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BfR | Bundesinstitut für Risikobewertung

@bfrde

Das BfR ist ein unabhängiges wissenschaftliches Bundesinstitut. Wir bewerten Risiken. Unser Ziel ist es, die Gesundheit des Menschen zu schützen.
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Die BfR-Wissenscomics der Reihe „Was sagt die Wissenschaft?“ geben auf Themen des Alltags eine wissenschaftliche Perspektive. Sie vermitteln komplexe wissenschaftliche Sachverhalte kompakt, verständlich und kurzweilig. Sie richten sich vorrangig an Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Wissenschaftlerin Berta Freund fasst mit ihren sprechenden Laborgeräten die BfR-Themen aus Forschung und Bewertung, aber auch Aspekte der Risikowahrnehmungsforschung amüsant und kurzweilig zusammen. 📌 Im Mittelpunkt der 8. Ausgabe stehen Per- und polyfluoralkylsubstanzen, kurz: PFAS. Alle Ausgaben im Überblick ➡️ /veroeffentlichungen/wissens-comic/ #pfas #ewigkeitschemikalien #bfrwissenscomics #risikobewertung
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4 days ago
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine große Gruppe von Industriechemikalien. Aufgrund ihrer Eigenschaften werden sie in zahlreichen industriellen Prozessen, technischen Anwendungen und Verbraucherprodukten eingesetzt. Als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, sind PFAS schwer abbaubar und sowohl in der Umwelt als auch in der Nahrungskette und im Menschen breit nachweisbar. Das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch die Substanzen wird intensiv erforscht. Eine Reihe von PFAS wurden aufgrund ihrer negativen Wirkung auf Gesundheit und Umwelt bereits gesetzlich reguliert, weitere Regulierungsmaßnahmen sind in Arbeit. #pfas #ewigkeitschemikalien #nahrungskette #risikobewertung
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1 month ago
Was sind eigentlich PFAS, wofür braucht man sie und warum sollten sie nicht in die Umwelt gelangen? Das und auch, was gegen die Verbreitung dieser Ewigkeitschemikalien unternommen wird, erklärt Dr. Janine Kowalczyk aus dem Forschungszentrum Futtermittelsicherheit, Stofftransfer in der Nahrungskette in der neunten BfR-Forschperspektive. @bmleh.de @umweltministerium @umweltbundesamt @bvl_bund #pfas #ewigkeitschemikalien #forschperspektive #gutzuwissen
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6 months ago
Besonders reich an Vitamin C sind frisches Obst und Gemüse. Vitamin C ist aber auch in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, wie in Konserven, Brot oder Salami. Es wird in diesen Fällen zu technologischen Zwecken zugesetzt, etwa als Konservierungsmittel oder Stabilisator. Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Am bekanntesten ist es wohl für seine Rolle in der Immunabwehr – eine gute Versorgung mit dem Vitamin ist essentiell für das normale Funktionieren des Immunsystems. Verzehrsstudien zeigen, dass die Vitamin-C-Zufuhr in Deutschland in allen Altersgruppen der Bevölkerung über den Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt. Eine vermehrte über den Bedarf hinausgehende Aufnahme von Vitamin C - z. B. über Nahrungsergänzungsmittel - bringt nach gegenwärtigem Stand des Wissens keine gesundheitlichen Vorteile mit sich. @dge_wissen_de @waswiressen_ @ernaehrungsumschau @ernaehrungimfokus #vitaminc #ascorbinsäure #nahrungsergänzungsmittel #mikroco
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5 days ago
In dieser BfR-Forschperspektive erklärt Dr. Anne Schmitt aus der Abteilung „Sicherheit von Pestiziden“, dass Tiere anders auf Pestizide reagieren können als Menschen und erläutert mögliche Ursachen. Sie legt dar, warum eine Risikobewertung speziell für Haus- und Nutztiere wünschenswert ist und berichtet, was das BfR dazu beiträgt. #pestizide #risikobewertung #nutztiere #tiereschützen
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9 days ago
Das Internet ist voll mit Informationen zu gesundheitlichen Themen und angeblichen und tatsächlichen Risiken. Gerade reißerisch gemachte Videos und Social-Media-Posts erreichen schnell Millionen Menschen. Für Behörden und Medien, die seriös und auf Basis der wissenschaftlichen Fakten über solche Themen aufklären wollen, ist das eine besondere Herausforderung. „Noch so gut gemachte Risikoinformationen sind am Ende wertlos, wenn sie nicht gefunden und verstanden werden“, erklärt Kommunikationswissenschaftlerin Eva Baumann im BfR-Wissenschaftspodcast „Risiko“. Baumann ist Professorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und leitet das dort angesiedelte Hanover Center for Health Communication und ist außerdem Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Um Menschen wirklich zu erreichen, empfiehlt Baumann, vom Ende her zu denken: „Wir müssen uns fragen, wo müssen wir welche Menschen kommunikativ abholen?“ Link zur vollständigen Podcast-Folge: /15-risikokommunikation-vom-ende-her-denken-015 @ijk_hannover #risikokommunikation #risiko #wisskomm #bfrpodcast
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18 days ago
Die BfR-Wissens-Comics der Reihe „Was sagt die Wissenschaft?“ geben auf Themen des Alltags eine wissenschaftliche Perspektive. Sie vermitteln komplexe wissenschaftliche Sachverhalte kompakt, verständlich und kurzweilig. Sie richten sich vorrangig an Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Wissenschaftlerin Berta Freund fasst mit ihren sprechenden Laborgeräten die BfR-Themen aus Forschung und Bewertung, aber auch Aspekte der Risikowahrnehmungsforschung amüsant und kurzweilig zusammen. Im Mittelpunkt der 7. Ausgabe steht Lachgas - eine riskante „Partydroge“. Alle Ausgaben im Überblick: /veroeffentlichungen/wissens-comic/ @umweltministerium #lachgas #lachgasrisiken #partydroge #gutzuwissen
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27 days ago
Nach dem derzeitigen Stand des Wissens ist es unwahrscheinlich, dass von Plastikpartikeln in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken für den Menschen ausgehen. Eigene und mit verschiedenen Modellpartikeln durchgeführte Untersuchungen des BfR zur oralen Aufnahme von Mikropartikeln in Mäusen oder mittels Zellkulturversuchen ergaben keine Hinweise auf Schädigungen des Darmgewebes oder anderer Zellen. Aufgrund der unzureichenden Datenlage kann derzeit allerdings noch keine zusammenfassende Bewertung der Wirkung von Mikroplastik auf die Darmbarriere oder den menschlichen Körper erfolgen. Belege für schädigende Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln auf die menschliche Gesundheit liegen nicht vor. Bei Mikroplastikpartikeln, die größer als 1 mm sind, ist davon auszugehen, dass diese voll-ständig über den Darm wieder ausgeschieden werden. Laut der europäischen Lebensmittel-behörde (EFSA) ist es sehr wahrscheinlich, dass nur Partikel mit einer Größe unter 150 Mikrometer (µm, 1 µm entspricht 0,001 mm oder einem Tausendstel eines Millimeters) die Darmbarriere grundsätzlich überwinden können, jedoch wiederum nur Partikel kleiner als 1,5 µm im Körper über den Blutkreislauf weiterverteilt werden können. Studien zeigen auch, dass die Absorption im Darm sehr gering ausfällt. Derzeit liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Wirkung von Mikroplastik auf den Menschen vor. Plastikpartikel gelten jedoch als sehr unreaktiv, weshalb akute toxikologische Effekte sehr unwahrscheinlich sind. Über Langzeiteffekte bei chronischer Aufnahme gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Es ist aber davon auszugehen, dass sich der Kenntnisstand zu Mikroplastik in den kommenden Jahren deutlich weiterentwickelt und somit zukünftig eine bessere Bewertung der gesundheitlichen Risiken möglich sein wird. #mikroplastik #plastik #forschung #gesundleben #gutzuwissen
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1 month ago
Mikroplastik gelangt nach heutigem Wissensstand auch in Lebensmittel. Es existieren Studien, die Mikroplastik in beispielsweise Mineralwasser, Honig, Bier, Tafelsalz, Obst und Fisch und Meeresfrüchte nachgewiesen haben. Neben dem Eintrag über Lebensmittel selbst kann es auch über Verpackungsmaterialien, bei Herstellungsprozessen und bei der Zubereitung in die Nahrung gelangen. Es gibt derzeit aber noch keine zuverlässigen Möglichkeiten, die Menge und Zusammensetzung von Mikroplastik in Lebensmitteln zu quantifizieren. Hierzu fehlen noch valide und standardisierte Messmethoden, weshalb derzeit noch keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die durchschnittlichen Gehalte von Mikroplastik in Lebensmitteln möglich sind. Routinekontrollen von Lebensmitteln sind somit ebenfalls noch nicht möglich. Dem BfR liegen beispielsweise Publikationen zum Vorkommen von Mikroplastik in Fischen, Muscheln und Krebsen vor. Miesmuscheln, die entlang der französisch-belgisch-niederländischen Küste beprobt wurden, wiesen zwei Mikroplastikpartikel pro Gramm Muschelfleisch auf. In wildlebenden Nordsee-Miesmuscheln und Muscheln aus dem Handel wurden je nach Herkunft fadenförmige Plastikpartikel nachgewiesen. Der überwiegende Teil der Studien zum Vorkommen von Mikroplastikpartikeln in Fischen bezieht sich auf Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts der Tiere, der bei den meisten Fischen nicht mit verzehrt wird, sodass sich hieraus keine Erkenntnisse über die Aufnahme an Mikroplastikpartikeln durch Verbraucherinnen und Verbraucher beim Verzehr von Fischen ziehen lassen. In Mineralwässern wurde in mehreren Studien das Vorhandensein von Kunststoffpartikeln nachgewiesen, hauptsächlich in Mehrwegflaschen. Da es nicht gelang, partikelfreie Negativkontrollen einzusetzen, bleibt unklar, ob die Partikel bereits im Wasser waren oder durch Reinigungs- oder Abfüllprozesse oder die Aufarbeitung im Rahmen der Analytik hineingelangt sind. Wässer aus Glasmehrwegflaschen wiesen ähnliche Mikroplastikgehalte auf wie Wässer aus Plastikmehrwegflaschen. Dies und die stoffliche Zusammensetzung der Partikel weist auf eine Kontamination bei der Reinigung und Wiederbefüllung der Mehrwegflaschen hin.
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1 month ago
Primäres Mikroplastik wird als Granulat oder Pellet zur Herstellung von Kunststoffprodukten eingesetzt. Es wird zudem z. B. in industriellen Sandstrahlern, in Reinigungs- und Poliermitteln, als Trägermaterial für Dünger und Pflanzenschutzmittel, in Lacken und Farben, in Medizinprodukten, Textilien und in einigen kosmetischen Mitteln verwendet. Nach der Anwendung gelangen die Plastikpartikel mit dem Abwasser in die Abflusssysteme oder als Abrieb in die Umwelt. Da Klärwerke die Partikel nur unzureichend aus dem Abwasser herausfiltern können, gelangt ein gewisser Anteil in die Flüsse, Seen und Meere. Darüber hinaus kann Mikroplastik auf Äcker gelangen, wenn Dünger, Pflanzenschutzmittel oder Klärschlamm dort verteilt werden. Quellen für sekundäres Mikroplastik sind vor allem der Reifen- und Straßenabrieb, aber auch die Emissionen aus der Abfallbeseitigung sowie der Farbabrieb von Kunstharz- oder Acrylfarben. Zudem tragen auch die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Eintrag bei, wenn sie Verpackungen, Tüten, Flaschen oder Kanister unkontrolliert entsorgen und diese im Freien durch UV-Strahlung oder andere Einwirkungen in Partikel zerfallen. Da Plastik nur sehr langsam abbaubar ist, verbleibt es für unbestimmte Zeit in der Umwelt. Durch Alterungs- und Zerfallsprozesse entsteht sekundäres Mikroplastik. Sekundäres Mikroplastik entsteht auch durch das Tragen und Waschen von kunststoffhaltigen Textilien. Bei diesen Vorgängen werden Mikrofasern aus dem Textil in die Luft bzw. in das Waschwasser freigesetzt. Dies gilt zum Beispiel für Fleece-Kleidungsstücke, die aus einem Velourstoff, der meist aus Polyester oder Polyacryl besteht, hergestellt werden. Des Weiteren sind der Abrieb von Schuhsohlen sowie Kunststoffgranulaten, beispielsweise von Sportplätzen, Quellen für Mikroplastik. Mikroplastik ist somit ein breites globales Thema, das sowohl den Agrar- und Verkehrssektor als auch die Werkstoff- und Textilindustrie sowie den Gesundheits- und Verbraucherschutz betrifft. #mikroplastik #mikroplastikfrei #wenigerplastik #plastik #wissenschaft #umwelt
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1 month ago
Kunststoffe sind heutzutage nahezu überall im Umfeld des Menschen präsent. Die globale Produktion an Kunststoffen wächst, und es gelangt immer mehr Kunststoff und damit auch Mikroplastik als Abbauprodukt in die Umwelt. Insbesondere in aquatischen Ökosystemen ist diese Thematik seit längerem bekannt. Der Mensch kommt mit Mikroplastik zum Beispiel über die Atemluft, das Trinkwasser, Lebensmittel und kosmetische Mittel in Kontakt. Unter Mikroplastik werden kleine Kunststoffpartikel und -fasern verstanden. Die Größenangaben für Mikroplastik sind nicht immer einheitlich, aber beziehen sich meist auf Partikel von 1 Mikrometer (µm, das entspricht 0,001 Millimeter, mm) bis zu 5 mm. Da Plastik in der Umwelt sehr langsam zersetzt wird, ist davon auszugehen, dass es sich dort weiter anreichert. In der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft wird derzeit eine mögliche gesundheitliche Gefährdung der Verbraucherinnen und Verbraucher durch einen Eintrag von Mikroplastik in die Nahrungskette diskutiert. Nach dem derzeitigen Stand des Wissens ist es unwahrscheinlich, dass von Mikroplastik in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken für die Menschen ausgehen. Das BfR forscht in zahlreichen Projekten zu Mikroplastik und hat FAQ zu diesem Thema erstellt: /de/mikroplastik__fakten__forschung_und_offene_fragen-192185.html #mikroplastik #mikroplastikfrei #plastik #forschung #gesundleben #faktencheck #umwelt
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1 month ago
Allgegenwärtig und nahezu unsichtbar entsteht Mikroplastik unter anderem durch Reifenabrieb, sich zersetzende Plastikflaschen oder beim Waschen synthetischer Kleidung. Doch wie messen wir, was wir nicht sehen können? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Und wie gut stimmt das Bild, das wir von Mikroplastik haben, mit dem Stand der Forschung überein? Diese Fragen beantwortet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am 18. April 2026 von 18:30-20 Uhr bei der Veranstaltung „Unsichtbare Welten: Vom Mikrokosmos zum Universum“ im Zeiss-Großplanetarium Berlin (@planetarium.berlin ). Moderne Messtechniken bieten zwar Möglichkeiten, Mikroplastik sichtbar zu machen – doch jede Methode stößt an ihre Grenzen. Nach dem derzeitigen Stand des Wissens ist es unwahrscheinlich, dass von Mikroplastik in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken für die Menschen ausgehen. Die Vorträge der BfR-Forschenden zu Mikroplastik sind eingebettet in ein dreitägiges Veranstaltungsprogramm (16. - 18. April) am Zeiss-Großplanetarium in Berlin, genauer gesagt im Ortsteil Prenzlauer Berg, bei dem sich alles um das Mikroskop dreht. Über Workshops, Fulldome-Programme, Vorträge und Live-Performances wird eine Reise vom Mikrokosmos des Lebens bis in die unendlichen Weiten des Universums präsentiert. Mehr Infos zur Veranstaltung: https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/vom-asteroiden-zu-mikroplastik Unsere Fragen und Antworten zu Mikroplastik: /fragen-und-antworten/thema/mikroplastik-fakten-forschung-und-offene-fragen/ #mikroplastik #nanoplastik #planetariumberlin #mikroskopie #unsichtbarewelten
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1 month ago