Macht die Zahlen sinnlich! Diese Woche sind gleich zwei BeitrÀge von mir in Magazinen erschienen, die sich zufÀllig thematisch ergÀnzen. Im Grunde geht es um Kunst und Zahlen und ja, hier mein Aufruf: macht die Zahlen sinnlich! Das heisst auch: weniger Infotheater- mehr Geschichten!
FĂŒr @kultur.management.network habe ich zum Thema "Innehalten"geschrieben und ziehe hier den BauhauskĂŒnstler und Kunsttheoretiker Josef Albers heran, der mit drei Vorlesungen am Trinity College 1963 auf einfache aber sehr einleuchtende Art und Weise die Lanze bricht fĂŒr die Kunst, die Bedeutung erzeugt, mit Wahrnehmungen spielt und WidersprĂŒchlichkeiten zulĂ€sst, denn jeder sieht anders in die Welt. Weltanschauung! In meinem Beitrag ĂŒbersetze ich seine Theorien fĂŒr das Theater. Link in Bio!
FĂŒr @diedeutschebuehne habe ich im Sonderheft zur Theaterstatistik in einem Statement den Wunsch geĂ€ussert, das einfache Zahlenwerk im Grunde haptischer, greifbarer darzustellen. Josef Albers wĂŒrde sagen, die Kunst das sind die actual facts und die Theaterstatistik die factual facts. Ich freue mich, wenn die BeitrĂ€ge gelesen werden!
Dank an dieser Stelle auch an @albers_foundation fĂŒr die tolle UnterstĂŒtzung!
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#theater #josefalbers #bauhaus #kunst #kultur
Der Kulturbereich reagiert seit Jahren auf Krisen, KĂŒrzungen und Unsicherheiten mit neuen Projekten, Formaten und Anforderungen. Doch Dauerreaktion ersetzt keine Orientierung. Statt noch mehr Tempo braucht Kulturarbeit mehr Klarheit darĂŒber, was wirklich trĂ€gt. Die neue Magazinausgabe fragt daher danach, wie Innehalten zur Voraussetzung fĂŒr wirksame Kulturarbeit, gesunde Organisationen und zukunftsfĂ€hige Entscheidungen werden kann. Link in der Bio unter "Magazin".
B!
#KMNonInstagram #KulturManagementNetwork #Kulturmanagement #Kultur #Management #Instakultur #Culturegram #KulturWeiterDenken #Kulturarbeit #Kulturbereich #Kulturorganisationen #Organisationsentwicklung #FĂŒhrung #Leadership #Arbeitskultur #Reflexion #Innehalten #Strategie #Resilienz #Kulturwandel #Kulturpolitik #Kulturbetrieb #QualitĂ€tStattQuantitĂ€t @jj_lenzen@schuetzenhilfe@freiwilligendienste_lkjbw@so.faiah@laurasundermann
dieses berufen auf das alte, vergangene. frĂŒher war alles besser! und klĂŒger war es natĂŒrlich auch: wir die dabei gewesenen, verwesenden sind es ja: klĂŒger und besser!
es wird aufgeschrien wegen ĂŒberschreitungen, vermeintlichen "hexenjagden", von höchsten höhen opfertum, bösem, bösem feminismus etc. - geld machen. alle mĂ€nner sind böse. alle frauen sind böse.
und "tötet möllemann" von schlingensief war aber subversiv. das gehört in die heiligen hallen. auf immer und ewig, amen. geld machen.
kritiken von kunstzeugs aus den 1990ern, 2000ern...was da alles so stattgefunden hat. da fliegen aus heutiger sicht die löcher aus dem kÀse. oder eben nicht. geld machen.
wer in den wald schreit, so schreits- geld machen.
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rĂŒckzug in den schwarzwald.
nach eben viel dieser schreierei und anderen anmaĂungen in den sozialen medien, redundanten opfererzĂ€hlungen die inzwischen bis in die Ă€usserste schicht der hemisphĂ€re reichen und darĂŒber hinaus: "ich ich ich, das grösste opfer, komme somit gott am nĂ€chsten."
EXKLUSIV.
AUSERWĂHLT.
DER/DIE/DAS BESTE.
DAS GESCHĂFT MUSS LAUFEN.
derweil die astronauten in der unendlichkeitsschleife um mond und erde.
Integrity.
aber was bringts.
die ichstrahler*innen wĂ€ren doch gar nicht in der lage, dem strikten protokoll an anweisungen, die wichtig wĂ€ren zum ĂŒberleben, zu folgen.
Freiheit schreien und auf den mars wollen.
derweil hier zilpzalp, rotrandiger baumschwamm, ackerzinnkraut, pestwurz und all die anderen.
Our film "Beasts Of No Nation," which screened in the German Competition at the Oberhausen International Short Film Festival in 2020, has been invited @filmfestdresden for the second time. We're thrilled! It will be shown tonight at 7 p.m. as part of the special program "World in Turmoil."
"At a time when social orders worldwide are undergoing noticeable changes, âThe Currency Lab â Law & Orderâ poses fundamental questions:
What notions of law and order shape our present? What historical continuities persistâfrom existing power relations to social structures and global interdependencies?
And how can these developments be countered with alternative, solidarity-based, and forward-looking practices?"
The Currency Lab â Law & Order is a project of the C. Rockefeller Center for the Contemporary Arts in cooperation with Filmfest Dresden, the Network for Media Art, and geh8.
#beastsofnonation @honowski@laurasundermann #filmfestdresden đđđ„
In 2009, I played the young Italian prostitute Deola in Luigi Nonoâs opera "Al Gran Sole Carico dâAmore" @salzburgerfestspiele ; the character was based on a poem by Cesare Pavese.
Today Iâm back here for workâ17 years laterâand as I walk toward the Felsenreitschule, I find my way through all the alleys as if I were on my way to rehearsal. Itâs all back again! #bodymemory
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Ja! Auch das "Triangel"- nach der Vorstellung musste ich dort immer ein groĂes Schnitzel essen!
#luiginono #katiemitchell #ingometzmacher #wienerphilharmoniker
#workstatus #forcemajeure @kunstverein_leverkusen #autumn26
Was ist die Zeit? Ein Geheimnis. Wesenlos und allmÀchtig. Eine Bedingung der Erscheinungswelt. Eine Bewegung. Verkoppelt und vermengt dem Dasein der Körper im Raum und ihrer Bewegung.
WÀre aber keine Zeit, wenn keine Bewegung wÀre?
Keine Bewegung, wenn keine Zeit?
Ist die Zeit eine Funktion des Raumes? Oder umgekehrt? Oder sind beide identisch?
Die Zeit ist tÀtig. Sie hat verbale Beschaffenheit.
Sie zeitigt.
Was zeitigt sie denn?
VerÀnderung.
Jetzt ist nicht damals. Hier nicht dort. Denn zwischen beiden liegt Bewegung.
Da aber die Bewegung an der man die Zeit misst, kreislÀufig ist, in sich selber geschlossen. So ist das eine Bewegung, die man fast ebenso gut als Ruhe und Stillstand bezeichnen könnte.
Denn das Damals wiederholt sich bestÀndig im Jetzt.
Das Dort im Hier.
Da ferner eine endliche Zeit und ein begrenzter Raum auch mit der verzweifelsten Anstrengung nicht vorgestellt werden können, hat man sich entschlossen, Zeit und Raum als ewig und unendlich zu denken.
In der Meinung offenbar, dies gelÀnge, wenn nicht recht gut, so doch etwas besser.
Bedeutet aber nicht die Statuierung des Ewigen und Unendlichen, die logisch- rechnerische Vernichtung alles Endlichen und Begrenzten?
Seine verhÀltnismÀssige Reduzierung auf Null?
Ist im Ewigen ein Nacheinander möglich?
Im Unendlichen ein Nebeneinander?
Wie verhalten sich die Notannahmen des Ewigen und Unendlichen mit Begriffen wie Enfernung, Bewegung, VerÀnderung- auch nur dem Vorhandensein begrenzter Körper im All?
(Thomas Mann, Der Zauberberg)
1. "...even at our most despairing we know that something will be left behind, maybe a warning, a whisper." (Her at the Eiscafe Ducale, Filmstill, 2022)
2. Robert Babicz, Violett Nights
3. ~
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"Das Theater versteht sich traditionell als Kunstbetrieb, dessen zentrale Aufgabe in der Produktion und PrÀsentation von Theaterkunst liegt."
So lautet der erste Satz meiner Dissertation. In den kommenden Monaten werde ich qualitative Interviews am SaarlĂ€ndischen Staatstheater und mit Externen Expert*innen fĂŒhren.
Es wird um VerÀnderungsprozesse, externer wie interner Natur, gehen. Im kulturwissenschaftlichen und kulturmanagementbezogenen Diskurs wird Wandel hÀufig gesamtstrukturell im Kontext von Kulturpolitik, Organisationsmanagement, Leadership und Audience Development verhandelt.
Seltener stehen jedoch die internen Perspektiven derjenigen im Zentrum, die VerÀnderungsprozesse konkret erleben, deuten und mitgestalten: die Mitarbeitenden der Theater selbst.
Was bedeuten VerĂ€nderungsprozesse fĂŒr ein Theater hinsichtlich kĂŒnstlerischer und struktureller Ausrichtung?
Meine Arbeit geht davon aus, dass sich sogenannte Transformationsdiskurse und organisationsinterne Praxis nicht deckungsgleich verhalten. Oder anders: wie steht es um das VerhÀltnis strategischer Ausrichtung versus operative Wahrheiten?
Und wo bleibt da noch die Kunst?
đžHeart of Darkness, Theater Bonn, me as Colonel Kurtz wife, Regie von Jan Christoph Gockel, Foto: Amit Epstein
#throwback exactly 4 years ago: me as st. mary of egypt in "the holy petrol station of imaginary penitents" together with @honowski@alte.tankstelle.deutz
I remember wanting to call the whole thing "The holy petrol station of St. Mary of Egypt". But somehow that didn't work out. If Mary couldn't find a place in Cologne Cathedral, then at least she could be at the petrol station, close to the feeder road, with the guys from the motorcycle repair shop, I thought. A much better place!