»Was ist langweiliger als Fahnenschwenken? Beim Fahnenschwenken zuschauen!« (Schützen-Weisheit)
Katze Greeven ist mit dem Schützenfest am Niederrhein aufgewachsen und beobachtete Jahr für Jahr das sonntägliche Fahnenschwenken: »Die Fesselung und Entfesselung des heiligen Sebastian«. In Katzes Dorf waren alle Fahnenschwenker Männer, bis Katze letztes Jahr das Schwenken von ihrem Bruder gelernt hat. Gemeinsam mit der Musiker*in Cordula Heins und der Hornistin Karin Knobloch entwirft sie die Choreografie der (Ent-)Fesselung neu und wird dabei als Dragking selbst zum heiligen Sebastian.
Welche Rolle spielen Traditionen heute in Gemeinschaften? Wie kulturelles Erbe weiterleben lassen und dabei umgehen mit militärischen, christlichen und patriarchalen Wurzeln des Schützenfestes? Und: was befindet sich jenseits der Langeweile? Mit Fahnen, Gesang und Blasinstrument entsteht eine Performance zwischen Unterhaltungsshow und urbanem Brauchtum.
Choreografie & Performance:
@katzegreeven
Gesang, Komposition & Performance: Cordula Heins
@tiny_dash2000
Horn, Komposition & Performance: Karin Knobloch
Kostüm, Fahnen & Bühne: Staeff Günther
Fahnenschwenktraining: Laurenz Greeven
@laurenzdertolle
Dramaturgie: Judith Strodtkötter
@judith_strdtkttr
Choreografisches Outside Eye: Neus Ledesma Vidal
@neusledesma._
Critical Observing: Yvonne Sembene
@yvonnedyor
Produktionsleitung: Anne Storm
Video: Todor Joe Musev
@todor_joe_musev & Melanie Hauffe
@melanie.hauffe
Recherche & Danke an: Die Montagstiftung Kunst und Gesellschaft
@ms_kunstundgesellschaft , das Kulturbüro Mönchengladbach
@kunstinmoenchengladbach , Die St. Johannes Schützenbruderschaft Grietherbusch, St. Sebastianus Schützenbruderschaft Korschenbroich, Robert Baumann & Peter Schütte, Andreas Lörcks & Frauks Schussmann
Koproduktion:
@schwankhalle . Gefördert vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, der Sparkasse Bremen und dem Ortsbeirat Neustadt.