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Lars Bliesener

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Catching some sun in #portugal🇵🇹
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2 years ago
Scandinavian Pain does not refer to the baby
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2 years ago
Just some babes having lunch …
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2 years ago
What we do at the German Embassy you ask? Fridaybars for Danish students 😎
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3 years ago
Jetzt ist die Gelegenheit und man kann auf Konzerte gehen, ins Theater und ins Kino. Herbst ist nämlich nicht nur die beste Zeit für Trüffel im Wald, sondern auch in den Kulturstätten. Jetzt hat man noch Zeit, bevor alle kommen und einem einreden, man hätte keine Zeit mehr, weil irgendwas mit Weihnachten ansteht. Gehört man zu denen, die nicht mit Gas heizen oder in München Bier trinken waren, hat man vielleicht noch ein bisschen Geld übrig. In Konzert Locations und Kinosesseln ist es warm. Da lässt sich Zuhause die Heizung sparen und gleichzeitig was erleben. Eventuell hat es dort jemand nötig. Denn die Berichte über ausverkaufte Großveranstaltungen und den leeren und abgesagten Shows haben doch recht viel Spaltenplatz in den Zeitungen das vergangene halbe Jahr eingenommen. Ich meine: Ed Sheeran spielt drei Mal vor 61.000 Zuschauern (alleine in Frankfurt!) und @tocotronic_official mussten hingegen ihre ganze Oktobertour verschieben, weil der Vorverkauf zu schlecht war? Nichts gegen Ed und seine Fans, aber was geht? Also: Support your local band, raus gehen, was erleben und die Energie mitnehmen, die beim Erleben mit anderen entsteht. Die kann man gut gebrauchen, wenn richtige Energie knapp und teuer wird, und sie hilft beim Optimismus bewahren. Keine einfache Übung gerade, wenn die deprimierenden News im Feed Schlange stehen. Darf man sich ihnen verwehren, ohne schlechtes Gewissen? Oder sollte man an die Zeiten denken, als Corona ein Bier sowie Inflation und Krieg höchstens im Nahen Osten waren? Mit diesen Gedanken erstmal auf in die dunkler werdenden Stunden und Tage. Und hey, zuhause rumhängen ist schon ok und schön. Ich war in Bologna, Wien und Hamburg in Plattenläden und folgendes musikalisches Herbstprogramm habe ich neben Parmesan und Pecorino nach Hause geschleppt 👉#plattenteller #musik #vinyl #herbst Ganzer Artikel auf blogboheme.de
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3 years ago
Die Welt brennt, die Welt trocknet aus, die Welt ist überflutet. Die Welt kriegt Affenpocken und die Welt hat Corona. Könnte besser laufen für uns. Auch schlechter. Für viele nicht, für uns hier oben schon. Auf diesem Auge müssten eigentlich auch die stursten Rechtspopulist*innen bald ihre Privilegienblindheit verlieren. Es sein denn, es ist ihnen egal oder sie haben Recht. Ich hoffe sie haben Recht, rechne aber eher mit egal. Apropos „Arschlöscher“ – wie @sibylle_berg sagen würde – bin ich zur Zeit in einen Land, in dem zum gefühlt 100. Mal ein gefühlt 100-Jähriger Silvio Berlusconi bei einer Wahl antritt, aber das Verrückte ist, er ist nicht mal der Schlimmste, mit Meloni führt dort eine ehemalige Faschistin – ihrer Aussage nach ehemalig. Angst meldet sich, und man versucht krampfhaft zu verstehen, wieso immer mehr Menschen, offensichtlich idiotischen (und extrem rechten) Ideen applaudieren. Und Ideen ist noch gut gemeint, oft sind es leere Versprechen ohne die entfernteste Möglichkeit der Umsetzung. So passiert es gerade in 🇩🇰, 🇸🇪, und eben in 🇮🇹. Und 🇬🇧 macht auch da weiter, wo es aufgehört hat. Populisten, die die Klimaveränderung leugnen, Migration verbieten und Vermögenssteuer senken wollen sind das Letzte was die Welt braucht. Das Letzte was wir in #Dänemark brauchen, sind Politiker*innen die Künstler*innen ihre Stipendien und Kulturprojekte ihre Förderung streichen möchten und Diskussionen, ob Mädchen in der Schule Kopftuch tragen dürfen, während an der eigentlich offenen Grenze immer noch Pässe kontrolliert werden. Wie gesagt: Die Welt brennt und draußen vor dem Zug verschwimmt die Landschaft und das Mittelmeer sieht gar nicht so aus als würden jährlich 600.000 Tonnen Plastik in ihm enden. Dazu ein Soundtrack, der zwischen den Stimmungen pendelt und auch für ein Sommerende geeignet ist, dass weder in Italien noch am Mittelmeer verlebt wird, produziert von Künstler*Innen über die ich nicht viel weiß. Aber sie passen wunderbar zu verspäteten Zugfahrten im In- und Ausland, und weil Podcast da ebenso zugehört, gibt es dafür auch eine Empfehlung. Denn das man die neue @beyonce hören muss, ist eh klar 👉 blogboheme.de #musik #podcast
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3 years ago
Yes, we’re doing just fine. #italy
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3 years ago
Ciao, Toscana ☀️ #stilllife
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3 years ago
Wie jetzt? Ich war gerade dabei mich über das erste Festival seit zwei Jahren zu freuen. Hatte überlegt ob die @sz Recht hat, wenn sie schreibt, „(…) dass der Sommer von einem diffus-optimistischem Grundgefühl begleitet wird“. Wollte schreiben, dass das @heartlandfestivaldk ein angenehm passender Kaltstart in diese verschobene Saison war. Mit Naturwein aus richtigen Gläsern und libanesischem Frühstück, fühlte man sich fast wie in Kopenhagen, nur das man im Park eines Schlosses saß. Man wurde intellektuell gefordert, bei Talks mit Magret Atwood, Nick Hornby oder @emckecarolin . Auf Wiesen und im Wald saß oder tanzte man zu Cat Power, L’imperatice oder Julie Pavon. Das Beschriebene sollte die Vorfreude auf die vielen kommenden Open-Air Stunden aus den verstaubten Chucks schütteln. Doch dann: Corona Pressekonferenz. Erneut rechnet man im Herbst mit neuer Welle. Maßnahmen sind bereit. Ältere impfen. Say what? Pusteblume. Gut, dass wir gerade das neue Zelt von der Post geholt und unsere digitalen Kreuzchen im @roskildefestival gemacht haben. Also Augen zu und durch?! Es sind noch immer nicht alle verschobenen Konzerte nachgeholt, und schon heißt es wieder „if you can´t be good, be carefull und carpe diem.“ Musik zum Untergang 👉 📸 @czuleger 💻 #musik #festival #vinyl #plattenteller #rock #country #jazz #afrobeat #rf50
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3 years ago
Hat sich die Welt doch tatsächlich weitergedreht. Oder haben wir uns nur wirklich wenig bewegt? Viel ist gesagt und geschrieben worden, gemeint und gefühlt, nicht zuletzt hier, und plötzlich muss man wieder mal bereit sein für eine Welt, die sich grundlegend verändert hat. Kurz dachten wir, der Kosmos außerhalb des eigenen Zuhauses, würde einen so begrüßen wie Anfang 2020. Doch wurde diese Hoffnung, zusammen mit viel zu vielen unschuldigen Opfern, begraben. Trotzdem sind wir jetzt am Ende des Frühlings, den Sommer kann man schon riechen. Wenn man am richtig Ort wohnt auch schon fühlen. Darf man sich trotzdem darauf freuen, dass sich die Kulturszene erstmal und anscheinend so von Corona und Lockdown erholt hat, dass auch die Saison für Konzerte, Festivals und Leben wieder möglich ist und stattfindet? Kurze Antwort: Ja. Eine richtige Antwort hat @dieschirmherrin neulich in ihrer @musikexpress_magazin Kolumne geschrieben: Die meisten Gehirne haben Raum für mehrere Sachen und alleine trinken ist jetzt auch keine Lösung. Genügend Leute haben die vergangene Zeit (fast) alleine , wenn nicht gar einsam verbracht, und nicht zu wenige haben davon Schäden bekommen und / oder kommen oder kamen auf blöde Gedanken. Nein, was wir jetzt tun sollten ist zusammen sein, so viel und so eng wie möglich, mit so lauter und guter Musik wie verträglich und darüber hinaus schöner und anregender Kunst. Aber trauen wir dem Ganzen, schmeißen wir uns kopfüber hinein oder spukt da etwas? Kommen die neuen goldenen 20er doch noch oder eher eine fette Wirtschaftskrise gemischt mit psychischen Spätfolgen … folgen … folgen. Ich will optimistisch sein, vor allem für all diejenigen die für die Volksgesundheit zuschlossen, absagten und verschoben. Die ersten Konzerte und Partys haben sich gut angefühlt, auch ungewohnt, aber vor allem gut. Ebenso wie die neuen Platten, die in den vergangenen Monaten erschienen sind und zwangsläufig – auf ihre Weise – die vergangenen zwei Jahre behandeln ohne sie zu thematisieren: 🫶🏼 an @tocotronic_official @bigthiefmusic @mystic_jungle_music @trentemoeller @dashobos 🔛 @blogboheme /plattenteller-des-monats-mai-2022/ #music #vinyl #review
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3 years ago
Mr. Elefant is checking on the traffic today
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4 years ago
#froheweihnachten oder so: Vielleicht einfach copy/paste: Einfach das Laufwerk durchblättern und alte Erinnerungen hervorklicken. Denn was sich wie Wiederholung anfühlt, ist Wiederholung. Und was sich schlecht anfühlt, ist das ständige ausgesetzt sein. Ohne Filter wäre alles voll von schlechten Nachrichten, Vermutungen, Negativ-Rekorden, Meinungen. Kreisend immer um ein Thema. Man würde gerne was anderes lesen, hören, sehen. Doch es nagt, auch wenn man nicht will, im Unterbewusstsein. Bedrückendes wegdrücken und Schönes jagen und sammeln und für später einlegen. Vergessen geht nicht, wäre auch nicht richtig. Ganz vergessen wäre leugnen, wäre aufgeben. Angriff als Verteidigung könnte funktionieren – oder schiefgehen. Schnell noch ausnutzen, was möglich ist, was Spaß macht, oder doch nicht? Sätze wie „mal abwarten wie sich alles entwickelt…“ machen Planung und Pläne deprimierend und hinterlassen Hohlraum und Unsicherheit. Kultur und Gastronomie können das alles nicht gebrauchen, wenige können das gebrauchen. Ich drücke die Daumen. Beim Daumen-drücken helfen diesen Monat und über Weihnachten die folgenden Platten, die nicht weihnachtlich sind, auch nicht unbedingt feierlich. Höchstens auf andere, auf ihre eigene Art. Aber vielleicht passen sie gerade deswegen jetzt gut — swipe 👉 🙏🏼 blogboheme.de/plattenteller-des-monats-dezember-2021/ #plattenteller #Dezember #vinyl #records #musik #plattenladen
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4 years ago