💬 Wer spricht und wer wird zum Schweigen gebracht?
Zum Internationalen Frauenkampftag wird »UNMUTE« zur Sonderedition. In der vierten Ausgabe am 8. März sprechen Alice Hasters und Hadija Haruna-Oelker über Sprechmacht, Erinnerung und feministische Solidarität. Moderiert wird der Abend von Miryam Schellbach.
Alice Hasters analysiert, wie Schwarze Stimmen in gesellschaftlichen Diskursen sichtbar gemacht und zugleich entmündigt werden. Dabei fragt sie, wie Zuschreibungen von „Opfersein“ Handlungsspielräume und Solidarität prägen.
Hadija Haruna-Oelker blickt auf Zugehörigkeit, Erinnerungskultur und strukturelle Gewalt. Sie zeigt, wie Hierarchien stabilisiert werden können und wie Differenz politisch produktiv gedacht werden kann.
Wie lassen sich feministische Räume erhalten, in denen Ambivalenz und Widerspruch Platz haben? Wie sprechen wir über Rassismus und Antisemitismus, ohne Stimmen gegeneinander auszuspielen?
»UNMUTE« öffnet einen Raum für Ambivalenz, Widerspruch und ehrliche Debatte ohne Vereinnahmung.
📆 So. 08.03.26, 18.30 Uhr Studio
ℹ 🎟 tdo.li/kalender
💶 Tickets: 5 €, ermäßigt 4 €
Hinter jedem Buch stehen Menschen.
Wir sind das Team von Claassen – Lektor:innen, Pressereferent:innen, Hersteller:innen, Verleger:innen. Wir suchen Geschichten, die bleiben. Gestalten Bücher. Und bringen sie zu euch.
DELFI Nr. 6 ist ab jetzt vorbestellbar! 🤎🩵🩷 Ab 26.2.26 könnt ihr endlich unsere neue Ausgabe lesen zum Thema HYPE🪽🏋️♀️🤩 Mit Beiträgen von Antje Rávik Strubel, Barbi Marković, Christine Janjira Meyer, Esther Kinsky, Fatima Khan, Heike Geißler, Hengameh Yaghoobifarah, I.V. Nuss, Logan February, Maggie Nelson, Whitney Bursch, Yael van der Wouden, Yevgeniy Breyger 📚🌹🥰 Für das Cover konnten wir diesmal eine Arbeit von @hellomachine gewinnen 😮💨🏆💪 Link in Bio zum Vorbestellen 🗞️
@antjeravikstrubel@barbimarkovic@janjirakyun@habibitus@fatum.khan@heike_geissler@iv_nuss@loganfebruary@yevgeniycc
Hallo Berlinfriends!
Bald ist es soweit. Und ich fühle: 10! Auf einer Skala von 1 bis 10. Aufregend!
Am 26.2.2026 erscheint mein Debütroman „Hauptsache kein Zeitgeist“ bei @claassenverlag@ullsteinbuchverlage
Vierundzwanzig Gesänge. Vierundzwanzig Stunden. Eine Frau. Ein Beben.
Am 4.3.2026 bin ich im Roten Salon der @volksbuehne_berlin und lese daraus und spreche mit der wunderbaren und klugen Asal Dardan @asaldardan über diesen einen Tag im Roman
- über Frausein, Begehren, Erinnerung, Bruchlinien und Sprache in einer Welt, die bebt.
Ich freue mich sehr, meine Berlin Buchpremiere mit euch zu feiern.
Kommt ihr? 💕
Link in Bio
Tomorrow at daadgalerie! 👀
Unfortunately, the event is fully booked, but some seats may become available.
What does it mean to capture an aesthetic in literature – not as ornament, but as a way of thinking, a method of structuring the world, a means of approaching truth through form? How can language – structured, selective – approach something essential about existence?
These are among the questions that French writer Constance Debré will explore in an evening dedicated to literary aesthetics. Constance Debré is spending the summer semester 2025 as Samuel Fischer Guest Professor at the Peter Szondi Institute of the FU Berlin. Debré first gained wide attention with „Play Boy“ (2018), a provocative and sharply observant novel. In „Love Me Tender“ (2020), she expanded her focus on themes of freedom and loss. Her most recent book, „Nom“ (2022), continues her commitment to form and minimalism.
Critics have praised her voice for its unusual combination of austerity and emotional resonance—at times brutal in its directness, at others quietly lyrical. Topics such as motherhood, family, and sexuality appear in her writing not as subjects to be explored, but as part of the landscape. In conversation with Miryam Schellbach, editor and literary critic, Debré will reflect on the function of fiction, the demands of form, and the role of style as a mode of thought. The event will be held in English.
daadgalerie
Oranienstraße 161
Berlin
Free admission
An event in cooperation with the Samuel Fischer Guest Professorship – a project by Holtzbrinck Berlin, Freie Universität Berlin, S. Fischer, and the DAAD Artists-in-Berlin Program.
@constancdebre@miryam.schellbach@fu_berlin@sfischerprof@s.fischer@holtzbrinckberlin@rike_pic@mathiaszeiske@silvia.fehrmann
Thomas Meyer bringt ein Buch mit, das für Gesprächsstoff sorgt: „Hannah
Arendt“ – eine kluge, persönliche Annäherung, die in diesem Frühjahr die
Sachbuch-Bestenliste von ZEIT/ZDF/Deutschlandfunk anführte. Mit ihm auf
der Bühne: Natan Sznaider, Autor des Buches „Die jüdische Wunde“ – ein
Denker mit Haltung, der 2024 den Friedenspreis der Geschwister Korn und
Gerstenmann-Stiftung erhielt, ausgezeichnet für seine Stimme für
Menschlichkeit und Dialog in schwierigen Zeiten.
🎙️ Moderation: Miryam Schellbach
📚 Ein Abend, der Erinnerungsarbeit, Gegenwart und Verantwortung
miteinander verwebt.
✨ Sei dabei – Tickets unter
📍 Orangerieschloss | 3. Juli | 19 Uhr
#litpotsdam #thomasmeyer #natansznaider #hannaharendt #orangerieschloss
#literaturfestival #potsdam
Delfi Nr. 4 ist ab jetzt vorbestellbar 🍏🍎 Am 13.3. könnt ihr endlich unsere neue Ausgabe lesen, zum Thema SPIEL 🎲 Für das Cover konnten wir diesmal Wolfgang Tillmans gewinnen 🥰🥰 Mit Beiträgen von Chris Kraus, Claudia Rankine, David Wagner, Gina Wynbrandt, Jayrôme Robinet, Marijpol, Mazlum Nergiz, Melissa Broder, Miedya Mahmod, Nino Haratischwili, Raphaëlle Red, Sandra Gugić, Stefanie De Velasco & Theresia Enzensberger ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
trotzdem sprechen
bpb-Reihe:
Schriftenreihe
Erscheinungsdatum:
29.01.2025
Der brutale Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel und die massive militärische Reaktion Israels darauf, mit Zehntausenden Toten, noch mehr Verletzten und umfassenden Zerstörungen im Gazastreifen, haben eine große und anhaltende Bestürzung ausgelöst. Die Debatte darüber, insbesondere auch in Deutschland, sei jedoch stark polarisiert, so Lena Gorelik, Miryam Schellbach und Mirjam Zadoff. Gerade auch das Ausspielen von Antisemitismus gegen Rassismus und umgekehrt verunsichere viele Menschen und schränke ihre Bereitschaft, über den Nahostkonflikt zu sprechen, stark ein.
Das Anliegen des Buches ist es, trotzdem das Gespräch zu suchen und dabei den Schmerz aller Betroffenen anzuerkennen. Die 20 in dem Buch versammelten Autorinnen und Autoren ergründen in ihren essayistischen, literarischen und poetischen Beiträgen sowie in einem niedergeschriebenen Gespräch die Ursachen der Hemmungen, sich öffentlich mit dem Ablauf dieses Krieges auseinanderzusetzen und der verbreiteten Schwierigkeit, andere Perspektiven anzuerkennen. Sie wollen zeigen, dass eine klare Positionierung gegen Antisemitismus und Rassismus, die Kritik an dem Vorgehen der israelischen Regierung und das Festhalten an dem Existenzrecht des Staates Israel, das Trauern um die Opfer des 7. Oktober und um die Opfer in Gaza durchaus vereinbar seien – sofern der kleinste gemeinsame Nenner die alle einschließende Humanität bleibe. Das Schweigen oder das Vermeiden eines offenen Diskurses dagegen würden nur den Hardlinern verschiedener Lager in die Hände spielen.
Habt ihr schon @miryam.schellbach in der aktuellen Folge von „Über Israel und Palästina sprechen“ gehört? Mit ihr habe ich über so vieles gesprochen – unter anderem über die Verunmenschlichung von Palästinenser:innen in Deutschland. Wie leben, lieben und pflegen Palästinenser:innen hier eigentlich ihre Kultur und Identität? Ein palästinensisches Volksfest in Deutschland, so Miryam, würde oft als kriegerische Behauptung (miss)verstanden werden.
Ach ja, liebe Miryam, ein bisschen nehme ich es dir schon übel, dass du mit mir kein Dabke für Koexistenz tanzen möchtest. 😉
Hört jetzt die gesamte Folge auf Spotify und Apple Podcasts! Den Link findet ihr in meiner Bio @wonderlink.de
Frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage.🎄