahre nach dem Tod von Cemal Kemal Altun nicht aufgelöst. Vor dem Hintergrund, dass Millionen Menschen kein Asyl fanden, als sie vor dem nationalsozialistischen Terror aus Deutschland flohen, bestimmte Art. 16 des Grundgesetzes von 1949: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Dieses Recht wurde 1993 durch eine Grundgesetzänderung wieder eingeschränkt. Bis heute ist in der Europäischen Union kein gemeinsames Asylsystem gefunden worden, das den weltweit mehr als 100 Millionen fliehenden Menschen gerecht wird. Zum Gedenken an Cemal Kemal Altun finden sich Autor*innen und Musiker*innen an seinem Todestag zusammen, um die Bedeutung seines Lebens für unsere heutige Gesellschaft zu unterstreichen. Mit: Abdalrahman Alqalaq, İmran Ayata, Irina Bondas, Salah Belek Bechir, Asal Dardan, Anujah Fernando, Dilek Güngör, İrfan Keskin, Gülşah Stapel, Haytham El-Wardany Die Veranstaltung findet auf Initiative der beteiligten Künstler*innen in Kooperation mit @proasyl statt Um Anmeldung wird gebeten, siehe Link in Bio. Details zur Barrierefreiheit sind ebenfalls dort zu finden. @abdul.alqalaq @asaldardan @kontextrakt @irfan.keskin.77398 @berlingeschichtler @imranayata
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2 years ago
This has been a rough month. Starting with film school, researching in archives and opening an exhibition while taking care about my parent's health in a racist German health system. All of a sudden: reading medical letters in German, researching the technical words just to translate them into Tamil. Studying my parents' medical history, just to advocate for their needs - voicing their needs to white German doctors who refuse to listen to people who bend German language - their patients. Researching questions, the "right" questions to ask the "professionals" just to get alternative answers for possible treatments. Alternative treatments which were in the end more suitable for their patient's needs. And in-between, being the psychological aide for my parents. Psychological assistance is only available in German. Alternatively, I was told, I could translate for my parents if they wanted to talk about their feelings with a psychologist. It has been a rough month. And it was only with & through the kind words and gestures of my dearest friends and a lovely partner that I navigated through this overwhelming moments. Thank you. Another outcome - I've learned a beautiful new word: தொப்புள் | [toppul]
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3 years ago