Das erste Steinzeitfest im Colombipark feierte am vergangenen Sonntag Premiere! Zahlreiche kleine und große Besucher statteten dem Steinzeitlager am Fuße des @arcomuseumfreiburg einen neugierigen und interessierten Besuch ab! Viele Kinderherzen schlugen höher beim Anblick der Mammuts in Lebensgröße von @mammutpoa . In das Alltagsleben einer Steinzeitfamilie eintauchen konnten sie am Zelt von Paläotechniker @markusklek .
Vor meinem Stand zum Thema Eiszeitschmuck saßen in wechselnder Zusammensetzung Kinder mit oder ohne (Groß-)Eltern und lauschten mit großen Augen den Erzählungen über das Leben der JägerInnen und Sammler und die Tiere der Altsteinzeit.
Wer sich dann inspiriert von den archäologischen Nachbildungen mit den eigenen Händen betätigen wollte, konnte sich an den museumspädagogischen Bastelständen Muschelschmuck oder Anhänger aus echtem Mammutelfenbein anfertigen und danach bei @alexandra_namira die Herstellung einer feinen Bastschnur erklären lassen.
Archäotechniker Frank Trommer zeigte daneben seine Sammlung eiszeitlicher Flötenrepliken, deren Klang ab und zu, zusammen mit anderen urigen Musikinstrumenten, aus dem Lager zu hören war.
Mit Leib und Seele Eiszeitjägerinnen: Das sind Susanne A. Harkort von @zeitsache und Ganan Schüler! Beim Colombischlösslefest am 10.5. ziehen sie alle mit ihrer Begeisterung und ihrer Kunstfertigkeit in ihren Bann.🤩
ℹ️ Colombischlösslefest
📆 Sonntag, 10. Mai, 11-17:30 Uhr
📍 Archäologisches Museum Colombischlössle und Colombipark
🎫 8€/mit Museumspass 6€/unter 18 Jahren 3€/ Eintritt frei im Steinzeitkostüm
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Am internationalen Frauentag tauchten zwei Eiszeitjägerinnen anlässlich der Finissage der Eiszeitkunstausstellung Urformen am @arcomuseumfreiburg auf.
Die in Leder und Fell gekleideten und mit Jagdspeeren bewaffneten Jägerinnen Gämse und Tanzendes Pferd ermöglichten zahlreichen Besucherinnen, in die Welt der Menschen vor etwa 15 000 bis 13 000 Jahren einzutauchen. Der Petersfels im Brudertal wurde dabei kurzfristig in Petras Fels im Schwesterntal umbenannt...
Die spätaltsteinzeitlichen Menschen zogen auf der Jagd nach Rentieren und anderem Wild im Rhythmus der Jahreszeiten von einem Lagerplatz zum anderen.
Während ihres Auftritts lauerten die beiden Jägerinnen den Rentieren im Tal vor der Höhle auf und entdeckten statt einer Herde Rentiere die BesucherInnen.
Um sich die Wartezeit zu vertreiben, weihte Tanzendes Pferd die ZuschauerInnen in die Jagdtechniken ein, zeigte ihre Schnitzkunst mit Mammutzahn und Gagat. Außerdem plauderte sie aus dem Lederbeutel über die Kräfte der eiszeitlichen Frauen und das Leben in der Sippe. Währenddessen dachte Gemse vor allem ans Essen, machte kritische Anmerkungen und gab ihr Geschick in der Bearbeitung von Tiersehnen zum Besten.
Zum Schluss gaben die Steinzeitjägerinnen noch eine musikalische Kostprobe auf der Knochenflöte und dem Schwirrknochen und standen für Fragen zur Verfügung.
Es war mein erster Auftritt als Eiszeitfrau, nicht mein letzter? Es hat mir Spaß gemacht, archäologische Forschungsergebnisse mit meinen jahrelangen Erfahrungen aus der museumspädagogischen Vermittlungsarbeit und der Herstellung von Repliken zu einem szenenhaften Schlaglicht zusammen zu fügen.
Vielen Dank an @alexandra_namira für deinen Einsatz und @arcomuseumfreiburg für die Anregung zur Veranstaltung Steinzeitfrauen im Rampenlicht!
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#archäologischesmuseumcolombischlössle
Passend zur Ausstellung Urformen gibt es am Sonntag, 30.11.25 am Archäologischen Museum Colombischlössle einen ganztägigen Knochen- und Geweihbearbeitungskurs "Gestalten im Echo der Eiszeitkunst".
Hergestellt werden können unter der Anleitung von Archäologin und Goldschmiedin Susanne A. Harkort einfache Schmuckstücke mit archaischen Motiven, inspiriert von beeindruckenden altsteinzeitlichen Kunstwerken, wie Frauenfigürchen, Pferden, Mammuts, die in der Ausstellung zu bewundern sind.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze bitte über die Homepage der Städtischen Museen Freiburg anmelden.
In den Kosten für den Kurs (45 €) ist das Material für einen Anhänger aus Knochen oder Geweih enthalten.
Knochen, Geweih und Zähne dienten in der Ur--und Frühgeschichte als vielseitiger Rohstoff für Werkzeuge, Gegenstände des täglichen Bedarfs und Amulette.
Am 22. November kannst Du am Alamannen-Museum in Vörstetten unter der Anleitung von Archäologin & Goldschmiedin Susanne A. Harkort Deinen eigenen Schmuckanhänger aus einem der archaischen Materialien anfertigen.
An dem Tageskurs lassen wir uns von archäologischen Funden aus der Steinzeit oder dem frühen Mittelalter inspirieren.
Wir verwenden für die Herstellung der Schmuckstücke keine elektrischen Geräte.
Knochen- und Geweihstücke sind in der Kursgebühr enthalten.
Bitte melde Dich bis spätestens 19.11.25 über die Website der VHS Freiburg für den Kurs "Archaische Kostbarkeiten" an.
Ich freue mich auf Dich und Deine Ideen!
Ort: Alamannen-Museum Vörstetten
Zeit: 22.11.2025, 10.00-17.00 Uhr
Kosten: 75 €
Anmeldung:
🪶 Nähen wie in der Steinzeit? Das geht!
In der Naturpark-Grundschule Stegen-Eschbach wurde genäht, geschnitten und gestaunt: Aus echtem Leder entstanden kleine Beutel – ganz wie in der Steinzeit.
✂️ Die Werkzeuge? Kein Metall, kein Plastik – sondern scharf geschlagene Feuersteine und Knochen.
💪 Das war ganz schön mühsam, funktionierte aber erstaunlich gut – mit Geduld, Teamgeist, viel Neugier und der tatkräftigen Unterstützung von @zeitsache
💭 Und was wohl früher in so einem Beutelchen transportiert wurde? Zunder? Kräuter? Schmuck?
Die Kinder hatten viele Ideen – und jede Menge Spaß!
#NaturparkSchule #SteinzeitProjekt #HandarbeitWieFrüher
#GeschichteErleben #MitHerzUndHand #Lederbeutel #BNE #SchuleMalAnders#grundschulestegeneschbach
Türkisblaue Schätze im Sonnenlicht...
In den letzten Tagen entstandene Glasperlen für zwei verschiedene Aufträge - ein Schweizer Archäologiemuseum und @archaic_izzy .
Die Augenperlen sind frei nach dem Motto "viele Augen sehen mehr als zwei..." gestaltet. Als Inspiration diente die so genannte Pfahlbaunoppenperle (links) aus der Bronzezeit vor 3500 Jahren.
Leuchten diese Farbtöne nicht wunderbar?
Ich wünsche Dir einen Tag, an dem Du wie diese Perlen in der Sonne baden und auftanken kannst.
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@zeitsache.schmuck@stefaniebruns_official #stefaniebruns_official
Zurück von einem intensiven Wochenende in der Natur mit lieben Menschen auf den Peterfelstagen im Eiszeitpark bei Engen.
Ich blicke erfüllt zurück auf Momente der Freundschaft und Stimmungen im Tal bei der Höhle. Es ist eine besondere Art von Community, die sich hier alle zwei Jahre wieder einstellt um ein Fest zu feiern, wie ich kein vergleichbares kenne.
Zwischendurch gab es Wirbel und Rotieren wegen des großen Ansturms begeisterter Besucherfamilien auf die Kinderwerkstatt, in der ich zusammen mit engagierten Helferinnen im Einsatz war. Dann wieder Eintauchen ins Zeitenlose am Lagerfeuer.
Vielen Dank an @steinzeit_rudi
und @stadtengen für die Orga!
1. Bild: Fachsimpelei zwischen Neuzugang @elena_moos - mit beeindruckenden Silexarbeiten - und dem langjährigen Höhlenfeuermacher Daniel.
Im Hintergrund Thorsten am Feuersteinbearbeiten.
2. Bild: Rasselnd lausche ich den Flötentönen von Gabriele Dalferth. Ihre CD mit Steinzeitklängen ist sehr empfehlenswert!
3. Mein Sohn durfte sich im Rüssel des bisher von @mammutpoa wie seinen eigenen Augapfel gehüteten Mammuts wiegen.
4. Die Venus vom Petersfels thront über dem Festgeschehen. Die Originale waren sehr viel kleiner aus Gagat gearbeitet.
5. Blick vom Hang aus auf die Petersfelshöhle und das Treiben davor.
6. Immer mehr Mitwirkende des Festes tragen eiszeitliche Outfits. Dieses Mal war es bei den recht frischen Temperaturen auch nötig.
7. Der Präsentation von Alone Sieger @davidleichtle lauschten zahlreiche Besucher und begutachteten die Ausstattung, mit der er 64 Tage im kanadischen Wald unbeschadet überlebte. Die Pfeile haben allerdings kaum zur Ernährung beigetragen - Grundnahrungsmittel waren Napfschnecken.
8. Sonnenschein und interessante Gespräche: Korbflechterin @wilde.zeiten.natur , die mit Ganan in der Kinderwerkstatt tatkräftig angepackt hat. Rechts Archäotechniker Eckhard von zeitspur.
9. Paläotechniker @markusklek zuzuhören ist immer kurzweilig. Dieses Mal hatte ich allerdings keine Zeit ihm beim Zerlegen des Rehs zuzusehen.
10. Einen solchen Speer brauche ich auch. Zumindest wenn gerade zu viel los ist in der Steinzeitwerkstatt 😉
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Ein paar Impressionen vom wieder einmal sehr gelungenen diesjährigen großen Römerfest in @augusta_raurica .
Vielen Dank für die tollen Tage, mit wieder auflebendem antiken Flair und vielen wunderbaren Begegnungen.
Auf den Bildern zu sehen sind:
1. Die große Pompa am Samstag bei herrlichem Sonnenschein.
2. Römische Glasbläserei am Stand von @francoislesinfondus
3. Die römische Apotheke von @bettina.winkler.9 mit @seidenweberin .
4. Erik von der antiken Goldschmiede Aurificina Treverorum.
5. Nicolas beim "Kinderfärben" von Das Grubenhaus.
6. Die atemberaubend schönen Tänzerinnen von @gruppodanzaantica am Forumstempel.
7. Wiedersehen am Stand von @zeitsache mit einer Schweizer Stammkundin, @galloroman_izzy und lange nicht mehr getroffenen Römern aus Neunkirchen, Österreich.
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Endlich wieder erhältlich: "Smedu", farbenfroh variiert von @galloroman_izzy nach einem Fund aus der Römerstadt Augusta Raurica.
Das bronzene Original zeigt ein kleines Köpfchen mit Vollmondgesicht, umgeben von emaillierten blauen Kreisen mit eingeschmolzenen Glaskügelchen. Handelt es sich um Luna in einem Kranz von Sternen? Oder doch um eine sehr stilisierte, gar nicht furchterregend, sondern eher verdutzt drein blickende Medusa? Was meint Ihr?
Ach ja und schaut gerne mal wieder in den Shop (Link in Bio)! Nach längerer Pause ist dort wieder mehr in Bewegung. Und es finden sich neben den Mondgesichtern auch viele neue emaillierte Lunulae nach einem Fund aus Lahr...
(Werbung in eigener Sache)
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"Zehn Grad vor Ausschuss" lautete der Titel der Keramikausstellung von Stefan Weber in seinem Töpfergemüsegarten bei St. Georgen, Freiburg.
Stefan ist ein ehemaliger Studienkollege aus der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie und mittlerweile Töpfer, der bei einem großen Teil seiner Stücke alle Prozesse der Keramikherstellung von der Pieke auf selbst ausübt.
Angefangen beim Graben des Tons im Schwarzwald und das Aufbereiten. Auch die Glasuren stellt er aufwendig aus selbst gesammelten Mineralien und Asche aus seinen Gemüsepflanzen her. Natürlich ist auch der Ofen, den ich leider vergessen habe zu fotografieren, selbst gebaut.
Weshalb nun der Titel der Ausstellung?
Manchmal passiert es, dass der Ofen heißer wird als geplant. Glasuren fangen an, zu verlaufen, der Ton kann Blasen werfen und sich verformen. Dann war die ganze Arbeit umsonst.
Hier sind Stücke zu sehen, die bereits angefangen haben, sich zu deformieren und die Glasur der Schwerkraft zu folgen. Bekommt die Temperatur des Ofens dann doch noch rechtzeitig "die Kurve" nach unten, entstehen eigenwillige, aber noch brauchbare Stücke, manchmal sogar sehr schön anzusehen und mit Absicht nicht zu erzielen!
Möchtest Du informiert werden, wenn die nächste Ausstellung in Stefans Garten geplant ist, schreib mir eine PN.
Ein schönes Wochenende!
Warme, weiche, nach Schaf und Kernseife duftende Wolle streicheln, rubbeln, kneten... und gespannt sein auf die Ergebnisse. Gibt es unter Euch Menschen, die das auch lieben?
Weil ich selber gerne vor allem Schmuck filze, zählt Filzen zum Repertoire meiner kunsthandwerklichen Kurse.
Kommenden Samstag, den 28.10.23 war ein Tageskurs Filzen für Anfänger am @arcomuseumfreiburg angesetzt. Aufgrund zu weniger Anmeldungen wurde er leider abgesagt.
Doch am 6.4.24 ist der nächste Termin, Anmeldungen bei der @vhs.freiburg sind ab sofort möglich!
(Werbung in eigener Sache)
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