Kleiner Appreciation Post für @alf_cycling 🧡. War gestern bei Chris zum Bikefitting und bin auf Empfehlung von Lebemann @fo.goods dort mal vorbeigestepped.
Ich sag’s ehrlich, ich hab mich direkt wohlgefühlt. Mein Spacerturm könnte so nun zwar direkt in Mordor stehen, aber die ersten Kilometer waren schon mal direkt von einem mega Fahrgefühl geprägt. Zum langfristigen Ergebnis kann ich natürlich noch nicht viel sagen.
Nach meinem frühen Aus beim @theracearoundrwanda im Februar war ich ehrlich gesagt ziemlich verunsichert. Umso wichtiger war mir, wieder Vertrauen ins Setup und in mich selbst zu bekommen. Gerade als Frau bringe ich da auch nochmal andere Themen mit. Beim Bikefitting ist man für eine gewisse Zeit mit einem fremden Mann auf sehr engem Raum. Zudem ist mir wichtig, dass meine Anatomie wirklich mitgedacht wird und ich mich ernst genommen fühle, vor allem in einem Sport, der immer noch sehr männerdominiert ist.
Und genau das hatte ich hier. Ich hab mich sicher gefühlt, gut beraten und einfach gut aufgehoben.
#bikefitting #femalecyclist
Dankbar für jeden Sonnenstrahl auf meiner Haut, denn es gab Zeiten, in denen ich die Sonne nicht mehr sehen wollte.
Du hast es so weit geschafft, keep going :)
Hab mich schön gefühlt, tolle Blumen aufgestellt, beim Kniffel gewonnen, weil mir @katharina.flora crazy schöne Würfels geschenkt hat. Hab dann geschaut, wie viele Menners man braucht, um eine Tankfüllung in Italien zu zahlen (@andjojo & @nick__henning 🫰) und dann noch paar Bilder auf meinem Italientrip gemacht, mal wieder im Auto geweint und aber auch mit meine neuen Crocs im Schnee gespielt.
Alles in allem heile ich sehr gut, mache viel Therapie und arbeite an mir. Ich sehe mehr Licht als Schatten und das tut gut 🤍🌷
1. Sinnbild für die letzten 7 Monate
2. glückli mit Babykuh
3. Anzeige, weil nicht alle Männer aber trotzdem 1 Mann
4. @fo.goods verlässt Stuttgart 🥲
5. Aussortieren lol
6. weinen auf Klo
7. beste Freunde, beste Geschenke. Mit @thms.brndt bei Avatar Live 😭
Ein sanfter, aber klarer Reminder an mich und dadurch vielleicht auch an dich.
Ich werde meine Tränen nicht verstecken, nur damit ich stärker wirke.
Ich werde nicht aufhören, auch meine dunklen Zeiten zu zeigen, selbst wenn es unbequem ist oder mich verletzlich erscheinen lässt.
Ich wurde verletzt.
Und Heilung bedeutet nicht, stark zu schweigen, sondern zu fühlen.
Schmerz, der verdrängt wird, bleibt.
Schmerz, der durchlebt wird, darf gehen.
Er bekommt Raum.
Er bekommt Stille.
Er bekommt Abschied.
Manchmal fühlt sich alles an, als würde ich auf der Stelle treten.
Aber in Wahrheit wachse ich. Leise, Schritt für Schritt.
Ich sehe meine Meilensteine.
Auch die, die niemand sonst bemerkt.
Du bist stärker, als du glaubst. 🧚
Mein vorerst letzter Post zu meinem Trip nach Rwanda; einem Land, das mein Herz tief berührt hat.
Egal wie sehr man sich mental vorbereitet, nichts kann einen wirklich auf so etwas vorbereiten. Als weiße Frau mitten in Zentralafrika zu reisen, in eines der kleinsten Länder des Kontinents, bringt so viele Herausforderungen mit sich. Gleichzeitig wurde ich mit unglaublicher Wärme und Gastfreundschaft empfangen. Menschen wollten mich sehen, mich kennenlernen, mir ihre Heimat zeigen. Ihre Neugier, ihre Offenheit, manchmal auch das Staunen, all das war überwältigend und zugleich lehrreich.
Immer wieder fiel der Begriff „Germany“ – und sofort das Wort „colonialism“. Ich konnte nicht anders, als mich klein und beschämt zu fühlen. Wie konnten Menschen so nehmen, zerstören, verletzen? Wie können sie es noch immer tun? Dieses Unverständnis und diese Scham haben mich begleitet und mir gezeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen und zu reflektieren.
Dank des Rennens durfte ich Orte und Menschen kennenlernen, die ich sonst nie getroffen hätte: Kinder, die vielleicht zum ersten Mal eine weiße Person sehen, und beispielsweise auch eine kleine Näherei, in der die Frauen uns gezeigt haben, wie man Schuhe näht. Sie waren stolz, herzlich und haben uns teilhaben lassen und ich habe dabei nur zugesehen, gestaunt und versucht, ihre Welt ein kleines Stück zu verstehen.
Und dann wird einem bewusst, wie tief Ungleichheit verwurzelt ist. Dass allein der Ort, an dem man geboren wird, über den Wert eines Menschen entscheidet. Dass Macht immer noch dafür sorgt, dass Menschen als „zweite Klasse“ behandelt werden. Für mich ist das nach wie vor unfassbar. Rwanda hat mir gezeigt, wie hart diese Realität ist und gleichzeitig, wie viel Wärme, Menschlichkeit und Stolz Menschen tragen, egal unter welchen Umständen.
Ich gehe mit Demut und unendlicher Dankbarkeit nach Hause. Für die Menschen, die mich willkommen geheißen haben. Für die Lektionen, die ich lernen durfte. Für die Momente, die mich gelehrt haben, hinzuschauen, zuzuhören und wertzuschätzen, bevor man urteilt.
Wo fange ich an?
Wo höre ich auf?
Es begann mit einem Wunsch: Rwanda erleben.
Nicht touristisch. Nicht bequem. Sondern allein auf dem Fahrrad. Im Kontext eines Rennens.
Auf ziemlich radikale Art.
Meine erste wirklich große Ultra-Erfahrung und ich war bereit für die 1000 km. Letztendlich endete mein Ritt früher.
670 Kilometer. 11.200 Höhenmeter. Und so viele Eindrücke, dass Worte kaum reichen.
Ich durfte Land und Menschen unglaublich intensiv kennenlernen. Ein Leben, das so anders ist als meines.
Dieser Kontrast hat mich vor allem am ersten Tag überfordert und ich habe viel geweint. Aus Erschöpfung. Aus Überforderung. Aus Gefühl.
Und trotzdem, oder gerade deshalb, bin ich unendlich dankbar für die Wärme, die Herzlichkeit, die Hilfsbereitschaft und all die strahlenden Gesichter, die mir begegnet sind.
Aus gesundheitlichen Gründen musste ich abbrechen.
Obwohl ich in der stärksten Form meines Lebens bin.
Obwohl ich so, so gerne die Zieleinfahrt erlebt hätte.
Aber dieser Abbruch schmälert nichts.
Nicht meinen Stolz.
Nicht meinen Mut.
Nicht meine Kraft.
Nicht meine Zuversicht.
Das hier war ein Momentum.
Ich bin dabei, mir mein Selbst zurückzuholen,
nachdem es mir so schmerzlich und zäh genommen wurde.
Danke an alle, die mitgefiebert haben.
Danke für jede Nachricht, jede Energie, jedes Mitfühlen. 🤍
Only 11 hours left until the start of my biggest adventure so far. 1,000 km around Rwanda @theracearoundrwanda .
Just me, my bike, and the road ahead.
I’ve always loved challenges and this one feels truly special. I’m excited, grateful, and curious about everything that’s to come.
I feel so lucky to have amazing people like @fo.goods in my life. I’ve been fully customized and equipped, ready for whatever awaits.
My @orbea is rolling on the most beautiful carbon wheels from @acroscomponents , already a little dusted from the past few days and those first test rides on Rwanda’s roads.
And my little custom topcap is already visible. A small reminder that I don’t need to rush… I’ll make it to the finish, one pedal stroke at a time. 🐌
Today I met some of the other participants, and I’m proud to be one of only 20 women among more than 130 riders.
I don’t know exactly what this journey will bring; tough moments, beautiful moments, surprises along the way but that’s part of the adventure.
With number #58, you can track my ride. I’ll put the link in my bio 🧚.
Since coffee became one of my greatest passions, Rwandan coffee has always held a special place in my heart. And now, being here in this country feels like an incredible privilege.
Today, I had the honor of harvesting, washing, drying, roasting, and finally drinking coffee with Deborah, just as it has been done for generations.
Through her center @umurishyo , in Kigali, she supports children living on the streets and gives so much back to her community. If you ever have the chance to visit; do it!
A lifelong dream came true today: drinking coffee from Rwanda, in Rwanda.
I will be forever grateful and deeply moved to have experienced this moment. 🥹🥹🥹