Babys und Kleinkinder gehören für viele Family‑Influencer*innen zum Alltag und damit auch zu Social Media.
Eine neue Studie des Leibniz‑Instituts für Medienforschung | Hans‑Bredow‑Institut zeigt nun erstmals systematisch, wie Kinder bis fünf Jahre in monetarisierten Profilen dargestellt werden.
Die Ergebnisse machen deutlich:
Kinder tragen häufig wesentlich zur Reichweite und zum wirtschaftlichen Erfolg der Accounts bei. Gleichzeitig können sie nicht selbst entscheiden, ob und wie sie online sichtbar sind. Besonders junge Kinder sind dabei oft klar identifizierbar.
Auf Basis der Studie gibt es nun Handlungsempfehlungen, die das Kindeswohl und den Schutz der Privatsphäre in den Mittelpunkt stellen. Diese haben wir im passenden Newsartikel verlinkt. Den Link dazu findest du in der Bio.
Mit Jugendlichen reden – nicht über sie.
Im klicksafe Youth Panel bringen junge Menschen ihre Erfahrungen, Fragen und Sichtweisen zu digitalen Themen ein. Als Jugendbeirat von klicksafe gestalten sie aktiv mit, was Online Sicherheit heute bedeutet – nah an ihrer Lebensrealität.
Damit Jugendliche davon erfahren, braucht es Erwachsene, die Türen öffnen:
👉 Eltern, die ermutigen
👉 Fachkräfte, die aufmerksam machen
👉 Bezugspersonen, die sagen: Deine Meinung zählt.
Wenn du Jugendliche kennst, die Lust haben, sich einzubringen, dann gib den Impuls weiter und unterstütze sie dabei.
Kommentiere gern, wenn du schon jemanden im Blick hast und mehr Infos möchtest.
Weitere Infos findest du außerdem auf klicksafe.de/youthpanel
📲 Trainingstag für mehr Medienkompetenz im Media:TURM!
Fast 30 Jugendliche waren heute dabei beim Fortbildungstag des klicksafe Youth Panel, dem Jugendbeirat der EU-Initiative @klicksafe .
In zwei Workshop-Runden wurden die Teilnehmer*innen zunächst zu den Themen Digitales Wohlbefinden, Cybergrooming und KI gestärkt. Zu Gast war die bundesweite Beratungsplattform @juuuport mit dem Projekt JUUU-KI. 🤖🌐
🎨🛠️ Am Nachmittag konnten alle kreativ werden beim Taschen bedrucken, KI mit Klemmbausteinen verstehen lernen und Kampagnenentwicklung zu digitalem Wohlbefinden.
Ein starker Tag für mehr Medienkompetenz mit engagierten Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren! 💪
#klicksafe #mediaturm #juuuport #youthpanel #workshop #medienkompetenz #medien #digital #socialmedia #ki #künstlicheintelligenz
Online Spiele sind für viele Kinder und Jugendliche wichtige soziale Räume.
Doch neben Teamplay und Gemeinschaft kann es dort auch zu Cybergrooming kommen.
Chats, Sprachfunktionen und Freundeslisten ermöglichen Kontakt – nicht nur zu Gleichaltrigen. Täter*innen nutzen genau diese Strukturen, um Vertrauen aufzubauen, Grenzen zu überschreiten und Kinder unter Druck zu setzen.
Wichtig ist:
👉 Cybergrooming beginnt oft harmlos
👉 Kinder sind nie schuld
👉 Frühzeitige Aufklärung schützt
Sprich mit deinem Kind über das Spielen im Netz, über Chats und Kontaktanfragen. Erkläre, welche Warnsignale es gibt und mach deutlich: Hilfe holen ist immer richtig.
Mehr Infos, Materialien und Unterstützung findest du auf klicksafe.de/cybergrooming.
Warum rutschen Kinder und Jugendliche online in problematische Inhalte?
Oft liegt das nicht an einem bewussten Interesse, sondern an Algorithmen.
Social Media Plattformen beobachten, was Aufmerksamkeit bindet und zeigen Nutzer*innen davon immer mehr an. Was harmlos beginnt, kann Schritt für Schritt intensiver, extremer und einseitiger werden. Für Jugendliche, die Orientierung suchen und emotional stark reagieren, ist das besonders wirksam.
Umso wichtiger ist es, dass du hinschaust und im Gespräch bleibst:
👉 Frag nach, was Jugendliche online sehen
👉 Erkläre, wie Algorithmen funktionieren
👉 Fördere kritisches Denken und Perspektivwechsel
👉 Nutze technische Einstellungsmöglichkeiten
Medienkompetenz bedeutet auch, digitale Mechanismen zu verstehen.
Die FIBO 2026 ist vorbei, doch der Fitness‑Hype auf Social Media bleibt.💪
Perfekte Körper, Disziplin und Selbstoptimierung sind gerade besonders präsent. Was viele unterschätzen: Algorithmen verstärken diese Trends gezielt und Jugendliche sehen so mehr fitnessbezogenen Content.
Dabei wird nicht immer sichtbar, wie stark solche Inhalte inszeniert sind. Posen, Licht, Filter und Nachbearbeitung lassen Körperbilder „normal“ wirken, die es so kaum gibt. Likes und Kommentare verstärken den Vergleich und können den Druck zur Selbstoptimierung erzeugen.
Umso wichtiger ist deine Rolle als erwachsene Bezugsperson:
👉 Hinterfragt gemeinsam Fitness‑Trends und Körperbilder
👉 Zeig echtes Interesse an den Social-Media-Erlebnissen deines Kindes
👉 Sprich über Produktplatzierung, Selbstdarstellung und Inszenierung
👉 Hilf dabei, Influencer*innen kritisch einzuordnen
Ein „Nein“ ist eine Grenze – kein Witz und auch keine Provokation.
Trotzdem zeigt ein aktueller Social-Media-Trend, wie diese Grenze ins Lächerliche gezogen und mit Aggression verknüpft wird.
Was Kinder und Jugendliche online sehen, kann ihr Verständnis von Beziehungen, Respekt und Zustimmung prägen. Umso wichtiger ist es, dass du hinschaust, einordnest und im Gespräch bleibst – zu Hause und in der pädagogischen Arbeit.
👉 Sprich über problematische Trends
👉 Stärke Empathie und Respekt
👉 Mach klar: Ein Nein muss immer akzeptiert werden
Mit dem interaktiven Serious Game „Stoppt Mobbing“ können Kinder und Jugendliche spielerisch lernen, wie Mobbing und Cybermobbing entstehen und was man dagegen tun kann.
Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern durch eigenes Erleben und Mitdenken.
Das Spiel eignet sich für junge Menschen von 10 bis 16 Jahren und kann zu Hause, in der Schule oder in der Jugendarbeit eingesetzt werden.
📖 Begleitmaterialien für Fachkräfte unterstützen dabei, das Thema gemeinsam zu vertiefen.
👉 Das Spiel findest du auf klicksafe.de unter dem Schlagwort „Stoppt Mobbing“ oder über den Link in unserer Bio.
@internetsanscrainte
Immer mehr junge Menschen informieren sich in den sozialen Medien über politische Themen. Aber dort gibt es auch viele falsche Informationen. Oft haben diese Informationen rechtsextreme Inhalte, mit denen sie in Kontakt kommen können. Auch auf Spiele-Plattformen wie Steam oder Discord sind Rechtsextreme aktiv. Sie sprechen gezielt Kinder und Jugendliche an und versuchen, sie zu beeinflussen.
In unserer Broschüre erfahren Eltern:
➡ was für rechtsextreme Inhalte und wo sie sich verbreiten
➡ wie sie ihre Kinder gegen rechtsextremen Hass stark machen können
➡ und wo es in Deutschland Hilfe und Beratung gibt.
Gerne schicken wir dir den Direktlink per DM. Ansonsten findest du die Broschüre in unserem Materialsystem: klicksafe.de/materialien
Das klicksafe-Team wünscht Allen schöne Feiertage!
Wer keine Lust auf Ostereier-Suche hat, kann auf unserer Website reichlich Informationen, Tipps und Materialien rund um die Themen #Internetsicherheit und #Medienkompetenz finden!
Frohe Ostern! 🐰
Was kann passieren, wenn KI-Systeme zunehmend soziale Rollen übernehmen und menschliche Beziehungen ersetzen? 🤔
In diesem Videoclip wir ein bewusst sarkastisches Szenario über Einsamkeit und Beziehungen zu KI-Robotern, das als Diskussionseinstieg dienen kann.
Der Clip „KI-n Erbe!" nimmt Bezug auf die klicksafe-Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ und ist in Kooperation mit der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) entstanden.
Mehr Informationen, Materialien und Angebote zum Thema gibt es auf klicksafe.de/sid.
Produziert wurde er von der Medienagentur Neon Internet unter der Regie von Karim Youssef. Die Bilder und Videos wurden mit der KI-Plattform LetzAI generiert.
Transkript