Diese Woche starten die Stadttouren „Wege des Erinnerns“ von der Wilhelmstraße zur temporären Gedenkstelen-Ausstellung an den “Asiatisch-Pazifischen-Straßen”.
Der Stadtrundgang eröffnet neue Perspektiven auf die deutsche Kolonialgeschichte in China und im Pazifik. Die drei Stelen am Pekinger Platz, an der Kiautschoustraße und an der Samoastraße, die gemeinsam mit korientation e.V. erarbeitet wurden, kontextualisieren die kolonialen Bezüge der Straßennamen und machen das Wirken antikolonialer Widerstandskämpfer*innen sichtbar.
Wir laden euch ein, mit uns den öffentlichen Raum als Ort des Lernens und Gedenkens zu begreifen.
📍 Treffpunkt: Wilhelmstraße 91, 10117 Berlin (Mitte) | DO, 02.04. | 15:30 Uhr
🎫 12 € | ermäßigt: 5 Euro | Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei
Hinweis: Tickets gibt es ausschließlich im Vorverkauf über unseren Ticket-Shop. Zur Teilnahme ist darüber hinaus ein gültiges BVG-Ticket erforderlich.
#WegeDesErinnerns #DekolonialeStadtgeschichte
#KolonialismusAufarbeiten #stadtmuseumberlin
Diese Woche starten die wöchentlichen Stadttouren „Wege des Erinnerns“ zwischen Wilhelmstraße und „Afrikanischem Viertel“.
Die Tour lädt dazu ein, den öffentlichen Raum als Ort des Lernens und des Gedenkens zu begreifen und sich kritisch mit kolonialen Kontinuitäten im Stadtraum auseinanderzusetzen.
Der Rundgang selbst erfolgt zu Fuß. Die Strecke zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“ wird mit der U-Bahn zurückgelegt.
Hinweis: Gültiges BVG-Ticket erforderlich. Im Rahmen der Tour wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin eine Befragung durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig und erfolgt anonym.
📍 Treffpunkt: Wilhelmstraße 92, 10117 | DO, 05.03. | 15:30-17:30Uhr
🎫 Eintritt: 12 € | ermäßigt 5 € | Kinder unter 6 Jahren: kostenlos
#WegeDesErinnerns #Dekoloniale #StadtmuseumBerlin #Decolonize
Wie erinnern wir uns an etwas, das im kollektiven Bewusstsein Deutschlands tief verankert und dennoch kaum präsent ist? Diese Frage war Ausgangspunkt des zivilgesellschaftlichen Erinnerungskonzepts „Kolonialismus Erinnern“, das von 2022–2025 im Auftrag des Berliner Abgeordnetenhauses entwickelt wurde.
Über drei Jahre hinweg vernetzten sich afro-diasporische, postmigrantische und zivilgesellschaftliche Initiativen national und international. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Praktikerinnen und engagierten Berlinerinnen entstand ein Konzept für eine lebendige, gerechte und zukunftsorientierte Erinnerungskultur zum deutschen Kolonialismus.
In einer Zeit, in der Kolonialismus auf Bundesebene kaum Beachtung findet, wurde in Berlin eine Grundlage geschaffen, das Thema politisch zu verankern.
Im Zentrum steht die Forderung nach einem zentralen Lern- und Erinnerungsort, der Forschung, Bildung, Community-Arbeit und Gedenken verbindet – offen, zugänglich und dialogorientiert.
Dafür braucht es jedoch mehr als Orte: Es braucht tragfähige Strukturen. Gefordert werden daher die Gründung einer Stiftung „Kolonialismus Erinnern“, der Ausbau der Geschäftsstelle „Erinnerungsort Kolonialismus“, zusätzliche Mittel für zivilgesellschaftliche Projekte und eine verstärkte internationale Zusammenarbeit mit Partner*innen aus ehemals kolonisierten Ländern.
Das Erinnerungskonzept ist jetzt veröffentlicht und über den Link in der Bio abrufbar!
Heute eröffnet die Freiluftausstellung „Wege des Erinnerns“.
Sieben Gedenkstelen machen ein Jahr lang im Afrikanischen Viertel und an den Asiatisch-Pazifischen Straßen die koloniale Vergangenheit Berlins sichtbar – und zeigen antikoloniale Perspektiven.
➡️ Mehr dazu auf weddingweiser.de
#berlinwedding #wedding65 #meinwedding
Nach Jahrzehnten des zivilgesellschaftlichen Engagements für Straßenumbenennungen machen sieben neue Gedenkstelen in Berlin-Wedding die neuen Namensgeber*innen und ihr Wirken als antikoloniale Widerstandskämpfer*innen sichtbar.
📍 Der Manga-Bell-Platz ehrt Rudolf Duala Manga Bell (1873–1914) und Emily Duala Manga Bell (1881–1936). Gemeinsam leisteten sie Widerstand gegen koloniale Vertreibung und Gewalt. Ihr Wirken lieferte wichtige Impulse für spätere Unabhängigkeitsbewegungen in Kamerun.
✨Am 25.09.25 möchten wir dies gemeinsam feiern! ✨
📍 Treffpunkt: 11 Uhr Cornelius-Fredericks-Straße/Ecke Kongostraße
🔗 Anmeldung: /civicrm/event/register?reset=1&id=21 (Link in Bio)
Von 11 bis 19 Uhr erwartet euch ein volles/vielfältiges Programm; von Rundgängen und Gesprächen bis hin zu Musik und Performances – mit @melanelle.hemefa , @the.swag.official , @josephine.apraku and vielen weiteren Künstler*innen und Beitragenden!
Kommt vorbei und teilt die Einladung. Wir freuen uns auf euch!
Foto 📷 Credit: Moritz Weber
#PathsOfRemembrance #Dekoloniale #DecolonizeBerlin #TheSwag #MemoryCulture #SharonDoduaOtoo #EOTO
Auf der Karte seht ihr die Standorte der sieben neuen Gedenkstelen im „Afrikanischen Viertel“ und entlang der „Asiatisch-Pazifischen-Straßen“. Die Stelen sind Teil eines Prozesses der kritischen Auseinandersetzung mit Berlins kolonialer Vergangenheit und rücken das Wirken antikolonialer Widerstandskämpfer*innen in den Fokus.
✨ Am 25.09.2025 möchten wir sie gemeinsam mit euch einweihen! ✨
📍 Treffpunkt: 11 Uhr Cornelius-Fredericks-Straße/Ecke Kongostraße
🔗 Anmeldung: /civicrm/event/register?reset=1&id=21 (Link in Bio)
Von 11 bis 19 Uhr erwartet euch ein vielfältiges Programm; von Rundgängen und Gesprächen bis hin zu Musik und Performances – mit @melanelle.hemefa , @the.swag ,official, @josephine.apraku and vielen weiteren Künstler*innen und Beitragenden!
Kommt vorbei und teilt die Einladung. Wir freuen uns auf euch!
#PathsOfRemembrance #Dekoloniale #DecolonizeBerlin #TheSwag #MemoryCulture #SharonDoduaOtoo #EOTO
On 25th September 2025 we will inaugurate seven memorial steles, which will be on display in the „African Quarter“ and along the „Asian-Pacific Streets“ throughout the coming year. The opening will be accompanied by an extensive program of tours, talks, performances, and music!
We look forward to your registration:
/civicrm/event/register?id=21&reset=1
In Excess of Expectation
A Women’s Oral History of West Africa
with journalist, literary activist, and National Geographic Explorer, Sylvia Arthur
(Deutsche Übersetzung in den Kommentaren)
Co-curated by Fogha Mc Refem
in der Galerie Wedding @galeriewedding
Friday, 9 August | 6-9pm
in English
What does it mean to survive in excess of expectation?
According to the United Nations, women in West Africa have the lowest female life expectancy in the world. Rather than asking, “Why do West African women die young?” Sylvia Arthur reframes the question: Under what conditions do they live, and keep on living, in the wake of colonial legacies, despite it all?
Sylvia Arthur’s National Geographic-supported project, “A Women’s Oral History of West Africa”, centres the voices of women aged 60 and above from Benin, Togo, Sierra Leone, and The Gambia – women who have lived through independence, military coups, social upheaval, and crisis. They are not the ones found in history books, but through their voices, they become herstory: custodians of culture, memory, and resistance.
Join us for a listening session and talk moderated by Fogha Mc Refem
Honored to have written a digital tour for @dekoloniale that maps the lived experiences of African and, in particular, Angolan and Moçambican contract workers and students in the GDR.
By centering the voices and stories forgotten and disremembered within an official memory landscape that constructs the GDR and East Germany as a homogeneous, white space and the migrant worker as male, the contradiction between the GDR’s self-proclaimed anti-fascist, anti-racist and gender equal image becomes tangible. At the same time, the workers experiences, and especially those of the women, bear witness to persistent efforts and acts of resistance against a restrictive labour and migration regime, colonial continuities as well as patriarchy.
Rooted in my own upbringing, I began retracing my family’s history—my father’s migration to the GDR just months before the fall of the wall—following those threads through archives and personal memories. Along the way, I encountered the institutionalized violence embedded in archival logic and, in contrast, the radical potential of oral history and memory work from below.
'' PATHS OF REMEMBRANCE ''
How is history written? Which stories are told and which are not? The stories we tell and highlight shape our perception of the past and, consequently, our present. The history of colonial oppression and exploitation, which is suppressed in the West, is inextricably linked to the even more marginalized history of resistance. This resistance has always existed, everywhere, and it echoes into the present.
How can we shine a spotlight on it?
Such a history of visibility is usually connected to the
biographies of people who situate themselves and are situated in liminal spaces. In this exhibition, we present people who, through their work and activism, not only broaden the perspective on Berlin history as a city, but also enrich its cosmopolitan character through art, culture, and education.
Die Ausstellungen ist eine Kooperation zwischen Stiftung Stadtmuseum @stadtmuseumberlin und der Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst @galeriewedding
BEST OF BLACK OURSTORY MONTH
Ausstellungsführung »Dekoloniale 2024: Was bleibt?!«
Liebe Communities, vielen Dank, dass ihr alle bei der Ausstellungsführung »Dekoloniale 2024: Was bleibt?!« mit Theresa Weber dabei wart. Wir freuen uns auf weitere spannende BOM-Events mit euch. Alle Termine zum BLACK OURSTORY MONTH 2025 findet ihr auf
unserer Website unter /events
Wir freuen uns auf euch.
Eure
EOTOs
-
#eoto #eachoneteachone #berlin #bom25 #bom #bhm #afrodeutschland #afrogermany #communitylove #eachone #eotoblackyouth #eotocommunity #eotonar #nar #mayayimfonds #afrolution #btf #readtheroom
BLACK OURSTORY MONTH 2025
»Dekoloniale Event«
Liebe Communities,
begleitet uns zu einer besonderen Veranstaltung mit einer Performance der Dekoloniale Berlin 2024-Residentin Theresa Weber.
„Body of Blues“ ist eine kollaborative Performance von Theresa Weber im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Dekoloniale – was bleibt?!“ im Museum Nikolaikirche. Dazu gehört eine 20-minütige ortsspezifische Sound-Performance des Klangkünstlers Nathanael Amadou Kliebhan, im Dialog mit den zwei Tänzerinnen Maia Joseph und Tiffani Achilleas.
Der Sound beinhaltet abstrahierte Klänge mit elektronischen Einflüssen, die live vor Ort miteinander verwoben und komponiert werden. Zwei Tänzerinnen tragen Kostüme, die von der Künstlerin Theresa Weber kreiert wurden und den Körper als sich unendlich veränderndes rhizomatisches Netzwerk symbolisieren. Diese können als Erweiterung der blauen Stoff-Installationen von Theresa Weber vor Ort gesehen werden. Die Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit mit der kolonialen Geschichte des Indigo-Blau auseinander.
Durch Improvisation interagieren die Tänzerinnen mit der Klanglandschaft und verkörpern zwei heilende Verwandlungs-Göttinnen der Vergeltung und Gerechtigkeit. Inspiriert vom karibischen Karneval als Protest und als Feier der Schönheit, ist diese Performance von Gefühlen der Sanftheit und Nostalgie, sowie von Transformation und Selbstermächtigung geprägt.
Bitte beachtet, dass nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen verfügbar ist.
Wir freuen uns auf euch!
Anmeldungen bitte über den Link auf unserer Website unter /events
Eure
EOTOs
-
#eoto #eachoneteachone #berlin #bom25 #bom #bhm #afrodeutschland #afrogermany #communitylove #eachone #eotoblackyouth #eotocommunity #eotonar #nar #mayayimfonds #afrolution #btf #readtheroom