SICHTBAR
Eine Ausstellung über Erfahrungen und Leben in Sachsen-Anhalt
Die Wanderausstellung »SICHTBAR« macht Erfahrungen von FLINTA* mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt hör- und sichtbar durch Interviews, Fotografie und Kunst.
Eröffnung: 23.03. | 18:00 Uhr @schauspielhalle
Werkraum der Bühnen Halle (Eingang Schulstraße)
Die Ausstellung ist vom 24. bis 29. März öffentlich und kostenfrei zugänglich (Di – Fr: 15:00–18:00 Uhr, Sa & So: 11:00–13:00 Uhr). Weitere Standorte und Termine folgen via @damigra_ev
Konzept, Erhebung, Kuration und Gestaltung
Constanze Lorenz @_staenz und Josephine Dishoni @josephine_dishoni via Studio LUNDD @studiolundd
Szenografie und Umsetzung
Ribana Schmidt @ribana_space
Fotoarbeiten
Anna-Luisa Richter @annaluisarichter
Schrift
Retroskop Serif, Allgemein Grotesk von Andrea Tinnes @andrea.tinnes
Besonderer Dank gilt allen Gesprächspartner*innen Herausgeberin Dr. Delal Atmaca Dachverband der Migrantinnenorganisationen e.V. Am Sudhaus 2, 12053 Berlin [email protected]@damigra_ev Recherche Nikola Föringer und Deborah Mannai Endredaktion Dr. Delal Atmaca, Sarah Lutzemann, Rita Stockhowe und Rebecca Vinci
Über die Anerkennung des @designpreis.sachsen für unser Projekt Schandmal/Mahnmal im Nachwuchsbereich des Design Mission Awards freuen wir uns sehr und sind stolz. Danke an alle Beteiligten für diese besondere Auszeichnung und für die wertschätzende Laudatio von Jona Piehl!
///
An mehr als 30 Fassaden von Kirchen in Deutschland befinden sich seit dem 13. Jahrhundert bis heute antisemitische Schmähplastiken, die das Bildprogramm der sogenannten „Judensau“ wiedergeben. Über einen zeitgemäßen Umgang, die Kontextualisierung und Aufklärung des dissonanten Reliefs wird bis heute kontrovers diskutiert. Wie kann eine nachhaltige Erinnerungskultur für die diffamierende Plastiken entwickelt werden?
Dort knüpft das Projekt an: In zwei Publikationen möchten wir uns den vielen aufgeworfenen Fragen und dem aufgeladenen und verhärtet erscheinenden Diskurs annähern. Es wird eine multiperspektivische, fiktive Diskussion zwischen 15 Akteur:innen aus Kirche, Architekturgeschichte, Politik und Gesellschaft inszeniert, welche sich in dieser Konstellation nie begegnet sind, sondern zuvor in Einzelinterviews befragt wurden. Das Begleitheft thematisiert praxisnahe und experimentelle künstlerische Interventionen und Verhüllungsmethoden am Beispiel der Schmähplastik in Wittenberg.
Das Projekt ist ursprünglich in einem Schwerpunkt in der @_studiengruppe an der @burg_halle entstanden.
Konzept und Design der sieben Ausstellungskataloge+Schuber für den 27. Bundespreis für Kunststudierende
Der Bundespreis für Kunststudierende zeigt die Vielfalt künstlerischer Ausbildung in Deutschland und bietet herausragenden Studierenden eine Bühne, um ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte im Kunstbetrieb zu knüpfen. Getragen vom BMBFSFJ, dem Deutschen Studierendenwerk und der Bundeskunsthalle Bonn, die ab November 2025 die Ausstellung zeigt. Das Gestaltungsteam versteht den Preis als wandelbare Bühne: eine dynamische Wortmarke rahmt die Arbeiten und schafft hierarchielose, offene Räume. Website, Kataloge und Plakate greifen dieses Prinzip flexibel auf.
@bmbfsfj@bundeskunsthalle
[en]
Concept and design of the seven exhibition catalogues+slipcase for the 27th Federal Prize for Art Students
The Federal Award for Art Students showcases the diversity of artistic education in Germany and offers outstanding students a stage to present their work and connect within the art world. Supported by the Federal Ministry, the German National Association for Student Affairs, and the Bundeskunsthalle Bonn, which will host the exhibition from November 2025. The design team conceives the award as a dynamic stage: a flexible wordmark frames the artworks, creating open, non-hierarchical spaces reflected across the website, catalogues, and posters.
concept and design: Josephine Dishoni @josephine_dishoni , Constanze Kohlhaas @c___kohlhaas , Constanze Lorenz @_staenz
Supervision: David Liebermann @davidliebermann , Jana Reddemann @janareddemann (Schwerpunkt Intermediale Gestaltung @intermedialegestaltung ), Andrea Tinnes @andrea.tinnes (Schwerpunkt Schrift und Typografie @burgtypo ), Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle @burg_halle
Font in use: @xyz_displaay
Further information:
Konzept und Design des Ausstellungsplakats+Animation Werbetafel für den 27. Bundespreis für Kunststudierende
Der Bundespreis für Kunststudierende zeigt die Vielfalt künstlerischer Ausbildung in Deutschland und bietet herausragenden Studierenden eine Bühne, um ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte im Kunstbetrieb zu knüpfen. Getragen vom BMBFSFJ, dem Deutschen Studierendenwerk und der Bundeskunsthalle Bonn, die ab November 2025 die Ausstellung zeigt. Das Gestaltungsteam versteht den Preis als wandelbare Bühne: eine dynamische Wortmarke rahmt die Arbeiten und schafft hierarchielose, offene Räume. Website, Kataloge und Plakate greifen dieses Prinzip flexibel auf.
@bmbfsfj@bundeskunsthalle
[en]
Concept and design of the exhibition poster+billboard animation for the 27th Federal Prize for Art Students
The Federal Award for Art Students showcases the diversity of artistic education in Germany and offers outstanding students a stage to present their work and connect within the art world. Supported by the Federal Ministry, the German National Association for Student Affairs, and the Bundeskunsthalle Bonn, which will host the exhibition from November 2025. The design team conceives the award as a dynamic stage: a flexible wordmark frames the artworks, creating open, non-hierarchical spaces reflected across the website, catalogues, and posters.
concept and design: Josephine Dishoni @josephine_dishoni , Constanze Kohlhaas @c___kohlhaas , Constanze Lorenz @_staenz
Supervision: David Liebermann @davidliebermann , Jana Reddemann @janareddemann (Schwerpunkt Intermediale Gestaltung @intermedialegestaltung ), Andrea Tinnes @andrea.tinnes (Schwerpunkt Schrift und Typografie @burgtypo ), Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle @burg_halle
Further information:
Konzept und Design für die Website des 27.Bundespreis für Kunststudierende
Der Bundespreis für Kunststudierende zeigt die Vielfalt künstlerischer Ausbildung in Deutschland und bietet herausragenden Studierenden eine Bühne, um ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte im Kunstbetrieb zu knüpfen. Getragen vom BMBFSFJ, dem Deutschen Studierendenwerk und der Bundeskunsthalle Bonn, die ab November 2025 die Ausstellung zeigt. Das Gestaltungsteam versteht den Preis als
wandelbare Bühne: eine dynamische Wortmarke rahmt die Arbeiten und schafft hierarchielose, offene Räume. Website, Kataloge und Plakate greifen dieses Prinzip flexibel auf.
@bmbfsfj@bundeskunsthalle
[en]
The Federal Award for Art Students showcases the diversity of artistic education
in Germany and offers outstanding students a stage to present their work and connect
within the art world. Supported by the Federal Ministry, the German National
Association for Student Affairs, and the Bundeskunsthalle Bonn, which will host the exhibition from November 2025. The design team conceives the award as a dynamic stage: a flexible wordmark frames the artworks, creating open, non-hierarchical spaces reflected across the website, catalogues, and posters.
concept and design: Josephine Dishoni @josephine_dishoni , Constanze Kohlhaas @c___kohlhaas , Constanze Lorenz @_staenz
development: Karen Czock @kaczock
supervision: David Liebermann @davidliebermann , Jana Reddemann @janareddemann , Andrea Tinnes @andrea.tinnes
font in use: Season VF by @xyz_displaay
graefeundprinzen
2025
Wir durften eine CI für den Blumenladen @graefeundprinzen gestalten, der kürzlich in Berlin Kreuzberg eröffnet hat.
Catch your local Blumenladen!
„Untold Stories – Missing, Unknown or Forgotten Biographies”, Eine Gruppenpublikation betreut von Prof. Andrea Tinnes und Teresa Schönherr, Kommunikationsdesign, WiSe 2022/23 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
Im DIN A3-Format und der monochromen Farbvorgabe wurden jeweils vier Seiten den Personen MARJANE SATRAPI und TOYEN gewidmet, welche aus unserer Perspektive zu wenig rezitiert und beleuchtet werden.
TOYEN als politisch engagierte, surrealistische Künstlerin, die mit ihrem vielfältigen, radikal-poetischen Werk und der Mitbegründung des Artifizialismus künstlerische Freiheit gegen Totalitarismus verteidigte, wird durch großflächige, organische Inszenierungen repräsentiert, die mit viel Weißraum und Invertierung spielen.
MARJANE SATRAPI verbindet in ihrer reduzierten, schwarz-weißen Bildsprache autobiografische Erfahrung mit iranischer Herkunft und Exil. Ihre Werke verhandeln Fragen von Freiheit, Identität und Selbstbestimmung und machen sie zu einer prägenden emanzipatorischen Stimme der zeitgenössischen Graphic Novel.
Mit Beiträgen von @millamuecksch@c___kohlhaas@_staenz@eliabcdefghijkim Elias Charné @eva.die.trich Friederike Brings @hannah_loewen@helen.hhh@bada.eem@josephine_dishoni@killalaila@l1s4_s@nice_und_cool@annaluisarichter@lukahrens@o_0megavybe@maite.schoenherr@miriam__alma@luxuswasser@nina_piep@halbwertszeit@ffelab@gue.hyun.lee@seheeinthepark@vincent_jaeckeln
LUNDD steht für LORENZ UND DISHONI und gründet sich aus einem gemeinsamen Designverständnis. Seit Beginn des Kommunikationsdesign-Studiums (2021) an der @burghalle entwickelt sich unsere kollaborative Gestaltungspraxis konstant weiter. Wir teilen den Wunsch, durch Storytelling und interaktive Gestaltung soziale und kulturelle Landschaften mitzuformen. Für uns ist Design ein Akt der Erkundung und Interpretation, der verschiedene Inhalte in zugängliche und nachhaltige visuelle Formen übersetzt. Wir gestalten Identitäten, fördern den Diskurs und beanspruchen Raum.
*
LUNDD stands for LORENZ UND DISHONI and is based on a shared understanding of design. Since beginning our studies in communication design (2021) at @burghalle , our collaborative design practice has been constantly evolving. We share the desire to shape social and cultural landscapes through storytelling and interactive composition. For us, design is an act of exploration and interpretation that translates various contents into accessible and sustainable visual forms. We design identities, foster discourse and claim space.
Thanks to @annaluisarichter for the shoot! 📷
Schandmal/Mahnmal
2022 - ongoing
Engl. version below
Seit dem 13. Jahrhundert finden sich an über 30 Kirchenfassaden in Deutschland antisemitische Schmähplastiken, sogenannte Judensau. Ihr Umgang wird bis heute kontrovers diskutiert. Wie kann eine zeitgemäße, nachhaltige Erinnerungskultur für diese diffamierenden Darstellungen aussehen?
Das Projekt setzt hier an: Zwei Publikationen nähern sich dem komplexen Diskurs. Eine inszeniert eine fiktive, multiperspektivische Diskussion zwischen 15 Akteur:innen aus Kirche, Politik, Gesellschaft und Architekturgeschichte, basierend auf Einzelinterviews. Ein Begleitheft dokumentiert künstlerische Interventionen und Verhüllungsmethoden am Beispiel der Plastik in Wittenberg.
* Since the 13th century, over 30 church façades in Germany have featured antisemitic sculptural reliefs known as Judensau. Their continued presence remains a subject of public controversy. How can a contemporary and sustainable culture of remembrance address these defamatory depictions?
This project responds with two publications. One presents a fictional, multi-perspective discussion among 15 individuals from the fields of church, politics, society, and architectural history—based on individual interviews. An accompanying booklet documents artistic interventions and methods of concealment, using the example of the Judensau in Wittenberg.
Danke an unsere InterviewpartnerInnen Sapir von Abel, Prof. Dr Veronica Biermann, Michael D. Düllmann, Wolfram Kastner, Matthias Keilholz, Vincent Kleinbub, Marion Kliesch, Prof. Dr. Dipl-Ing. Philip Oswalt, Max Privorozki, Prof. Bruno Raetsch, Dr. Wolfgang Schneiß, Dr. Cornelia Winkelmann und Waltraut Zachuber.
Introducing Studio LUNDD run by Constanze Lorenz and Josephine Dishoni. LUNDD brings together our creative practice and explores the intersection of communication design, cultural engagement and public space.