ich hatte die große freude, gemeinsam mit @ma_doia für den sammelband „nicht einfach ausstellen“ darüber nachzudenken, wo die künstlerische kontextualisierung von denkmälern gegenwärtig an ihre grenzen stößt – und warum eine weggestaltung des lueger-ehrenmals und sein transfer ins museum ebenso dringlich wie wegweisend wäre.
unser beitrag ist doppelt schön gerahmt: sowohl von zahlreichen texten enorm kluger & toller geschichtspolitischer mitstreiter:innen als auch von der buchgestaltung von renate höllwart, die die intervention der @schandwache zum heißen umschlag erhoben hat.
danke an die herausgeberinnen @luisaziaja , @norasternfeld , monika sommer und martina griesser-stermscheg für diesen enorm wichtigen band und für die einladung, teil davon zu sein!
"no wonder" had its world festival premiere last week at the beijing international short film festival @bisffest – and was awarded Outstanding Art Exploration by the jury! their statement reads:
"The film conducts an experimental reorganization of photographic archives from mid-20th century Austrian local newspapers, which depict the production of core family images and the gendered division of labor they constructed. Through dialogic relational analysis, Sudermann and Nagy seek to further investigate how capitalism and patriarchy contribute to the phenomenon of the 'privatization of care' in contemporary society, as well as the inherent gender inequalities within the contemporary film production industry itself."
thanks so much to the festival team for having our film and to the jury for making the premiere "no wonder" such a celebratory one! and thanks a lot to @eva_tropper and @4224_katia from @museumjoanneum and @kunsthausgraz for making the film possible in the first place.
»zeit abschaffen« is out today! und damit ab sofort in jeder buchhandlung erhältlich und/oder bestellbar.
tausend dank an alle, die dieses buch durch seine unterschiedlichsten stadien begleitet haben: von seinen ersten gehversuchen in lesekreisen über lange abende der textkritik bis hin zu den letzten gemeinsam behirnten schliffen an gestaltung und satz. danke an diesem release day vor allem an das kollektiv vom @unrastverlag für das vertrauen, das es meinem text entgegen gebracht und mit dem es ihn in seine politisch unschätzbare gemeinschaft an büchern aufgenommen hat.
und jetzt frohe lektüre an alle, die lust drauf haben! ich freue mich auf alle gedanken, gespräche und momente der kritik, die sich daraus ergeben.
𝟏 𝐖𝐞𝐫𝐤 𝟏 𝐌𝐢𝐧𝐮𝐭𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐒𝐢𝐦𝐨𝐧 𝐍𝐚𝐠𝐲 𝐮𝐧𝐝 𝐋𝐢𝐚 𝐒𝐮𝐝𝐞𝐫𝐦𝐚𝐧𝐧
"Kein Wunder" ist der zweite gemeinsame Film von Lia Sudermann und Simon Nagy. Ihre Zusammenarbeit begann während des ersten Covid-Lockdowns, als beide in Isolation und intensiver Betreuungsbeziehung standen. Sie schickten sich gegenseitig Sprachnachrichten, die später das Voiceover für ihren filmischen Essay "Invisible Hands" (2021) wurden. Dieser Film ist ein sensibles und humorvolles Porträt der Pflegearbeit in der Familie, basierend auf geschnittenem Material von Amateurvideos.
#Exhibition #arbeit #1Werk1Minute #kunsthausgraz #kunsthaus #museum #zeitgenössischekunst #graz #artsandculture #work #installation #museummodernart #Arbeitsmodelle #visitgraz #film #installation #movie #keinwunder #care #carework #hausfrau #housewife #liasudermann #simonnagy
🎥 Reithofer Media
ein anlass zu größter freude und zu ebenso großer ehre: @frau_wieser und ich haben ein gespräch mit der feministisch-antifaschistischen filmemacherin karin berger führen dürfen. karin berger leistet seit den 80er jahren unschätzbares für die sichtbarkeit des widerstands von frauen gegen den ns ebenso wie für die erinnerung an die verfolgung von rom*nja und sinti*zze, und sie ist schlicht und einfach eine der coolsten.
das interview findet sich auf stolzen 7 seiten im aktuellen @tagebuchat , mit fotografien von @christopher.glanzl
kremsmachtgeschichte macht spuren der teils vergessenen, teils zerstörten, teils fortdauernden geschichte des nationalsozialismus im kremser stadtraum sichtbar.
24 grüne wimpel in der stadt markieren historische schauplätze zu themen wie "vom jüdischen leben", "vom widerstand" oder "vom fortdauern". die markierungen im öffentlichen raum, ein buch zum projekt sowie eine website laden zu individuellen rundgängen ein, die die vergangenheit in kritischem erinnern lebendig halten.
online auf kremsmachtgeschichte.at
das buch liegt zur freien entnahme im museumkrems auf
ein projekt von büro trafo.k, toledo i dertschei und purpurkultur in kooperation mit kremskultur
fotos der eröffnung am 12. april: eva dertschei
New publication by Julia Haugeneder and Simon Nagy!
We are incredibly happy that the texts which form the basis for the three essay films Julia co-directed with @matteo__sanders can now be read in their full length. The books are published by @galeriethoman and wonderfully designed by @d.einw , translated by Miriam Stoney, and each feature an edition by Julia Haugeneder.
Book relase 5.4. 18:30 Neue Galerie Graz @joanneumsviertel in the context of the exhibition „go to work on an egg“, a cooperation between @julia_haugeneder@krnckr@matteo__sanders and @werkbuero . The publication „Farewell. Or: A person and a donkey know more than a person alone. And they are not faced with a blind mute world either. And they live in row houses.“ will be available via @galeriethoman
lia sudermann und ich haben einen neuen film gemacht: er heißt KEIN WUNDER und dreht sich um kaputte haushaltsgegenstände, die ästhetische produktion von kleinfamilien und die forderung nach lohn für hausarbeit. all das auf der grundlage von fotos aus den 50ern und 60ern, die menschen bei der arbeit zeigen.
KEIN WUNDER ist ab 1.3. erstmals zu sehen, und zwar im museum für geschichte graz in der ausstellung “alles arbeit” (laufzeit bis 12.1.2025).
ich freu mich enorm, nächste woche gemeinsam mit @janalogie_ über das bauen von ruinen sprechen zu dürfen, janas "investitionsruinen" zu lauschen und ein paar eigene essay-teile vorzulesen. und das am @cabaretvoltaire.ch of all places!
im dialog sind wir dabei mit dem fantastischen host-duo @sarahlehnerer und @schlendrian_pfeiffer im rahmen von @tttexte_zum_nachdenken . see u in züri!!
welche rolle kann kunst, die sich mit gemeinschaftlichem essen und kochen beschäftigt, in der vergemeinschaftung von öffentlichem raum spielen?
diesen samstag startet unsere veranstaltungsreihe HUT UND SUPPE, bei der künstler:innen einen großen eintopf kochen und von ihren erfahrungen der verschränkung von politik und ästhetik erzählen. alle sind eingeladen mitzuessen, mitzusprechen und/oder zu lauschen.
den auftakt macht @mareike.s.c.h.w.a.r.z mit buchstabensuppe und gedanken zur (un-)zugänglichkeit von kunst im öffentlichen raum. samstag (14.01.), 18:00 bei der kunstzelle vorm mq – herzliche einladung!
weitere termine:
21.01., 18.00: veganes chili von felix kofler
25.02., 18.00: caldo von laia fabre
04.03., 18.00: borschtsch von tomash schoiswohl
@julia_haugeneder@kunstzelle.vienna@mqwien
This month, Invisible Hands received two especially beautiful awards: First, a special mention at the Feminist Film Festival in Bucharest. And second, a honorary mention at the Job Film Days in Turin, a festival revolving around labour and labour struggle.
As our film specifically explores invisible labour and the possibility of striking in the field of care work, we are very happy to see it being appreciated in these special contexts.
Invisible Hands is still being streamed until the end of October through @dock20_lustenau . Link in bio.
herzliche einladung ins sommerkino! diesen samstag läuft unser film invisible hands beim @frameout_festival im museumsquartier – bei freiem eintritt, open air und start um 21:00. kuratiert von @frau_wieser und @ma_doia .
inklusive empfehlung im aktuellen @falter.diewochenzeitung