Gans Verlag

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Deutscher Verlagspreis 2024 Verleger Ulrich Leinz [email protected]
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Agnieszka Lessmann stellt ihren Roman „Aga“ vor. Wann: Dienstag 28. April um 20 Uhr Wo. Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin Zum Inhalt des Romans: Nach der antisemitischen Hetze der Kommunistischen Partei Polens im Jahr 1968, die ihre Eltern zwang, ihre Heimat zu verlassen, kommt Aga über Israel nach Deutschland. Es ist etwas Merkwürdiges mit dem Haus, in dem sie nun wohnt. Es steht neben einer Kaserne, auf deren Tennisplatz amerikanische Soldaten ihre Freizeit verbringen, und dem Garten eines ehemaligen Klosters, in dem Hippies Bäume pflanzen. Dazwischen wuchern die kindlichen Fantasien. Das Verschwiegene bricht sich schließlich Bahn in einem tatsächlichen Mord. Schritt für Schritt beginnt Aga die leeren Stellen in den Erinnerungen zu füllen. Dafür aber muss sie erst ihren richtigen Namen wiederfinden. Mit der Hauptfigur reifen ihre Sprache und ihr Verständnis. Lessmanns autobiografisch gefärbter Roman erzählt subtil, wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden. Und auch eine Liebesgeschichte. Agnieszka Lessmann, aufgewachsen in Polen, Israel und Deutschland, lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
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25 days ago
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25 days ago
Wer wie ich es bisher nicht geschafft hat, Grünewalds Isenheimer Altar in Kolmar zu besuchen, ihn sich aber vor Augen halten möchte, der kann sich eine Miniaturversion schenken lassen – wie ich. Ein Lebensbild, von dem auch Karl Barth ein kleines Replikat sich hat anfertigen lassen. Deutschlandfunk hat für morgen 16:10 Uhr zum Karfreitaggespräch eingeladen, anlässlich der Publikation im Gans Verlag, "Über Leben und Literatur", und auch der Isenheimer Altar findet dabei Erwähnung. Ich meine, ich hätte dabei meiner Verwunderung darüber Ausdruck verschafft, dass Christoph Meckel nach einem Vergleich von Grünewald mit Hans Baldung Grien für letzteren optierte. Und einges mehr ... #tunein Zu "Über Leben und Literatur": /produkt/ueber-leben-und-literatur/ Zu Meckels "H. B. G.": /gesamtverzeichnis/titel/buch/titel/christoph-meckel-hbg/show/index.html Frohe Ostern und Pessach Sameach!
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1 month ago
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1 month ago
„Niemerlang Lyrik Spezial“ zur Leipziger Buchmesse 2026 in der Möbelkooperative Süd: rappelvoll bis auf den letzten Platz gefüllt und mit neuen Gedichtbänden von @nasima.razizadeh , @juliapetpetpet , @saschakokot.de , @kristian_kuehn und @carlchristianelze . 1000 Dank, dass ihr alle da wart, es war wieder ein Fest im schönsten Möbelladen der Stadt!🩵 Kommt wieder, bis 2027! #leipzigerbuchmesse #lyrikempfehlungen #lyrik #gedichte #unabhängigelesereihe
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1 month ago
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1 month ago
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1 month ago
Die Stimmen dieser Tage ✶ Zur Leipziger Buchmesse wird das Besser Leben wieder zum Ort für Literatur, Gespräche und Musik. Vom 19.–22. März lesen bei uns Autor:innen aus Leipzig, Berlin, Frankfurt, Wien und darüber hinaus, begleitet von Gesprächen, Musik und einem Verlagsabend. Mit dabei sind u.a.: Martina Hefter, Sascha Kokot, John Sauter, Carla Bessa, Valeska Brinkmann, Isabella Caldart, Konrad Jackisch sowie Autor:innen von parasitenpresse und dem Gans Verlag. Kommt vorbei, hört zu, bleibt auf ein Gespräch oder eine Suppe. Wir freuen uns auf vier Tage voller Literatur und Musik ❗ES gibt Keine Tickets oder Reservierungen kommt einfach vorbei❗ Besser Leben Holbeinstraße 2 19.–22. März 2026 @rausgegangenleipzig #besserleben #besserlebenleipzig #lesung #leipzigerbuchmesse #buchmesse
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2 months ago
Im @gansverlag ist dieser Tage eine Anthologie mit utopischer Gegenwartslyrik erschienen; wurde herausgegeben von @bjornhayer und versammelt viele großartige Kolleg*innen wie @natha_schmid @yevgeniycc @danieladanz_ @die_ewige_enke @carlchristianelze @kuhlichemnitz @_______non__ @ulrikealmut @miramagdalenasickinger u.v.m. ––– sowie meine Gedichte »Epische Sozialforschung«, »Image«, »Qualle der Inspiration« und »Verletzliche Menschen«. Im Nachwort schreibt Björn Hayer: »[Utopie] kann als kritische Kraft verhärtete Traditionsmuster sprengen und dekonstruieren. Alexander Graeff führt dies hellsichtig etwa an Geschlechterrollen vor Augen. Bereits eine Worttrennung zum Zeilensprung eröffnet neue Perspektiven für ein Dazwischen: »Mein Zungenschlag ist bi- / lingual ich breche mit den Proben & / Problemen trage Transparente im Gehen : / deine Revolution für Ungenauigkeit hat / Zukunftswert ein Befreiungsschlag der / Signifikate Rollenwechsel«.« Das Buch kann bestellt werden auf /produkt/hayer-utopie-anthologie-lyrik/
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2 months ago
Der erste Frühlingstag, die Klumpen strahlen in der Sonne und leuchten mit den Vögelchen, die zwitschern. Immerzu fahren Gräser und Blumen in die Höhe, sprießen und gedeihen. Wespen und Bienen surren, eine Fliege schießt empor und tausend Knospen öffnen sich für das bunte und lebendige Jahr das kommen mag. Dazu gibt es drei Klumpen beim Gans Verlag. Gedichte und Poetologie / Gedichte, Gebete, Gespräche / Gesänge und Gewebe. Eine Vielfalt aus gesammelten Texten/Blüten, eine Textur der Mannigfaltigkeit, darauf der Sommerwind und das Gefühl mitten im Leben zu sein, zu fühlen, den Mund zu öffnen und zu sprechen: "Es blüht der gelbe Löwenzahn" (zum Beispiel). Viel Spaß mit jenen Büchern an alle die sich ihnen widmen wollen 🌻🌳🌞
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2 months ago
Die Nähe zum Utopischen ist der Lyrik schon in die Wiege gelegt. Autoren beinah aller Zeiten – von Hölderlin, der uns ins Offene schickt, bis hin zu Rilke, der im Vers den Raum für die Verwandlung vorfindet – haben sich der visionären Kraft der Lyrik bedient. Dichten an sich ist schon utopisch. Nur wie verhält es sich damit in der Gegenwart? In einer Zeit, die uns durch Kriege und Klimawandel zunehmend finster erscheint? Wo gelingt der Affekt des Hoffens, wie ist es möglich aus sich herauszugehen? Was kann das Leben weit machen, statt es zu verengen? Zeitgenössische Lyriker:innen suchen in der Tat nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und scheuen ebenso wenig vor Kritik am Utopischen zurück. Das zeigt diese breit angelegt Anthologie zeitgenössischer Lyrik. Was alle Entwürfe eint: das Ausloten von Optionen, das Sowohl-als-auch, die Freude am Dazwischen-Dichten. Autorinnen und Autoren: Mirko Bonné, Yevgeniy Breyger, Jürgen Brôcan, Crauss, Daniela Danz, Dominik Dombrowski, Kurt Drawert, Carl-Christian Elze, Daniel Falb, Isabella Feimer, Katharina J. Ferner, Alexander Graeff, Björn Hayer, Martina Hefter, Manon Hopf, Nancy Hünger, Mathias Jeschke, Alexander Kappe, Esther Kinsky, Jan Kuhlbrodt, Julia Kulewatz, Christine Langer, Agnieszka Lessmann, José F. A. Oliver, Dirk von Petersdorff, Martin Piekar, Marion Poschmann, Dana Ranga, Nasima Sophia Razizadeh, Doris Runge, Ulrike Almut Sandig, Silke Scheuermann, Nathalie Schmid, Tom Schulz, Mira Magdalena Sickinger, Stavarič Michael, Jürgen Theobaldy, Julia Trompeter, Sebastian Unger, Andreas Unterweger, Thomas Weiß, Eva Christina Zeller Björn Hayer ist Schriftsteller, Kritiker (u.a. für FR, DLF Kultur, Der Freitag) und Professor für Literaturwissenschaft an der RPTU Kaiserslautern-Landau. Zudem leitet er das Künstlerhaus Edenkoben. Er ist Träger des Medienpreises der Evangelischen Kirche Bayerns und Mitglied verschiedener Jurys. Er schreibt Lyrik, Prosa, Essays und Theaterstücke. /produkt/hayer-utopie-anthologie-lyrik/
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3 months ago
Erleichterung spürt die Hauptfigur, Deutschlehrer an einer Privatuniversität in Kyoto: Die Studenten sind verabschiedet, die Semesterferien können beginnen. Da steht Professor Kobayashi vor ihm, hat Großes vor – und einen Auftrag: Ein kunsthistorisches Symposium zum 500. Jubiläum des deutschen Bauernkriegs gemeinsam vorzubereiten. Der junge Lehrer fühlt sich überfallen und stürzt sich doch voller Enthusiasmus in die Arbeit. Er reist mit dem Professor nach Deutschland zur Recherche. Dort angekommen, ist Kobayashi wie ausgewechselt, der Zweck der Reise scheint ihn nicht mehr zu interessieren. Der Ich-Erzähler gerät zunehmend in einen Strudel aus Kobayashis Enthüllungen, historischen Spiegelungen und persönlichen Konflikten. Zurück in Kyoto tobt an der Universität ein Kampf um akademische Positionen und Fördergelder. Stegmüller entwirft in seinem Roman ein weites Panorama, das von Loyalitätskonflikten, unerfüllten Sehnsüchten, Scheitern und einem Funken Hoffnung erzählt. Der „Prozess der Modernisierung“ erscheint am 10. März im Gans Verlag. #japan #roman #bookstagramgermany #literatur #gansverlag buchtipp
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3 months ago