TALK: (Un)sichtbarer Schmerz
Im Anschluss an die Vorstellung vom 12. Dezember sprechen vier Künstler:innen über Schmerz – als Erfahrung, als Wissen, als künstlerisches Material:
> Cosima Grand – Choreografin & Tänzerin, interessiert am empathischen Potenzial von Tanz. Ihre Praxis arbeitet mit schaukelnden, zitternden Bewegungen und Stimme. Cosima ist ausgezeichnet mit dem Kulturförderpreis Wallis und einer Kulturellen Auszeichnung der Stadt Zürich. Cosima ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
> Nina Mühlemann (Criptonite) – Künstler:in und Disabilityforscher:in. Aktuell arbeitet Nina als Postdoctoral Researcher an der Hochschule der Künste Bern und forscht zu Tanz-und Theaterpraktiken von behinderten Künstler:innen. 2020 gründete Nina zusammen mit Edwin Ramirez Criptonite, ein crip-queeres Theaterprojekt, das die Arbeit von behinderten Künstler:innen und Aesthetics of Access zentriert. Criptonite ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
> Lyn Bentschik – Choreograf:in, Performer:in, Dramaturg:in. Studium in Stockholm und Zürich. Lyns Arbeiten untersuchen die Schnittstellen von Tanz, expandierter Choreografie, Performance und visueller Kunst. 2025/26 ist Lyn TPO Associated Artist und erarbeitet ein Gruppenstück zum Themenkomplex chronischer unsichtbar-gemachter Schmerzen.
> Tina Omayemi Reden – Künstlerin in kollaborativen Kontexten; arbeitet zu kollektiver Fürsorge, reproduktiver Arbeit, Gemeinschaftsbildung und sozialer Gerechtigkeit. Momente des Hinhörens und Sichtbarmachens von Beziehungsgeflechten und Machtlinien, von Widerstand, Sehnsüchten und Begehren sind dabei zentral.
Moderation: Antje Czudaj – promovierte Kulturwissenschaftlerin, Geschäftsleitung ig tanz ost und Projektleitung TanzPlan Ost; langjährige Erfahrung in der freien Tanz- und Theaterszene.
📅 12. Dezember
📍 Nach der Vorstellung
🎤 Gespräch in deutscher Sprache
Show
Cosima Grand
Schmerzstück
9.-14. Dezember
«Ein Körper birgt so viel mehr als das Sichtbare» Doireann Ní Ghríofa
Schmerz ist von aussen oft unsichtbar und schwer in Worte zu fassen.
Im Solo Schmerzstück setzt sich Cosima Grand mit den emotionalen, körperlichen und zeitlichen Dimensionen von Schmerz auseinander. Mit Körper und Stimme macht sie seine Intensität und Emotionalität spürbar – ebenso wie seine zyklische Wiederkehr und die plötzlichen Unterbrechungen, die Schmerz in der Zeit markiert.
Die Choreografie bewegt sich zwischen expressiven und symbolisch aufgeladenen Gesten und subtilen Momenten.
Talk
Im Anschluss an die Vorstellung vom 12. Dezember unterhalten sich die Choreografin und Performerin Cosima Grand, die Performerin Nina Mühlemann (Criptonite), Performer:in/Chroreograf:in Lyn Bentschik und Künstlerin Tina Omayemi Reden über das Thema Schmerz. Moderiert wird das Gespräch von Antje Czudaj.
Konzept, Choreografie, Performance: Cosima Grand
Musik, Licht: Demi An Jakob
Dramaturgie: Mona De Weerdt
Kostüme: Anne-Sophie Raemy
Szenografie: Nagi Gianni
Choreografische Unterstützung: Alice Gratet
FLINTA* Klagechor: Simone Ackermann, Sibylle Aeberli, Anna Becher, Lyn Bentschik, Bettina Diel, Anne Fidler, Debora Gerber, Priska Gisler, Stefanie Herzberg, Veronique Mathis, Vivianne Mathis, Lea Moro, Katrin Oechslin, Kathrin Oettli, Andrea Pfammatter, Dörte Wurst, Ivalina Yapova
Chor Leitung: Sibylle Aeberli
Outside Eye: Natascha Moschini, Stephan Stock
Produktion: Antje Czudaj
Administration: Karin Erdmann
Foto: Anne-Sophie Raemy
Koproduktion: Tanzhaus Zürich, Théâtre du Crochetan, Monthey
Dramaturgische Beratung Tanzhaus Zürich: Jessica Huber
Kritische Freund:in Tanzhaus Zürich: Nina Mühlemann
Unterstützt durch: Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kanton Wallis, Migros Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung, SSA - Société Suisse des Auteurs, Ernst Göhner Stiftung
Residenz: Südpol Luzern
Show
Cosima Grand
Schmerzstück
«Ein Körper birgt so viel mehr als das Sichtbare» Doireann Ní Ghríofa
Schmerz ist von aussen oft unsichtbar und schwer in Worte zu fassen.
Im Solo Schmerzstück setzt sich Cosima Grand mit den emotionalen, körperlichen und zeitlichen Dimensionen von Schmerz auseinander. Mit Körper und Stimme macht sie seine Intensität und Emotionalität spürbar – ebenso wie seine zyklische Wiederkehr und die plötzlichen Unterbrechungen, die Schmerz in der Zeit markiert.
Die Choreografie bewegt sich zwischen expressiven und symbolisch aufgeladenen Gesten und subtilen Momenten.
Konzept, Choreografie, Performance: Cosima Grand
Musik, Licht: Demi An Jakob
Dramaturgie: Mona De Weerdt
Kostüme: Anne-Sophie Raemy
Szenografie: Nagi Gianni
Choreografische Unterstützung: Alice Gratet
FLINTA* Klagechor: Simone Ackermann, Sibylle Aeberli, Anna Becher, Lyn Bentschik, Anne Fidler, Debora Gerber, Priska Gisler, Stefanie Herzberg, Veronique Mathis, Vivianne Mathis, Lea Moro, Katrin Oechslin, Kathrin Oettli, Andrea Pfammatter, Dörte Wurst, Ivalina Yapova
Chor Leitung: Sibylle Aeberli
Outside Eye: Natascha Moschini, Stephan Stock
Produktion: Antje Czudaj
Administration: Karin Erdmann
Foto: Anne-Sophie Raemy
Koproduktion: Tanzhaus Zürich, Théâtre du Crochetan, Monthey
Dramaturgische Beratung Tanzhaus Zürich: Jessica Huber
Kritische Freund:in Tanzhaus Zürich: Nina Mühlemann
Unterstützt durch: Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kanton Wallis, Migros Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung, SSA - Société Suisse des Auteurs, Ernst Göhner Stiftung
Residenz: Südpol Luzern
My solo « Schmerzstück » will premiere in one month @tanzhauszuerich
Warm welcome!
9 December
11 - 14 December
Pain is often invisible from the outside and difficult to put into words.
In her solo « Schmerzstück » (Pain Piece) Cosima Grand explores the emotional, physical, and temporal dimensions of pain. With her body and voice, she makes its intensity and emotionality palpable—as well as its cyclical recurrence and the sudden interruptions that mark pain in time.
Concept, choreography, performance: Cosima Grand
Music, light: Demi An Jakob
Dramaturgy: Mona De Weerdt
Costume: Anne-Sophie Raemy
Scenography: Nagi Gianni
Choreographic assistance: Alice Gratet
FLINTA* Klagechor: Simone Ackermann, Sibylle Aeberli, Anna Becher, Lyn Bentschik, Bettina Diel, Anne Fidler, Debora Gerber, Priska Gisler, Stefanie Herzberg, Veronique Mathis, Vivianne Mathis, Lea Moro, Katrin Oechslin, Kathrin Oettli, Andrea Pfammatter, Dörte Wurst, Ivalina Yapova
Choir direction: Sibylle Aeberli
Outside Eye: Natascha Moschini, Stephan Stock
Production: Antje Czudaj
Administration: Karin Erdmann
Photo: Anne-Sophie Raemy
Graphic design: Miro Jakob
Coproduction: Tanzhaus Zürich, Théâtre du Crochetan, Monthey
Dramaturgical Support Tanzhaus Zürich: Jessica Huber
Critical Friend Tanzhaus Zürich: Nina Mühlemann
Supported by: Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Kanton Wallis, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung, SSA - Société Suisse des Auteurs
Residency Südpol Luzern
🔍 EINBLICKE - COSIMA GRAND & DEMI JAKOB
"Ein Körper und ein Flügel. Der Körper bewegt sich durch den Raum, beugt sich, richtet sich auf, ein Zucken durchfährt ihn. Der Flügel beginnt zu klingen, zu vibrieren. Klang und Körper reagieren aufeinander, Bewegungen erzeugen Rhythmen, der Klang beeinflusst Bewegungen. Die Performance "Erzengel" der Choreografin und Tänzerin Cosima Grand und Soundkünstler:in Demi Jakob ist eine Erzählung über Schmerz. Wie lässt sich Schmerz fassen und für andere erfahrbar machen? Dieser Frage gehen Grand und Jakob auf den Ebenen
von Bewegung und Klang nach – vor dem Hintergrund, dass körperlicher Schmerz sprachlich kaum zu beschreiben ist."
[Auszug aus der Publikation zur Ausstellung - erhältlich in den Tourismusbüros Ernen und Binn, im Büro des Musikdorfs Ernen oder via Webseite]
Die Performance "Erzengel" wurde anlässlich der Vernissage am 29.6. sowie am 12.7. in einem der Probelokale des Musikdorf Ernen gezeigt.
📸Bilder 1-4
Erzengel, 2025
Performance, Zur frohen Aussicht, 2025
Fotos: Studio Stucky
An fünf Vollmondabenden von Juli bis November 2025 wird gemeinsam geklagt und freudig gesungen. Der Klagechor, unter der Leitung von Sibylle Aeberli, richtet sich an FLINTA* Personen - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Chor ist Teil des Rahmenprogramms zur Tanzproduktion „Schmerzstück“, in dem sich Cosima Grand mit körperlichen, emotionalen und stimmlichen Aspektenvon Schmerz auseinandersetzt. Das Stück feiert am 9. Dezember 2025 im Tanzhaus Zürich Premiere.
Wir bitten um eine Anmeldung. Die Teilnahme ist auch nur an einzelnen Terminen möglich.
Grafik: @therealrubango@juliusgeyer
COSIMA GRAND
Dieses Jahr bei der Zur frohen Aussicht mit dabei:
Cosima Grand (*1987) wuchs in Leuk VS auf. Nach der Matura in Brig absolvierte sie eine Tanzausbildung in Angers (F) und in Lausanne und studierte Übersetzung in Genf. Heute lebt sie in Zürich und ist weiterhin eng mit dem Wallis verbunden, wo sie immer wieder choreografische Arbeiten entwickelt und zeigt – wie hier in Ernen mit Soundkünstler:in Demi Jakob. Ihr künstlerischer Fokus liegt auf dem empathischen Potenzial von Tanz. Sie erforscht, wie man durch Bewegung und Stimme in Verbindung treten und Resonanz erzeugen kann.
Wir freuen uns riesig auf die Arbeit, die @cosimagrand diesen Sommer in Ernen zeigen wird. ✨
❗Nicht verpassen: zwei live Performances mit Cosima Grand und Soundkünstler:in Demi Jakob ( @demianjakob )👀
📆 Zur Vernissage am Sonntag, 29.6.2025 um 16 Uhr (Vernissage um 14.30 Uhr)
📆 Am Samstag, 12.7.2025 um 17 Uhr, vorher Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Josiane Imhasly (Rundgang: 15.30 Uhr)
Foto: Phil Bucher
Slides 3-6: Bilder aus dem Rechercheprozess zu "Oh wee" (Fotos: Mona de Weerdt)
mehr Infos:
[𝗘𝗡] 𝗰𝗹𝗶𝗰𝗸 "𝘀𝗲𝗲 𝘁𝗿𝗮𝗻𝘀𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻" 𝗯𝗲𝗹𝗼𝘄
«attraverso un portale»
Tor Nr. 8
Jessica Huber und Cosima Grand
wiegen-liegen (soft rocking), (excerpt), 2024
camera Michelle Ettlin
On display till 15. Dec. @je_vous_propose
#diedielezurich #jessicahuber #cosimagrand #michelleettlin #digitaladventcalendar