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TOPONEO Engel & Schneider Landschaftsarchitekten PartG mbB

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Landschaft & Gestaltung
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Gemeinde Glattbach „Platzgestaltung am Johann-Desch-Platz mit Dorfhaus" und Ideenteil "Orstmitte" Beitrag zum Realisierungswettbewerb 2025 Aus der Bürgerbeteiligung wird eine klare räumliche Idee: Die neue Ortsmitte bleibt frei. Alles, was Infrastruktur braucht, rückt an den Rand. Entlang der östlichen Platzkante bündelt eine kompakte Funktionswand Lager, Ver- und Entsorgung, Fahrradabstellung, Außenbar, WCs, Technik und Küche. Sie arbeitet wie ein präzises Außenmöbel – robust, dienend und zugleich identitätsstiftend. Die überdachte Kante schafft wettergeschützte Zonen, fasst den Platz und führt selbstverständlich zum neuen Dorfhaus. Der Platz selbst wird als große, zusammenhängende Ebene gedacht: offen für Feste, Märkte, Alltag, Außengastronomie, Maibaum, Weihnachtsbaum und Osterbrunnen. Brunnen, Wasserlauf, Baumrigolen und neue Pflanzungen verbinden Atmosphäre mit Klimaanpassung – ein „blauer Faden“ und ein grüner Reißverschluss für den Innenort. Material und Konstruktion folgen derselben Haltung: Holz-Beton-Hybrid, unbehandelte heimische Holzverschalung, sichtbare Fichten-Holzdecke, Low-Tech-Klima, vorbereitete PV und lösbare, sortenreine Verbindungen. Robust gebaut, wartungsarm gedacht, kreislauffähig gefügt. Im Ideenteil wird der Feuerwehrhof zum „Löschhof“ weitergedacht: Bestand erhalten, freilegen, aufstocken und mit neuen Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen aktivieren. So entsteht kein einzelnes Objekt, sondern ein zusammenhängendes Ensemble aus Platz, Dorfhaus, Kirche, Hof und Glattbach – eine alltagstaugliche, soziale und klimaresiliente Mitte für den Ort. Projektpartner: @toponeo , Landschaftsarchitekten #architecture #weiterbauen #typology #architecturecompetition #architecturedrawing #rendering #landscapearchitecture #linedrawing #youngarchitectsplatform #competitionline #entwerfendbedeutetauchverfwerfen #würzburg #glattbach #mainspessart
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15 days ago
Gemeinde Glattbach „Platzgestaltung am Johann-Desch-Platz mit Dorfhaus" und Ideenteil "Orstmitte" Beitrag zum Realisierungswettbewerb 2025 Aus der Bürgerbeteiligung wird eine klare räumliche Idee: Die neue Ortsmitte bleibt frei. Alles, was Infrastruktur braucht, rückt an den Rand. Entlang der östlichen Platzkante bündelt eine kompakte Funktionswand Lager, Ver- und Entsorgung, Fahrradabstellung, Außenbar, WCs, Technik und Küche. Sie arbeitet wie ein präzises Außenmöbel – robust, dienend und zugleich identitätsstiftend. Die überdachte Kante schafft wettergeschützte Zonen, fasst den Platz und führt selbstverständlich zum neuen Dorfhaus. Der Platz selbst wird als große, zusammenhängende Ebene gedacht: offen für Feste, Märkte, Alltag, Außengastronomie, Maibaum, Weihnachtsbaum und Osterbrunnen. Brunnen, Wasserlauf, Baumrigolen und neue Pflanzungen verbinden Atmosphäre mit Klimaanpassung – ein „blauer Faden“ und ein grüner Reißverschluss für den Innenort. Material und Konstruktion folgen derselben Haltung: Holz-Beton-Hybrid, unbehandelte heimische Holzverschalung, sichtbare Fichten-Holzdecke, Low-Tech-Klima, vorbereitete PV und lösbare, sortenreine Verbindungen. Robust gebaut, wartungsarm gedacht, kreislauffähig gefügt. Im Ideenteil wird der Feuerwehrhof zum „Löschhof“ weitergedacht: Bestand erhalten, freilegen, aufstocken und mit neuen Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen aktivieren. So entsteht kein einzelnes Objekt, sondern ein zusammenhängendes Ensemble aus Platz, Dorfhaus, Kirche, Hof und Glattbach – eine alltagstaugliche, soziale und klimaresiliente Mitte für den Ort. Projektpartner: @toponeo , Landschaftsarchitekten #architecture #weiterbauen #typology #architecturecompetition #architecturedrawing #rendering #landscapearchitecture #linedrawing #youngarchitectsplatform #competitionline #entwerfendbedeutetauchverfwerfen #würzburg #glattbach #mainspessart
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15 days ago
Gemeinde Glattbach „Platzgestaltung am Johann-Desch-Platz mit Dorfhaus" und Ideenteil "Orstmitte" Beitrag zum Realisierungswettbewerb 2025 Aus der Bürgerbeteiligung wird eine klare räumliche Idee: Die neue Ortsmitte bleibt frei. Alles, was Infrastruktur braucht, rückt an den Rand. Entlang der östlichen Platzkante bündelt eine kompakte Funktionswand Lager, Ver- und Entsorgung, Fahrradabstellung, Außenbar, WCs, Technik und Küche. Sie arbeitet wie ein präzises Außenmöbel – robust, dienend und zugleich identitätsstiftend. Die überdachte Kante schafft wettergeschützte Zonen, fasst den Platz und führt selbstverständlich zum neuen Dorfhaus. Der Platz selbst wird als große, zusammenhängende Ebene gedacht: offen für Feste, Märkte, Alltag, Außengastronomie, Maibaum, Weihnachtsbaum und Osterbrunnen. Brunnen, Wasserlauf, Baumrigolen und neue Pflanzungen verbinden Atmosphäre mit Klimaanpassung – ein „blauer Faden“ und ein grüner Reißverschluss für den Innenort. Material und Konstruktion folgen derselben Haltung: Holz-Beton-Hybrid, unbehandelte heimische Holzverschalung, sichtbare Fichten-Holzdecke, Low-Tech-Klima, vorbereitete PV und lösbare, sortenreine Verbindungen. Robust gebaut, wartungsarm gedacht, kreislauffähig gefügt. Im Ideenteil wird der Feuerwehrhof zum „Löschhof“ weitergedacht: Bestand erhalten, freilegen, aufstocken und mit neuen Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen aktivieren. So entsteht kein einzelnes Objekt, sondern ein zusammenhängendes Ensemble aus Platz, Dorfhaus, Kirche, Hof und Glattbach – eine alltagstaugliche, soziale und klimaresiliente Mitte für den Ort. Projektpartner: @toponeo , Landschaftsarchitekten #architecture #weiterbauen #typology #architecturecompetition #architecturedrawing #rendering #landscapearchitecture #linedrawing #youngarchitectsplatform #competitionline #entwerfendbedeutetauchverfwerfen #würzburg #glattbach #mainspessart
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15 days ago
Trotz des Regens geht es am Gleispark Rupboden weiter voran🌧️🚧 Allerdings hat das kühle Nass die Erdbauarbeiten verzögert, die Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen konnte somit noch nicht durchgeführt werden. #zeitlofs #rhön #LandkreisBadKissingen #gemeinde #heimat #rhönexpressbahnradweg #baustelle
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7 months ago
Ein paar Eindrücke von der Baustelle am Gleispark in Rupboden 🚧🪏 In dieser Woche wurden u.a. die Gruben für die Terassen der Wohnmobilstellplätze ausgehoben. #GleisparkRupboden #Baufortschritt #dorferneuerung #Rupboden #rhönexpressbahnradweg #tourismus #kommune
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7 months ago
Am vergangenen Dienstagabend haben wir zusammen mit @toponeo den Entwurf zur Umgestaltung der Parkplatzfläche in der Ortsmitte in Zeitlofs vorgestellt 🅿️🏞️ Folgendes soll dabei umgesetzt werden: 📌 Entsiegelung der gesamten Fläche 📌 Neuordnung der PKW-Stellplätze 📌 Schaffung eines Rastplatzes mit Grün- und Pflanzflächen sowie Sitzmöglichkeiten 📌 Integration des Projekts „DenkOrt Deportationen“ 👉🏻 Die Maßnahme soll über das Programm „Klima wandelt Innenstadt“ aus der Städtebauförderung in 2026 umgesetzt werden. #zeitlofs #rhön #LandkreisBadKissingen #gemeinde #heimat #städtebau #klima
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7 months ago
FORM FOLLOWS SCHAF – Neubau Spessarthaus Nicht das Streben nach mehr Platz, sondern der Traum vom besonderen Wohnen zog die Familie Schneider an diesen Hang. Nur wenige Schritte vom Haus der Großeltern entfernt – und doch eine andere Welt: steil, von Obstbäumen übersät, durchzogen von Trampelpfaden und Terrassen, die über Jahrzehnte von Schafen in den Hang gezeichnet wurden. Diese Spuren wurden zur Inspiration – ein gewachsenes Muster, das zeigt, wie sich Wege und Ebenen in der Steigung anlegen lassen.
Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago
FORM FOLLOWS SCHAF – Neubau Spessarthaus Nicht das Streben nach mehr Platz, sondern der Traum vom besonderen Wohnen zog die Familie Schneider an diesen Hang. Nur wenige Schritte vom Haus der Großeltern entfernt – und doch eine andere Welt: steil, von Obstbäumen übersät, durchzogen von Trampelpfaden und Terrassen, die über Jahrzehnte von Schafen in den Hang gezeichnet wurden. Diese Spuren wurden zur Inspiration – ein gewachsenes Muster, das zeigt, wie sich Wege und Ebenen in der Steigung anlegen lassen.
Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago
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Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago
FORM FOLLOWS SCHAF – Neubau Spessarthaus Nicht das Streben nach mehr Platz, sondern der Traum vom besonderen Wohnen zog die Familie Schneider an diesen Hang. Nur wenige Schritte vom Haus der Großeltern entfernt – und doch eine andere Welt: steil, von Obstbäumen übersät, durchzogen von Trampelpfaden und Terrassen, die über Jahrzehnte von Schafen in den Hang gezeichnet wurden. Diese Spuren wurden zur Inspiration – ein gewachsenes Muster, das zeigt, wie sich Wege und Ebenen in der Steigung anlegen lassen.
Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago
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Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago
FORM FOLLOWS SCHAF – Neubau Spessarthaus Nicht das Streben nach mehr Platz, sondern der Traum vom besonderen Wohnen zog die Familie Schneider an diesen Hang. Nur wenige Schritte vom Haus der Großeltern entfernt – und doch eine andere Welt: steil, von Obstbäumen übersät, durchzogen von Trampelpfaden und Terrassen, die über Jahrzehnte von Schafen in den Hang gezeichnet wurden. Diese Spuren wurden zur Inspiration – ein gewachsenes Muster, das zeigt, wie sich Wege und Ebenen in der Steigung anlegen lassen.
Lange galt das Grundstück als „nicht bebaubar“. Mit der Neuziehung der Ortsgrenze entstand ein schmaler Korridor – und aus der Idee wurde eine echte Möglichkeit. Der Baukörper bettet sich in den Hang: unten ein Sockel aus Sichtbeton auf rotem Sandstein, darüber ein Holzbau aus dem eigenen Wald – vertikal verschalt, zur Straße hin zurückhaltend, zum Tal weit geöffnet. Von Beginn an: kompakt, nachhaltig, ressourcenschonend. Weniger Wohnfläche, mehr Haltung.
Das Wohnkonzept ist radikal offen. Nur notwendige Wände, kaum Türen, Blickachsen quer durchs Haus. Möglich wurde das, weil Bauherr und Architekt das Projekt von Grund auf gemeinsam entwickelten – vom ersten Konzept bis zur endgültigen Materialwahl. Bereits in der Bauphase bekam ein Detail eine besondere Rolle: die Treppe. Kaum eingebaut, wurde sie zum Ort für Gespräche, Pausen und stilles Beobachten. Wer sie hinabsteigt, sieht durch das „Kirchenfenster“ auf den 15 Meter tiefer liegenden Bach, den Spessartwald und den Himmel darüber. Und im Dorf munkelte man: „Des wird doch ä Kirch?“ Ort: LK Main-Spessart · Wohnfläche: 110 m² · Grundfläche: 57 m² Landschaftsarchitektur: @toponeo 
Fotografie: @benjamin_brueckner #architektur #holzbau #innenarchitektur #burgsinn #mainspessart
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7 months ago