Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

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Mehr als ein Museum! •Altes Rathaus •Haus Böttchergäßchen •Museum Zum Arabischen Coffe Baum •Schillerhaus @capahaus @voelkerschlachtdenkmal_leipzig
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Wer sind die Gesichter? Helft uns! Der Link zu dem digitalen #FotoarchivMittelmann mit allen Bildern des #jüdischen Fotografen #AbramMittelmann ist in unserer Bio 📎 Schreibt uns via Kontaktformular oder [email protected] @ariowitschhaus @tacheles_sachsen_2026 @archivbuergerbewegungleipzig @juedischewocheleipzig #WersinddieGesichter #FotoarchivMittelmann #juedischewocheleipzig #juedischesThemenjahr2026 #juedischesleben #juedischekultur #museumleipzig #leipzigerstadtgeschichte #juedischeslebenleipzig #stadtgesellschaftleipzig #stolpersteine #erinnerungskultur #niemalsvergessen #gegendasvergessen
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6 months ago
☀️ Wir freuen uns sehr, die Ausstellung »Sonne. Satt. Sommer in Leipzig« ab heute im Haus Böttchergäßchen zu zeigen! Was bedeutet eigentlich #Sommer in Leipzig – gestern und heute? Zwischen #Sonne, #Urlaub und #Badevergnügen nimmt euch die Ausstellung mit auf eine Zeitreise durch 400 Jahre Leipziger Sommergefühle. Von historischen Postkarten und Super-8-Filmen bis hin zu heutigen digitalen Erinnerungen zeigt sie, wie sich das Lebensgefühl zwischen #Frühling und #Herbst verändert hat. 🍦 Ob luftige #Sommermode, Eis am Stiel, #Grillabende oder #Konzerte im Freien – der #LeipzigerSommer war schon immer voller Lebenslust. Gleichzeitig wirft die Ausstellung auch einen Blick auf die andere Seite: #Hitze, #Dürre und #Unwetter stellen die Stadt zunehmend vor Herausforderungen und machen neue Ideen für eine grünere, lebenswerte Zukunft notwendig. 🏖️ Mit fröhlich-frechen Objekten und spannenden Geschichten lädt die Ausstellung dazu ein, den Sommer neu zu entdecken – leichtfüßig, aber mit Tiefgang. Sonne. Satt. Sommer in Leipzig Bis 25.10.2026 Haus Böttchergäßchen Di–So, 10–18 Uhr Wir freuen uns auf euren Besuch! 💛
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19 days ago
Der Mensch im Fokus: #Fotoausstellungen zu Fred Stein in Leipzig eröffnet Bis zum 31. Juli 2026 widmen wir uns zusammen mit dem #Exilarchiv der @deutschenationalbibliothek dem Fotografen #FredStein zwei Ausstellungen, die sein Werk im #Exil in den Mittelpunkt stellen. Unter dem Titel „Der Mensch im Fokus“ zeigen die Ausstellungen eindrucksvoll, wie sehr Steins #Fotografie von einem humanistischen und zugleich politischen Blick geprägt war. Während „Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg“ im @capahaus den Fokus auf seine Aufnahmen geflüchteter Kinder sowie auf Porträts aus dem Umfeld von #GerdaTaro legt, gibt „Out of Exile. The Photography of Fred Stein“ in der DNB einen Einblick in sein Leben und Werk zwischen #Paris und #NewYork. Fred Stein, 1909 in #Dresden geboren und in #Leipzig ausgebildet, wurde 1933 als Jude und Sozialist aus dem Justizdienst entlassen und ging ins Exil. In Paris und später in New York entwickelte er sich zu einem bedeutenden #Presse- und #Porträtfotografen. Seine Arbeiten dokumentieren das Leben im Exil ebenso wie die gesellschaftlichen Umbrüche seiner Zeit. Dabei entstanden nicht nur eindringliche Straßenaufnahmen, sondern auch zahlreiche Porträts bedeutender Persönlichkeiten. Die Fotoausstellungen werden begleitet von Führungen, Filmgesprächen und einer Lesung. 👀Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg 1.4. - 31.7.2026 Capa-Haus, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Dienstag–Freitag 11–16 Uhr jeden 3. Sonntag im Monat 11–16 Uhr @fredstein.archive Gestaltung: @simonevollenweider
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1 month ago
Vom Betrachten zum Mitgestalten ✨ Mit dem »inter.archiv« hat das Kurator*innenkollektiv @krudebude das Ende der #Dauerausstellung im #AltenRathausLeipzig zu einem Ort für Eure Perspektiven, Erinnerungen und Leipzig-Momente gemacht. Zwischen #Reflexion, #Austausch und Beteiligung entsteht hier ein lebendiges Archiv der #Stadtgesellschaft und ihrer Geschichten. 🌃 Danke an krudebude für Konzeption, Gestaltung und neue Perspektiven – und an @benzpainting für die künstlerische Arbeit „Reflexionsfelder“. 🪞 Wir sind gespannt auf Eure #Leipzig-Storys!
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1 day ago
#HistorischesKalenderblatt 16.05.1899: #Einweihung des Otto-Koch-Denkmals Ganze 25 Jahre lang leitete #OttoKoch als #Bürgermeister von 1849 bis zu seinem Tod 1876 die Geschicke unserer Stadt. Am 16. Mai 1899 wurde in Leipzig das Otto-Koch- bzw. Bürgermeister-Koch-#Denkmal anlässlich des fünfzigsten Jahrestages seines Amtsantritts feierlich eingeweiht. Fast versteckt ist das Denkmal hinter der #Moritzbastei in den Grünanlagen am #Promenadenring in Richtung #Rossplatz zu finden. Dabei hat Koch Großes geleistet: In seine Amtszeit fiel die Hochzeit der #LeipzigerIndustrialisierung, es entstanden bedeutende Bauwerke wie das #Bildermuseum und das #NeueTheater am #Augustusplatz. Unter Koch wurde #Leipzig zur Großstadt. Auch den #Schillerpark bzw. die Lenné-Anlage, in der das Denkmal zu finden ist, initiierte Koch. Bereits 1867 wurde bereits angeregt, Otto Koch mit einem Denkmal zu ehren. Bis zur Verwirklichung sollten noch mehr als 30 Jahre vergehen. Gestaltet wurde das fast 3,50 Meter hohe Denkmal aus hellem #Marmor vom Leipziger #Bildhauer #CarlSeffner, das Postament unter der Büste entwarf Emil Friedrich Rayher. Im Laufe der Jahre wurde das Denkmal durch Witterung stark beschädigt. Deshalb fertigte der #Bildhauer #ChristianWalter in den 1990er Jahren eine Kopie der Büste an. Seit 1997 steht die erneuerte Version wieder im Schillerpark, während sich die erhaltenen Originalteile heute im #StadtgeschichtlichenMuseumLeipzig befinden. ___ 📖: Markus Cottin u. a.: Leipziger Denkmale. Sax-Verlag, Beucha 1998, S. 40 📷: Otto-Koch-Denkmal. Fotografie, M. Kuhn, 2026 Otto Koch. Gemälde, um 1865, Inv.-Nr.: XIII/11 Ratsstube im Alten Rathaus. [mit Otto Koch am Tisch]. Aquarell, 1858, Inv.-Nr.: 279 Büro des Bürgermeisters Koch. [heute Bach-Raum im Alten Rathaus]. Aquarell, C. Werner, 1873, Inv.-Nr.: W 202 Otto-Koch-Denkmal. Postkarte, G. Friedrich, Inv.-Nr.: PK 3980a/1153 Überreste des Otto-Koch-Denkmals im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. 1897/1898, lfd. Nr.: V0005913
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2 days ago
Letzte Tage … »Stadt im Fluss« Nur noch bis Sonntag zeigt unsere Ausstellung, wie wichtig #Leipzigs #Flussläufe für die #Stadtentwicklung sind! Wie formt das #Wasser eine Stadt – und wie formt die #Stadt ihr Wasser? Die Ausstellung im #HausBöttchergäßchen führt Besuchende durch acht Jahrhunderte Leipziger #Wasser- und #Landschaftsgeschichte. Sie bietet spannende Einblicke in technische Innovationen, Nutzungskonflikte, #Umweltprobleme und die Geschichte der #LeipzigerFlüsse – vom #Mittelalter bis heute. 🌊 Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit der @unileipzig und dem @leibnizgwzo Stadt im Fluss bis 17.05.2026 Haus Böttchergäßchen Di–So, 10–18 Uhr Lasst euch das nicht entgehen! 💙
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7 days ago
#HistorischesKalenderblatt 09.05.1963: Sprengung des #Johanniskirchturms Am 9. Mai 1963 fiel der Johanniskirchturm auf dem gleichnamigen Platz der Kulturbarbarei der #DDR zum Opfer. Am 28. März 1897 wurde die „neue“ Johanniskirche geweiht, der vielleicht schönste #Leipziger Kirchenneubau um 1900. Eine #Kirche existierte dort vermutlich seit mindestens 1278 als Einrichtung des #Johannishospitals. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie zu klein. Bis auf den #barocken #Kirchturm wurde alles abgetragen, 1894/97 entstand ein neobarocker Neubau. Die Gebeine der dort beigesetzten #JohannSebastianBach und #ChristianFürchtegottGellert wurden in eine Gruft unter der Kirche verbracht. Nach der teilweisen Zerstörung des Kirchenschiffs im Jahr 1943 wurden 1949 die Ruinen bis auf den Kirchturm abgetragen, Bachs und Gellerts sterbliche Überreste wurden in andere Kirchen verbracht. Der 1956 sogar teilsanierte Kirchturm bestand noch bis 1963, dann wurde er trotz vorheriger Neugestaltungsvorschläge des #Johannisplatzes unter Einbeziehung des neobarocken Kleinods am 9. Mai gesprengt. Heute erinnern am dort nur noch ein schlichtes Holzkreuz und die freigelegte, aber abgedeckte #Gruft an die Johanniskirche. ___ 📖: Werner Marx: Der Johanniskirchturm in Leipzig. Die Geschichte seiner Zerstörung. Sax-Verlag, Beucha 2006 📷: Johanniskirche. Fotografie, nach 1930, Inv.-Nr.: F/2018/110 Johanniskirche. Kupferstich, J. E. Scheffler, 1749, Inv.-Nr.: Mü.II/81 b Johanniskirche. Fotografie, A. Stecher, vor 1894, Inv.-Nr.: Doubl. 1037/2 Johanniskirche. Fotografie, um 1905, Inv.-Nr.: F/5421/2005 Ruine der Johanniskirche. Fotografien, J. Widmann, 1944/1946, Inv.-Nr.: 4300 und F/2018/109 Eingerüsteter Johanniskirchturm. Fotografie, J. Widmann, 1956, Inv.-Nr.: W 8071/2 Johanniskirchturm vor und während der Sprengung. Fotografien, W. Voigtländer, 1963, Inv.-Nr.: F/1471/2010 und F/1472/2010 Johanniskirchturm vor und während der Sprengung. Fotografien, W. Voigtländer, 1963, Inv.-Nr.: F/1471/2010 und F/1472/2010 Reste des gesprengten Johanniskirchturms. Fotografie, L. Sack, 1963, Inv-Nr.: F/2015/991
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9 days ago
Am Samstag lädt die @museumsnachthalleleipzig dazu ein, unsere Häuser zu entdecken – mit #Ausstellungen, #Kurzführungen und besonderen Programmpunkten ✨ 🏛️ Von 18 bis 24 Uhr haben unsere Häuser geöffnet: 🏖️Im #HausBöttchergäßchen erwartet euch Programm zu den Ausstellungen »Sonne. Satt. Sommer in Leipzig« und »Stadt im Fluss. 800 Jahre Leipziger Wassergeschichte«. Während im #Kindermuseum kleine Besuchende kreative Fächer und Sonnenschilde gestalten können. 🏰 Im #AltenRathausLeipzig könnt ihr zu verschiedenen Themen in die bewegte #Stadtgeschichte eintauchen – durch Kurzführungen durch die Dauerausstellungen »Leipzig Original. Vom Mittelalter bis zur Völkerschlacht« und »Moderne Zeiten. Von der Industrialisierung bis zur Gegenwart«. ☕ Im #MuseumZumArabischenCoffeBaum dreht sich alles um die #Kulturgeschichte des Kaffees. 📸 Im @capahaus sind die Dauerausstellung »War is Over« sowie die Ausstellung »Fred Stein und der Spanische Bürgerkrieg« zu sehen; ergänzend ermöglichen Kurzführungen einen vertieften Einblick. 🔦 Am @voelkerschlachtdenkmal_leipzig erwarten euch #Konzerte sowie #Kurzführungen durch das monumentale Bauwerk. ✒️ Im #SchillerhausLeipzig könnt ihr in einen spannenden Kriminalfall eintauchen und die Illusion der Laterna Magica erleben. Kommt vorbei und entdeckt Leipzigs Geschichte(n) bei Nacht!
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14 days ago
Ich trink Vollmilch! #SommerInLeipzig – das sangen Die Ärzte 1982 und trafen damit unbewusst den Wunsch hinter den DDR-Milchbars. In den 1960er-Jahren versuchte die DDR, den Alkoholkonsum zu senken: Die Eckkneipe wurde zum Feindbild, stattdessen setzte man auf „kulturvolle Gaststätten“ mit Milchshakes, Eis und Limonade. Doch viele Jugendliche trafen sich lieber vor den Milchbars, hörten Musik aus dem Kofferradio und entzogen sich so auch dem Zugriff der Freie Deutsche Jugend. Ganz alkoholfrei blieb es dennoch nicht. Auf der Speisekarte der Milchbar Pinguin von 1966 standen neben Milchmixgetränken auch der „Leckerli-Eisbecher mit Alkohol“ sowie Cocktails und Longdrinks. Darunter der nach großer weiter Welt klingende „Ohio-Cocktail“ und das Katergetränk „Prärie Oyster“. Leipzigs erste Milchbar eröffnete 1955 in der Petersstraße 16 und schloss 1991. Die Milchbar Pinguin, 1964 als HO-Gaststätte gegründet, hat hingegen überdauert und genießt bis heute Kultstatus. Das Angebot reichte von Fruchteis über Schoko, Vanille und Mokka bis zum Eisdessert „Othello“, das aus Pflanzenfett hergestellt wurde und vom Leipziger Betrieb Eis-Maier aus Möckern stammte. Produziert wurde nach der Speiseeisverordnung von 1931, die zwischen handwerklichem Speiseeis und industrieller Eiskrem unterschied. Häufig ersetzten Aromen fehlende Rohstoffe – geliefert etwa vom Leipziger VEB Aromatic. ☀️ Mehr Sommergeschichten aus Leipzig? 👉 Besucht unsere Ausstellung „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“ Haus Böttchergäßchen Dienstag–Sonntag, Feiertage 10–18 Uhr 📷: Speisekarte der Milchbar Pinguin, 1966, Inv.-Nr. A/671/2008 Speiseeisherstellung bei Eismaier, Viola Boden, 1991, Inv.-Nr. F/2016/223
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15 days ago
#HistorischesKalenderblatt 02.05.1876: der jüdische Fotograf Abram Mittelmann wird geboren Am 3. Juni 2026 eröffnen wir eine Sonderausstellung zum #FotoarchivMittelmann. Am 2. Mai 1876 wurde der namensgebende #Fotograf #AbramMittelmann im russischen Mogiljow geboren. Der gelernte Apotheker wandte sich bald der der Fotografie zu. 1904 ging er nach #Leipzig, seine erste Ehefrau Rosa folgte ihm 1906. Hier eröffnete er ein #Fotoatelier am Löhrs Platz 2 (heute Tröndlinring 6), 1909 zog er in größere Lokalitäten in den #Peterssteinweg 15 um. Mittelmann fertigte u. a. Porträts, verkaufte Apparate und Zubehör. Viele Leipzigerinnen und Leipziger aller gesellschaftlichen Schichten ließen sich von ihm fotografieren. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Mittelmann mehrmals verhaftet, 1938 mussten er und seine neue Lebensgefährtin Alma Goliner das Land verlassen. Sein ältester Sohn Leon war schon 1933 aus Deutschland geflüchtet, seine beiden anderen Kinder Nadja und Siegfried folgten bald Mittelmann. In der Nacht vom 3. auf den 4. September 1942 wurde er im belgischen Saint-Gilles von den Nationalsozialisten ermordet. 1988 wurden mehr als 2.000 #Glasnegative aus dem Fotoatelier Mittelmann auf dem Dachboden des Peterssteinwegs 15 entdeckt. Das Archiv ermöglicht viele neue Erkenntnisse zur Leipziger #jüdischenGemeinde und #Stadtgesellschaft. @tacheles_sachsen_2026 @ariowitschhaus @archivbuergerbewegungleipzig ___ 📖: Ein historischer Schatz für Leipzig und die Welt. Das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann. Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Leipzig 2023 📷: Abram Mittelmann mit seinen Kindern Nadja und Siegfried. Fotografie, lfd. Nr.: AM00004013 Abram Mittelmann. Fotografie, 1938, lfd. Nr.: AM00001744 Löhrs Platz 2. Fotografie, H. Walter, um 1895, Inv.-Nr.: F/5624/2005 Rosa Mittelmann mit den Kindern Nadja, Siegfried und Leon. Fotografie, 1918, lfd. Nr.: AM00004050 Peterssteinweg 15. Fotografie, Atelier H. Walter, 1932, Inv.-Nr.: F/6902/2005 Abram Mittelmann und Alma Goliner. Fotografie, lfd. Nr.: AM00001776
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16 days ago
Noch 3 Wochen zu sehen 👀💧 Wie formte das Wasser die Stadt – und wie formte die Stadt das Wasser? Die Ausstellung ,,Stadt im Fluss“ nimmt euch mit durch 800 Jahre #Leipziger #Wasser- und #Landschaftsgeschichte. Von mittelalterlichen #Mühlgräben bis zu aktuellen Fragen rund um #Hochwasser, Nutzung und #Umwelt: Historische Karten, Objekte und aktuelle #Forschung zeigen, wie eng #Leipzig mit seinen #Flüssen verbunden ist. 🤝 In Kooperation mit @unileipzig & @leibnizgwzo Stadt im Fluss Bis 17.05.2026 Haus Böttchergäßchen 🕙 Di–So, 10–18 Uhr Wir freuen uns auf euch 💙
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22 days ago
#HistorischesKalenderblatt 25.04.1907: das Arbeiter-Bildungs-Institut (ABI) wird in Leipzig gegründet Am 25. April 1907 wurde in #Leipzig das #ArbeiterBildungsInstitut (ABI) gegründet, eine kulturpolitische Einrichtung mit Sitz im #Volkshaus. Ziel war es, die arbeitende Bevölkerung stärker an #kulturellen Angeboten teilhaben zu lassen. Dazu gehörte die Vermittlung von #Literatur, #Musik und #bildenderKunst. Das Institut bot ein breites Programm an, u. a. Konzertveranstaltungen, literarische Abende mit #Lesungen, #Kabarettabende, Film- und #Theatervorführungen, die Organisation des Theateranrechts sowie ab 1926 sogar Ferienreisen. Bereits 1915 wirkten bekannte Orchester wie das #Gewandhausorchester an den Veranstaltungen mit, später auch das #MitteldeutscheRundfunksinfonieorchester. 1918 begründeten das ABI und der Dirigent Barnet Licht die heute weltweit verbreitete Tradition der Silvesterkonzerte, hier wurde in der Alberthalle erstmals an einem 31. Dezember Beethovens 9. Sinfonie aufgeführt. Das ABI organisierte u. a. 1924 die Arbeiterkulturwoche und 1926 das Arbeiter-Händel-Fest. Zudem gab das Institut ab 1924 die vielbeachtete Zeitschrift „Kulturwille. Monatsblätter für Kultur der Arbeiterschaft“ heraus. Das Arbeiter-Bildungs-Institut prägte über viele Jahre hinweg das kulturelle Leben der Leipziger #Arbeiterschaft mit. Das Ende kam am 2. Mai 1933, als die Nationalsozialisten das Volkshaus stürmten und plünderten, damit wurde auch das ABI zerschlagen. ___ 📖: Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z. 2. Aufl., Pro Leipzig, Leipzig 2012, S. 23 📷: Volkshaus. Fotografie, Atelier H. Walter, um 1915, Inv.-Nr.: F/6545/2005 Programmheft Silvesterfeier 1918. ABI, 1918, Inv.-Nr.: MT/2022/86 Kulturwille 3 (1926), Nr. 6. Inv.-Nr.: Z0136186 Ferienreise des ABIs. Fotografie, 1927, Inv.-Nr.: F8861 Festsaal des Volkshauses. Postkarte, K. Pinkau, um 1912, Inv.-Nr.: D2729 Gesellschaftssaal des Volkshauses. Fotografie, P. Faulstich, 1929, Inv.-Nr.: F/2012/3793
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24 days ago