Letztes Wochenende durfte ich das erste Mal meine Masterarbeit „Brücken und Barrieren“ neben den tollen Abschlussarbeiten von @teresa_halbreiter und @mailine.re ausstellen.
In dem Projekt geht es um die Grenzen der Sprache im Kontext von Depression und über das Potenzial von Metaphern in der Kommunikation innerer Gefühlswelten. Denn viele Betroffene berichten, dass ihre Erfahrung sich einer wahrheitsgetreuen sprachlichen Fassung entzieht. Diese Übersetzungsschwierigkeit kann Distanz entstehen lassen und zu Missverständnissen sowie Isolation führen.
Seit 2022 sammle ich dafür metaphorische Beschreibungen depressiver Erfahrungen über eine anonymisierte Umfrage, persönliche Gespräche und literarische Recherche. Diese übersetze ich in Fotografien, Videos, Objekte und Sound, welche ich in Form einer Installation zeige.
Meine Perspektive ist die eines Außenstehenden, geprägt von dem Wunsch zu verstehen und dem Bewusstsein, dass Depression von außen niemals vollständig erfasst werden kann. Aufgrund meiner Außenperspektive ist jede visuelle Übersetzung als ein Vorschlag zu verstehen. Ein Annäherungsversuch ohne den Anspruch, dass die zugrunde liegende Metapher genau so aussehen oder die jeweilige Depressionserfahrung sich genau so anfühlen muss.
Das Projekt versucht eine Brücke zu schlagen und einen Raum für eine behutsame Annäherung und einen Austausch zu schaffen - für Menschen, die noch nach Worten suchen und für diejenigen, die sie bereits gefunden haben.
Am Wochenende durfte ich dann teilen, woran ich seit mittlerweile fast 4 Jahren arbeite. Danke an alle, die da waren, für die ganzen Blumen und für die tollen Gespräche. Danke an den @freundeskreisphotographie fürs Vorbeikommen. Danke an @teresa_halbreiter und @mailine.re für die reibungslose und starke Zusammenarbeit und an @linnschroederlinn@natalia_stachon_studio@irina.ruppert und @johannadiehl_ für die Begleitung dieses Projekts. Auch vielen Dank an @antonialohse@aaalicaaa@kathrinkrafft@frei.geist@katjalotter@sebastianhoffmann.mo und Melli fürs Mitwirken. Und natürlich an alle, die bei der Umfrage mitgemacht haben.
Das Herz ist voll 🫶🏼
Für mein Projekt „Exist/Resist“ suche ich queere Menschen, die sich von mir im öffentlichen Raum porträtieren lassen möchten. Wenn du dich damit wohler fühlst, kann dein Gesicht dabei anonymisiert werden.
Außerdem suche ich queere Personen, die im öffentlichen Raum Diskriminierung oder Gewalt erlebt haben und bereit sind, ihre Geschichte zu teilen. Deine Identität bleibt hierbei anonym.
Nach Rückmeldungen auf meinen ersten Aufruf: Du musst nicht politisch aktiv sein, um Teil des Projekts zu werden – Identität und Sexualität sind politisch genug.
Wenn du Interesse hast, aber unsicher bist, ob du dich porträtieren lassen möchtest, melde dich gerne trotzdem. Wir finden gemeinsam eine Form der Beteiligung, mit der du dich wohlfühlst – dein Wohlbefinden steht für mich immer an erster Stelle.
Ich arbeite überwiegend im Raum Hamburg, Berlin und Würzburg, freue mich aber auch über Interessierte aus anderen Städten.
🗣️ Fühlst du dich angesprochen oder kennst du jemanden, der passen könnte? Dann schreib mir, teile diesen Beitrag in deiner Story oder schick ihn weiter!
#opencall #queer #queerart #queerphotography #photography #resistance #resist
PROGRAM: ADAM BROOMBERG
Werkstatt: is pleased to announce an 8 month program in Berlin with Adam Broomberg.
The program is focused on the making of a photography book. Drawing on his 25 year experience publishing over fifteen photobooks—including Holy Bible (MACK, 2013), winner of the ICP Infinity Award, and War Primer 2 (MACK, 2018), winner of the Prix du Livre at Les Rencontres d’Arles—the program is designed for artists with the beginnings of an idea or an existing project who want to develop it into a fully realised publication. Through sustained critique, participants will refine their conceptual framework, editing, and sequencing, identifying the strongest elements of their work. The aim is to develop a coherent, precise, and uncompromising photobook that fully realises the potential of the project.
Details/apply:
[email protected]@werkstatt.photo@adambroomberg@grievestudio
Foto: Ghetto, Adam Broomberg & Oliver Chanarin
Flyer design: @dd.loe
Im Januar hatte ich die Freude @avelospricht für mein Projekt „schon immer noch da“ in Berlin treffen und fotografieren zu dürfen.
In diesem beschäftige ich mich mit queeren Lebensrealitäten und Perspektiven vor dem Hintergrund einer zunehmenden Queerfeindlichkeit in Deutschland.
Dafür suche ich weiterhin queere Menschen, die sich von mir im öffentlichen Raum fotografieren lassen und die bereit sind, ihre Geschichte mit mir zu teilen. Meldet euch gerne per DM.
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Seit dem 24.04. bis zum 05.07. tourt Avelo mit ihrer Comedy Show durch Deutschland. Informationen und Tickets findet ihr auf ihrer Instagram Page ✨
Welke, 2025 / aus meiner Serie „Brücken und Barrieren“
Das Projekt beschäftigt sich mit den Grenzen des Sagbaren im Kontext von Depression und erforscht das Potenzial von Metaphern in der Kommunikation depressiver Gefühlswelten und Erfahrungen.
Seit 2022 sammle ich dafür metaphorische Beschreibungen betroffener Personen über eine von mir konzipierte anonyme Umfrage sowie durch Literaturrecherche. Dieses Material übersetze ich in Fotografien und Videos. Jede visuelle Übersetzung ist als Vorschlag zu verstehen: als ein Versuch der Annäherung, im Bewusstsein, dass sich die Erfahrung von außen niemals vollständig erfassen lässt.
Performance, 2025 / aus meiner Serie „Brücken und Barrieren“
Das Projekt beschäftigt sich mit den Grenzen des Sagbaren im Kontext von Depression und erforscht das Potenzial von Metaphern in der Kommunikation depressiver Gefühlswelten und Erfahrungen.
Seit 2022 sammle ich dafür metaphorische Beschreibungen betroffener Personen über eine von mir konzipierte anonyme Umfrage sowie durch Literaturrecherche. Dieses Material übersetze ich in Fotografien und Videos. Jede visuelle Übersetzung ist als Vorschlag zu verstehen: als ein Versuch der Annäherung, im Bewusstsein, dass sich die Erfahrung von außen niemals vollständig erfassen lässt.
Tänzerin: @blltkatja
Licht ist immer anderswo, 2025 / aus meiner Serie „Brücken und Barrieren“
Das Projekt beschäftigt sich mit den Grenzen des Sagbaren im Kontext von Depression und erforscht das Potenzial von Metaphern in der Kommunikation depressiver Gefühlswelten und Erfahrungen.
Seit 2022 sammle ich dafür metaphorische Beschreibungen betroffener Personen über eine von mir konzipierte anonyme Umfrage sowie durch Literaturrecherche. Dieses Material übersetze ich in Fotografien und Videos. Jede visuelle Übersetzung ist als Vorschlag zu verstehen: als ein Versuch der Annäherung, im Bewusstsein, dass sich die Erfahrung von außen niemals vollständig erfassen lässt.
Welke, 2025 / aus meiner Serie „Brücken und Barrieren“
Das Projekt beschäftigt sich mit den Grenzen des Sagbaren im Kontext von Depression und erforscht das Potenzial von Metaphern in der Kommunikation depressiver Gefühlswelten und Erfahrungen.
Seit 2022 sammle ich dafür metaphorische Beschreibungen betroffener Personen über eine von mir konzipierte anonymiserte Umfrage sowie durch Literaturrecherche. Dieses Material übersetze ich in Fotografien und Videos. Jede visuelle Übersetzung ist als Vorschlag zu verstehen: als ein Versuch der Annäherung, im Bewusstsein, dass sich die Erfahrung von außen niemals vollständig erfassen lässt.