E rve he a Z i z a

@eeeeervehea

writer | filmmaker
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Utopische Unterernährung Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr diffrakt | zentrum für theoretische peripherie Gespräch mit Leonhard Müllner (Total Refusal) | Thomas Spies | Ervehea Ziza Mark Fisher stellte fest, dass die Depression eine Annahme von Welt sei. Massenmedien wollen diese Annahme über ihre Dystopieerzählungen in Vergnügen umwandeln. Gerade Film und Games wirken heute wie besessen von Endzeit, die Postapokalyspe tritt als das dominante Genre der Unterhaltungsindustrie auf. Ist es das Ende der Menschheit, das wir mit Zombiegeschichten oder verpesteten Stadtruinen herbeifiebern, oder träumt der Kapitalismus unbewusst von der Zerstörung als politische Katharsis? Und gibt es hier Ähnlichkeiten und Unterschiede in Film und Videospielen? Moderiert von @digital_stranger_ , diskutiert die Drehbuchautorin und Regisseurin @eeeeervehea gemeinsam mit dem Spieleforscher und Medienaktivisten @legobert_link_ von @totalrefusal über die Abwesenheit von Utopie in den gegenwärtigen Erzählmedien Film und Videospiel. #utopie #dystopie #postapocalypse #diffrakt Bild: Dying Light 2, Total Refusal
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7 days ago
I experimented with some thoughts on temporal practices in interpersonal relationships for an essay for ACTS OF: AFFECTION, ISSUE 01 - a beautiful and heart-warming magazine that @abiesrobinson brought to life, along with so many creative contributors 💖 🛋️ „Es waren vor allem Black und queere Sitcoms der 1990er Jahre, die schillernde Alternativen zu den üblichen atomaren, oft konservativen Beziehungskonstrukten (siehe family sitcoms) aufzeigten. (Man könnte auch argumentieren, dass bereits die nicht-lineare Erzählform von Sitcoms ein Widerstandsakt gegen koloniale Zeitpraktiken des Fortschritts sei. Die Handlung verläuft hier per Definition zyklisch.) Sie verhandelten Bindungen, die auf Freiwilligkeit beruhten, abseits von traditionellen, politischen, geografischen und ökonomischen Zwängen. Mit dem Alter stellen wir aber enttäuscht fest, dass unsere Vorstellung von Freund:innenschaft genauso unter einem medialen Idealkomplex leidet wie die Darstellungen von harmonischen Familien oder romantischen Beziehungen. Keine Fiktion ist Ist-Zustand. Aber wir können von sitcom friendships lernen, auch wenn unsere Bedingungen uns existentiell einschnüren: Wir leben eben nicht gemeinsam in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum, wir haben reale ökonomische Sorgen, wir sind chronisch erschöpft. Doch in den fiktionalen Welten von Sitcoms und auch in unseren psychologischen Realitäten funktionieren die Beziehungen vor allem über den Faktor Zeit. Und davon teilen die main characters möglichst viel gemeinsam.“
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2 years ago
😴
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3 years ago
👽
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4 years ago
🪲
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4 years ago
wahre schönheit kommt von filter 🤡
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5 years ago