Belarus 2000, 2010 oder 2020 ähnelt so sehr den Bildern, die wir in den letzten Tagen aus Georgien sehen. „Wir wussten von nichts“ ist keine Ausrede, weil die Zeichen schon immer da waren.
Der Film „This Kind of Hope“ zeigt nicht nur, wie Lukashenko an die Macht kam, sondern auch, wie Menschen immer wieder dagegen gekämpft haben.
Diplomatie ist Andrei Sannikovs Leben. Als Spitzendiplomat rüstete er eines der gefährlichsten Atomwaffenarsenale ab, heute kämpft er um die Rückkehr einer verlorenen Demokratie. Sannikov hört nie auf Diplomat zu sein - auch nicht im Warschauer Exil. Er wägt seine Worte ab. Er weiß, dass Menschen in Belarus dafür gefoltert oder getötet werden. Und trotzdem verliert er nie „Diese Art von Hoffnung“.
Der Dokumentarfilm
„This Kind of Hope“ läuft heute Nacht
Do. 19.12. 1:15, auf @rbb und ist anschließend in @ardmediathek zu sehen.
Dort findet ihr die synchronisierte Fassung. Die untertitelte Version gibt es als Video on Demand bei @realfiction_filmverleih
#belarus #thiskindofhope #andreisannikov #georgien #russiaisaterroriststate
Am 1. August 2024 fand der größte Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Ende des Kalten Krieges statt. 16 politische Gefangene aus Russland kamen frei - und kein einziger aus Belarus!
Warum aber sollten Gefangene aus Belarus überhaupt dabei sein? Ganz einfach: der Austausch war zwar schon lange geplant, aber erst als der belarusische Diktator Lukaschenko einen Deutschen als Geisel genommen und zum Tode verurteilt hat, kam die Sache ins Rollen. Das wäre DIE CHANCE gewesen, um wenigstens einige der Tausenden politischen Gefangenen in Belarus zu befreien. Mindestens sechs politische Gefangene sind bereits in Haft verstorben, über 250 Menschen gelten als medizinische Notfälle und zu den wichtigsten Inhaftierten - wie Maria Kalesnikava - haben wir seit über 500 Tagen ÜBERHAUPT KEINEN KONTAKT mehr.
Putin hat ganz offensichtlich das Todesurteil gegen den Deutschen in Minsk "bestellt', um Druck zu machen auf Deutschland und den Westen. Und hätte der Westen bei den Verhandlungen gefordert, dass wenigstens Maria Kalesnikava und der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski auf die Austauschliste kommen - ja selbstverständlich wäre das dann auch passiert! Lukaschenko hätte dem Folge leisten müssen, ob er will oder nicht. Aber diese Forderung kam nicht! BELARUS IST WIEDER EINMAL UNSICHTBAR GEBLIEBEN.
Für mehr Infos zu Belarus folgt bitte @razam.de und der wundervollen @kaciaberlin
#belarussichtbarmachen #belarus
Ab heute ist "Tage mit Naadirah" in den deutschen Kinos zu sehen – in den Hauptrollen Kenda Hmeidan und Christoph Humnig. Und ich habe das Drehbuch mit geschrieben.
Und heute ist auch Premiere in Leipzig @passagekinosleipzig
Verleih: @missingfilms_distribution
Die wundervollen Setfotos stammen übrigens von @kerstinstelter
#tagemitnaadirah #kinostart #deutscheskino
Können wir unsere Demokratie retten, wenn wir den Rassismus nicht verlernen?
𝐍𝐞𝐢𝐧. 𝐍𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐃𝐚𝐮𝐞𝐫.
Mein Interview mit der wundervollen Gilda Sahebi (@gilda_sahebi ) für @menschenmachenmedien
Es war mir ein Fest und eine Ehre.
Sahebi analysiert nicht nur Politik und Gesellschaft, sondern auch die Rolle der Medien. Ihr Buch bietet gerade Medienschaffenden zahlreiche Anregungen, die eigene Arbeit und die eigenen Narrative zu hinterfragen.
„Wie wir uns Rassismus beibringen“ ist bei
@s.fischer erschienen.
#journalismus #demokratieretten #interview #gildasahebi #wiewirunsrassismusbeibringen #rassismusverlernen
Lasst es nicht zu! Sandra Hüller vertraut fest auf euch. Ihr hört ein Stück ihrer Rede auf der Leipziger Demo von @handinhandleipzig gestern.
Geht wählen! Kämpft für die Demokratie!
#demokratieleben #sandrahüller #leipzig #euwahl2024 #aufstehenfürvielfalt #leipzigliebe
Auf der #LBM stellte Gilda Sahebi ihr neues Buch „Wie wir uns Rassismus beibringen“ vor. Hier ein kleiner Austausch aus dem Gespräch mit Ebru Taşdemir (@ebtasdem@freitag ) über das Narrativ, als wäre Deutschland nach 1945 magisch von allen Ismem befreit worden.
Gilda Sahebis @gilda_sahebi Buch gibt es bei @sfischerverlage und ich gebe eine große Empfehlung ab.
#GildaSahebi #fischerverlag #buchtipp #leseempfehlung
„This Kind of Hope“ kann ich euch wirklich ans Herz legen. Über fünf Jahre durfte ich Regisseur und Autor Pawel Siczek dramaturgisch begleiten. Der Protagonist Andrei Sannikov ist Diplomat durch und durch – und gleichzeitig Aktivist. Seit Jahren kämpft er für die Rückkehr der Demokratie in Belarus.
Trotz Inhaftierung, Folter und Exil verliert Andrei Sannikov nie die Hoffnung.
Ihr frage euch, wie Menschen das schaffen, aus Belarus, in der Ukraine oder dem Iran?
Andrei Sannikov trägt die tiefe Überzeugung, dass Belarus irgendwann einmal frei sein wird.
Und diese Hoffnung gibt er euch in diesem Film weiter.
Die Daten der Kinotour
25.01. Leipzig, Passage Kinos @passagekinosleipzig
27.01. Augsburg, Thalia @lechflimmern
28.01. Köln, Filmhaus @filmhauskoeln
29.01. Düsseldorf, Metropol
30.01. Nürnberg, Casablanca @casanuernberg
31.01. München, Monopol @monopol.kino
01.02. Berlin, Kino Krokodil
@realfiction_filmverleih@polnisches_institut_berlin
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VeDRA-Mitglied @giselawehrl begleitet als Dramaturgin seit einigen Jahren den Kinodokumentarfilm THIS KIND OF HOPE von Regisseur und Autor Pawel Siczek. Es geht um den belarussischen Exil-Oppositionellen Andrej Sannikov. In ihrer Arbeit an dem Projekt geht es stets um die Herausforderungen zwischen Aufmerksamkeitsökonomie, Haltung und aktuellem Weltgeschehen. Davon, wie auch der Krieg in der Ukraine das ganze Projekt beeinflusst, erzählt sie in einem spannenden Einblick in ihre Arbeit.
Der Film feiert morgen, am 18.1.23 Premiere als Eröffnungsfilm der 58. Solothurner Filmtage.
Dieser und andere Artikel zu den Themen #Dramaturgie, #Storytelling und #Stoffentwicklung für #Film und #Fernsehen sind nachzulesen im aktuellen #WENDEPUNKT
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