„Schmerzen sind bei Frauen normal“ – diesen Satz bekam Lovis (
@lovis1893 ) bei einer gynäkologischen Untersuchung zu hören. Ganze 13 Jahre dauerte es, bis sie die Diagnosen Endometriose und Adenomyose erhielt.
„Das ist alles nur in ihrem Kopf“, wurde Christina (
@_chrissle_ ) gesagt, bevor sie nach zehn Jahren mit Schwindel, Atemnot und Herzrhythmusstörungen erfuhr, dass sie eine angeborene Herzklappenerkrankung hat.
Lovis, Christina und sechs weitere Betroffene erzählen für eine besondere Kampagne von
@feministische.medizin und
@missunderstood_bodies von ihren Erfahrungen mit Medical Gaslighting. Das Projekt soll Patient*innen und medizinisches Personal sensibilisieren – und Ungleichbehandlung im Gesundheitssystem sichtbar machen.
Medical Gaslighting ist ein verbreitetes Phänomen im Gesundheitswesen, bei dem Beschwerden von Patient*innen heruntergespielt, ignoriert oder fehlgedeutet werden. Besonders betroffen sind Frauen und marginalisierte Gruppen. Die Folgen dieser strukturellen Ungleichbehandlung sind teilweise gravierend.
Bei uns im Magazin erzählt unsere Redakteurin
@camillehaldner von ihren Erfahrungen mit Medical Gaslighting, beleuchtet die strukturellen Ursachen und gibt Tipps, was Betroffene tun können.
Den Text und auch das zitierte Interview mit Ärzt*in Sabina Schwachenwalde (
@weakwoods ) findest du via Link in unserem Profil. #LinkInBio
Fotocredits:
@kate.kuklinski ,
@______naemi__ &
@nikiblum
[🖼️: Bildbeschreibung im Alternativtext]
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