LUK. Lang und Klappbar - 48h Hotel
Wohnraum wird knapp, Besuche von Freunden nicht.
Wie schafft man es also, ein Gästezimmer anbieten zu können, ohne einen ganzen Raum dauerhaft für eine temporäre Nutzung auszustatten?
LUK bespielt das Zimmer, das nur unregelmäßig zur Nachtruhe genutzt und doch täglich gebraucht wird. Durch das gekonnte Wandeln der einzelnen Elemente, wird aus dem Raum für Gespräche, einer zum Ruhen – aus dem Homeoffice-Arbeitsplatz wird das Nachtlager der Freundin auf Städtetrip.
Aufgebaut ist das System aus einem Grundkörper, der durch Steckplätze unterteilt ist. Diese ermöglichen es, die einzelnen Elemente dem Anlass entsprechend zu positionieren: aus dem mittleren Teil der Liegefläche wird ein Tisch, die äußeren Elemente werden zu zwei Sitzplätzen.
In Zusammenarbeit mit @kakteenliebhaberin
Betreut von @kuengcaputo & @david.gebka
LUK. Long and Collapsable - 48h Hotel
Living space is becoming scarce, but visits from friends are not.
So how can you offer a guest room without permanently furnishing an entire room for temporary use?
LUK makes use of the room that is only used irregularly for sleeping but is needed every day.
By skilfully transforming the individual elements, the room becomes a place for conversation and a place to rest – the home office becomes a place for a friend to sleep during a city break.
The system is constructed from a base unit that is divided by slots. These allow the individual elements to be positioned according to the occasion: the middle part of the lying surface becomes a table, while the outer elements become two seats.
In collaboration with @kakteenliebhaberin
The project was advised by @kuengcaputo & @david.gebka@abk_id
Gräbele - 48h Hotel
„Gräbele“ beschäftigt sich mit einem von Grund auf neuen Ansatz des Liegekomforts. Ein in einen Metallrahmen eingespanntes Gewebe bildet die Basis. Auf dessen Oberseite sind weiche Memoryfoam-Würfel angebracht. Die Bettoberfläche orientiert sich an einem orthogonalen Raster. Die Gäste können sich in die Spalten zwischen den Würfeln einklemmen, wodurch ein archaisches Gefühl von Geborgenheit aufkommt. Der runde Grundriss gibt keine Liegerichtung vor. Ein Baldachin aus Edelstahlstangen und schweren schwarzen Stoff umschließt das Bett wie eine Kuppel. Der abgeschlossene Raum gibt ein Gefühl von Sicherheit, aber auch Privatsphäre. Der sonst störende Spalt zwischen zwei Matratzen, Gräbele im Schwäbischen, wird aus seinem gewohnten Kontext gelöst. Sein Auftreten wird grundlegend überdenkt und seine elementaren Gestaltungsmerkmale auf ein Podest erhoben.
In Zusammenarbeit mit @marinushilario
Betreut von @kuengcaputo & @david.gebka@abk_id
Ausguck - 48h Hotel
Der Ort bietet in drei Richtungen eine eindrucksvolle Aussicht ins Stuttgarter Tal oder über den Killesbergpark. Da wir uns nicht für eine einzelne Blickrichtung beschränken wollten, wählten wir einen rollbaren Untersatz, der eine flexible Ausrichtung ermöglicht.
Die äußere Form ist von einem Abluftrohr inspiriert. Gleichzeitig verkörpert es aber auch ein Periskop, das zum Umschauen anregt. Sie lenkt den Blick gezielt nach außen und dient zugleich als Schutz vor Witterungseinflüssen. Das Hotel wird im Sitzen genutzt.
In Zusammenarbeit mit @krad_sk8
Betreut von @kuengcaputo & @david.gebka@abk_id
Nest - 48h Hotel
Unser Modell befindet sich in einem Raum unter der Keramikwerkstatt. Dieser Ort ist ein Durchgangsbereich, an dem nichts weiter passiert, außer dass er als Gang zur Lagerhalle der Werkstatt oder zu einem anderen, verschlossenen Raum, dient. Der Ort ist kalt und beherbergt viele vergessene Dinge, die die Kälte noch verstärken. Es sind vergessene, schmutzige Stoffe in kalten Tönen, ein verlassener Kühlschrank und Holz, das seinen Glanz verloren hat. Wir nahmen die Herausforderung an, in diesem so ungewöhnlichen Raum einen gemütlichen und warmen Rückzugsort zu schaffen. Aus Kartons bauten wir eine Art Nest, das den Besucher einlädt, sich auszuruhen, und darüber anbrachten wir eine Art Vorhang, der visuell vom Außenbereich abschirmt.
In Zusammenarbeit mit @valentinaliv_
Betreut von @kuengcaputo & @david.gebka@abk_id
la brutalité et la cuisine
Der Schneidblock ist der Ankerpunkt der Küche. Eine Form, zusammengesetzt aus zwei Zylindern und zusammengeschnürt von einem Stahlband erzeugt eine Leichtigkeit trotz der Massivität. Abrundungen zum Band hin lassen die Verbindung aufblitzen. Es entsteht ein schwebendes Erscheinen des oberen Zylinders. Die Verwendung von Ahorn sowie das natürliche Finish durch Leinöl und Bienenwachs zeigt eine Regionalität und Natürlichkeit auf. Ein Keil verortet die Klinge und präsentiert sie gleicherweise.
The cutting block is anchoring the kitchen. A shape consisting of two cylinders and tied together by a steel band, creates a visual lightness despite its weight. Roundovers near the steel belt produces a hovering appearance of the upper block. The use of Maple combined with a natural linseed and beewax finish present an awareness of the region aswell as material purity. A notch acts a holder and presents the knife.
@abk_id
la brutalité et la cuisine
Die Klinge fordert den respektvollen Umgang mit Essen. Der doppelte Schliff ermöglicht das Eindringen der Klinge in Schnittgut trotz der hohen Klingenhöhe. Diese ermöglicht das Transportieren von Essen von und zu dem Schneidblock. Eine Kerbe vor dem Griff dient zum Abziehen von Kräutern. Ein Stößel biete die Möglichkeit Gewürze aufzustoßen.
The blade demands to treat food with respect. The double grind enables the knife to cut pierce ingredients. The tall blade is needed to move food from place to place. A small notch is there to remove herbs. A pestle offers the ability to break open spices.
@abk_id
„la brutalité et la cuisine“
Die Klinge fordert den respektvollen Umgang mit Essen. Der doppelte Schliff ermöglicht das Eindringen der Klinge in Schnittgut trotz der hohen Klingenhöhe. Diese ermöglicht das Transportieren von Essen von und zu dem Schneidblock. Eine Kerbe vor dem Griff dient zum Abziehen von Kräutern. Ein Stößel biete die Möglichkeit Gewürze aufzustoßen.
The blade demands to treat food with respect. The double grind enables the knife to cut pierce ingredients. The tall blade is needed to move food from place to place. A small notch is there to remove herbs. A pestle offers the ability to break open spices.
@abk_id
Tomo
Its simple construction allows easy replacement of parts. The Lampshade is clamped in between two wooden panels.
The base ring has two bumps that slot into two holes in the shade. The shade gets stabilised by inserting the base ring and then turning it.
The shade can be squeezed flat without the ring inserted. This allows the lamp to be more compactly packed and shipped
Tomo
The cable goes through two holes in the wooden panel. It creates a hoop. Its length can easily be adjusted by moving a rubber ring along the cable.
The hoop acts as a handle to move the lamp around and by which it can also be hung.
Tomo
It’s a companion that adapts to your environment. It creates a soothing atmosphere with its warm monolithic character.
The shape is derived by the simple deformation of a
tube. When a tube gets crimped at one end it turns
into a semi-conical shape. A line that opens up to a
full circle. Two contrary silhouettes emerge. A cone
from one side and a trapezoid from the other.
The light follows this gesture. It emerges from the
line and spreads to the round base. A loop in the
cable acts as a handle, a hook aswell as a strain
release.
Advised by @davidglaettli & @maxneustadt
In cooperation with
Tzuchun Li @zichun_li_design