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Haus der Gegensätze. Architektura (@archi.cz ) baut in der Nähe von Prag ein ungewöhnliches Familiendomizil im Wald Die Bauaufgabe lautete, ein Haus im Grünen zu entwerfen. Das Büro Architektura realisierte in einem Dorf bei Prag auf einem idyllischen Grundstück mit hoch aufragenden alten Bäumen ein in Farbe und Form spektakuläres Gebäude. Dem umgebenden Wald hat es nicht geschadet. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Matej Hakár (@matejhakar )
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1 day ago
Autark im Kraichgau. Ferienhaus von Schneider Hoffmann Architekten (@schneiderhoffmann.de ) Gerade einmal 50 Quadratmeter Grundfläche und 61 Quadratmeter Wohnfläche misst dieses Ferienhaus im Kraichgau. In der hügeligen Landschaft im Nordwesten Baden-Württembergs gelegen, entwarfen Schneider Hoffmann Architekten (Karlsruhe) einen Bau, der sich nicht nur formal, sondern auch technisch eigensinnig zeigt: Er funktioniert autark, ohne Anschluss an Strom- und Wasserversorgung. Die private Bauherrschaft wünschte sich zudem ein räumlich vielseitiges Haus, auch diesen Anspruch erfüllt der Entwurf. Die Architekt*innen nutzten die Hanglage dabei konsequent aus. Drei kleine Ebenen staffeln sich entlang des Geländes, verbunden über eine einläufige, viertelgewendelte Treppe an der Nordseite. Dazwischen öffnen sich immer wieder kleine Lufträume. Im Untergeschoss liegen zwei Schlafzimmer und ein Bad, darüber der Wohn-, Koch- und Essbereich mit Kamin sowie ein weiteres Bad. Die oberste Ebene ist dem Elternschlafzimmer vorbehalten. Schon in den Grundrissen deutet sich an, dass hier kaum eine Wand einfach nur Wand sein will. Abgerundete Ecken treffen auf schräge Einschnitte, einzelne Wände kippen aus der Orthogonalität. Konsequenterweise entwickelten die Architekt*innen auch die Einbaumöbel selbst. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Kim Fohmann (@kim.fohmann )
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2 days ago
Gleise unterm Periskop. Metrostation in Riad von Snøhetta (@snohetta ) Ein Mietshaus aus der Gründerzeit, dahinter ein ehemaliger Wirtschaftshof samt Fabrikgebäude aus dem Jahr 1899, ihm gegenüber ein niedriger Bürotrakt aus den 1950er Jahren – das heterogene Ensemble in der Apostelgasse im 3. Wiener Stadtbezirk erzählt von den diversen Nutzungen, darunter ein Walzwerk und ein Saatgutlager, die hier im Laufe eines Jahrhunderts kamen und gingen. Nachdem Schenker Salvi Weber Architekten (Wien) den in die Jahre gekommenen Bestand saniert, umgebaut und erweitert haben, wird auf dem Apostelhof hauptsächlich gewohnt. Seine Geschichte bleibt aber weiterhin am Erscheinungsbild ablesbar. Für die Realisierung des Projekts, das eine Bruttogrundfläche von rund 6.300 Quadratmetern umfasst, kooperierten die beiden Immobilienentwickler GPH Real Estate und Nadland Development Group. Die Architekt*innen betrauten sie per Direktauftrag mit der Planung. Deren Ziel war eine „sanfte Sanierung“: Der individuelle Charakter der drei unterschiedlichen Bestandsbauten sollte erhalten bleiben. Ein besonderer Fokus lag daher auf der Fassadengestaltung. An der schon lange entstuckten Straßenfront des ehemaligen Mietshauses schufen die Architekt*innen subtile Verweise auf das verloren gegangene bauzeitliche Fassadenbild. Das so hervorgehobene, original erhaltene Relief über dem Eingangstor dient der Adressbildung. Hofseitig erweitert ein vorgelagertes Balkongerüst mit vertikaler Begrünung die Wohnungen nach außen. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Iwan Baan (@iwanbaan )
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4 days ago
Wohnen in vier Zeitschichten. Revitalisiertes Ensemble in Wien von Schenker Salvi Weber Architekten (@schenkersalviweber ) Ein Mietshaus aus der Gründerzeit, dahinter ein ehemaliger Wirtschaftshof samt Fabrikgebäude aus dem Jahr 1899, ihm gegenüber ein niedriger Bürotrakt aus den 1950er Jahren – das heterogene Ensemble in der Apostelgasse im 3. Wiener Stadtbezirk erzählt von den diversen Nutzungen, darunter ein Walzwerk und ein Saatgutlager, die hier im Laufe eines Jahrhunderts kamen und gingen. Nachdem Schenker Salvi Weber Architekten (Wien) den in die Jahre gekommenen Bestand saniert, umgebaut und erweitert haben, wird auf dem Apostelhof hauptsächlich gewohnt. Seine Geschichte bleibt aber weiterhin am Erscheinungsbild ablesbar. Für die Realisierung des Projekts, das eine Bruttogrundfläche von rund 6.300 Quadratmetern umfasst, kooperierten die beiden Immobilienentwickler GPH Real Estate und Nadland Development Group. Die Architekt*innen betrauten sie per Direktauftrag mit der Planung. Deren Ziel war eine „sanfte Sanierung“: Der individuelle Charakter der drei unterschiedlichen Bestandsbauten sollte erhalten bleiben. Ein besonderer Fokus lag daher auf der Fassadengestaltung. An der schon lange entstuckten Straßenfront des ehemaligen Mietshauses schufen die Architekt*innen subtile Verweise auf das verloren gegangene bauzeitliche Fassadenbild. Das so hervorgehobene, original erhaltene Relief über dem Eingangstor dient der Adressbildung. Hofseitig erweitert ein vorgelagertes Balkongerüst mit vertikaler Begrünung die Wohnungen nach außen. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Patrick Johannsen (@patrick_johannsen )
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5 days ago
Getrennte Wege im Kanton Waadt. Wohnen und Gewerbe von Samir Alaoui Architectes (@samiralaouiarchitectes ) Dass auch Gewerbegebiete auf dem Land architektonischen Anspruch vertragen, zeigt auf erfrischende Weise das Projekt von Samir Alaoui Architectes (Lausanne). Für eine private Bauherrschaft entstand ein Mehrzweckbau, der Gewerbe und Wohnen kombiniert, ohne beide Nutzungen programmatisch zu verzahnen. Die kleine Gemeinde Forel (Lavaux) liegt rund 13 Kilometer östlich von Lausanne. Der Bau befindet sich am Rand eines Gewerbegebiets, dessen Bebauungsplan pro Gebäude bis zu zwei Wohnungen zulässt und damit eine funktionale Durchmischung ausdrücklich vorsieht. Ursprünglich war eine enge Kopplung der Wohnungen an die Gewerbenutzungen vorgeschrieben, diese Vorgabe ist inzwischen jedoch nicht mehr zwingend. Im Erdgeschoss liegen acht Gewerbeeinheiten, jeweils direkt von außen erschlossen. Jede Fläche ist über eine einläufige Treppe mit einem gleich großen Bereich im ersten Obergeschoss verbunden, ein Bad und eine kleine Teeküche ergänzen dort das Raumangebot. Die Architekt*innen verweisen auf die Flexibilität dieses Systems – Einheiten lassen sich bei Bedarf zusammenschalten. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Rasmus Norlander (@rasmus.norlander )
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10 days ago
Holzhochhaus für die Architekturfakultät. Moriyama Teshima Architects (@moriyamateshima ) und Acton Ostry Architects (@actonostry ) in Toronto Vor der Hochhauskulisse von Toronto fällt dieser Bau nicht unbedingt auf. Und doch beansprucht er einen Superlativ für sich: Limberlost Place gilt als derzeit höchstes Holzgebäude für Versammlungszwecke in Nordamerika. Entworfen wurde es von Moriyama Teshima Architects (Toronto/Ottawa) gemeinsam mit Acton Ostry Architects (Vancouver). Folgerichtig zieht hier die Architekturausbildung ein. Ausgangspunkt war ein internationaler Wettbewerb, den das George Brown College im Jahr 2018 auslobte. Gesucht wurde nicht weniger als ein Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen – ein Anspruch, der im öffentlichen Bauen mittlerweile fast zum Pflichtprogramm geworden ist, hier jedoch mit besonders großem Aufwand eingelöst wurde. Der Standort an der östlichen Waterfront von Toronto ist Teil eines größer angelegten Transformationsprozesses. Dieses Gebiet soll sich zum ökologisch sensiblen und fußgängerorientierten Stadtbaustein entwickeln. Nun die Zahlen: zehn Geschosse, rund 53 Meter Höhe, etwa 19.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Für sich genommen keine spektakulären Werte, im Kontext des kanadischen Holzbaus jedoch durchaus bemerkenswert. Denn bis vor wenigen Jahren waren Gebäude dieser Größe und Nutzung in Massivholzbauweise schlicht nicht zulässig. Erst im Zuge dieses Vorhabens wurden Bau- und Brandschutzvorschriften angepasst. Dass ein einzelnes Gebäude regulatorische Rahmenbedingungen verschiebt, gehört inzwischen fast zum guten Ton solcher Vorzeigeprojekte, ist aber immer wieder beeindruckend. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: doublespace photography (@2spacephoto ) Fotos: Tom Arban (@tomarbanphotography )
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11 days ago
Gemeinde und Gemeinschaft. Kirche in Bergen von KOHT (@kohtarkitekter ) und Hille Melbye (@hillemelbyearkitekter ) Kirchenneubauten der großen christlichen Konfessionen sind selten geworden, doch von Zeit zu Zeit kann man eine Fertigstellung vermelden. So etwa am Rand von Bergen, wo bereits im November 2024 die Sӕdalen Kirke feierlich eingeweiht wurde. Genutzt wird der von KOHT Arkitekter und Hille Melbye Arkitekter (beide Oslo) entworfene Sakralbau von der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Der kompakte, schlichte Neubau geht letztlich auf das Engagement von Gläubigen der benachbarten Birkeland Kirke zurück, die vor 20 Jahren begannen, in Sӕdalen Gottesdienste abzuhalten. 2017 wurden die Pfarreigrenzen neu gezogen, sodass Birkeland und Sӕdalen nun eine Pfarrei mit zwei Kirchen bilden. Mindestens genauso wichtig für den Neubau ist eine generelle Neuorientierung der norwegischen Kirche, die ihre Gotteshäuser mehr und mehr für säkulare Aktivitäten öffnet und damit in die Nachbarschaften hineinwirken möchte. Das ruhige Wohnviertel Sӕdalen am südöstlichen Rand der Stadt war in diesem Sinne prädestiniert als Standort für einen solchen Kirchenneubau, da es hier keinen explizit öffentlichen Raum für nachbarschaftliche Aktivitäten gab, betont Kenneth Larssen Lønning von KOHT. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Thurston Empson (@thurstonempson )
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12 days ago
Stille Inszenierung. Gästehaus in Lettland von MADE arhitekti (@madearhitekti ) Wieder einmal ein Haus, das zur Bühne für ein Auto wird. Ob es dort tatsächlich dauerhaft parkt oder nur für die Bilder in Stellung gebracht wurde, bleibt offen. Sicher ist: Das Büro MADE arhitekti (Riga) hat an der Westküste Lettlands einen Raum entworfen, der diese Inszenierung zulässt und fast provoziert. Im kleinen Ostseeort Pāvilosta sollte ein bestehendes Ensemble aus drei giebelständigen Häusern erweitert werden. Anstatt eine weitere Solitärfigur hinzuzufügen, setzten die Architekt*innen einen L-förmigen Baukörper, der gemeinsam mit dem Bestand einen Gartenraum bildet. Interessant wird es im Detail. Das Satteldach verschiebt seinen First und kippt am nordöstlichen Ende in ein Pultdach. Dieser Eingriff bringt Bewegung in den Baukörper, außen wie innen. Die Architekt*innen verweisen als Referenz für diese Dynamik auf die umliegenden Dünen. Auf rund 300 Quadratmetern ist die Organisation der Räume klar gegliedert. Herzstück ist der großzügige Wohn- und Gemeinschaftsbereich mit einer raumhohen, etwa zehn Meter breiten Öffnung zum Innenhof. Bodentiefe Vorhänge ermöglichen Rückzug. Nördlich schließt die Küche an, ergänzt durch einen Windfang, der als funktionales Scharnier zwischen Außen- und Hauptraum dient. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Janis Veveris (@janis.veveris )
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15 days ago
Hinterhaus mit Innenraum-Überraschungen. Wohnhaus in Berlin von B Kraus Z (@b_kraus_z ) Auf einem Hofgrundstück in einem typischen, dicht bebauten Berliner Mietskasernenblock sollte ein Wohnhaus entstehen. Der Bauherr beauftragte B Kraus Z (Berlin), die sich vornahmen, aus den räumlichen Einschränkungen der engen Baulücke zwischen zwei Nachbargebäuden ein Haus mit eigenen innenräumlichen Qualitäten zu entwickeln. Über fünf Geschosse sind auf einem annähernd stiefelförmigen Grundriss in Berlin-Mitte sechs Nutzungseinheiten mit insgesamt 1.300 Quadratmetern Bruttogrundfläche gestapelt: Eine Gewerbeeinheit über zwei Etagen mit insgesamt 200 Quadratmetern, eine Maisonette-Wohnung mit 150 Quadratmetern, darüber eine Etagenwohnung mit 85 Quadratmetern, zwei Studios á 55 Quadratmeter und ein gleichfalls zweigeschossiges Penthouse mit 220 Quadratmetern plus Dachterrasse. Eine Einheit nutzt der Bauherr selbst, die anderen sind vermietet. Der kompakte Baukörper schließt die Lücke zwischen den Nachbarn. Konstruktiv handelt es sich um einen Massivbau aus Beton mit einem Dachaufsatz aus Holz. Fassade und Schrägdach sollten ein homogenes Erscheinungsbild erhalten, weshalb sie sich Farbe und Materialität teilen. Die grau gebrannten Ziegeln der Fassade sind durch Betonfertigteile gegliedert. Die ausgekratzten Lagerfugen und eine reliefartig ausgebildete Gebäudeecke verleihen dem Haus eine leicht plastische Wirkung. Trotz dieser homogenen Außengestaltung gibt die Verteilung der Fenster bereits eine Ahnung von der abwechslungsreichen inneren Raumstruktur. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Marc Timo Berg
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16 days ago
Fußballwohnzimmer für die ganze Familie. Stadion in Lustenau von bernardo bader (@bernardobaderarchitekten ), Walter Angonese (@angonesewalter ) und gbd Sigurd Flora (@gbd_constructive_thinking ) Das neue Reichshofstadion in Lustenau verbindet eine starke skulpturale Geste mit wohnlicher Atmosphäre. Es wurde als familienfreundliches Stadion konzipiert und hat trotz 5.000 Plätzen einen Parkplatz mit nur 66 Stellplätzen. Ein kluges Verkehrskonzept macht das möglich. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Adolf Bereuter (@adolf.bereuter_fotografie )
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17 days ago
Akademische Windmühle. Studierendenwohnheim in Warschau von Projekt Praga (@projektpraga ) Die Universität Warschau hat auf dem Campus Sluzewiec im Süden der Hauptstadt ein neues Wohnheim für Studierende eröffnet. Entworfen wurde es infolge eines Wettbewerbs vom ebenfalls in Warschau ansässigen Büro Projekt Praga, das mehr oder weniger parallel auch einen Neubau für die psychologische Fakultät der Hochschule plante. Nach Angaben der Architekt*innen ist Akademik Nr. 7 der erste Wohnheimneubau der Universität in den letzten 60 Jahren. Der Baukörper mit sieben Obergeschossen und einem Untergeschoss bietet auf einer Fläche von fast 10.300 Quadratmetern Platz für 138 Wohneinheiten mit unterschiedlichen Grundrissen. Sie sind überwiegend als Doppel- oder Vierer-Einheit ausgeführt, darunter 16 vollständig barrierefreie Zimmer. Hinzu kommen einige kleine Apartments für Doktoranden und Lehrende. Jede Etage verfügt über Gemeinschaftsküchen mit Essbereichen sowie Lernräume für Einzel- und Gruppenarbeit. Untergebracht ist das Raumprogramm in einer kompakten Struktur, deren Grundriss einer Windmühle gleicht. Die vier eigenständigen Flügel sind jeweils als kleine, eng verzahnte Wohngemeinschaften mit etwa 18 Bewohner*innen konzipiert. Zentraler Treffpunkt ist ein verglastes Atrium, mit rundem Lichthof in der Mitte. So sollen soziale Kontakte gefördert und zugleich ein gewisses Maß an Privatsphäre gewährleistet werden. Insbesondere lange, anonyme Flure konnten vermieden werden. Stattdessen liegen Wohncluster und die um das Atrium gruppierten Gemeinschaftsbereiche dicht beieinander. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Nate Cook (@natecookphotography ) ONI Studio (@onistories )
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18 days ago
Dinner im Überseecontainer. Restaurant im indischen Thoothukudi von Wallmakers (@ar.vinudaniel ) Die südindische Hafenstadt Thoothukudi (auch als Tuticorin bekannt) ist ein wichtiger Umschlagplatz des internationalen Handels. Hier werden unzählige Container be- und entladen – und immer wieder auch entsorgt. Dass sich die ausgemusterten Stahlkisten mit etwas kreativer Energie hervorragend weiterverwenden lassen, zeigen Wallmakers mit ihrem Entwurf für ein Restaurant am südwestlichen Stadtrand. Das Büro des indischen Architekten Vinu Daniel arbeitet bevorzugt mit Lehm, recycelten Materialien und vermeintlichem Abfall. Für das Petti Restaurant – „Petti“ bedeutet auf Tamil „Kiste“ – schufen die Architekt*innen mit einer Kombination aus Stahl und Erde ein gleichermaßen originelles wie nachhaltiges Gebäude. Lediglich die ziehharmonikaartige Form deutet darauf hin, dass unter der perforierten Lehmfassade zwölf Schiffscontainer stecken. Sie wurden senkrecht aufgestellt, um mehr Raumhöhe zu gewinnen – im Gegensatz zu 2,40 Metern Höhe, die ein Container in der Waagerechten bietet. Zudem baute man auf einem schmalen, langgezogenen Grundstück, auf dem der Platz optimal genutzt werden sollte. Bis zu 200 Personen passen nun in das 439 Quadratmeter große Restaurant. [...] Für den vollständigen Artikel, besuche unseren Link in Bio. Fotos: Studio IKSHA
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19 days ago