Donnerstag, 21. Mai 2026, 19.30 (Einlass ab 19.00)
DIE GUTEN KRÄFTE - Die Geschichte der österreichischen Pop-Musik in 100 Songs (Buchpräsentation)
Von und mit Walter Gröbchen & Thomas Mießgang
Moderation: Manuel Fronhofer (thegap)
Buchverkauf vor Ort über Buchhandlung Linke.
Kann man die österreichische Popgeschichte in einhundert Songs nachstellen? Man kann. Weil es von Ambros bis Zawinul, von Austropop bis Cloud-Rap, von 1950 bis 2025 genug signifikante Beispiele und denkwürdige Fundstücke gibt, die im kollektiven Gedächtnis des Landes für nachhaltigen Lärm sorgten. Viele dieser Songs sind in den Kanon der lokalen Kulturhistorie eingegangen, manche wurden über die Grenzen hinaus bekannt, andere blieben obskur, umstritten, weniger berühmt denn berüchtigt. Aber alle erzählen eine Geschichte, die weit über den Songtext hinausgeht.
Vom „G’schupften Ferdl“ von Gerhard Bronner & Helmut Qualtinger bis zum Songcontest-Siegeslied „Wasted Love“ von JJ war es ein langer Weg, ein zähes Ringen um eine eigene Sprache im globalen Kraftfeld der Popkultur. Viele Wegmarken blieben – mehr oder minder geschickte – Nachstellungen internationaler Vorlagen, aber es gab auch äußerst originelle und originäre Ton- und Text-Schöpfungen, die mittels Dialekt, dem Aufgreifen von Mitteln der Volksmusik, der Ironie und Parodie oder tollkühner Adaption eigene Positionen entwickelten. Das unterscheidet „Die guten Kräfte“ (nach einem Song der legendären Wiener Punk/Neue Welle-Band Chuzpe) vom Gros des Mainstream-Mittelmasses, der Hitparaden und Formatradio-Heulbojen.
Freilich ist und bleibt es eine radikal subjektive Auswahl aus dem prallen Fundus der österreichischen Populärmusik. Wer DJ Ötzi vermisst, Peter Alexander, Franz Morak, Jazz-Gitti, Pizzera und Jaus oder Andreas Gabalier, muss einen Folgeband beim Verlag einreichen… Die Autoren Dr. Thomas Mießgang und Walter Gröbchen sind seit Jahrzehnten im Musikjournalismus tätig (u.a. Ö1, „Die Zeit“, „Das Feuilleton“) und mischen in ihre präzisen Kurztexte zu jedem einzelnen Song gerne Polemik, Pointen und eine Prise Pop.
Das Wiener Duo Cute Aggression verwandelt Reizüberflutung in ein explosives Klanggewitter, das zugleich glitzert und befreit.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/cute-aggression-make-us-crash
Text: Ania Gleich @gleichwiesofort
Bild: Luca Celine @luca.celine@cute_aggression_music
Isa Schieche, Regisseurin von Dirty Care beantwortet zur neuen Ausgabe der Cinema Next Series mit dem @kinovodclub unsere Fragen:
@isaschieche erklärt woher der Begriff Dirty Care kommt, was er eigentlich bedeutet und hat neben vielen spannenden Hintergrundinfos zum Film auch gleich zwei tolle Filmempfehlungen in petto!
Der Film ist jetzt auf der Plattform des @kinovodclub zu sehen!
Dirty Care
Isa Schieche
AT 2024 | 17 min
Deutsche OV (mit englischen UT verfügbar)
Dirty Care ist ein Essayfilm, aufgenommen aus der Ich-Perspektive. Durch Kampfsporttraining und Alltag folgen wir der Sicht der Protagonistin und einem Voiceover durch verschiedene Landschaften und Aufgaben. In einer öffentlichen Toilette, über den Dächern von Wien bei Sonnenaufgang, in einem Trailerpark und in verschneiter Landschaft wird angeleitet und geübt, wie man sich gegen einen körperlichen Angriff verteidigt. Dirty Care beschreibt die Anstrengungen, die nicht normativ auftretende Frauen im Patriarchat aufwenden müssen, um keiner Gewalt ausgesetzt zu sein oder dieser entgegentreten zu können. Dabei findet der Film Szenen von Empowerment, Intimität, Wehrhaftigkeit und Gemeinschaft.
🌀 Zum Stream: Link in Bio!
⭐️ Gemeinsam mit @cinemanext_at präsentieren wir euch monatlich neue Kurzfilme in der Cinema Next Series von vielversprechenden Filmemacher:innen aus Österreich - und zwar #kostenlos!⭐️
Ab jetzt neu: DIRTY CARE von Isa Schieche
DIRTY CARE ist ein Essayfilm, aufgenommen aus der Ich-Perspektive. Durch Kampfsporttraining und Alltag folgen wir der Sicht der Protagonistin und einem Voiceover durch verschiedene Landschaften und Aufgaben. In einer öffentlichen Toilette, über den Dächern von Wien bei Sonnenaufgang, in einem Trailerpark und in verschneiter Landschaft wird angeleitet und geübt, wie man sich gegen einen körperlichen Angriff verteidigt. DIRTY CARE beschreibt die Anstrengungen, die nicht normativ auftretende Frauen im Patriarchat aufwenden müssen, um keiner Gewalt ausgesetzt zu sein oder dieser entgegentreten zu können. Dabei findet der Film Szenen von Empowerment, Intimität, Wehrhaftigkeit und Gemeinschaft.
Das Interview mit der Regisseurin findet ihr wie immer im @thegapmag 📚
👉Link in Bio👈
#kinovodclub #weilwirkinoslieben #kinofürzuhause #streamlocal
Eine Kolumne bei FM4, unzählige Artikel zum Thema Popkultur, ein Sachbuch über Feminismus und die Arbeitswelt, Memes für »Galerie Arschgeweih«: Verena Bogner ist vielbeschäftigt. Nun erscheint auch noch ihr erster Roman »I Am Cringe, but I Am Free«.
Zu unserer Coverstory geht’s hier:
https://thegap.at/cringe
Text: Barbara Fohringer @brbr.fhrngr
Bild: Carolina Frank @carolina_frank_fotografie@verenabgnr@parkxullstein@galerie.arschgeweih@raverresi@franzlicht
Die österreichische Supergroup Bon Jour feiert auf ihrer neuen EP »How Long Is Forever« den musikalischen Rauschzustand.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/bon-jour-how-long-is-forever/
Text: Martin Mühl @muehlmartin
Bild: Paul Vincenth Schütz @paulsodyssey@bon_jour.io@morinoko_agency
»Go Boomer Go!« heißt das Debütalbum von Post, der neuen Band einiger Pilgerväter des österreichischen New Wave und Punkrock. Gesellschaftspolitisches Tacheles statt glattkomponierte Empörungsökonomie.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/post-go-boomer-go/
Text: Tobias Natter @tobias.natter
Bild: Post
@post_die_band@vollersound
Mit ihrem neuen Album umarmt Eli Preiss die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres – und sich selbst.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/eli-preiss-selbst-bewusst/
Text: Sarah Wetzlmayr @sarahannawetzlmayr
Bild: Simon Rajchl @simonrajchl@elipreiss911@upstairs.world
Das erste Soloalbum von Felix Schnabl aka Salamirecorder erhört die Gebete einer totgeglaubten Szene.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/salamirecorder-inside-the-cage/
Text: Dominik Oswald @dom.oswa
Bild: Felix Schnabl
@salamirecorder@siluh.records
Der Wiener Songwriter und Underground-Poet Dima Braune ist mit seinem Solodebüt »Glücklich in Blau« sicher nicht auf Nummer sicher gegangen.
Zu unserer Rezension geht’s hier:
https://thegap.at/dima-braune-gluecklich-in-blau/
Text: Petra Ortner @baphomet666_monster
Bild: Lucy Animashaun
@dimabraune@feberwolle
Wir konnten die morgige Album-Veröffentlichung nicht erwarten, deswegen gibt es jetzt schon das Musikvideo bei The Gap zu sehen 🤫 Morgen, Freitag kommt dann endlich das ganze Album - ich freu mich so sehr, das alles endlich mit euch zu teilen!
DIRECTOR & CINEMATOGRAPHER
Philipp Traunmüller @philipptrnm
Valerie Wallner @valerieamwa
Auf dem neuen Album findet sich Salò im Vakuum zwischen Endzeitgefühlen und mondänem Dahinleben.
Die ganze Rezi findet ihr hier:
https://thegap.at/zwischen-digitalem-dopamin-und-realem-horror-hardcore-von-salo/
Text: Nico Rottenbücher / @kiwiliebtananas
Bild: Kevin Pham / @pham.mov@radikalsoft@phat_penguin_records