Fünfzehn Dollar. Das ist das Tagesbudget der Geschwister Zuzanna und Janko, als sie in die USA fliegen. Sie wollen einen gemeinsamen Kindheitstraum verwirklichen und den Pazifik sehen. Zuzanna weiß, dass der Roadtrip Jankos letzte Reise sein wird...
Marina Schwabe: Rift
Lesung & Gespräch | @steidlverlag |
im Rahmen von Leipzig liest
21. März | 20 Uhr |
Eintritt frei (keine Anmeldung möglich)
#lbm26 #bookstagram #verlagsabend #leipzig #leipzigerbuchmesse
@lookingformarinara@leipzigerbuchmesse@buchhandlung.suedvorstadt
Buchpremieren | Parole Text:Buch im November & Dezember | Roter Salon
Rift von Marina Schwabe @lookingformarinara
Moderation: Anke Stelling
Buchpremiere
Mi 19.11. | 20:00
Marina Schwabe erzählt vom Mut zweier Geschwister, die sich in einer ausweglosen Situation eine Freiheit erschaffen, die beide nie für möglich gehalten hätten.
***
Gegenwart machen. Eine Oral History des Popjournalismus
Erika Thomalla @erika_thomalla , Gäste: Moritz von Uslar @moritzvonuslar und Johanna Adorján @johannaadorjan
Buchpremiere
Mi 26.11. | 20:00
Ein Trip durch rund 25 Jahre, in denen im deutschsprachigen Journalismus so wild und kompromisslos geschrieben wurde wie niemals zuvor und nie mehr danach.
***
Rückkehr nach Syrien. Reise in ein ungewisses Land
von Ronya Othmann @ronyaothmann
Buchpremiere
Mi 03.12. | 20:00
Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater nach Syrien gereist: auf den Spuren der jüngsten Ereignisse, durch ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Und überall hat sie mit Menschen, gleich welcher Zugehörigkeit gesprochen – Menschen, die zwischen Angst und Hoffnung wieder an eine Zukunft glauben wollen.
Nächste Woche Mittwoch dann schon/endlich die Buchpremiere für Rift in Berlin! Es wird bestimmt ein Knüller, Anna Behrend singt und spielt Gitarre, Anke Stelling moderiert, ich lese mit Effekten (seid ihr gespannt auf die Effekte?!) und ich checke noch, ob wir Snacks haben können, eventuell gibt es also Snacks. 19. November, 20 Uhr im Roten Salon der Volksbühne. Freue mich auf euch und alles!!
Als ich das Paket öffne, beginnt es draußen bereits zu dämmern. Ein Nachbar hat es angenommen, als ich im Garten war.
Über die Woche erreichten mich Nachrichten: Ich habe gerade angefangen, Herzchenaugen. Das nennt man Soft Release. Dass es manchmal länger dauert. Softest Release. 😍
Dieser Tage: Ernte, Zeitumstellung, Dankbarkeit. Dank zum Beispiel für die schönen Sätze von @luca_kieser und @svenja_leiber auf der Rückseite:
»Dieser Roman erzählt berührend von zwei Geschwistern, die nichts haben und dennoch zum Größten aufbrechen, dem Pazifik und dem Abschied voneinander.« Luca Kieser
»Als hätte der nordamerikanische Kontinent gerade jene Ausdehnung, die es braucht, um reisend von einem Leben Abschied zu nehmen. Ein tief berührendes Romandebüt in einer Sprache der Melancholie und Zärtlichkeit.« Svenja Leiber
Ich bin ganz überrascht, wieviel Gewicht dieser Moment doch hat. Gut zu wissen! Und ich freue mich so, dass RIFT jetzt gelesen werden kann. Auf dem Gedanken eine Weile bleiben.
Der Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler geht in diesem Jahr an @lookingformarinara . Ausgezeichnet wird ihr Debütroman "Rift", der im September im @steidlverlag erschienen ist. "Ein in jeder Hinsicht hervorstechendes Buch" so die Jury, in dessen Mittelpunkt die Geschwister Zuzanna und Janko stehen. Eine Stimme, von der wir sicherlich noch viel hören werden. Kommt zahlreich zur Preisverleihung und Lesung am 6.11.!
@pontostiftung
📷 Marina Schwabe (c) Jan-Malte Röhm
Größter Dank an die Jury @hauke_hueckstaedt@paulbokowski und @laetitia_lenel , allergrößter Dank an die @pontostiftung und substanziellster Dank an @steidlverlag und Daniel Frisch.
So langsam sickert die Info bei mir ein und ich freue mich über die Ehrung, ich freue mich über den Schotter und über die Reihe von Autor:innen, in der ich jetzt stehe.
Im Herbst erscheint "Rift" und es wird mehr als einmal gefeiert
Lange habe ich darauf gewartet, viele Jahre an diesem Buch geschrieben. Aber jetzt ist es bald da! Im Herbst erscheint mein Roman "Rift" bei Steidl. Ich bin sehr froh, bei diesem Verlag gelandet zu sein, der Bücher einfach liebt. Und ich freue mich auf alle Lesungen aus diesem Stoff über vergehende Körper und Gestein, den verwaschenen amerikanischen Traum und Landschaften, die sich in uns zeigen.
Bald kommt die Vorschau, dann darf ich euch die schönen Zitate meiner Kolleg:innen zeigen, die vorab gelesen haben. Größte Freude!
In dieser Unterkunft bin ich die Schlaflose ganz oben, viel zu großes Zimmer, auf knarrenden Dielen. I have a dressing room of my own, two beds, and I take up so little space. Mehr sein wollen.
It's been a while.//Was ich alles nicht sagen konnte. Wo meine Sprache endet//einen Abgrund findet. The abyss. Der Biss. In ihn hinein starren. Die ungefragten Fragen.
Wer muss sich hier eigentlich für was entschuldigen.
An dieser Stelle danke für deine Nervosität. Dein Gesicht ist länger jetzt, da ist eine Stelle, an die ich mich nicht erinnern kann.//See you in 10 years.
Immerhin war der Himmel wieder ein einziges Gemälde.
Freue mich schon auf die weichen Nudeln und das Heulen im Flugzeug.
Es ist sehr schön gerade im/am Haus. Ich wollte gestern eigentlich Fotos mit Menschen drauf machen, aber irgendwie war dann Mittagspause und nun sehen die Bilder aus wie Zombie-Apokalypse.
Heute sind tatsächlich alle gefahren und kurze Zeit später kam ein Gewitter. Ich hab dann alles reingeräumt: Schubkarre, Arbeitshandschuhe, eine verlorene Schere im Beet. Außerdem habe ich alle Fenster geschlossen und den Schuppen abgesperrt. Später kommt Jose vorbei. Wir machen dann Schreibwoche (das heißt Schreiben an den Romanprojekten und zwischendurch Fitnessübungen zu YouTube-Videos). Vielleicht melde ich mich nochmal, vielleicht nicht!
Ich will nur darauf hinweisen, dass zwischen diesen Bilder exakt eine Woche liegt. Und über 20°C. Und dass das mit dem Klimawandel zusammenhängt (eh klar) und mich daher ängstigt und ich mich am See nicht einfach so entspannen kann.
Außerdem weise ich daraufhin, dass ich mich für klimatische Phänomene interessiere, aus Furcht denke ich. Und dass es darum auch in meinem Romanprojekt geht.
Ich sag's ja nur: Dass die Schlitten unserer Nachbarn noch vor den Wohnungstüren stehen. Und dass ich das starke Gefühl hatte Sommer zu spielen: Die Sonnencreme suchen musste im Schrank und die Brille mit den dunklen Gläsern. Im Februar.