…“worte sind wild, frei, unverantworlich und nicht zu lehren. natürlich kann man sei einfangen, einsortieren und in alphabetischer reihenfolge in wörterbücher stecken. aber dort leben sie nicht…“ v.w. heute: nächste vorstellung von „a room of one‘s own“ mit den bildräumen von @robotheart und den soundräumen von @fiishla , und selbstverständlich mit werner halbedl und alex kropsch von @_theater_quadrat_graz um 19:00 im @theaterhaus_graz und dann morgen und übermorgen ebenfalls!! kommt vorbei!!
all das gegenseitige Ausspielen der geschlechter und ihrer Fähigkeiten, all die Überlegenheitsansprüche und Zuschreibungen von Unterlegenheit gehören in die Privatschulphase der menschlichen Existenz, in der es Seiten gibt, und wo es notwendig ist, dass die eine Seite die andere besiegt, weil das allerwichtigste ziel überhaupt darin besteht auf ein Podest treten zu können, um aus den Händen des Direktors höchselbst einen reich verzierten Topf entgegenzunehmen. Wenn Menschen erwachsen werden, glauben sie nicht länger an Seiten, Direktoren oder reich verzierte Töpfe. Was jedenfalls Bücher angeht, so ist es bekanntermaßen schwierig, ihnen Verdienstabzeichen anzuheften, ohne dass sie gleich wieder abfallen. ..“
Virginia Woolf 1928
das alles und noch viel mehr: ab 25.4. je 19:00 im @theaterhaus_graz mit @_theater_quadrat_graz@fiishla@robotheart , alexander kropsch werner halbedl und peter spall
wir sind theaterschaffende und mütter. das hält uns beschäftigt und das beschäftigt uns. wir arbeiten an einer versuchsanordnung, die sich mit den verhältnissen und ausmassen des beschäftigt sein befasst premiere: 27.2.26 um 19:00uhr @theaterhaus_graz weitere vorstellungen: 28.2. // 5./6./7.3. je 19:00 uhr und zum internationalen frauentag eine extra und letzte vorstellung um 17:00uhr. mit @sissinoe1 und @vera_dix , ausstattung und bühne @raphaelanadjamiklauc
ein grosses danke!!!! für die großartige ausstellung, an die #neuegaleriegraz, an @christianekada und das #kunstraumsteiermark stipendium, welches für mich die essentielle arbeitsgrundlage der letzten 2 jahre bildete!! diese cyanotypie war teil der performance „the color of b flat von @zweiteligafuerkunstundkultur together with and unthinkable wirhout @totaistota !! big thanks to you too!!!
Performance: Die traurigsten Lieder der Welt – eine Bestattungsberufung
Dienstag 21. Oktober @ 20:00 - 22:00
Wertschätzungsbeitrag
Performance
Die traurigsten Lieder der Welt – eine Bestattungsberufung
(The Saddest Songs in the World – A Funeral Vocation)
Von und mit:
Vera Hagemann
Sissi Noe
Roli Wesp
zweite liga für kunst und kultur
Ein Theater, das seine Türen für immer schließen muss, denkt über einen möglichen Neubeginn nach. Doch erst einmal soll getrauert werden, das Theater würdevoll verabschiedet, der alte Beruf zu Grabe getragen und Melodien des Abschieds den Raum erfüllen.
Es ist, wie es ist, der Tod gehört dazu, besonders zum Theater. Überall wird gestorben und meistens in echt … bedingt durch Pandemien, Klimakatastrophen, Krieg, Hunger, Terroranschläge, Drogenepidemien oder den fortschreitenden Abbau von Sozial- und Gesundheitsleistungen, und das selbst in unseren satteren Gefilden mit steigender Tendenz. Aber jedem Ende wohnt ein Anfang inne – Moment: Wenn das Theater unsere Berufung ist, müssen wir diesen Ruf vielleicht nur neu interpretieren und einen neuen Weg, eine neue Unternehmung wagen: eine Bestattungsunternehmung?
Eine Kooperation im Rahmen der prekARTe 25 im Rahmenprogramm des Steirischen Herbst
#kunstklubkräftner #aporon21 #zweiteligafürkunstundkultur
pünktlich zum neumond, bevor das licht wieder zurückkehrt, kündigt die zweite liga ihr neues projekt an: „a funeral vocation - dir traurigsten lieder der welt“ released @steirischerherbst stay tuned for more details!!!
Wir freuen uns sehr, euch die diesjährigen Künstler:innen vom Kodekü vorstellen zu dürfen:
1. Vera Hagemann
1979 in OstBerlin geboren, studierte zuerst Schauspiel in Leipzig. Seit 2006 arbeitet und lebt sie hauptsächlich in Graz.
Mit dem Theater-Performance- Kollektiv “zweite liga für kunst und kultur” verwirklichte sie zahlreiche Projekte, die sich durch intensive theatrale Erforschung des Alltags und die Zusammenarbeit mit allen Sparten der Kunst auszeichnen. Sie ist eher Tausendsassa als Expertin und arbeitet nicht mehr nur mit/in der darstellenden Kunst..
“Heute mach ich blau”
Die Arbeit beschäftigt sich aus einer melancholischen Perspektive mit den Ansichten der Region.
Mit dem Sammeln fotografischer Eindrücke der Region und ihrer industrieller Hinterlassenschaften sowohl als auch von Pflanzen, die sich z.b. statt der Textilfabriken nun auf den Arealen befinden, werden Blaudrucke entstehen.
Dieses Druckverfahren, das auf Eisen und nicht auf Silber basiert, ist auch aus dem Textildruck bekannt, wird aber hier für Postkarten verwendet: Postkarten vom Heimatort hat kaum jemand selbst daheim und in den vielen Fällen ist auch nicht ganz klar, wer eigentlich die Motive ausgesucht hat... lasst uns daher branntneue Neugersdorfer Postkarten machen (die auf merkwürdige Art an etwas Vergangenes zu erinnern scheinen).
Graz // Österreich
Wie kannst du mitmachen?
An dieser Arbeit können sich alle Interessierte beteiligen.
Vom 23. Juli bis 1. August
täglich 15:00-17:00
Ort: Lina-Koch.
Und am Ende haben wir, im schönsten Falle, viele - vielleicht bisher ungehörte - Geschichten und Stimmen aus der Region gesammelt, eine neue Postkartenserie für die heimische Post, Schreibwarenläden oder Kioske UND: alle Mit-Arbeitende können ab dann „blau“ machen.
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