TRANSPARENT THINGS
in der
@glashuettegernheim
Für das Außengelände der Glashütte Gernheim entwickelten Studierende der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur unter der Leitung von Michel Melenhorst, Professor für Kontextuelles Entwerfen, eine begehbare Installation aus recyceltem Glas und aussortierten Bauelementen. Dem Entwurf des Projekts Transparent Things lagen Überlegungen zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zugrunde. Beratend zur Seite standen Faidra Oikonomopoulou und Telesilla Bristogianni (TU Delft), die mit Re3 Glass eine neue Generation von recycelten und wiederverwendbaren Gussglaskomponenten zum Bauen entwickelt haben.
Glasrecycling ist ein mehrstufiger Prozess, der in Zeiten von Ressourcenknappheit immer wichtiger wird. Hier setzt die Forschung von Bristogianni und Oikonomopoulou an. Die beiden Wissenschaftlerinnen entwerfen Elemente für architektonische Anwendungen, die aus Glasresten hergestellt werden. Für die Installation fertigten sie neun Glaskacheln, unter anderem aus recycelten Spiegeln, Ofen-, Auto- und Monitorscheiben, an. Die Studierenden der
@technische_hochschule_owl griffen Methoden von Bristogianni und Oikonomopoulou auf. Das Projekt Transparent Things bezieht das Spiel mit der Beschaffenheit des Materials genauso mit ein wie das Experiment mit Glasrecyclingverfahren und die Spezifik des Ortes.
Die Arbeit ist als Teil der Dauerausstellung zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen.
📷1: Peter Hübbe
📷2: Michel Melenhorst, Courtesy: the artist
📷3: Faidra Oikonomopoulou & Telesilla Bristogianni, Courtesy: the artists
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