🎙️Was war in der Nacht los und was wird heute wichtig? Das erfährst du in unserem neuen Whatsapp-Kanal „Erstmal News“ – mit einer Sprachnachricht werktags um 7 Uhr.
Folge unserem Channel für deinen Einstieg in den Tag - über den Link in der Bio oder unter sz.de/erstmal-news
📲 Folge uns auch auf Whatsapp und erfahre täglich das Wichtigste in 2 Minuten: Top-News, Lesetipps aus der Redaktion und viele Mini-Umfragen zu dem, was gerade abgeht.
Bleibe immer up to date und folge unserem Channel 👉 sz.de/whatsapp
Dass Kinder zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen, mag Eltern und Lehrer nerven. Eine Sucht aber wird erst daraus, wenn die Kinder wegen der Handys und Computerspiele Kontrolle über ihr Leben verlieren. Wenn sie dafür Sport, Schule und Freunde aufgeben oder wenn sie Entzugserscheinungen haben.
Ein Viertel der Zehn- bis 17-Jährigen nutzt soziale Medien problematisch, darunter gelten 4,7 Prozent als abhängig, heißt es in der Suchtstudie der Krankenkasse DAK. Tendenz steigend. Süchtig nach digitalen Spielen waren demnach 3,4 Prozent der Jugendlichen in Deutschland. Das sind mehrere Hunderttausend Kinder und Jugendliche.
In der Klinik Schönsicht in Berchtesgaden behandeln sie jeweils acht. Sie hatten dort schon Kinder, die randalierten oder mit Suizid drohten, wenn die Eltern das Wlan ausschalten. Sie sehen dort Kinder, die ohne Handy zittern, Panik bekommen oder ausflippen. Sie nehmen diese Kinder dort auf, aber auch solche, bei denen der übermäßige Konsum erst droht, zur Sucht zu werden.
Das, was sie in Berchtesgaden machen, ist derzeit noch ein großer Versuch, ein Modellprojekt zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen bei Medienabhängigkeit. Die Idee: Eine kurze und damit bezahlbare Intervention könnte als Vorbild auch für andere Kliniken dienen. Ob es erfolgreich ist, sollen von 2027 an Forscher der Charité in Berlin evaluieren.
Das Projekt hat die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gemeinsam mit der Charité entwickelt, weil man ein Problem epidemischen Ausmaßes auf sich zurollen sieht. Wo Kinder der Sucht verfallen, schaffen sie manchmal keinen Schulabschluss mehr, kommen also nie ins Arbeitsleben.
Heilung in sechs Wochen. Kann das klappen? Ein Besuch in der Klinik (SZ Plus): Link in Bio.
#Sucht #Handysucht #Zocken #SocialMedia #TikTok
Bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt handelt es sich nach Angaben der Behörden um den als “Hope” oder „Timmy“ bekannten, zuvor in der Ostsee gestrandeten Buckelwal.
An dem Tier wurde ein zuvor angebrachter Tracker gefunden, wie das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern und die dänische Umweltbehörde mitteilten.
Das Schicksal des Wals fesselte nicht nur Menschen zwischen Greifswald und Freiburg. Die amerikanische New York Times berichtete, der britische Guardian. Irgendwann wurde aus der Beobachtung eine Mission: Eine private Initiative versuchte, ihn mit großem Aufwand in Richtung Nordsee zu schleppen. Nun wurde der Wal tot vor der Küste Dänemarks gefunden.
Manche Menschen haben ihn Timmy genannt, oder Hope und vollkommen schlüssig wurde daraus kurzeitig Timmy-Hope. Die biografischen Daten des Tieres liegen im Unklaren. Gut zwölf Meter lang, mindestens ebenso viele Tonnen schwer.
Am 3. März wurde der Wal zum ersten Mal in der Ostsee gesichtet, in der Bucht von Wismar, verfangen in Netzen. SZ-Autor Hanno Charisius über den Buckelwal, den manche Timmy und manche Hope nannten - ein Tier, das über Wochen als Projektionsfläche für menschliche Sehnsüchte herhalten musste. Jetzt mit SZ Plus lesen - Link in der Bio.
#Wal #Timmy #Hope #Ostsee
270 Menschen haben bei einem Staudammunglück in Brasilien ihr Leben verloren. Seit fast sieben Jahren wird dazu auch in Deutschland ermittelt, weil der TÜV Süd den Damm überprüfte und nur wenige Monate vor der Katastrophe für sicher erklärte.
Doch entschieden, ob sie Anklage erhebt, hat die Staatsanwaltschaft München noch nicht. Das könnte zum Problem werden, denn: Viel Zeit bleibt nicht mehr, das zeigen Recherchen von SZ, NDR und WDR.
Redaktion: Max Fluder
Kamera: Jerrit Schloßer
Host: Annabell Burkhardt
Schnitt: Christian Jocher-Wiltschka
_______________________
Hass und Gewalt scheinen sich gerade immer tiefer hineinzufressen in die Gesellschaft, sind salon- und forenfähig geworden und ziehen ein in das Alltagsverhalten auch von Menschen, die man eben noch für einigermaßen gut erzogen hielt. Nun packen diese ihre Gehässigkeiten aus und belustigen sich über die anderen, die Friedfertigen, die Woken. Über die, die sich einen Umgang auf Augenhöhe wünschen.
Das zeigt sich Tag für Tag. Nach dem gewaltsamen Tod ihres Kollegen Anfang Februar erzählten Zugbegleiter viele schockierende Geschichten aus ihrem Alltag in den Zügen der Deutschen Bahn.
Menschen in anderen Berufen, in denen man viel mit Leuten zu tun hat, ergeht es nicht anders. Da werden Bauarbeiter angegriffen, weil jemand einen Umweg fahren muss.
Selbst Polizisten, Sanitäterinnen und Feuerwehrleute – also ausgerechnet Menschen in helfenden Berufen – müssen sich aufgebrachter Wutbürger erwehren.
Ärzte und Pflegekräfte werden angepöbelt, wenn Patienten glauben, nicht schnell oder gut genug behandelt zu werden.
So fragt man sich, angesichts von Despotismus, Empathielosigkeit und alltäglichem Hass: Könnte nicht mal irgendjemand den Leuten beibringen, sich zu zügeln, sich zu hinterfragen und Verständnis für andere Meinungen und Sichtweisen aufzubringen? Kurz: ein mitfühlender Mensch zu sein?
Den ganzen Essay über die Wurzeln der Gewalt und welche reale Chance es gibt, sie einzudämmen, lest ihr unter dem Link in der Bio (SZ Plus).
#Gewalt #Gesellschaft #Empathie
Hüttenkäse gilt längst nicht mehr nur als Diätklassiker der Siebzigerjahre: Junge Leute und Kraftsportlerinnen und Kraftsportler feiern ihn heute als Superfood, weil er viel Eiweiß liefert und lange satt macht.
Für die Süddeutsche Zeitung hat Sternekoch Florian Vogel zehn verschiedene Sorten blind verkostet, um herauszufinden, welcher Hüttenkäse wirklich am besten schmeckt.
Das Ergebnis: Der Eiweißgehalt der getesteten Produkte lag meist zwischen elf und 13 Prozent – ein Produkt stach besonders heraus. Doch nicht nur die Nährwerte zählen, sondern auch Geschmack, Konsistenz und Vielseitigkeit in der Küche.
Welche Marken überzeugt haben und warum der körnige Frischkäse gerade ein großes Comeback erlebt: Link in Bio (SZ Plus).
#Hüttenkäse #Superfood #Produkttest
Der Psychologe John Gartner hat für seine Ferndiagnosen zur Persönlichkeit und Zurechnungsfähigkeit von Donald Trump viel Applaus bekommen. Seine Petition aus dem Jahr 2017 mit dem Titel „Wir erklären, dass Donald Trump geistig erkrankt ist und abgelöst werden muss“ unterzeichneten Tausende Experten aus Psychologie und Psychiatrie. Und auch aus der breiten Öffentlichkeit erhält Gartner viel Kopfnicken. Ein Donald Trump, der seine grauen Zellen nicht mehr alle beisammen hat? Wer möchte da nicht zustimmen.
Doch unter Fachleuten ist über die Frage, ob man öffentlichen Personen, die man nie persönlich untersucht hat, psychische Krankheiten zuschreiben darf, ein Streit entbrannt. Schon 2017 warfen Fachkollegen Gartner vor, dass man sich als Psychologe mit Ferndiagnosen zurückzuhalten habe.
Jetzt haben wieder 36 Mediziner den US-Präsidenten die geistige Eignung für sein Amt abgesprochen. Manche erkennen bei ihm Symptome von Persönlichkeitsstörung und Demenz. Selbst Ferndiagnose-Skeptiker sagen: So geht es nicht weiter.
Darf man Donald Trump einfach so aus der Ferne für krank erklären? Und was ist an den Vorwürfen dran? Mehr lest ihr unter dem Link in der Bio (SZ Plus).
#Trump #Psychologie #USA
Was haben Friedrich Merz, feiern gehen und Wohnungssuche in München gemeinsam?
Sie rauben jungen Menschen den Schlaf! Was die Leute noch stundenlang wach hält, erfahrt ihr im Video.
Video: Theresa Eingartner
Schnitt: Theresa Eingartner, Jerrit Schloßer, Lisa Bögl
Redaktion: Die Volos der SZ
Was meint ihr, wie gut stehen die Chancen, dass Deutschland dieses Jahr den Sieg holt?
Unsere Autorin Marie Gundlach war in den Straßen Wiens unterwegs und hat sich unter die bunte Menge an ESC-Fans gemischt. Welche Länder werden als Favoriten gehandelt, welcher Song ist ein richtiger Ohrwurm und welches Outfit ist einfach nur slay? 💅
Mehr lest ihr unter dem Link in der Bio.
Schnitt: Christian Jocher-Wiltschka
Der dunkle Holzboden im Eingang der Anwaltskanzlei von Tim Hendrik Walter knarzt. An der Wand hängen Porträts seines Vaters und Großvaters, beide waren schon Juristen. Neben dem Schreibtisch liegen ein paar Akten, aber in den Regalen stapeln sich Influencer-Auszeichnungen und Fanpost: Schon ein kurzer Rundblick in Walters historischem Arbeitszimmer zeigt, dass er in zwei sehr unterschiedlichen Welten unterwegs ist.
Tagsüber Anwalt, abends Influencer: Tim Hendrik Walter ist seinen mehr als sieben Millionen Followern auf Tiktok besser bekannt als „Herr Anwalt“.
Wie er jungen Menschen Orientierung geben will, und warum er eine kaputte Luxusuhr trägt. Das ganze Interview lest ihr mit SZ Plus: Link in Bio.
#TikTok #HerrAnwalt #Jura
Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus treiben die Preise für Öl und Gas in die Höhe. So sehr, dass die Notwendigkeit für alternative Energiequellen nicht von der Hand zu weisen ist. Eine Chance für den Klimaschutz und alternative Energiequellen?
Über diese Frage diskutiert @emckecarolin im SZ-Podcast „In aller Ruhe“ mit Ottmar Edenhofer, dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Der Ökonom ordnet die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs ein und spricht über den in seinen Augen „blanken Unsinn“ des Tankrabatts.
Den hat Bundesregierung ähnlich wie andere europäische Landesregierungen verabschiedet, um die Bürgerinnen und Bürger in der Energiekrise zu entlasten. Edenhofer kritisiert, dass der Tankrabatt die Nachfrage nach fossilen Energien nur weiter ankurbelt und gleichzeitig deren Preise in die Höhe treibt. Davon profitieren letztlich Ölkonzerne und autokratische Regime, die ihr Geld mit dem Export von Öl- und Gas verdienen.
Besser wäre eine Entlastungsmaßnahme, die unsere Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert, sagt der Ökonom. Und er nennt Vorschläge, wie so eine Maßnahme aussehen könnte.
Das ganze Gespräch hört ihr in der neuen Folge von „In aller Ruhe“ – mit SZ Plus auf Spotify oder unter sz.de/inallerruhe
#OttmarEdenhofer #CarolinEmcke #Energiekrise #Tankrabatt #Klimaschutz #InAllerRuhe