Ein kleiner Throwback zu
Die Kuh vom Eis holen
Die Vernissage war am Freitag, den 24. April 2026, zu sehen war die Ausstellung vom 25. bis 28. April 2026 im
@_cityofgold_
Mit Arbeiten von: Michelle Bochenek, Linnea Fleing, Sarina Glinka, Vincent Gloria Graf, Philine Mai Grzabka, Annika Hauwe, Katrin Kusnierz, Konstantin Pütz, Nathan Robertson, Tom Luca Schmitt, Lennard Schneider, Emilia Stöhr
Initiiert und begleitet durch
@jana_mueller_berlin und
@kathikaeppel
In einer Kooperation der Studiengänge Fotografie
@foto_folkwang und Intermediale Gestaltung
@folkwang.img widmete sich die Ausstellung Die Kuh vom Eis holen der Frage nach zeitgenössischen Utopien. Gemeinsam wurden nach Bildern gesucht, die sich inmitten von Krisen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialer Ungleichheit neuformieren – fragile Entwürfe von Hoffnung, die trotz widriger Bedingungen denkbar sind.
Im Verlauf des Seminars wurde deutlich, dass utopisches Denken angesichts der Komplexität nicht auf eine einzelne Problemlösung reduziert werden kann, vielmehr gilt es, eine „ganze Herde“ von Herausforderungen in den Blick zu nehmen. Die entstandenen Arbeiten reichen von einer kritischen Neuinterpretation des Motivs des Schlaraffenlands über eine animierte Waschmaschine als metaphorisches Bild für das Durchspülen strukturell verfestigter Zustände bis hin zu einer Videoarbeit, die Produktionsstandorte eines Rüstungskonzerns dokumentiert.
Ergänzt wurden diese Positionen durch eine interviewbasierte Arbeit zu Utopie Begriffen im künstlerischen Alltag, Untersuchungen zum Spannungsfeld von Industriekultur und Natur sowie eine VR-Installation, die eine Rückkehr in kindliche Erfahrungsräume ermöglicht.
Die Kuh vom Eis holen versammelte künstlerische Ansätze, die Utopie nicht als fertiges Ziel, sondern als offenen Denkraum begreifen, in den gesellschaftliche Verhältnisse neu verknüpft und imaginativ überschritten werden.
Graphic Design Poster: Lennard Schneider
Reel: Lena Blaschta
@lenametaamalia
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