Klick Klack, der Bergfrau erwacht .
„Ein Mann verliert langsam sich selbst. Körper wie Geist sind nicht nur erschöpft, sondern krank von der Arbeit. Es ist der Vater der Erzählerin, die für ihn sorgt. Sie wiederum verliert ihre Haare, verliert ihre Kraft und ist angesichts des möglichen Verlusts der eigenen Sprache besorgt. Über diese Sorge tritt sie in Dialog mit einem Chatbot. Ihr neugeborenes Kind, das sie zum Vater legt, wird bald anfangen zu sprechen, sich das Sprechen erobern, das dem Großvater durch seine Parkinsonerkrankung abhanden ging. Josefine Soppa setzt in ihrem Text die großen Themen Spracherwerb, Spracherhalt und Sprachverlust, sprachliche Reproduktion durch KI sowie Arbeit, Erschöpfung und Erkrankung in Bezug zueinander. Sie entlarvt die Logik der Berechnung, die der automatisierten Spracherzeugung ebenso wie den Bedingungen für Pflege innewohnt. Geschickt und leichthändig baut sie aus der scheinbaren Analogie von Krankheitsbildern und maschinellen Sprachprozessen einen Referenzraum, indem sie der kapitalistischen und materiellen Basis jener vermeintlich körperlosen Technologie eine neue Sichtbarkeit gibt.“ Aus der Begründung zur Auszeichnung mit dem Wortmeldungen Literaturpreis für kritische Kurztexte 2025.
klick klack der bergfrau erwacht ist erschienen und ich muss noch mehr über Sprache und Eigentum nachdenken
am 1. Oktober ist berliner Premiere bei der volksbühne im roten salon, ich freue mich sehr wenn ihr vorbei kommt und ich euch was vorlesen kann
Die Bilder zeigen das Buch das im @verbrecherverlag erschienen ist und natürlich den schlackeberg und mich wie man sagt in anderen Umständen wie ich da saß und den Text geschrieben hab
Josefine Soppa hat den @wortmeldungenliteraturpreis gewonnen und ich habe dafür Fotos von @s0pp0p gemacht! Danke, das hat ganz viel Spaß gemacht. <3
Lest alle Mirmar und ihren neuen Text Klick Klack der Bergfrau erwacht bei @verbrecherverlag 🌞🫶🏻