Es gibt Wochen, die einfach verfliegen. Und dann gibt es Wochen wie diese.
Mittwoch auf der
@didacta_messe . Ich saß im Publikum beim Vortrag von Dr. Matthias Forell von der Ruhr-Universität Bochum — und habe mich von Herzen gefreut. Denn vor allem durch Matthias (korrigiert mich bitte, falls ich jemanden übersehen habe) kommt partizipative Sozialraumerkundung mit Kindern jetzt in Forschungskontexte und damit auch in Schulentwicklungsprozessen an.
Matthias Forell hat gezeigt, was passiert, wenn Schulen Kindern mit der App #stadtsache ein Werkzeug in die Hand geben und durch Fotos, Audios, aufgezeichnete Wege auf einer digitalen Karte offenbar wird, was Kinder bewegt.
Dazu ein Beispiel aus den Vortrag: Seit Jahren gab es einen Basketballkorb auf einem Schulhof, der kaum genutzt wurde. Erst durch die Forschungsergebnisse der Kinder wurde klar, woran es liegt. Es fehlten auf dem Asphalt die Linien und damit Spielgefühl. Eine Woche nach der Dokumentation durch die Kinder wurden sie gemeinsam aufgemalt. 60 Euro Investition und ein neues Highlight, das Bewegung und auch Atmosphäre schafft.
Partizipation im Sozialraum ist nicht neu — aber sie in der Schule als selbstverständlichen Prozess zu verankern, das ist die eigentliche Arbeit. Und es ist schön zu sehen, dass sie vorangeht.
👉 Auf dem Podium, von links nach rechts: Dr. Matthias Forell, Ruhr-Universität Bochum — Anna Wenzl, ISB Bayern, Referat Schulentwicklung — Linda Onken, Konrektorin,
@fgzsonnenstrasse — Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des
@dipf_aktuell , Abteilung Struktur und Steuerung des Bildungswesens.
👉 Die Slides zeigen Zitate aus dem Vortrag und Eindrücke aus der Arbeit mit #stadtsache.
#Schulentwicklung #Partizipation #sozialraum