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ZEBRA e.V.

@zebra_ev

Wir beraten Betroffene von rechten, rassistischen & antisemitischen Angriffen | | Förderung siehe linktr.ee
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Was machen wir? Wir beraten Betroffene, Angehörige und Zeug*innen von rassistischen, antisemitischen und anderen rechten Angriffen in Schleswig-Holstein. Betroffen von solchen Taten sind häufig Migrant*innen, Geflüchtete, Journalist*innen, politische Gegner*innen, BIPoC, nicht-rechte Jugendliche, Mandatsträger*innen, Wohnungslose, behinderte Menschen, politisch Engagierte, psychisch Erkrankte, Sinti*zze, Rom*nja, Jüd*innen, Juden und Zugehörige der LGBTQIA+ Community. Wir unterstützen dabei einen Umgang mit der Tat und deren Folgen zu finden. Unsere Beratung richtet sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der Betroffenen. Zudem informieren wir über juristische Möglichkeiten, begleiten zur Polizei oder zum Gericht. #ZEBRAistda #Beratung
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1 year ago
Wie arbeiten wir? Unser Angebot ist kostenlos, freiwillig und auf Wunsch anonym. Eine Anzeige ist nicht notwendig. Wir beraten aufsuchend und landesweit. Das heißt ihr könnt in unsere Beratungsräume kommen, wir kommen zu euch nach Hause oder ihr sagt uns an welchem anderen Ort (Bsp.: Bibliothek, Café, Park etc.) ihr beraten werden möchtet. Wir sprechen Deutsch und Englisch. Für andere Sprachen organisieren wir Dolmetscher*innen. #ZEBRAistda #Wünsche
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1 year ago
Erreichbarkeit Du möchtest von uns beraten, unterstützt und/oder informiert werden? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten uns zu erreichen: Über das Kontaktformular unserer Website (Link in Bio) Per Mail: [email protected] Per Telefon: 0431 30140379 Über die Onlineberatung (Link in Bio) Du kannst uns auch über Direktnachricht bei Instagram anschreiben und wir suchen dann gemeinsam nach einer sichereren Möglichkeit weiter in Kontakt zu bleiben. #ZEBRAistda #gegenRechteGewalt
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1 year ago
Der CSD ist mehr als eine Party – er ist eine politische Demonstration für queere Rechte und gegen Ausgrenzung. Leider erleben wir immer wieder, dass queere Menschen im Umfeld von Pride-Events zur Zielscheibe von rechter Gewalt und Anfeindungen werden. Uns wichtig, dass du weißt: Du bist nicht allein. Sicherheit bedeutet für uns nicht nur Vorsicht, sondern vor allem Solidarität und das Wissen um die eigenen Rechte. Vorbereitung & Anreise Check die Route: Informiere dich vorab über bekannte Gegenproteste oder Schwerpunkte rechter Gruppierungen in der Stadt. Sichtbarkeit steuern: Überlege dir, ob du Symbole und Flaggen erst am Versammlungsort auspackst, besonders wenn du allein mit dem ÖPNV anreist. Buddy-Prinzip: Vernetze dich. Wer kommt mit? Wer ist dein Ankerpunkt, falls die Situation unübersichtlich wird? Dokumentieren statt Diskutieren Gedächtnisprotokoll: Falls es zu Pöbeleien oder Übergriffen kommt: Notiere dir Ort, Zeit und Täter*inbeschreibung, sobald du in Sicherheit bist. Zeug*innen suchen: Frag Menschen im Umfeld, ob sie den Vorfall gesehen haben und tauscht ggf. Nummern aus. Solidarität ist unsere Stärke Intervention: Wenn du siehst, dass andere bedrängt werden: Such dir Verbündete, um gemeinsam Distanz zu schaffen und Betroffene aus der Situation zu begleiten. Zivilcourage: Du musst kein*e Held*in sein. Manchmal hilft es schon, die Polizei oder das Awareness-Team auf eine brenzlige Situation aufmerksam zu machen. Was tun nach einem Vorfall? Du bist nicht schuld: Egal was passiert ist, die Verantwortung liegt immer bei den Täter*innen. Melden macht sichtbar: Auch wenn du keine Anzeige erstatten willst, ist eine Meldung bei Monitoring-Stellen wichtig, um das Ausmaß rechter Gewalt sichtbar zu machen. Sollte es vor, während oder nach dem CSD zu Vorfällen kommen – sei es körperliche Gewalt, Bedrohung oder Nötigung – melde dich bei uns. Wir unterstützen dich vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym bei der Aufarbeitung. Hast du Gewalt oder Bedrohung erlebt? Melde dich bei uns: zebraev.de 0431 30140379 [email protected] #CSD2026 #QueereRechte #Solidarität #PrideEvents
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2 days ago
„Die Serie von Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an einem linken Laden und zahlreichen Parteibüros in Flensburg und Kiel am Osterwochenende 2026 zeigen, dass die 2025 festgestellte Gewalt gegen politische Verantwortungsträger*innen kein einmaliges Phänomen war. Die demokratische Parteienlandschaft soll durch solche kontinuierlichen Angriffe eingeschüchtert werden. Die versuchten Brandstiftungen an Wohnhäusern zeugen von einer Eskalation der Gewalt.“ Felix Fischer, Berater bei ZEBRA. Erstmals seit der Erfassung rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten durch ZEBRA waren die meisten registrierten Taten Bedrohungen und Nötigungen (51%). Hier setzt sich eine Entwicklung fort, die bereits in den letzten Jahren beobachtet werden konnte: Immer mehr Betroffene von Bedrohungen und Nötigungen scheinen sich nach einer solchen Tat an Polizei oder Beratungsstellen zu wenden. #rechteGewalt #Monitoring #schleswigHolstein
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6 days ago
Seit einem deutlichen Anstieg der rassistisch motivierten Taten 2023, bewegt sich der Anteil dieser Taten bei rund 70% der von ZEBRA registrierten Vorfälle. Angriffe gegen politische Gegner*innen wurden in 17% der Fälle ins Monitoring aufgenommen, gefolgt von queerfeindlichen Gewalttaten. Innerhalb der Angriffe gegen politische Gegner*innen zeigte sich ein auffälliger Anstieg an Taten gegen politische Verantwortungsträger*innen. #rechteGewalt #Monitoring #schleswigHolstein
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10 days ago
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalttaten sind dabei nach wie vor ein Problem in der gesamten Breite des Landes. Auch 2025 gab es keinen Landkreis, in dem nicht mindestens vier Vorfälle registriert wurden. Die meisten Angriffe stellte ZEBRA in den Städten Kiel und Lübeck fest, gefolgt vom Landkreis Pinneberg. „Extrem rechte Akteure versuchen, durch Angriffe auf Rückzugsorte sowie Einschüchterungsversuche durch Bedrohungen eine rechte Hegemonie durchzusetzen. Ziel ist es, Nicht-Rechte Jugendliche soweit einzuschüchtern, dass sie sich im Alltag nicht mehr sicher fühlen können, ihr politisches Engagement einstellen und so der Widerstand gegen die extreme Rechte geschwächt wird. Die AfD und ihre Jugendorganisation spielen dabei die Rolle des Stichwortgebers.“ Felix Fischer, Berater bei ZEBRA Im Landkreis Stormarn ging die Zahl der Vorfälle leicht zurück (2025: 13; 2024:18). Weiterhin richteten sich hier, entgegen der landesweiten Entwicklung, mehr als die Hälfte aller Angriffe gegen politische Gegner*innen. Erneut stand dabei die Kleinstadt Bargteheide im Fokus, wo ein Großteil dieser Taten gegen politische Gegner*innen verübt wurden. #rechteGewalt #Monitoring #schleswigHolstein
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13 days ago
156 rechte Gewalttaten mit 238 Betroffenen für 2025 in Schleswig-Holstein, über 20% davon sind Kinder Dokumentation von 3 Angriffen pro Woche im Durchschnitt Rassismus weiterhin häufigstes Tatmotiv Politische Gegner*innen wurden auffallend häufig während der Bundestagswahlkampfs Anfang 2025 Ziel von Angriffen „Wir sehen, dass die extreme Rechte seit Jahren auch in Schleswig-Holstein immer stärker wird – das gesellschaftliche Klima verschlechtert sich. Dass Betroffene berechtigterweise nach rechten Bedrohungen Sorge haben, dass die angedrohten Taten tatsächlich umgesetzt werden, führt häufig zu einem stärkeren Handlungsdruck. Es verwundert uns nicht, dass wir hier immer häufiger massive Folgen auch bei diesen Delikten für Betroffene wahrnehmen.“ Felix Fischer, Beater bei ZEBRA #RechteGewalt #SchleswigHolstein #GesellschaftlichesKlima
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16 days ago
ERGEBNISSE DES MONITORINGS 2025 Durchschnittlich dreimal pro Woche wurden in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr Menschen aus rassisti- schen, antisemitischen oder anderen rechten Motiven angegriffen. Wir registrierten 2025 im Rahmen unseres unabhängigen Monitorings insgesamt 156 Gewalttaten, von denen insgesamt 238 Menschen betroffen waren. Die meisten dokumentierten Angriffe waren 2025 erneut rassistisch motiviert. Damit setzte sich eine Entwicklung aus den Vorjahren fort: Seit einem deutlichen Anstieg der rassistisch motivierten Taten 2023, bewegt sich der Anteil dieser Taten bei rund 70% der von uns registrierten Vorfälle. Angriffe gegen politische Gegner*innen wurden in 17% der Fälle ins Monitoring aufgenommen, gefolgt von queerfeindlichen Gewalttaten. Erstmals seit der Erfassung rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten durch ZEBRA waren die meis- ten registrierten Taten Bedrohungen und Nötigungen (51%). Auf unserer Webseite könnt ihr das gesamte Monitoring in Grafik und Text angucken. #rechtegewalt #monitoring #betroffenenperspektive
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17 days ago
Am Dienstag gibt es wieder leckeres veganes Essen, aber diesmal mit inhaltlicher Begleitung vom Zentrum für Betroffene rechter Angriffe e.V. der Verein stellt sich vor und im Anschluss tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus. 21.4 19 Uhr im Keller , Berliner Straße 1 Elmshorn.
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27 days ago
Der Alltag nach einem (rechten) Angriff kann stark durcheinander geraten. Vieles kann sich verändern. Was unterstützen kann: - vertraute Orte und Routinen - Nicht alleine bleiben - Grenzen setzen Du möchtest Beratung durch ZEBRA bekommen? Dann melde dich bei uns über unser Kontaktformular auf zebraev.de, per Telefon 0431 – 30140379, Mail [email protected] oder über unsere Onlineberatung.
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1 month ago
Sinti und Roma sind seit Jahrhunderten Teil dieser Gesellschaft – und ebenso lange von Ausgrenzung, Gewalt und strukturellem Rassismus betroffen. Die Verfolgung im Nationalsozialismus, der Völkermord an Sinti und Roma und die jahrzehntelange Verweigerung von Anerkennung wirken bis heute nach. Als VBRG unterstützen wir Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Dazu gehören auch Sinti und Roma, die weiterhin angegriffen, diskriminiert und unsichtbar gemacht werden. Seit 2022 erfasst die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) bundesweit antiziganistische Vorfälle. Für 2024 wurden 1.678 Fälle dokumentiert – darunter 10 Fälle extremer Gewalt, 57 Angriffe, 856 Beleidigungen und 666 Diskriminierungen. 👉 Wenn du betroffen bist: Du musst das nicht allein bewältigen. Wende dich an eine Beratungsstelle in deiner Nähe wie @mia_bund , @amaro_foro oder an den VBRG. Quelle: Melde- und Informationsstelle Antiziganismus @mia_bund #RomaDay #SintiUndRoma #Antiziganismus #Solidarität #VBRG
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1 month ago