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@te66.mo

welcome to my gallery of me moving, grooving with my big thoughts 🌀
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„Jeder kann jederzeit aus dem etwas machen, was man aus ihm gemacht hat.“ Time to make a little recap about how life feels since I’m back^^
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1 month ago
Day 490 of traveling the world. I told the willow trees about you —
how gently you touched my soul,
how light the world feels when we talk,
how your singing voice curls into my mornings the tenderness in your mind nestles in mine. Oh, dear willow trees,
I dream so much —
of a porch painted in moss,
clover tickling our feet,
goats chasing bees,
and our garden overlooking the sea.
I’ll plant lavender and watch you sleep.
I feel peace. I feel free.
you made me see I was never asking to much. That I could have the stars. That I was already enough. You inspire me
to write about the beauty
in this little life. the kind that hums beneath the noise. The night swallowed our whispered dreams.
You held me tight. 
My heart lingers between your smile.
Your eyes —
reflecting a lifetime waiting to begin?
And Your hands - they learned me
like a language
we didn’t have time to master. And despite all the tears
tumbling down my face,
your name still escapes me —
soft, like time’s embrace
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9 months ago
Tag 446 auf Weltreise. Overload. Overload. Overload. Mein Nervensystem ist überreizt. Zittert. Flackert. Ich weiß nicht wohin. Wohin mit diesen ganzen Eindrücken? Hol mich raus. Halt mich fest. Zieh mich näher an dich ran. Bist du da? Kann ich kurz bei dir meine Nerven regulieren? Es ist okay, flüsterst du mir ins Ohr. Meine Fantasie wird erfüllt. Sag mir – warum träume ich dann so schlecht? Mein Kopf dreht ein paar Extra-Kreise, kein Wunder, dass ich immer noch hier steh. Möchte schreien, möchte weinen, möchte mich von all den Kreisen reißen. Isolieren. Wirrwarr klebt an meinen Zeilen. Schluck es runter. Fühl mich nah – doch auf einmal so weit weg. Schwarze Krallen bohren sich durch meine Schädelplatten. Grabschen, patschen sich um mein Gewebe. Klammern sich an das, was mir gehört. Entziehen mir mein Glück. Hol mich raus. Halt mich fest. Zieh mich näher an dich ran. Will mich spüren. Muss meditieren. Muss Langsam atmen. Atmen. Langsam Atmen -
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11 months ago
Tag 323 auf Weltreise? Gerade jetzt vermischt sich so viel. Gefühle, Vorstellungen, Erwartungen, Gedanken. In alle Richtungen spaltet sich mein Geist. Ich bin verwirrt und doch überkommt mich eine zielstrebige Entschlossenheit. Nur eben nicht auf einen Punkt. Ich will hier, in Köln bei meinen Menschen bleiben. Projekte filmen und in diese Richtung streben. Ich will weit hinaus, mit Roller und Rucksack durch Felder ziehen. Freiheit ohne Verpflichtung fühlen. Spontan von einem zum nächsten Erlebnis leben. Ich will mich verkriechen bis in die kleinste Masche meines Lakens. Dino kuscheln, Kippe rauchen und in den Nebel starren. Ich will glücklich werden. Zurückzufliegen nach 8 Monaten hat mir fast mehr Angst gemacht als loszureisen. Ich hatte immer im Hinterkopf: „Ein Ticket zurück kriege ich überall.“ Stimmen, die mir versicherten, dass sich nicht viel hier ändern würde. Was auch stimmt und doch so überhaupt nicht. Aus einer anderen Perspektive ist es ein enormes Privileg, so lange, so weit zu reisen. Und fuck, ich würde es nochmal genau so machen. Und trotzdem, kurz bevor ich meine Sachen wieder packe, ist da dieses mulmige Gefühl im Bauch. Die Menschen, Verbindungen, die mir hier so wichtig sind, im Stich zu lassen. Egoismus, wieder zu gehen. Momente zu verpassen. Nicht hier zu sein, wenn es den Menschen schlecht geht, die ich liebe. Ich weiß aber auch, dass ich zwischen diesen Wänden nicht mehr glücklich sein werde. Zu viel hat der poröse Beton um mich herum schon aufgesaugt. Zu viel Nebel hat sich hier schon breit gemacht. Hat meine Hand umschlossen und mit ihr meinen Geist, als ich den Schlüssel drehte. Vielleicht hatte ich genau davor so viel Angst. Denn Veränderung konnte nicht die Leere meines Zimmers nehmen.
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1 year ago
Tag 249 auf Weltreise. Langsam zeichnen sich meine Finger durch den Fahrtwind. Und wieder einmal spüre ich diese grenzenlose Freiheit in mir. Herbert voll bepackt und 1358 km vor uns. Eine letzte Etappe. Freiheit vermischt sich mit Angst, während mein Körper mich durch endlose Straßen führt. Nur ich auf meinem Roller, ganz allein. Wissend es geht bald zurück. Zurück an einen Ort gefüllt mit Menschen die ich liebe. So viel ich will dort sein, und so viel ich will weit weg. Ein Kampf in meinem Kopf, den keiner gewinnt. Also fahre ich einfach weiter und schaue, wohin Herbert mich morgen bringt
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1 year ago
Tag 227 auf Weltreise. Ich hab nie wirklich gewusst, was ich antworten soll auf die Frage, warum ich nicht in Deutschland leben möchte. Wegen des Wetters? Es gibt so viele schöne andere Orte? Ausreden, Ausreden, Ausreden. Weil ich es nicht besser wusste. Nicht wissen wollte. Ich kann nicht mit Konflikten umgehen. Laufe weg, schrei dich an, zieh mich zurück, versuche die Schlucht zu füllen, die sich in mir breitmacht. Alles draufstopfen, pressen, drücken, bis ich wieder drübergehen kann. Ich kann nicht mit Konflikten umgehen. Laufe weg, schrei dich an, bis die Wut mich, dich und alles um uns herum auffrisst. Bis ich mir selbst zuschaue, wie es zerfällt. Ich kann nicht mit Konflikten umgehen. Laufe weg. Renne, sprinte, flieg einmal um die Welt. Bloß weit weg, um mich dem nicht zu stellen. Laufe weg vor meinen Gedanken, von einem zum anderen. Nur ganz weit weg. Denn ich kann nicht mit Konflikten umgehen. Und das, wie so vieles, wird mir jetzt erst bewusst. Vielleicht musste ich mich erst zurückziehen. In mich hinein kriechen, um dort den Wunsch zu fühlen, wieder hinaus zu wollen. Vielleicht musste ich erst sehen, wie meine Wut alles klein trampelt. Und vielleicht musste ich mit mir selbst im Wettrennen sein, um zu erkennen, worum es eigentlich geht. Everything happens for a reason. Wollte ich nie glauben. Doch ich fange an zu verstehen. Verständnis für andere, für mich und für die Momente, die passieren. Ich bin noch nicht mit allem im Reinen, hab noch keine volle Akzeptanz für Dinge, die nicht in meiner Macht liegen. Laufe immer noch manchmal weg, lasse die Wut überhandnehmen oder ziehe mich zurück. Aber jetzt, mit 7404 Tagen auf dieser Welt, erstreckt sich der Wunsch in mir immer wieder aufs Neue, die beste Version meiner selbst zu sein.
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1 year ago
Tag 170 auf Weltreise. Eingeschlichen, raus geschlichen aus meinem Leben. Vermiss dich wunderbares Wesen jeden Tag ein bisschen seltener. So viele Jahre bist du schon vergangen. Fehlende Details zu dem was du warst. Abgespalten blick ich auf dich zurück. Wie wenn ich nachts zu meinem Bruder lief und ihm ‚hab dich lieb‘ flüsterte. Leise, dass er nicht aufwachte. Vergessen, eingegraben in einer schwummrigen Erinnerung liegst du dort in deinem Kinderbett. Verblasst leuchtet dein Gesicht in meinen Händen. Grüne Augen verfangen im Spiegelbild. Minuten werden zu Tagen die vergehen. Wasser rinnt durch blaue Schleifen. Mein Gedanke an dich besteht nun nur noch aus Melancholie.
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1 year ago
Tag 124 auf Weltreise. Mein Dilemma in der Blase am Rande der Klippe und ich kann nicht hinüber sehen. Pepe Tabak schleicht sich durch meine Lungen. Hatte schon fast vergessen wie langsam sich selbst gedrehte Kippen rauchen. 22:34 in neun Stunden geht mein Flieger zum nächsten unbekannten Ort. Die Aufregung lässt mich nicht schlafen. Hab’s Schäfchen zählen schon probiert, doch auch wie noch in Kindertagen lieg ich wach in meinem Bett. Immer Unterwegs. An keinem Ort länger als drei Jahre. Vielleicht bind ich mich deshalb nur so schwer. Wenn ich hier allein auf der Matratze lieg, denk ich an die Zukunft und was sie mir verbirgt. Noch fünf mal schlafen, schon wieder ist ein Jahr vorbei. Happy Birthday, in meine 20er hinein. Noch vor zwei Jahren hatte ich soviel angst 18 zu werden. Nie geglaubt das ich’s bis dahin schaff. Dran fest gehalten, dass ich irgendwann das Land verlass. Jetzt steh ich hier. Mein Rucksack ist gepackt, vier Monate schon auf Reisen. Da ist nun ein neues Gefühl, dass sich seit Tagen durch mich wurmt. Wenn sich erfüllt, was einen am Leben hielt. Als stecke ich mit einer Nadel in der Blase, die mich hochzog. Millimeter nur bis sie zerplatz. Führt mich ein Schritt weiter näher an den Rand? Muss ich näher dran um klar durch sie hindurch zu sehen? Oder leitet mich der nächste Schritt in ihre Mitte? Wohin soll ich gehen? Wer soll ich werden? Fragen die ich all zu gut noch kenn. Fragen die mich zu meinem jüngeren ich bring‘n.
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1 year ago
Tag 95 auf Weltreise. Masarap buhay and miau miau. Aus zwei Nächten werden drei Wochen am Strand. Die Tage ziehen langsam hier vorbei im morgen Nebel. Bin kurz stehen geblieben. Stehen geblieben vom täglich Rucksack packen und neue Menschen treffen. Halte inne. Atme durch. Lass mich vom Wasser treiben. Wir zwischen leuchtendem Plankton, warten auf die nächste Welle. Deine Hände schweben über meiner Haut. Verstohlene Küsse auf meinen Lippen. Aufwachen, neben dir, braun trifft grün. Meine Blicke verirren sich in der Surrealität. Leb wo von ich solang schon träumte. Masaya buhay ko dito sa Duli
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1 year ago
Tag 89 auf Weltreise. Zeit und Raum löst sich auf hier am Duli Beach. Ich schaukel in der Hängematte, mein Dino in den Armen u Kaffee auf meiner Zunge. Da ist es wieder, dieses kribbeln im Bauch. Fühl mich wie ein Teenager. Braune Augen treffen grüne. Dein lächeln füllt Räume. Flüchtig berührt sich unsere Haut, wenn du deine Kippe mit mir teilst. Wir stoned auf dem scooter und Mondschein liegt in deinem Gesicht. Fühl wieder dieses kribbeln, wenn sich unsere Blicke treffen. Alles um mich verschwindet. Meine Hände flechten sich durch deine Locken. Nur du und ich. Wer weiß vielleicht bleibst ja immer so hier am Duli Beach
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1 year ago
Tag 53 auf Weltreise. Ich und mein Grusel Kabinett. Starr auf die Holzplatte, die mein Bett umfasst und sie starrt zurück. Weißes neon Licht bestrahlt den Schimmel über meinem Kopf. Der Zug fährt wie ein Donner über die Gleise neben an. Schmatzen und hektisches tippen auf dem Laptop brennt sich durch mein Ohr. Fühl mich verloren. Verloren in der zwei Millionen Stadt. Tränen stecken in meinen Augen fest und tropfen langsam das Innere meines Hals hinunter. Klettern von einem zum anderen Brocken. Sitz allein auf der Wippe. Mein Kopf spielt mir Streiche. Will nicht zurück. Will nicht weiter. Weiß nicht was ich Such. Spring von einer zur nächstens Emotion als wären sie smarties die ich snack. Verlier mich zwischen Hauseingängen. Ziehe von einem zum nächsten Ort. Dreh mich um, und um, und um. Doch es zieht sich durch meinen Geist. Brennt hinter meinen Augen. Vertrübt mir die Sicht. Der Gedanken an meinen Platz, den ich nicht find.
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2 years ago
Tag 45 auf Weltreise. Sammle jetzt keine Fußballsticker mehr und kleb sie in mein Rewe Heft. Hab gerade die Grenze zu Malaysia überquert. Lasse die letzten Wochen revue passieren. Die Erinnerungen, welche ich gerade noch lebte ziehen an mir vorbei, wie die grünen Felder Changluns. Aus fremden Facetten wurden Menschen mit ihren Geschichten. Meine Augen füllen sich voll Tränen. Ich denk an mich vor fünf Jahren. Glaub sie hätte nie gedacht wo ich jetzt stehen kann. Was ich erreichen kann. Wie viel mir mein Atem geben kann. Ich spüre es wieder. Den Wind. Wie er durch meine Finger gleitet, wenn ich auf dem Roller sitze. Ich spür wie meine Mundwinkel immer öfter sich einfach so nach oben zieh’n. Mama, ich fang jetzt an die Stempel in meinem Pass zu zähl‘n.
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2 years ago