ZZF Potsdam

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Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erforscht deutsche & europäische Zeitgeschichte in ihren internationalen Bezügen.
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🥳 Wir gratulieren herzlich: Till Goßmann hat am 15. Mai 2026 seine Dissertationsschrift „Die Vermarktlichung der Arbeit. Arbeitsweltliche Umbrüche im ostdeutschen ‚Konsum‘ auf dem Weg vom ‚Plan‘ zum ‚Markt‘“ an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der @lmu.muenchen mit sehr gutem Erfolg verteidigt. Er wurde mit der Note „magna cum laude“ promoviert 🎓️. Der Prüfungskommission gehörten an: PD Dr. Winfried Süß (Erstgutachter, ZZF), Prof. Andreas Wirsching (Zweitgutachter), Prof. Michael Hochgschwender und Dr. Theresia Bauer. In seinem Dissertationsprojekt untersuchte Till Goßmann erstmalig auf breiter Quellenbasis Umbrüche in der Arbeitswelt des ostdeutschen Einzelhandels. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie die Verbreitung von Marktlogiken seit 1990 betriebliche Arbeitspraktiken, Arbeitserfahrungen und Ungleichheitsverhältnisse der vornehmlich weiblichen Beschäftigten sächsischer Konsumgenossenschaften veränderten und welche Rolle Erfahrungen aus der sozialistischen Wirtschaft in der Marktwirtschaft der Transformationsjahre spielten. Er plädiert dafür, in der Analyse der Übergangsgesellschaft, „eine größere Mehrdeutigkeit zuzulassen“, denn zum einen seien Disparitäten über den Systemwechsel hinweg fortgeschrieben worden, zum anderen seien Vermarktlichungsprozesse „deutlich vielschichtiger“ verlaufen, als es die in der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung dominierende „Strukturbruch“-These vermuten lässt. Mehr Infos zum Projekt auf unserer Website (Link in Bio). Till Goßmann forscht seit Dezember 2021 im Rahmen eines von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Graduiertenkollegs zu den „Sozialen Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ am ZZF. #zeitgeschichte #dissertation #arbeit #ostdeutschland #wirtschaft #markt
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11 hours ago
Die AfD ist in mehreren Umfragen zur Bundestagswahl stärkste Kraft. Was bedeutet das für den Umgang mit der Partei? Martin Sabrow hat im Radio-Interview auf Bremen Zwei eine historische Einschätzung gegeben. Häufig wird ein Vergleich mit 1933 gezogen. Solche Vergleiche seien zwar nicht immer zielführend, so Sabrow, die Geschichte zeige dennoch, dass eine ›Entzauberung‹ durch Machtübergabe in der Regel nicht funktioniere. Ihr könnt das Interview über den Link in unserer Bio (Aktuelle Medienbeiträge) nachhören. Martin Sabrow war von 2004 bis 2021 Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und ist heute Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds »Wert der Vergangenheit«, der am ZZF koordiniert wird. #zeitgeschichte #umfragen #afd
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5 days ago
Am 28. Mai wollen wir mit euch zusammen die Stadtteile Mueßer Holz und Neu Zippendorf erkunden!🌻🚶🏻‍♀️ Schwerins Großwohnsiedlungen polarisieren und verbinden. Rund ein Drittel der Stadtbevölkerung lebt hier, weshalb die Viertel eine große Rolle für die Zukunft der Stadt spielen. 🏙️👨‍👩‍👦‍👦 💡 Mit dabei sind Forschende vom @leibniz_irs und vom Leibniz-Institut für Ökologische Raumforschung (IÖR). Sie haben drei Jahre lang die Entwicklung von Großwohnsiedlungen in Schwerin, Cottbus und Halle untersucht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie euch vor Ort während des Spaziergangs. 🤓 📍Treffpunkt CaT (Campus am Turm, Hamburger Allee 124, 19063 Schwerin) ⏰ Wann? Am 28. Mai von 14 -16:30 Uhr 📆 Anmeldung Bis 22. Mai per Mail an [email protected] oder unter 0331 289 9121 😃 Die Veranstaltung ist kostenlos
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6 days ago
„Glokal“ – Tagung am historischen Ort zu 100 Jahre Lufthansa in Berlin-Tempelhof und der Verflechtung Berlin-Brandenburgs mit der Welt: 📅 28. Mai (ab 10 Uhr) und 29. Mai 2026 (bis 18 Uhr) 📍 @flughafentempelhof_thf | Besucherzentrum CHECK-IN | Platz der Luftbrücke 5, C2 | 12101 Berlin 💻️ Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung möglich bis zum 22. Mai bei @hikoberlin Die Flughäfen in der Hauptstadtregion haben nicht nur internationale Architektur-, Technik- und Verkehrsgeschichte geschrieben, sondern als infrastrukturelle Knotenpunkte Ortsgeschichte in einen globalen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang gebracht. Wie in einem Brennglas spiegeln sich in ihnen die Transformationsgeschichte der Region und der Aufstieg der deutschen Hauptstadt zur Metropole wider. In der Veranstaltung wird herausgearbeitet, wie Flughäfen in ihrer jeweiligen Zeit die ökonomische, touristische, mobilitätsversprechende und kulturelle Attraktivität der Region steigern konnten, aber auch dem nationalsozialistischen Terror dienten. Die Konferenz wird veranstaltet von der Historischen Kommission zu Berlin, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (@bundesstiftungaufarbeitung ), der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv, der Flughafen Tempelhof GmbH und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Die Tagung wird gefördert von der Berliner Sparkasse und dem Landesdenkmalamt Berlin. Alle Infos auf der ZZF-Website (siehe Link in Bio). #berlin #brandenburg #flughafen #infrastruktur #verkehr #lufthansa #tempelhof #hikoberlin #zeitgeschichte
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7 days ago
Wenn ihr in Ostdeutschland unterwegs seid, sind euch bestimmt schon sowjetische Ehrenmäler und Militärfriedhöfe aufgefallen. Auch in Potsdams Innenstadt gibt es einen solchen Soldatenfriedhof. Am morgigen 8. Mai wird direkt daneben am Bassinplatz das zentrale Gedenken der Stadt Potsdam an das Ende des Zweiten Weltkriegs stattfinden. Was sagen diese Denkmäler über das sowjetische Gedenken an den Zweiten Weltkrieg aus? Wie hat sich das Gedenken nach dem Zerfall der Sowjetunion im Osten Europas verändert? Auf diese Fragen gibt ZZF-Historiker Jan C. Behrends in unserem Video Antworten und erklärt die historischen Zusammenhänge von (post-)sowjetischer, russischer und osteuropäischer Erinnerungskultur. #zweiterweltkrieg #sowjetunion #8mai #erinnerungskultur
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11 days ago
🎤 Der am ZZF assoziierte Wissenschaftler Nikolai Okunew promovierte zu Jugendsubkulturen in der späten DDR. Diesen Donnerstag ist er einer der Gäste beim Podiumsgespräch "Über die Bilder hinaus: Rechte Gewalt in der späten DDR und den frühen 1990ern". Mit Manja Präkels ( @mani_urbani ) und Gideon Botsch ( @mmzpotsdam ) spricht er darüber, welche Anfänge rechter Gewalt auch schon in der DDR zu sehen waren und wie sich diese in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts fortschrieben. 📅 07. Mai 2026, 18:00 Uhr 📍 Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte (Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam) @_brandenburgmuseum 💶 Eintritt: 5 € / 3 € --> Für den Kauf eines Tickets bitte den Link auf der Website nutzen (Veranstaltungen). Bilder der Ausstellung „Das Weite suchen“, die Jugendmilieus, Migration und gesellschaftliche Spannungen sichtbar machen, bilden den Ausgangspunkt des Gesprächs. Moderiert wird die Veranstaltung von Mitkuratorin Isabel Enzenbach. Foto: Victorgrigas / CC-BY-SA-3.0 #Zeitgeschichte #DDR #1990er #RechteGewalt
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14 days ago
Wer gewinnt das neue Rennen ins All? Darüber spricht Tilmann Siebeneichner vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam @zzfpotsdam und dem Leibniz-Lab Umbrüche und Transformationen @leibniz.transformation in der neuen Folge von "Tonspur Wissen", dem Podcast von @leibnizgemeinschaft und @rheinischepost . 🚀 👉 Link in Bio & Highlights oder unter /tonspur-wissen Moderation: @uweidenfeld #Podcast #TonspurWissen #Raumfahrt #Weltall #Weltaum #Space #Zukunft #Zeitgeschichte #Technologie #LeibnizLab
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17 days ago
📚️ Buchvorstellung am ZZF: »Orbán. Die Biografie. Vom Dorffußballer zum globalen Vorbild der Illiberalen« von Stefano Bottoni 📅 05. Mai 2026, 14-16 Uhr 📍 ZZF Potsdam, Open Space (Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam) 💻️ Teilnahme ohne Anmeldung möglich! Das ZZF lädt zur Buchvorstellung und anschließendem Gespräch des Autoren mit ZZF-Historiker Jan C. Behrends ein. Die Themen sind das politische Leben von Viktor Orbán, die historische Einordnung der Entwicklungen in Ungarn seit 1989 und die aktuelle politische Lage nach der jüngsten Wahl in Ungarn. In seiner Biografie zeichnet Bottoni das politische Leben von Viktor Orbán nach und verbindet dessen Aufstieg mit einer fundierten historischen Analyse der politischen, gesellschaftlichen und institutionellen Entwicklungen Ungarns seit 1989. Zugleich entwirft es ein differenziertes Gesamtbild des postkommunistischen Ungarn aus mitteleuropäischer Perspektive und zeigt, wie sich das Land seit Orbáns Machtübernahme 2010 von einer unvollkommenen, aber demokratisch legitimierten Ordnung schrittweise zu einem zunehmend autoritären, illiberalen System entwickelt hat. Im Zentrum steht weniger eine klassische persönliche Biografie als vielmehr die Untersuchung des politischen Systems Orbán, seiner Machtstrukturen und seiner ideologischen Transformation vom liberalen Reformer zum globalen Symbol illiberaler Politik. Die Veranstaltungssprache ist Englisch. Fotocredits: Ungarisches Parlament, Budapest, Ungarn (Foto: Jonas Flöck) Autor Stefano Bottoni mit seiner Orbán-Biografie (Foto: Csaba Lukács @magyar_hang ) #zeitgeschichte #ungarn #orban
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18 days ago
Bei den Arbeiterprotesten im 19. Jahrhundert war die Hauptforderung der 8-Stunden-Tag. Damals waren 10- bis 16-Stunden-Tage noch normal. Heute fordern Gewerkschaften am 1. Mai meistens einen höheren Stundenlohn und geringere Arbeitszeit. Die Gewerkschaft ver.di fordert zum Beispiel die 35-Stunden-Woche für Beschäftigte im Nahverkehr (aktuelle Arbeitszeit: 38 Stunden).
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18 days ago
Komm mit uns nach Zschornewitz! ⚡ Am 7.5. besuchen wir gemeinsam das dortige Kraftwerk, wo mehr als 70 Jahre lang Strom produziert wurde. 🔌👷 ⚡ News⚡ Seit Jahren möchte die Region eine Machbarkeitsstudie für das Gelände des Kraftwerks durchführen lassen. Die Anwohner:innen wollen wissen, wie die vorhandene Infrastruktur zukünftig genutzt werden kann. Zu dieser Studie gibt es News, die wir euch am 7.5. vorstellen werden. 🤩 Busshuttle zum Kraftwerk 🚌 • 15:30 Abfahrt am Bahnhof Dessau • 19:00 Rückfahrt zum Bahnhof Dessau Mit dabei sind Ehrenamtliche, Wissenschaftler:innen der Leibniz-Gemeinschaft, Vertreter:innen des Just Transition Center, @festival_osten & @forumrathenau u.v.a. kostenfreie Anmeldung bis Montat, 04.05.2026 an [email protected] oder unter 0331 289 9121 Mehr Infos findet ihr über den Link in der Bio. Wir freuen uns auf euch! 😃
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19 days ago
In den 1970er Jahren, speziell im Jahr 1979, häuften sich weltweit Krisen, euphorische Aufbrüche und Revolutionen. ZZF-Direktor Frank Bösch hat in seinem Buch „Zeitenwende 1979“ darüber geschrieben. Im Interview mit der @frankfurterrundschau spricht Bösch über Parallelen zwischen den Krisen von damals und heute, über das Scheitern und Gelingen damaliger Lösungsansätze und über die deutsch-iranischen Beziehungen. Zum Interview siehe Link in unserer Bio (Aktuelle Medienbeiträge). Foto: Tanker beim Beladen am Kharg-Terminal vor der Küste des Persischen Golfs 1967 (Copyright: National Iranian Oil Company / marked as public domain, more details on Wikimedia Commons) #zeitenwende #zeitgeschichte
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20 days ago
👨‍🎓Stellenausschreibung👩‍🎓 Am ZZF suchen wir für Abteilung IV »Regime des Sozialen« zum 1. Juli 2026 oder später eine*n 📍 Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) zur Promotion 🗓️ Bewerbungsfrist: 31.05.2026 Es handelt sich um ein Drittmittelprojekt (SOFO-HIST). Im Rahmen des Promotionsprojekts am ZZF soll der betriebliche Umgang mit technologischen Innovationen (Automatisierung, Robotisierung, Digitalisierung) mit Schwerpunkt auf der Zeit seit den 1970er Jahren untersucht werden. Alle Infos auf unserer Website (Link in Bio).
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21 days ago