LBV | Landesbund für Vogel- und Naturschutz

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🐦‍⬛🌱 Gemeinsam für Bayerns Natur seit 1909 🤝 NABU Partner Bayern 📞 Fragen zur Natur? 09174 / 4775 - 5000 👉 Mo–Fr: 9 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr
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1981 ließen wir unsere Mitglieder über das Symboltier des LBV abstimmen. Zur Wahl aufgestellt waren der Rauhfußkauz und der Eisvogel. Der Eisvogel (Alcedo atthis) gewann die Wahl und ist nun seit über 40 Jahren fester Bestandteil unseres Logos. Er steht als Symbol für die gefährdeten Feuchtgebiete und als Sinnbild für ein ausgewogenes ökologisches Gleichgewicht an Gewässern. Er hat einen kompakten Körper (17 - 19,5 cm) mit kurzen Beinen, ein prächtig blau-grünes Gefieder am Rücken und Kopf und im Kontrast dazu einen rostroten Bauch. An der Kehle und an den Halsseiten besitzt er jeweils einen kreideweißen Fleck. Der Schnabel ist dunkel, um die 4 cm lang und kräftig. Die Weibchen kann man nur an der orange gefärbten Schnabelunterseite vom Männchen unterscheiden. Der Eisvogel lebt in der Nähe von natürlichen, langsam fließenden und fischreichen Flüssen und Bächen. Als Brutplatz braucht der Eisvogel Abbruchkanten, Prallhänge, Böschungen oder Steilufer, in denen er seine Niströhre anlegen kann. Wenn es so etwas nicht gibt, nimmt der kleine Vogel genauso gut auch die Wurzelteller umgestürzter Bäume an. Beim Jagen von Fischen taucht er im Sturzflug bis zu 60 cm tief in das Wasser ein. 🐟 In seinem Lebensraum ist der Eisvogel mit seinen schillernden Farben gut angepasst. Von oben betrachtet ist er mit seinem Gefieder über dem sich bewegenden Wasser eines Baches recht gut getarnt. Von unten betrachtet verschmilzt er gut mit dem Lehm eines Bachufers. Für seine Feinde (von oben) und seine Beute (von unten) ist er damit schwer zu erkennen. Der bunte Vogel bleibt ganzjährig in Deutschland. Die Männchen bleiben in ihrem Revier, bis die Nahrungsgewässer komplett vereist sind. Nur Weibchen oder Jungvögel verlassen die Gebiete manchmal kurzzeitig, wenn es nichts mehr zu fressen gibt, entfernen sich aber nicht allzu weit. Der Eisvogel steht in Bayern auf der Roten Liste stark gefährdeter Arten und daher leider nur selten zu entdecken. Bist du dem wunderschönen Vogel schon einmal begegnet? 💙 #lbv_bayern #vogelschutz #artenschutz
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1 year ago
Ein Tropfen Wasser. Ein kurzer Augenblick. Einer, den man nie vergisst. 💧 Der Erlenzeisig im Bild hebt den Blick mitten im Alltag der Natur. Oft übersehen wir solche Momente, die uns zeigen können, warum Naturfotografie mehr ist als ein schönes Bild: Sie macht sichtbar, wie wertvoll und schützenswert die Vielfalt direkt vor unserer Haustür ist. Naturschutz wächst aus diesen Begegnungen. Aus Aufmerksamkeit. Aus dem Staunen über einen kleinen Vogel am Brunnen. Und aus dem Wunsch, Lebensräume zu erhalten, damit solche Augenblicke auch morgen noch möglich sind. Diese besondere Momentaufnahme wurde beim Fotowettbewerb zur Stunde der Gartenvögel eingereicht. Ohne lebendige Gärten und wilde Ecken für unsere Vogelwelt könnte ein so tolles Foto gar nicht entstehen. 🐦 Was war eure schönste Beobachtung im Garten oder allgemein in der Natur? 🤩🫶 #lbv_bayern
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8 hours ago
Am Himmel kreisend oder blitzschnell zwischen Bäumen jagend: Greifvögel faszinieren uns mit ihren Flugkünsten. Doch viele Arten sehen sich auf den ersten Blick erstaunlich ähnlich. Gerade bei kurzer Beobachtungszeit wird die Bestimmung schnell knifflig. 🦅 Hier kommen die wichtigsten Unterschiede einiger häufig verwechselter Arten: 🔎 Sperber vs. Habicht Der Sperber ist kleiner und leichter gebaut. Sein Flug wirkt schnell und wellenförmig mit raschen Flügelschlägen. Der Habicht dagegen erscheint kräftiger und fliegt geradliniger. Besonders auffällig: Die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen. 🔎 Rotmilan vs. Schwarzmilan Der Rotmilan ist leicht an seinem tief gegabelten rostroten Schwanz zu erkennen. Der Schwarzmilan ist dunkler gefärbt und hat einen deutlich schwächer gegabelten Schwanz. Zu Mäusebussard vs. Wespenbussard wird es noch einen Extra-Post die nächsten Wochen geben. 😊 Auch zu Falken wollen wir noch einen Post machen. Spannende Info: Falken wurden lange als Greifvögel angesehen, genetische Untersuchungen haben aber gezeigt, dass Falken näher mit Papageien und auch mit den Singvögeln verwandt sind und keine direkten verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Greifvögeln haben. Wer genau hinsieht, entdeckt schnell: Jede Art hat ihre ganz eigenen Merkmale und Flugstile. Mit etwas Übung wird aus einem „irgendwie ein Greifvogel“ plötzlich ein sicher bestimmter Bussard, Milan oder Habicht. Welchen Greifvogel beobachtet ihr am häufigsten? 🫶 #lbv_bayern
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1 day ago
Fakten über das Rebhuhn – Vogel des Jahres 2026! Sein Name rührt zwar von den Lauten, die aufgescheuchte Rebhühner manchmal machen: “rep rep rep”, für manche Ohren klingt der Revierruf des Männchens allerdings eher wie ein schnarrendes „girrhäk“, das man am häufigsten in den frühen Morgen- und Abendstunden vernehmen kann. Der Kontaktruf ist ein „grrriweck“ oder „kirrik“. Die beste Chance auf eine Beobachtung hat man an Feldrändern und -säumen, wo die Vögel grüne Pflanzenteile, Körner oder Samen ebenso wie kleinere Insekten suchen. Die Rebhuhnküken hingegen futtern in der ersten Zeit überwiegend Insekten🌱🌾🌿🐛 Als ehemaliger Steppen- und Waldsteppen-Bewohner Mitteleuropas bis nach Asien wurde das Rebhuhn durch eine sich ausbreitende Landwirtschaft zum Kulturfolger. Heute trifft man es auf offenen Flächen wie Wiesen, Feldern und Brachflächen an. Es brütet in dichterem Gebüsch und Hecken, weshalb es eine reich strukturierte Landschaft als Lebensraum braucht! 🌸🌿Rebhühner fliegen nur ungern – stattdessen können sie sehr schnell laufen. Bei Gefahr drücken sie sich erst flach auf den Boden und sprinten dann davon. 🆘 Küken und Elternvögel bleiben bis in den Winter im Familienverband und bilden eine "Kette“, bestehend aus bis zu 20 Tieren! Aber weil der Lebensraum- und das Nahrungsangebot des Rebhuhns infolge intensiver Landwirtschaft verloren geht, beispielsweise durch Beseitigung von Hecken, Feldrainen und Gräben, frühe Mahd oder den Einsatz von Pflanzengiften, steht das Rebhuhn auf Gefährdungsstufe drei und ist stark bedroht! Wenn ihr ein paar Euro übrig habt, helft dem Rebhuhn gerne mit einer Spende (Link in Bio). Habt ihr schon mal eine Rebhuhnfamilie gesehen? 🐥🐤 #lbvbayern #rebhuhn #vogeldesjahres2026 #rebhuhnretten!
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2 days ago
🔍 Deutschland sucht Igel und Maulwurf – und ihr könnt mithelfen! 🦔🕳️ Vom 15. bis 25. Mai ist es wieder so weit: Bei unserem bundesweiten Monitoring rufen wir euch wieder dazu auf, Igel und Maulwürfe zu beobachten und eure Sichtungen zu melden. 📸 Denn noch immer wissen wir zu wenig über die Verbreitung dieser beiden Gartenbewohner. Dabei ist gerade jetzt im Mai eine gute Zeit, um den nachtaktiven Igel oder die Maulwurfshügel im Garten, Park, auf der Wiese oder am Wegesrand zu entdecken. 🕵️‍♂️ Wir freuen uns, wenn ihr auch dieses Mal wieder fleißig mitzählt. 🤝 👉 Meldet eure Beobachtungen ganz einfach über die Plattform NABU|naturgucker – gerne mit Foto: 👉 Für Sichtungen in Bayern: 📊 Jede Meldung zählt. Mit eurer Hilfe können wir die Bestandsentwicklung besser einschätzen und gemeinsam für den Schutz von Igel und Maulwurf sorgen. ➡️ Das Monitoring ist Teil des Citizen-Science-Projekts „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“, zu dem gleich sechs Organisationen aufrufen. Neben der Deutschen Wildtier Stiftung sind dies @nabu_naturgucker , das @leibnizizw , die @dgg1822ev , der @nabu und der @lbv_bayern . #igel #maulwurf #garten
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2 days ago
Es beginnt oft mit einer kleinen Entscheidung. Der Rasen wächst, die ersten warmen Tage sind da – und der Mäher bleibt einfach noch ein bisschen im Schuppen. Was nach wenig klingt, macht im Mai einen riesigen Unterschied. Denn im Mai beginnt draußen die wichtigste Zeit für viele Insekten und Gartenvögel. Zwischen Löwenzahn, Weißklee und Gänseblümchen finden Wildbienen Nahrung. Im höheren Gras verstecken sich Käfer und Heuschrecken. Und an Brennnesseln wachsen die Raupen von Schmetterlingen wie dem Tagpfauenauge heran. Wer bewusst weniger mäht, schafft kleine Lebensräume. Ohne großen Aufwand. Ohne perfekten Naturgarten. Einfach durch etwas mehr Geduld. Das Schöne daran: Plötzlich summt es immer lauter im Garten. Es blüht länger, Vögel kommen näher ans Haus und aus einer gepflegten Fläche wird ein lebendiger Ort. Gerade jetzt, Mitte Mai, lohnt sich das weiterhin. Viele Pflanzen stehen erst jetzt richtig in Blüte und bieten dringend benötigte Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge. Auch frisch aus dem Nest gehüpfte Gartenvögel sind aktuell auf eine große Vielfalt an Insekten angewiesen. Der „Mähfreie Mai“ zeigt deshalb, wie viel Wirkung kleine Entscheidungen haben können. Privatgärten machen in Bayern zusammengenommen eine riesige Fläche aus – schätzungsweise rund 140.000 Hektar. Wenn dort mehr wilde Ecken entstehen, wächst ein riesiges Netz aus wertvollen Rückzugsorten für Tiere und Pflanzen. Und dabei muss niemand auf einen schönen Garten verzichten. Freigeschnittene Wege oder gemähte Ränder sorgen weiterhin für Struktur – dazwischen darf die Natur einfach ein bisschen mehr Platz bekommen. Vielleicht liegt genau darin die besondere Idee des Mähfreien Mai: Nicht alles sofort kontrollieren zu müssen. Sondern zuzusehen, wie Leben zurückkommt, wenn wir der Natur wieder Raum geben. 🫶 Danke an alle, die gerade wachsen lassen. 🐝 Jede stehen gelassene Blüte hilft. 🌱 Vielfalt beginnt direkt vor der Haustür. Was summt, flattert oder blüht plötzlich in eurem Garten, seit euer Rasenmäher Urlaub hat? 👀 #lbv_bayern #mähfreiermai
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3 days ago
Kleine Schritte ins große Leben! 🤩🫶 Kiebitze führen ihre wenige Tage alten Küken oft weg vom Brutplatz – hin zu feuchten Böden und flachen Wasserstellen. Dort finden die Jungen leichter Nahrung wie Insekten und Würmer. Die Küken verlassen kurz nach dem Schlüpfen das Nest und folgen ihren Eltern durch die Landschaft. Bei Gefahr drücken sie sich regungslos auf den Boden – perfekt getarnt durch ihr braunes Federkleid. Doch der Kiebitz hat es schwer: Durch intensive Landwirtschaft verschwinden immer mehr geeignete Brutflächen und Feuchtgebiete. In Bayern gilt der Kiebitz deshalb als stark gefährdet. Aktuell gibt es nur noch rund 4.000 Brutpaare – Tendenz sinkend. Mit unseren LBV-Projekten wie „Vanellus vanellus muss ein Bayer bleiben“ setzen wir uns für den Schutz des Kiebitzes und seiner Lebensräume ein. Denn damit die „Kie-witt“-Rufe auch in Zukunft über Bayerns Wiesen zu hören sind, braucht dieser Vogel unsere Hilfe. 🌾 Danke für die Aufnahmen an Robert D. 🫶 #lbv_bayern #kiebitz
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4 days ago
🐣 Momentan sieht man wieder häufig Jungvögel auf dem Boden sitzen. Für unser Auge sehen diese kleinen gefiederten Tierchen vielleicht hilflos aus, aber das sind sie oft gar nicht. Was für uns nach Hilfeschreien vermeintlich hilfloser Jungvögel klingt, sind in den meisten Fällen Bettelrufe an die Eltern. Denn diese befinden sich in der Regel in der Nähe und versorgen den Nachwuchs mit Futter. Die Kleinen lernen noch das Fliegen und halten sich daher häufiger als die Altvögel in Bodennähe auf. 🚫Auch wenn man es gut meint, darf man niemals einen gesunden, jungen Vogel auf- oder mitnehmen. Vögel sind Wildtiere und durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Außerdem suchen die Elterntiere noch bis zu 24 Stunden nach ihren vermissten Jungen. ABER: Es gibt drei Ausnahmen, in denen menschliche Hilfe angebracht ist. Wenn der Vogel äußerlich verletzt ist, könnt ihr bei einer Tierarztpraxis oder einer Tierschutzorganisation um Rat fragen. Auch bei Vögeln, die noch nicht vollständig befiedert sind, ist Hilfe angesagt. Dann handelt es sich um einen Nestling, der vermutlich aus dem Nest gefallen ist und noch nicht fliegen kann. Wenn ihr das Nest erreichen könnt, setzt ihn dorthin zurück. Falls das nicht geht, gilt auch hier wieder externe Hilfe einzuholen. Bei flüggen Jungvögeln braucht man sich in der Regel keine Sorgen zu machen. Wartet ab und beobachtet mindestens eine Stunde lang, ob sich die Altvögel um das Kleine kümmern. Falls ihr aber Katzen in der Nähe bemerkt oder sich der Vogel an einer Straße befindet, könnt ihr ihn in Hörweite des Fundorts erhöht vorsichtig ins nächste Gebüsch setzen. Dort finden ihn die Elternvögel wieder. Übrigens: Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Vögel nehmen ihre Jungen trotz menschlicher Berührung wieder an. Das Wichtigste ist, zunächst gründlich abzuwägen, ob ein Handeln eurerseits notwendig und angemessen ist. Meist müsst ihr nichts tun. Es reicht Abstand zu halten und einfach zu beobachten. 🧡 Mehr Infos auf 👉 lbv.de/vogel-gefunden #lbv_bayern #artenschutz #naturschutz #vogelschutz
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5 days ago
Am Wochenende war es endlich so weit: Das große Zählwochenende der Stunde der Gartenvögel stand an – und ihr habt nicht nur fleißig gezählt, sondern auch noch einmal richtig viele tolle Fotos eingereicht! 🙌💚 Wir hatten es nicht leicht, aber hier kommen sie – die fünf schönsten Bilder der Woche vom 4. bis 10. Mai! 🐦✨ 📸 Blaumeise — @Blendblock.outdoor 📸 Buchfink — Franziska Berktold @leni_captures 📸 Star — Dr. Florian Huber 📸 Wendehals — Rainer Schaaf 📸 Feldsperling — Charlotte Römer @charlie_0497 Alle Einsendungen findet ihr wie immer gesammelt auf unserem Flickr-Account im Album Stunde der Gartenvögel 2026 👉 lbv.de/fotowettbewerb 🙏 Danke für eure wundervollen Einsendungen – ihr seid großartig! 🫶 Dein Foto ist noch nicht dabei? Kein Grund zur Sorge: Der Wettbewerb läuft noch bis zum 17. Mai 2025. Noch eine Woche Zeit, um eure schönsten Gartenvogel-Schnappschüsse mit uns zu teilen! 🕊️📷 ‼️ Wenn dein Bild hier erscheint, aber dein Instagram-Account nicht verlinkt wurde: Bitte schreib uns! Manche Uploads enthalten keine Social-Media-Angaben. ✨ Welches ist euer Lieblingsbild? Stimmt ab in den Kommentaren! #lbv_bayern #Naturfotografie #StundederGartenvögel
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6 days ago
Dem Volksmund nach sollen Schwalben jenen Höfen Segen bringen, unter deren Dächern sie Nester bauen. Leider werden Rauch- und Mehlschwalbe immer seltener. In Bayern stehen sie mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Um Schwalben effektiv schützen zu können, ist es wichtig, ihre Gewohnheiten und Lebensweisen zu verstehen. Passend zum Weltzugvogeltag am 9. Mai: Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauersegler sind beeindruckende Zugvögel. Jedes Jahr legen sie tausende Kilometer zwischen Europa und ihren Überwinterungsgebieten in Afrika zurück. Dafür brauchen sie sichere Nistplätze und ausreichend Insektennahrung – hier bei uns und entlang ihrer Zugrouten. 🌍 Mauersegler sind keine Schwalben, werden jedoch oft mit ihnen verwechselt. Diese faszinierenden Vögel verbringen fast ihr gesamtes Leben in der Luft und schlafen und trinken sogar im Flug. So könnt ihr Schwalben und Mauersegler unterscheiden: 👉 Rauchschwalbe: Sehr schlanker Vogel mit tief gegabeltem Schwanz, blauschwarzem Rücken und weißem Bauch. Kehle, Kinn und Stirn sind charakteristisch braunrot. Die Flügel der Rauchschwalbe sind lang und spitz. Sehr wendige und schnelle Flieger, gleiten nicht so oft in langen ruhigen Bögen wie die Mehlschwalben. 👉 Mehlschwalbe: An der Oberseite ist die Mehlschwalbe schwarz. Unterseite und Bürzel schneeweiß, Schwanz gegabelt, aber ohne Spieße. Mantel und Schultern glänzen blauschwarz. Sie brütet ursprünglich an steilen Felsen und Klippen. 👉 Mauersegler: Der Mauersegler ähnelt den Schwalben, ist aber mit diesen nicht verwandt. Mit einer Flügelspannweite von über 40 Zentimetern sind Mauersegler erheblich größer als unsere heimischen Schwalben. Sie haben lange, sichelförmige Flügel und einen kurzen, gegabelten Schwanz. Bis auf die grauweiße Kehle ist das gesamte Gefieder bräunlich bis schwarz. Der Schnabel und die Füße sind schwärzlich. Was hilft euch bei der Unterscheidung von Rauchschwalbe, Mehlschwalbe und Mauersegler?🖤 Kleiner Reminder: An diesem Wochenende ist die Stunde der Gartenvögel. ⏰ 🌳 🐦‍⬛ Zählt mit! #lbv_bayern #stundedergartenvögel #schwalben
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8 days ago
Welche Grasmücke versteckt sich im Gebüsch? 👀🌿 Klapper-, Dorn-, Garten- oder Mönchsgrasmücke – viele Arten wirken auf den ersten Blick unscheinbar, doch mit etwas Übung lassen sie sich gut unterscheiden. Typisch für Grasmücken sind ihr eher graubraunes Gefieder, der kräftige Schnabel und ihre Vorliebe für dichtes Gebüsch, Hecken und Waldränder. Dort huschen sie oft verborgen durchs Dickicht und verraten sich eher durch ihren Gesang als durch ihr Aussehen. Spannend: Viele Grasmücken sind echte Langstreckenzieher. Die Gartengrasmücke überwintert im tropischen Afrika und legt jedes Jahr rund 10.000 Kilometer zurück. Sie folgt dabei vor allem ihrer „inneren Uhr“ – ihr Zugverhalten ist genetisch festgelegt. Auch die Mönchsgrasmücke beeindruckt mit erstaunlicher Anpassungsfähigkeit: Einige Tiere verkürzen inzwischen ihre Zugroute oder bleiben wegen milder Winter sogar in Europa. Charakteristisch ist ihre auffällige Kopfplatte – schwarz beim Männchen, rostbraun beim Weibchen. Wegen dieser „Kappe“ wird sie in Bayern auch „Schwarzplattl“ genannt. Übrigens: Grasmücken spielen auch für die Natur eine wichtige Rolle. Viele Arten ernähren sich im Sommer von Insekten und Spinnen, im Herbst zusätzlich von Beeren. Die Mönchsgrasmücke hilft dabei sogar bei der Verbreitung von Misteln. Und noch ein kleiner Tipp: Macht mit bei der Stunde der Gartenvögel dieses Wochenende! 🐦📊 Jede Beobachtung hilft uns, ein besseres Bild unserer Vogelwelt zu bekommen. Also: Fernglas raus, eine Stunde Zeit nehmen und Vögel zählen 👉 /stunde-der-gartenvoegel Welche Grasmücke habt ihr schon einmal entdeckt? 🐦 #lbv_bayern #Grasmücken #Artenkenntnis #Artenschutz #Naturschutz
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9 days ago
⏳🪴🐦 Die Stunde der Gartenvögel geht los! Nehmt euch bis zum Sonntag, 10. Mai, eine Stunde Zeit, zählt die Vögel, die ihr gesehen habt und meldet uns diese! Wie genau die Zählung funktioniert und wie ihr Doppelzählungen einer Vogelart vermeidet, erklären wir euch hier. Zählt von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die ihr im Laufe der Stunde gleichzeitig gesehen habt. Auch Vögel, die ihr nur gehört habt, könnt ihr mitzählen. Alle weiteren Infos und unser Online-Meldeformular findet ihr unter 👉 sdg.lbv.de (Link in Bio) Zählt mit! 🫶 #lbv_bayern #StundederGartenvögel #CitizenScience
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9 days ago