Hab auf die analog Fotos gewartet und darauf, dass mein Hirn drauf klar kommt, wo ich letzte Woche war ♥️
Zum ersten Mal war ich beim Journalism Festival in Perugia ✨ War anfangs ein bisschen skeptisch 🧐
Bin aber bewegt und inspiriert wieder gekommen. Hab mir viele Panels angeschaut, die in der deutschen Bubble vielleicht nicht immer so offen besprochen werden. Hab vielen Speaker:innen zugehört, die aus Kriegsgebieten kommen, die von der Politik in ihrem jeweiligen Land am liebsten zum Schweigen gebracht werden wollen, Journalist:innen, die bedroht werden, die mit ihrer Mental Health strugglen - und trotz alldem weitermachen.
Warum? Weil das für sie Journalismus bedeutet: Unrechtes sichtbar machen, Unfassbares verständlich und zugänglich machen.
Hab nochmal neuen Respekt für diese Arbeit, diesen Job, diese Dedication bekommen. ✨
Und ein paar Sachen zusammen getragen, an die ich mich erinnern will. 📖 Einer hat es ganz schön gesagt: Ob du über Katzen, Pop-Kultur oder Politik schreibst, judgen tun die Leute eh.
P.S. Neue Leute kennenlernen ist cool, aber die jenigen zu treffen und noch näher kennenzulernen, die man schon kannte? ✨ cozy !
P.P.S. Zitat auf Slide 9 ist von Yuval Abraham ✨
#perugia2026
Better late than never ✨📸 Analoges aus dem letzten Jahr.
Im Januar Tacos gegessen mit @hnh_sph , im Februar lange Spaziergänge gemacht und auf @still_jennypenny angestoßen, im März den kalten Sand gespürt aber @filip.flx@monamonerr und @anduvoi umarmt, den April in Italien verbracht, wo sonst 💗
Im Mai in ein neues Heim gezogen und dann gleich Besuch bekommen von @chrissifriedeli und @camille.maurin_ 🌞 Kühe begutachten mit @kittkollektiv und Kniffel am See. Juli: Tanzen mit Fabi und Radeln am Mohnfeld entlang; Fast das Dinner mit @larablr verpennt, 😂 Fête mit @radconscience 💃Den Geburtstag in Prag verbracht und Picknick im Park zB mit @c._hussein@dhakdlzk und @pia.stendera
Im September den Freunden in Dresden Hallo gesagt @schnatteriene_@lucas_goe 🌼 und Waldfeen gejagt in Slowenien. Im Oktober mit @postpesch das Laub bewundert, mit @itsmrscrouvanbitch gefuttert und dann Loyle Carner Live gesehen 😍 Im November den Bauch vollgeschlagen und Nägeldesignerin für die Jungs von @elsenfest geworden ❤️ Im Dezember Rosenblätter verstreut, aber auch genau deshalb Familie fester umarmt.
Danke für diese Momente und noch so viele mehr 🫂
Still thinking about this place called home. 🌼
Ich glaub, ich bin ein bisschen tiefer eingetaucht als sonst.
Irgendwo zwischen eigentlich anwesend und noch unterwegs✨
Wer genauso noch bleiben will und mit mir träumen mag, ich habe einen neuen Account, Fotos only 📸 cause why not. 💗
Liebe geht raus an alle, die dieses Jahr ein bisschen leichter gemacht haben 💗
Hab meiner Wohnung Bye Bye gesagt, einen Monat durch Italien geschmaust, hatte viel Besuch, bin oft geradelt, dabei auch in den Regen geraten, hab ein neues Hobby für mich entdeckt, München, Rostock, Köln und wieder München, hab mehr Konzerte besucht, hab getrauert, geheult, getanzt, geflucht, zu viel an Arbeit gedacht, wurde fest umarmt, hab mich zurückgezogen und mich trotzdem mehr getraut, hab jemanden verabschieden müssen 🤍 Am Ende bin ich froh über die kleinen Dinge, die trotz allem richtig laufen! ✨
Ich hätt‘s nicht ohne die packen können und wollen, von denen einige hier kaum auf Insta sind (und mit denen ich sowieso viel zu wenig Fotos mache!)
Tausend Dank✨ Auf ein Neues 🥂
Chúc mừng sinh nhật mẹ yêu ✨💗
Als du in meinem Alter warst, warst gerade erst nach Deutschland gekommen. Was hast du wohl gedacht damals in einem fremden Land, weit weg von deinen Eltern, von deinen Geschwistern? Was hast du dir damals wohl erträumt und gewünscht? Und hättest du je gedacht, dass deine Tochter in dem Alter mal ein ganz anderes Leben führen wird als du?
🌸 Es ist ein paar Jahre her, dass ich die Geschichte von meiner Blumen-Mama erzählt habe. Seit dem hat sich viel verändert: Die Läden von Mama und Papa gibt es beide nicht mehr. Trotzdem: Blumen und Pflanzen spielen immer noch eine große Rolle!
✨Auf die Mutti!
📸 made by @junala_
✨Heute vor 36 Jahren fiel die Mauer am 9. November 1989. Und noch immer sind viele Geschichten nicht erzählt.
Mit dem Ende der DDR müssen sich etliche Menschen plötzlich auf ein komplett neues System einstellen. Nach Hoffnung und Freiheitsgefühl herrscht auch viel Unsicherheit, Anpassungsdruck und Existenzangst.
Für viele heißt es: Sich erstmal durchkämpfen, irgendwie über Wasser halten. Die meisten können erst jetzt mehr als 30 Jahre danach verstehen, was damals eigentlich passiert ist.
Fünf Frauen erzählen im Podcast „Der Bruch“ ihre Geschichten von vor und nach der Wende, wie diese Zeit sie geprägt hat, was sie verloren und was sie gelernt haben.
💗Für mich bedeutet es sehr viel, Geschichten aus dieser Zeit sichtbar zu machen. Vor allem, weil meine Eltern als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen sind - aber nie sehr viel darüber gesprochen haben. Umso mehr höre ich neugierig zu, lerne dazu - von Mai aus Rostock und von Heidi aus Wittstock.
🌸Mais Geschichte hat mich lange beschäftigt, auch weil sie Ähnlichkeiten zu der meiner Eltern hat. Mai hat mir gezeigt, wie mutig es ist, zu bleiben und dass Community Arbeit enorm viel Kraft gibt.
🌼Heidi hätte ich genauso so tausend weitere Stunden zuhören können. Sie hat mir gezeigt, wie sehr man die Welt - auch nur mit kleinen Dingen verändern kann, wenn man nur macht. Und: Sie bleibt sich treu, egal was passiert.
✍️ Ich bin froh, in den letzten Wochen und Monaten an den Geschichten dieser Frauen gearbeitet zu haben und werde sie noch lange bei mir tragen.
🎧 Alle Geschichten von „Der Bruch - Frauen zwischen Ost und Jetzt“ hört ihr in der ARD AUDIOTHEK und auf Spotify.