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Die Stimme der jungen Generation – und das News-Portal für junge Leute: Wir informieren dich über Politik, Nachhaltigkeit, Leben, Sport & Unterhaltung
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Zur Canal Parade in Amsterdam am 1. August fährt in diesem Jahr ein Zug der besonderen Art: Der sogenannte ColognePride-Express. Dieser enthält unter anderem einen Discowagen, Drinks, DJ sowie Live Acts, schreiben ColognePride e.V. und Partyzug Köln auf Instagram. Der Zug startet in Dortmund, fährt dann über Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und Kaldenkirchen. Die Tickets gibt es ab 85,90 Euro für Hin- und Rückfahrt. Der Aufenthalt in Amsterdam ist von circa 12 Uhr bis 20 Uhr. Die World Pride in Amsterdam findet in diesem Jahr vom 25. Juli bis 8. August statt. Die Canal Parade am 1. August gilt als Höhepunkt der Pride. Die Stadt erwartet bis zu einer Million Besucher:innen. Da Amsterdam 2001 die erste Stadt weltweit war, in der gleichgeschlechtliche Paare heiraten durften, feiert die Stadt außerdem das 25. Jubiläum der Ehe für alle. #Pride #Amsterdam #Köln #queer
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2 hours ago
Benutzt man als Frau ein öffentliches WC, eine Umkleide, gar die eigene Dusche zuhause, läuft man heutzutage offenbar Gefahr, dabei ungefragt gefilmt zu werden. Die Fälle, so wirkt es, häufen sich. In den vergangenen zwölf Monaten gab es mehrere Fälle an deutschen Universitäten. An der Uni Freiburg filmte ein Mitarbeiter jahrelang heimlich Frauen. Nachdem er lediglich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war, demonstrierten hunderte Menschen in Freiburg gegen das Urteil. Im Mai 2025 filmte ein 26-Jähriger mehrere Frauen auf einer Damentoilette der Uni Mannheim. Und an der Uni Mainz filmte ein 55-Jähriger Frauen im Februar heimlich auf dem Frauen-WC. Ebenfalls im Februar 2026 verurteilte das Amtsgericht Wiesbaden einen Mann, der seine Mitbewohnerinnen in der gemeinsamen WG beim Duschen gefilmt hatte, zu einer Geldstrafe. Die Kamera soll in dem Radiowecker versteckt gewesen sein. Am Landgericht Osnabrück wiederum wurde jetzt Orthopäde zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er seit 2018 heimlich Patientinnen in seinem Behandlungszimmer gefilmt sowie im Intimbereich berührt hatte. Seine Masche war es, die Frauen anzulügen, dass es sich um medizinische Untersuchungen handle. Auch ein Kind und mehrere Jugendliche waren betroffen. Und in Hamburg soll ein Hamburger Polizist eine Spionagekamera in den Frauenduschen seiner Dienstwache angebracht und damit heimlich gefilmt haben, berichtete erst am Montag die "taz". Nun laufen interne Ermittlungen. #Sexismus #Männer #Sicherheit
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14 hours ago
Die Bundeswehr veranstaltet Feriencamps, bei denen zum Teil auch Minderjährige teilnehmen. Die Bedrohung Europas und Deutschlands durch Russland ist zwar real und die Bundeswehr muss dieser Bedrohung gerecht werden – aber Feriencamps für Jugendliche? Spiel, Spaß und stillgestanden? Das geht zu weit, findet unser Autor Dariusch. "Natürlich wird die Jugend in Russland viel krasser und mit einer menschenfeindlichen Ideologie indoktriniert", schreibt Dariusch und meint: "Und wer auch aus ideellen Gründen gegen den Imperialismus Putins kämpfen will, sollte sich auch bei der Ausbildung künftiger Kämpfer:innen stärker von diesem distanzieren." Und dementsprechend nicht schon bei Minderjährigen anfangen und den Krieg und das Leben als Soldat:in als "laut, extrem beeindruckend und garantiert langeweile-frei" anpreisen. Seinen kompletten Kommentar findet ihr unter dem Link in unserer Bio. #Bundeswehr #Zeitenwende #Meinung
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20 hours ago
Am 17. Mai ist Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Jeden Tag erleben queere Menschen in Deutschland Gewalt und Diskriminierung. Im vergangenen Jahr wurden laut vorläufigen Zahlen 2048 queerfeindliche Straftaten gemeldet. Die queere Community braucht Akteur:innen in Machtpositionen, die ihr den Rücken stärken – und gerade eine solche Akteurin müsste Bundesfamilienministerin Karin Prien sein, schreibt watson-Autor Lukas in seinem Kommentar. Doch stattdessen dränge sich der Eindruck auf, dass der Schutz und die Sichtbarkeit queerer Menschen aktuell keine Relevanz für sie haben. Wieso Lukas glaubt, dass das Prien am Ende sogar heftig auf die Füße fallen könnte, lest ihr unter dem Link in unserer Bio – wie immer ohne Paywall! #queer #LGBTQIA #IDAHOBIT #Deutschland
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1 day ago
In dem Musikvideo zu ihrer neuen Single "drop dead" tanzt Olivia Rodrigo durch keine geringere Location als das Schloss in Versailles. Sie tanzt alleine durch das Schloss, dabei trägt sie ein blau-beiges Kleid, es ist kurz und luftig geschnitten und mit Rüschen versehen. Ein sogenanntes Babydoll-Kleid. Und während Fans sich vor allem über die neue Musik der Künstlerin freuen, wird die Outfit-Wahl Rodrigos im Internet durchaus negativ besprochen. Dabei fallen Begriffe wie "Infantilisierung", "Sexualisierung" und auch "Pädophilie". Aber was genau stört die Kritiker:innen an den Babydoll-Kleidern? Das Magazin "Rolling Stone" vermutet bereits, dass die Empörung Bot-gesteuert sein könnte. Aber selbst, wenn das der Fall ist: Unsere Autorin Kathrin findet, das Problem ist, dass überhaupt solche Kritik aufkommt – eine vermeintlich "kindliche Ästhetik" wird sexualisiert und Frauen wieder nur auf ihr Äußeres reduziert. Den kompletten Text findet ihr unter dem Link in unserer Bio. #OliviaRodrigo #Meinung #Musik
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1 day ago
Sarah Engels hat im ESC-Podcast "Merci, Chérie" gesagt, dass sie nicht feministisch sei. Der Grund: Sie habe einen "ganz, ganz tollen Mann" und möge auch allgemein Männer. Viele User:innen sind diesbezüglich nun irritiert, denn kürzlich sagte Engels selbst noch über ihren Song "Fire", dass dieser von Female Empowerment handle. Hinzu kommen weitere feministische Ausführungen der Sängerin zu ihrem Lied. Gegenüber der "Bild" sagte sie etwa: "Mir geht es in meinem Song um die Botschaft, dass wir Frauen uns und unsere Kurven zeigen dürfen, wie sie sind." Und gegenüber "ntv" sagte sie: "Ich glaube, wir Frauen werden oftmals unterschätzt. Wir setzen dagegen ein Zeichen: Wir Frauen fangen uns auf, lasst uns zusammenhalten." Engels neues Album trägt sogar den Titel "Strong Girls Club". Zudem führt sie eine eigene Stiftung mit dem Namen "Starke Mädchen", auf deren Website sie schreibt: "Als Frau und Mutter weiß ich, wie entscheidend Selbstvertrauen, innere Stärke und frühe Prävention sind." Sie wolle ihre Stimme nutzen, um Mädchen früh zu stärken und Frauen in schwierigen Situationen Unterstützung zu geben. Jedes Mädchen habe das Recht, sich sicher zu fühlen und jede Frau das Recht, gesehen und unterstützt zu werden. Aussagen wie diese stehen nun im Kontrast zu ihrer Interpretation vom Feminismus, der in Engels' Augen offenbar vielmehr Männerhass bedeutet. Manche User:innen vermuten online jedoch auch scherzhaft, dass Engels vielleicht auch einfach die Frage missverstanden hatte. Eine Userin schrieb etwa: "Hat sie wirklich feministisch mit lesbisch verwechselt?" #Feminismus #Sexismus #ESC
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1 day ago
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Rund 299.000 Wärmepumpen wurden verkauft, wie die bundeseigene Deutsche Energieagentur (Dena) am Montag mitteilte. Ihr Marktanteil stieg damit von 27 Prozent im Vorjahr auf 48 Prozent. Gasheizungen kamen demnach noch auf 44 Prozent. In neuen Gebäuden sind Wärmepumpen bereits seit Längerem die am meisten verwendete Heizungsart. Bereits 2024 lag der Anteil der neu errichteten Wohngebäude mit Wärmepumpe bei 69,4 Prozent. Im Bestand werden jedoch weiterhin häufig neue Gasheizungen verbaut. Die Nachfrage der Wärmepumpe geht nicht zuletzt auf staatliche Förderung zurück. Nach Angaben der Dena entfallen rund 85 Prozent der Anträge auf Bundesförderung für effiziente Gebäude auf den Einbau von Wärmepumpen. Die Zahl der insgesamt geförderten Maßnahmen stieg 2025 zudem um 47 Prozent auf 537.787. "Eigentümerinnen und Eigentümer nehmen die Förderung an und stärken damit den Markthochlauf der Wärmepumpe", erklärte Dena-Chefin Corinna Enders. #Wärmepumpe #Energiewende #GoodNews
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2 days ago
Bitcoin ist die wohl bekannteste Kryptowährung und wahrscheinlich ein absoluter Glücksgriff für jeden, der früh genug dabei war und die Geduld hatte, seine Bitcoins erst vor Kurzem zu verkaufen. Innerhalb weniger Jahre schnellte der Wert von Bitcoin von einem Bruchteil eines Cents auf über 100.000 Euro in der Spitze. Inzwischen geht der Trend wieder etwas nach unten. Bei diesen Zahlen ist es kein Wunder, dass der Aufstieg der Kryptowährung die eine oder andere abgefahrene Geschichte hervorgebracht hat: Von versehentlich weggeworfenen Festplatten im Millionenwert über Fälle, die locker aus einem Finanzthriller stammen könnten, bis hin zur teuersten Pizza jemals. Weitere absurde Bitcoin-Geschichten könnt ihr unter dem Link in unserer Bio lesen! #Bitcoin #Krypto #Währung
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2 days ago
Immer wieder nutzte AfD-Parteichefin Alice Weidel in der Vergangenheit den Stasi-Begriff, um etwa den Verfassungsschutz oder Correctiv zu diskreditieren. Jetzt sind es Politiker ihrer eigenen Partei, deren Verbindungen zur Stasi aufgedeckt wurden. Bekannt wurden diese im Rahmen einer Überprüfung aller Landtagsmitglieder, die das Brandenburger Abgeordnetengesetz vorsieht. Von 30 Abgeordneten waren insgesamt fünf auffällig – vier AfD-Politiker und ein parteiloser ehemaliger BSW-Politiker. Wie der "Spiegel" berichtet, hatten die AfD-Politiker Falk Janke und Peter Drenske ihren Wehrdienst im Wachregiment Felix Dserschinski geleistet. Dieses unterstand dem Ministerium für Staatssicherheit und bewachte auch Staats- und Parteigebäude. Laut Drenske selbst hat er bereits zwei Monate nach Beginn des Wehrdiensts um eine frühzeitige Entlassung gebeten. Ähnlich verhält es sich auch bei AfD-Politiker Roman Kuffert, dessen Deckname "Atze" lautete. Vier Wochen war er als inoffizieller Mitarbeiter im Dienst, verschob Treffen jedoch oder erschien nicht. Ein Jahr später floh er nach West-Berlin. Gegenüber der Kommission beteuerte er, er habe von seinen Fluchtplänen ablenken wollen und die Stasi verachtet. Der AfD-Abgeordnete Jean-René Adam, Deckname "Hubert", bespitzelte wohl jedoch tatsächlich Personen aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis. Laut dem Bericht hatten seine Aufträge auch eine politische Dimension. Die Mitarbeit hat Adam nach eigener Angabe nach 15 Monaten selbst beendet – auch wegen des politischen Aspekts seiner Tätigkeit. Angestellt war er als inoffizieller Mitarbeiter der Kriminalpolizei, weshalb er dem "Spiegel" mitteilte, er habe "mit der Stasi nichts zu tun" gehabt. Tatsächlich arbeitete die Kriminalpolizei jedoch eng mit der Stasi zusammen. Gerade in Bezug auf Adam kritisiert der Brandenburger CDU-Politiker Danny Eichelbaum: "Die AfD behauptet immer wieder, Deutschland befinde sich auf dem Weg in eine DDR 2.0. Gleichzeitig sitzen ausgerechnet in ihren eigenen Reihen mehrere Abgeordnete mit Verbindungen zur Stasi. Das zeigt die ganze Doppelmoral dieser Partei." #noAfD #Stasi #DDR #Brandenburg
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2 days ago
Wer unter Einsatz sogenannter K.O.-Tropfen eine Vergewaltigung oder einen Raub begeht, soll künftig mit mindestens fünf Jahren Haft bestraft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch auf Vorschlag von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) beschloss. "Vergewaltigungen unter Einsatz von K.O.-Tropfen sind besonders hinterhältig und gefährlich", erklärte Hubig. "Die Täter mischen ihren Opfern heimlich Substanzen unter, um sie gezielt wehrlos zu machen. Tatorte sind Bars und Clubs - aber auch das eigene Zuhause. Die Betroffenen haben oft keine Chance, den Übergriff zu bemerken und abzuwehren." Hubig sprach von "sexueller Gewalt in einer besonders schlimmen Form – und sie trifft vor allem Frauen". Dabei sei das Dunkelfeld groß. In einer Dunkelfeld-Studie des Bundeskriminalamts hätten fünf Prozent angegeben, schon einmal Opfer von K.O.-Tropfen geworden zu sein. Das Strafrecht müsse darauf eine harte Antwort geben. Die Strafverschärfung sei zudem Teil einer Gesamtstrategie zum besseren Schutz vor Gewalt, betonte die Ministerin. Insbesondere Frauen müssten besser vor Übergriffen geschützt werden. Das heimliche Verabreichen von K.O.-Tropfen bei einem Raub- oder Sexualdelikt kann bereits heute strafverschärfend berücksichtigt werden. Allerdings entschied der Bundesgerichtshof 2024, dass die Substanzen nicht als "gefährliches Werkzeug" im Sinne des Strafgesetzbuches zu verstehen seien. Damit handelt es sich bei Fällen mit K.O.-Tropfen nicht um eine besonders schwere Form des sexuellen Übergriffs oder Raubes, für den das Gesetz eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren vorsieht. Stattdessen liegt die Mindeststrafe bei drei Jahren Haft. Mit dem Gesetzentwurf soll diese nun auf fünf Jahre erhöht werden. Dazu soll der Einsatz gefährlicher Mittel der Verwendung einer Waffe oder eines gefährlichen Werkzeugs bei Raub- oder Sexualdelikten gleichgestellt werden. Mit dem Gesetzentwurf muss sich nun der Bundestag befassen. Der Deutsche Richterbund (DRB) begrüßte die höheren Strafen. Zugleich mahnte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn, es müsse in erster Linie bei der Strafverfolgung angesetzt werden. #Justiz #Sicherheit
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2 days ago
Wir wünschen euch einen frohen Herren- und Vatertag! Falls ihr keinen Bock habt, euch einfach nur zu besaufen und noch Inspo braucht, was ihr mit dem freien Tag anfangen sollt: Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor findet auch eine Männer-Demo gegen sexualisierte Gewalt statt. #Herrentag #Männers #saufen #Bierchen
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3 days ago
Am 14. Mai ist Vatertag. Viele Männer verbringen diesen Tag mit Freunden, Bollerwagen, Bier und Musik. In Berlin hat sich eine Organisation aber entschieden, den Tag für Wichtigeres zu nutzen: Sie ruft alle Männer dazu auf, statt den Tag mit Alkohol und sexueller Belästigung zu feiern, sich ihrer Demonstration gegen sexualisierte Gewalt anzuschließen. "Was wäre, wenn Männer am Herrentag nicht feiern, sondern Verantwortung übernehmen?", fragt der Content Creator Havali Sergec in einem Instagram-Video der Organisation "Männer gegen Gewalt". Um 14. Uhr beginnt die Demonstration auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Bis 15.30 Uhr soll sie dauern. "Statt Belästigung zu normalisieren, gehen wir aktiv auf die Straße, um dagegen einzustehen. Wir sprechen über Männlichkeit, Verantwortung und darüber, wie wir Veränderung schaffen können", erklärt Havali Sergec weiter. Die Initator:innen der Demo fordern einen "rechtlichen und gesellschaftlichen Wandel, der Prävention, Schutz und Strafverfolgung zusammendenkt". Dazu gehört für sie unter anderem, "Ja heißt Ja" im Sexualstrafrecht zu verankern, auf sexualisierte Gewalt spezialisierte Strafkammern und verpflichtende Fortbildungen von Justiz und Polizei. Willkommen sind auf der Demonstration nicht nur Männer, sondern jeder, der die Anliegen von "Männer gegen Gewalt" unterstützt. Die Veranstaltung soll ein sicherer Ort für FLINTA* Personen und Familien sein. #Männer #Demo #Vatertag #Berlin
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4 days ago