Picture 1: 📸 Francis Oghuma @afrotreff ; 2-Third Space „Die Baustelle“ @werkstatt.global 2019-2020 ; 3- Installation by @alfredo.villar.71 - Intervention THE FUTURE IS INDIGENOUS ; 4- Company @xxtanztheater in the middle of @olinda.silvano artwork; [email protected] during his Dinner Performance „Eat the Museum“; 6-Painting @olinda.silvano THE FUTURE IS INDIGENOUS; 7- YellowRoom designed by the amazing Marius Förster @operative.space and used/coordinated/animated by the wonderful @inhaus_ev ; 8-SPACE4KIDS designed by Marius Förster @operative.space and Father @gandadessa with his lovely kids; 9- the Key from the Benin Kingdom restituted to Nigeria in December 2022 and a beautiful story around this key told by @pejulayiwola ; 10-SPACE4KIDS with @inhaus_ev@neolaartprojects Vera & Lydia; 11- Installation „I MISS YOU. On Missing, Giving Back and Remembering“ at the RJM
“Words can be like tiny doses of arsenic. They are swallowed unnoticed, they seem to have no effect, and after some time the poison is nevertheless there.”
Victor Klemperer,
died on February 11, 1960,
in Dresden.
🎙️ ARTIST TALK mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep
📍 Mittwoch, 20. Mai 2026, 17:45 Uhr (Einlass nur bis 18 Uhr möglich)
Ein Gespräch zwischen dem Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen @yohannes.m.mekonnen und der künstlerischen Direktorin des RJM, Nanette Snoep @njsnoep , über die neue Ausstellung We Are What We Are Not.
Gemeinsam beleuchten sie den institutionellen Rahmen des Museums und fragen, wie ethnografische Museen auf die kolonialen Verflechtungen ihrer Sammlungen reagieren können – und welche neuen Formen der Auseinandersetzung daraus entstehen.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Abwesenheit, Leerstellen und Erinnerung ebenso wie institutionelle Strukturen und die Rolle von Museen in der kritischen Reflexion ihrer eigenen Geschichte und Wissensproduktion.
Das Gespräch ist als offener, informeller Austausch konzipiert. Teilnehmende sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und gemeinsam mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep darüber nachzudenken, wie Abwesenheit – als Konzept und Methode – unser Verständnis von Museum und von uns selbst verändern kann. 🔗Link in unserer Bio! 🔥Artwork: Yohannes Mulat Mekonnen @yohannes.m.mekonnen 📷 Francis Oghuma @afrotreff English version 👇🏾
POESIE & GESPRÄCH: Sehnsucht nach meiner Stimme – Rom*nja lesen ihre Textproduktionen
Freitag, 22. Mai, 17 Uhr, RJM-Bibliothek, Eintritt frei
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "DJELEM DJELEM - POESIE, TALKS, FILM: ROM*NJA UND SINTI*ZZE ÜBER SELBSTBESTIMMUNG UND ÜBERLEBEN" vom 21. bis 24. Mai 2026 in Kooperation mit dem Verein Rom e. V. im RJM statt.
Es erfordert Mut, eigene Texte vor einem unbekannten Publikum vorzutragen – und noch mehr Mut, sie in einer Sprache zu verfassen und zu lesen, die erst seit Kurzem erlernt wird. In den Texten geht es um persönliche Hoffnungen, Wünsche und Sorgen. Die Autor*innen geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und eröffnen neue Perspektiven.
Bevor sie jedoch längere Texte verfasst haben, starten die Autor*innen mit haikus, einer japanischen Gedichtform, die kurze Sätze und eine bestimmte Silbenstruktur beinhaltet. Daraufhin folgten längere Prosatexte.
Im Anschluss an die Lesung laden wir Euch zum Austausch und zur Reflexion ein.
🔗Link in unserer Bio!
📸 Sead Memeti, Rom e.V.
✨Ermina Ameti liest auf Serbisch.
✨Osemwonyemwen Osifo liest auf Edo.
✨Selina Useini liest auf Romanes.
✨Nedjat Useini liest auf Romanes.
✨Śerife Redzepi liest auf Serbisch.
✨Adnan Mahmoud liest auf Kurdisch.
✨Ergjun Kananovski liest auf Mazedonisch.
✨Gjulsefa Kerimova liest auf Mazedonisch.
✨Meri Kananovska liest auf Mazedonisch.
✨Angelina Petrovska liest auf Serbisch.
WE ARE WHAT WE ARE NOT
Was fehlt, erzählt seine eigene Geschichte.
🗓️ 7. Mai bis 30. August 2026
📍 Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM)
Wenn Objekte aus Museumssammlungen verschwinden, bleiben Spuren zurück. Katalogeinträge, Inventarnummern, Klassifikationen markieren das Verschwundene – ersetzen es aber nicht.
WE ARE WHAT WE ARE NOT im RJM zeigt keine Objekte aus der Sammlung.
Die Ausstellung von Kurator & Künstler Yohannes Mulat Mekonnen @yohannes.m.mekonnen richtet den Blick auf das, was nicht mehr da ist– und fragt, was diese Abwesenheiten über Museum, Geschichte und Machtstrukturen erzählen.
Sein Ansatz ist zugleich analytisch und poetisch, theoretisch und sinnlich, ernst und humorvoll. Ausgehend von einer fehlenden afrikanischen Kopfstütze sammelt Mekonnen Träume. Besucher*innen sind eingeladen, in diese Träume hineinzuschlafen.
Er durchstreift das Archiv nach essbaren Objekten und verwandelt sie in eine Dinner-Performance. #Eatamuseum
In Mixed-Media-Installationen, Filmen und Fotografien wird theoretische Hinterfragung zu Erfahrung – und Verlust zu etwas Unerwartetem, Zärtlichem, manchmal Heiterem.
Die Ausstellung wird im Rahmen eines zweijährigen Gerda Henkel Fellowships @gerdahenkelstiftung ermöglicht.
🔗 Link in Bio | English version in the comments
Heute, wie jedes Jahr am 8. April, wird der Welt-Roma-Tag gefeiert. ✊🏽
🔥 Dieser Tag steht für die Anerkennung, Sichtbarkeit und Wertschätzung der vielfältigen Kulturen von Rom*nja weltweit. Gleichzeitig macht der Aktionstag deutlich: Diskriminierung, Verfolgung und antiziganistischer Rassismus sind bis heute bittere Realität.
🗯️ In Kooperation mit Rom e. V. @rombuk_2019 laden wir Euch vom 21. bis 24. Mai 2026 zur Veranstaltungsreihe „Djelem, djelem“ ins RJM ein. Es erwarten Euch Poesie, Talks und eine Filmvorführung, in denen Rom*nja und Sinti*zze für sich selbst sprechen – über ihre Geschichten, Perspektiven, Träume, Wünsche und Ängste. Im Mittelpunkt stehen Selbstbestimmung, Widerstand und die Kraft, die aus kreativen Prozessen hervorgeht.
💥 Kommt vorbei, hört zu & tauscht Euch aus.
Wir freuen uns auf Euch!
🔗 Weiter Infos gibt es hier: /DJELEM-DJELEM
💡 Der Welt-Roma-Tag erinnert an den ersten Welt-Roma-Kongress 1971 in London – ein Meilenstein der Bürger*innenrechtsbewegung. Dort wurden Antworten auf jahrhundertelange Diskriminierung und Verfolgung gesucht und sich auf die Eigenbezeichnung „Roma“ geeinigt, um diskriminierende Fremdbezeichnungen zu ersetzen. Es war die Geburtsstunde eines neuen Selbstbewusstseins: Mit der gemeinsamen Flagge der Rom*nja und der Hymne „Djelem, djelem“ entstanden an diesem Tag starke Symbole, die bis heute die Vielfalt und gemeinsamen Wurzeln von Rom*nja und Sinti*zze sichtbar machen.
Sinti*zze und Rom*nja sind eine seit mehreren hundert Jahren in Europa lebende Bevölkerungsgruppe und die größte Minderheit Europas. Ihre Geschichte ist auch eine jahrhundertelange Erfahrung von Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung – und genauso langer Kämpfe um Gleichberechtigung und Anerkennung.
💖 DIE JUGENDWERKSTATT CHORWEILER IM RJM
💥 Seit 2020 ist die Jugendwerkstatt Chorweiler im Rautenstrauch-Joest-Museum aktiv. Mit ihren eigenen Ideen und jeder Menge kreativem Know-how bringen sie sich ein – und machen die Museumsräume zu ihren eigenen.
Immer wieder nehmen wir Euch mit, berichten über ihre Aktionen, Performances und Projekte im RJM.
Es ist an der Zeit, dass die jungen Menschen selbst zu Wort kommen und von ihrer Werkstatt und ihren kreativen Projekten erzählen.
🗯️ Es sprechen Yasmina und Maximilian aus der Jugendwerkstatt Chorweiler.
⚽️🌱 Aktuelles Projekt im RJM: Ein Daumen – ein Fußballfeld
Während der Laufzeit der AMAZÔNIA-Ausstellung arbeiten die jungen Menschen gemeinsam an einem wachsenden Gebilde.
Sie haben recherchiert, dass im Amazonasgebiet im Jahr 2024 bis zu 18 Fußballfelder* pro Minute zerstört wurden - das entspricht circa 25.400 Fußballfeldern pro Tag.
Jeder junge Mensch hinterlässt einen Daumenabdruck auf einer langen Stoffbahn. So werden die Jugendlichen symbolisch Teil eines lebendigen Gemäldes.
🔥 Kommt vorbei und seht selbst!
Am 15. März um 13 Uhr zur Abschlusspräsentation des Projekts.
✨Wir freuen uns auf Euch!✨
Bisherige Projekte im RJM
✨ Young Rebels – „Für was willst du kämpfen?“
✨ Drucken für den Frieden
✨ Was ist Liebe?
✨ „Jedes Kind braucht eine Zukunft“
✨ Revisions – „Fauna und Farbenküche“
✨ Spielzeit!
✨ Ein Daumen – ein Fußballfeld
🔗 Weitere Infos über die Projekte im RJM: /projects
✨ARTIST TALK AT THE RJM: Ancestry in Motion: Indigenous Identity, the City, and Survival✨
🌱 March 15
🌱 3 PM
🌱 Free entry
JOIN US!💥
Continuity is both cultural and environmental, sustained through ongoing care for land and identity alike.
This Artist Talk explores Indigenous knowledge as lived practice — active in the present and shaping the future. Here, ancestry is not memory alone, but a force carried through the body and into contemporary space.
Accompanying the talk, Vanessa Ramos Velasquez will present the performance ‘In Relation With…’, developed as a site-specific work for the RJM.
With contributions by Olinda Silvano @olinda.silvano , Vanessa Ramos-Velasquez @vanessa_ramos_velasquez , and Alfredo Villar @alfredo.villar.71 , whose practices engage contemporary Amazonian art in critical dialogue with Indigenous perspectives.
🗯️ Moderator: Yasemin Çerçi @yasemiincrc
🔥 Don’t miss this evening of powerful performance and conversation! 🔥 📸 Vanessa Ramos Velasquez @vanessa_ramos_velasquez
✨KölnTag im RJM - mit Programm, das bewegt, verbindet und inspiriert ✨
Ein Daumen – ein Fußballfeld
15 Uhr, Foyer
Mit: Jugendwerkstatt Chorweiler @jugendwerkstatt_chorweiler@kamil_piotr_rachwal
Während der Laufzeit der AMAZÔNIA-Ausstellung arbeiten junge Menschen aus der Jugendwerkstatt Chorweiler gemeinsam an einem wachsenden Gebilde. Sie haben berechnet, dass im Amazonasgebiet im Jahr 2024 durchschnittlich etwa 18 Fußballfelder pro Minute zerstört wurden – das entspricht über 25.000 Fußballfeldern pro Tag. Jeder junge Mensch hinterlässt einen Daumenabdruck auf einer langen Stoffbahn. So werden die Jugendlichen symbolisch Teil eines lebendigen Gemäldes. Kommt vorbei und seht selbst!
🗯️ Walk & Talk: The Future is Indigenous - Amazonian Visions and Struggles
15 Uhr
Mit: Yasemin Çerçi @yasemiincrc
Englischsprachige Führung
💥Feministische Vision Boards
18 bis 21:30 Uhr
Mit: Nayra Ramos und Sonia Tesfaye Abebe
Ort: Eingang Dauerausstellung, EG
Im Rahmen des feministischen Kampftages basteln wir gemeinsam feministische Vision Boards.
🙌🏽Community-Abend im Yellow Room
Ort: Yellow Room, 1. OG
18 bis 21 Uhr
Museumseintritt; frei für alle Kölner*innen
Am Köln-Tag ist Community-Abend im Yellow Room – und diesmal wird getanzt! Der Community-Abend wird von In-Haus e.V. @inhaus_ev organisiert, einem Interkulturellen Zentrum der Stadt Köln. Außerdem gibt’s etwas Süßes von Creating Community Cologne e.V. @creatingcommunitycologne und der Inhaus Family.
🪩 Samba Solo Dance Workshop
Mit: Feodora Khan, Vizeweltmeisterin im Showdance @feodora_for_ballroom
18 bis 19 Uhr
Ohne Anmeldung
🪩 Afro-lateinamerikanische Sounds mit dem kolumbianischen DJ Saoco @saoco_dj
18 bis 21 Uhr
Gefördert durch die RheinEnergieStiftung Kultur
🔗 Mehr erfahren: rautenstrauch-joest-museum.de/Veranstaltungskalender
‼️Hinweis: Am KölnTag kann es insbesondere zwischen 16 und 21 Uhr zu längeren Wartezeiten an der Kasse kommen. Bitte bringt etwas Zeit und Geduld mit. Vielen Dank für euer Verständnis – wir freuen uns auf Euch!
✨🌙Open Iftar im RJM ✨🌙
Am 7. März 2026 laden wir Euch in Kooperation mit dem Verein The Ramadan Project Köln e.V. @theramadanproject_com zum Open Iftar (Offenes Fastenbrechen) ins RJM ein.
🌙 Der Ramadan ist eine Zeit des Miteinanders – eine Gelegenheit, innezuhalten, sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben. In diesem Jahr findet der islamische Fastenmonat Ramadan vom 18. Februar bis zum 19. März statt. Während dieser Zeit verzichten viele Muslim*innen von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Jeden Abend, wenn die Sonne untergeht, versammeln sich die Menschen zum Fastenbrechen (Iftar), um gemeinsam zu essen und Zeit miteinander zu verbringen.
✨ Mit dem Open Iftar laden wir bereits zum zweiten Mal Muslim*innen und Nicht-Muslim*innen ein, diesen besonderen Monat gemeinsam zu feiern. Köln ist eine Stadt der Vielfalt – und genau darum geht es hier: sich begegnen, ins Gespräch kommen und gemeinsam einen schönen Abend verbringen.
💡 Die Idee des Open Iftar stammt aus London und zielt darauf ab, Muslim*innen und Nicht-Muslime zusammenzubringen. Unter dem Motto „Let’s Meet, Let’s Eat and Let’s Connect“ gibt es nicht nur ein festliches Essen, sondern auch Raum für Musik und Gespräche. Wer möchte, kann am Gebet teilnehmen – oder einfach die Atmosphäre genießen.
The Ramadan Project Köln e.V. ist ein Verein, gegründet von den fünf Schwestern Hacer, Rukiye, Fatma, Zeyneb und Saliha Bektas.
🌙 Ramadan Mubarak! Das RJM wünschen allen Muslim*innen einen schönen Fastenmonat.
🔗 Tickets gegen Spende (auch in der Bio): /e/open-iftar-event-im-rautenstrauch-joest-museum-tickets-1983042107325?aff=oddtdtcreator
✨ Einlass: 17 Uhr
✨ Programmbeginn: 17:45 Uhr
Copyright (Bild 4): @manolya.photography
✨Yellow Room goes Black History Month✨
African Liberation Struggles: Mut und Widerstand – Die Frauen des Mau-Mau-Kampfes
📅 19. Februar 2026 | 17:30 Uhr
An diesem Abend sprechen wir über afrikanische Befreiungskämpfe aus der oft marginalisierten Perspektive von Frauen. Ihre Rolle wurde in der Geschichte der Unabhängigkeitsbewegungen Afrikas häufig ignoriert, herabgesetzt oder aus dem kollektiven Gedächtnis ausgeschlossen – obwohl sie zentrale Trägerinnen des antikolonialen Widerstands waren.
Die Historikerin Dr. Rahab Njeri zeigt am Beispiel der Mau-Mau-Bewegung in Kenia, wie Frauen den Widerstand aktiv gestalteten:
✊🏽sie organisierten Gemeinschaften,
✊🏽sicherten Versorgung & Informationsaustausch
✊🏽und trugen trotz kolonialer Gewalt entscheidend zum Unabhängigkeitskampf bei.
💡Die Einbeziehung dieser Perspektiven verdeutlicht, dass Widerstand, Solidarität und politische Transformation ohne die Handlungsmacht (agency) von Frauen nicht denkbar sind. Die Geschichten der Mau-Mau-Frauen fordern dazu auf, dominante Narrative des antikolonialen Kampfes kritisch zu hinterfragen und die Geschichte des Mau-Mau-Widerstands in Kenia neu zu lesen.
📍 Ort: Yellow Room
🎤 Vortrag & Diskussion
🔗 Weitere Informationen zur Veranstaltung: Rautenstrauch-Joest-Museum Köln | Veranstaltungskalender
🎙️Dr. Rahab Njeri ist Historikerin @njeeri_njata_ , Mutter, Academic and Community Advocate & Activist.
Gefördert durch die RheinEnergieStiftung Kultur