SÜDWIND

@suedwind_ev

Für eine gerechte Weltwirtschaft!
Followers
1,967
Following
715
Account Insight
Score
28.18%
Index
Health Rate
%
Users Ratio
3:1
Weeks posts
Wir von SÜDWIND forschen und handeln für gerechte Wirtschaftsbeziehungen. Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns vor allem aus Drittmitteln, Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen. Um unsere Arbeit gut zu machen, sind wir also auf Institutionen & Personen angewiesen, die unseren Verein unterstützen. Wie auch du uns unterstützen kannst? 🤝 Du kannst Mitglied werden, 🤝 uns auf Instagram, LinkedIn, Facebook & Twitter folgen und unsere Beiträge liken und kommentieren, 🤝 unsere Veranstaltungen besuchen, 🤝 spenden, 🤝 oder unsere Studien, Factsheets & Co. auf unserer Webseite downloaden. Wir freuen uns sehr über deine #Unterstützung! ❤💙 #südwind #support #NGO #Verein
88 1
2 years ago
Gibst du SÜDWIND einen Cappuccino aus? ☕ Genau so viel kostet es dich als als Student*in oder Auszubildende*r nämlich monatlich, wenn du bei uns Mitglied wirst. Der ermäßigte Beitrag beträgt nur 36 Euro im Jahr. Bist du dabei? Deine Unterstützung für SÜDWIND ist wichtig. Denn unabhängige Forschung zu globalen Gerechtigkeitsthemen ist 2025 notwendiger denn je. Dein SÜDWIND-Support sorgt dafür, dass unsere Recherchen zu sozialen Missständen jedem zugänglich sind. 🙌 📢 SPREAD THE WORD - und teile den Beitrag! 🔗 Mehr zu den Mitgliedsbeiträgen - den ermäßigten und regulären - erfährst du über den Link in unserer Bio! Und: Über den Link kannst du auch ganz easy Mitglied werden. 🤝 #NGO #GlobaleGerechtigkeit #Südwind
36 0
1 year ago
#YouthMeetsWorkers – kurzer Rückblick: Junge Mode-Aktivist*innen, Arbeiter*innen und Forscher*innen aus 19 Ländern waren im März in Belgrad zusammengekommen, um über systemische Ausbeutung, ökologische Nachhaltigkeit und Wege zu einer radikal gerechten Modeindustrie zu diskutieren. Das Youth Meets Workers Forum – organisiert von der @CleanClothesCampaign und dem Centre for the Politics of Emancipation (@politikeemancipacije ) – schuf einen wertvollen Raum für Dialog, Solidarität und gemeinsames Handeln ✊🏽✊✊🏾 #staytuned #LassAndersMachen #FashioningAJustTransition
15 0
2 days ago
134 Tage vor dem ersten Game Boy in deutschen Läden galt Homosexualität bei der WHO noch als Krankheit. Das muss man kurz sacken lassen. Nicht vor 200 Jahren. 1990.
19 2
2 days ago
𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸. In der aktuellen Chocolate Scorecard erreichen die fünf untersuchten Unternehmen mit Sitz in Deutschland – Aldi Nord, EDEKA, Ritter Sport, Stollwerck und Storck – über sieben Nachhaltigkeitsbereiche hinweg im Schnitt nur 47,0 % der möglichen Punkte. International liegt der Durchschnitt bei 52,6 %. 𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 groß ist der Rückstand bei: → Geschlechtergerechtigkeit: 35,1 % (international: 47,0 %) → Kinderarbeit: 53,0 % (international: 63,5 %) → existenzsichernden Einkommen: 31,8 % (international: 38,0 %) Gerade beim 𝗲𝘅𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 zeigt sich die strukturelle Krise im Kakaosektor besonders deutlich: Über alle 49 untersuchten Unternehmen hinweg erreichen die Firmen in diesem Bereich durchschnittlich nur 30,4 % der möglichen Punkte – der niedrigste Wert der gesamten Scorecard. Zugleich zeigen die offengelegten Daten: 🍫 Von 𝟱𝟮 % der erfassten Kakaobäuer*innen ist bekannt, dass sie 𝗞𝗘𝗜𝗡 existenzsicherndes Einkommen erzielen. 🍫 Nur 𝟯𝟯 % erreichen ein existenzsicherndes Einkommen. 🍫 Bei 𝟭𝟱 % ist die Einkommenssituation unbekannt. Und das trotz 𝘇𝗲𝗶𝘁𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗵𝗶𝘀𝘁𝗼𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗵𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗸𝗮𝗼𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲 im Untersuchungszeitraum. Die Scorecard macht aber auch deutlich: Faire Preise sind möglich. Einige Unternehmen zahlen bereits den „Living Income Reference Price“ – also Preise, die ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen sollen. „Die Frage ist nicht länger, ob es möglich ist. Die Frage ist, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 so viele 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 NICHT 𝘁𝘂𝗻“, sagt Friedel Huetz-Adams, SÜDWIND-Institut, Living Income Scorer der Chocolate Scorecard 7th Edition.
35 0
6 days ago
An alle Naschkatzen, die faire Schokolade wollen: „Lügen wurde schwieriger.“ Warum? Die Chocolate Scorecard bewertet jährlich, wie Schokoladenunternehmen bei Menschenrechten und Nachhaltigkeit im Kakaosektor abschneiden – etwa bei Einkommen, Kinderarbeit, Entwaldung und Transparenz. 2026 fragt sie beim Einkommen genauer nach. Es reicht für Unternehmen nicht mehr, auf Versprechen, Programme oder schöne Nachhaltigkeitsberichte zu verweisen. Sie müssen offenlegen, wie viele Kakaobäuer*innen in ihren Lieferketten tatsächlich ein existenzsicherndes Einkommen erreichen, wie viele es nicht erreichen – und wo sie es selbst nicht wissen. Das macht die Daten aussagekräftiger. Aber genau deshalb wird auch sichtbar, wie groß das Problem weiterhin ist: Beim existenzsichernden Einkommen schneidet die Schokoladenbranche am schlechtesten ab. Im Durchschnitt erreichen die Unternehmen hier nur 30,4 % der möglichen Punkte. Besonders bitter: 52 % der erfassten Kakaobäuer*innen erreichen kein existenzsicherndes Einkommen. Die Scorecard zeigt aber auch: Bessere Modelle sind möglich. Einige Unternehmen zahlen bereits Preise, die existenzsichernde Einkommen ermöglichen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr, ob faire Preise möglich sind. Sondern warum sie noch immer nicht Standard sind.
30 1
10 days ago
Nokuthula Mabaso war Landaktivistin und Frauenrechtsverteidigerin in der Bewegung Abahlali baseMjondolo, einer sozialistischen Bewegung von Wellblechhüttenbewohner*innen in Südafrika, die sich in erster Linie für Land, Wohnraum, Würde und Demokratie einsetzt und gegen Rassismus kämpft. Weltweit werden Menschen, die Unrecht benennen, bedroht, kriminalisiert oder ermordet. In der Reihe #ZumSchweigenGebracht erinnern wir an einige von ihnen.
21 0
12 days ago
Der Hype um nachhaltige Geldanlagen ist vorbei. Das war in den letzten Jahren häufiger zu lesen. Aber stimmt das? Eine aktuelle Studie sagt etwas anderes: Mehr als 50 % der Anleger*innen finden Nachhaltigkeit weiterhin wichtig oder sehr wichtig. Neu ist jedoch, dass soziale Gerechtigkeit bei nachhaltigen Anlagen höher gewichtet wird als Klima- und Umweltschutz. Investierst du nachhaltig? Und wenn ja: Was ist dir dabei wichtig?
24 1
13 days ago
Du denkst, deine Rechte sind sicher? Weltweit werden Arbeitsrechte gezielt unter Druck gesetzt: In Bangladesch werden Beschäftigte eingeschüchtert, wenn sie sich organisieren. In Sri Lanka wurde eine gewerkschaftlich organisierte Fabrik geschlossen – Produktion lief einfach ohne Gewerkschaft weiter. Und Deutschland? Auch hier gibt es Berichte über gewerkschaftsfeindliche Strategien – z. B. bei Tesla in Grünheide. Gleichzeitig zeigen die Zahlen: Nur 20 % der Betriebe haben Tarifverträge. In den 90ern waren es noch über 60 %. Immer gleiche Logik: Organisation wird verhindert, Mitbestimmung geschwächt. 👉 „Shrinking Spaces“ beschreibt genau das – wenn Räume für Rechte Stück für Stück verschwinden. Und ohne Mitbestimmung? Wird auch Demokratie schwächer.
23 1
17 days ago
Heute werden die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 vorgestellt. Die Zahlen zeigen: Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe werden deutlich gekürzt – während der Bundeshaushalt insgesamt wächst. Seit 2022: −27 % beim BMZ-Etat, −70 % bei der humanitären Hilfe. Gleichzeitig steigen die Bedarfe weltweit. Gemeinsam mit dem Dachverband @VENRO fordern wir für den Haushalt 2027 eine Kurskorrektur: mindestens 11,2 Mrd. € für Entwicklungszusammenarbeit und 2,8 Mrd. € für humanitäre Hilfe. Es geht um Menschen in Krisen, um Klimagerechtigkeit und um globale Solidarität. #Haushalt2027 #HumanitäreHilfe #Entwicklungszusammenarbeit #BMZ
66 4
18 days ago
Dein Land ist „offen“? Bist du sicher? Nur rund 3,4 % der Weltbevölkerung leben in Gesellschaften, die als „offen“ gelten.
15 1
20 days ago
Rana Plaza war kein Unfall, sondern ein Systemversagen. Bis heute gilt: Freiwillige Maßnahmen reichen nicht aus. Menschenrechte brauchen verbindliche Regeln entlang globaler Lieferketten. Was sich ändern muss: ⚖️ Unternehmen müssen für ihre Lieferketten rechtlich verantwortlich sein 💰 Betroffene brauchen Zugang zu Entschädigung 🏷️ Preise müssen faire Arbeitsbedingungen ermöglichen 🗣️ Arbeiter*innen müssen stärker beteiligt werden Rana Plaza ist Mahnung und Auftrag zugleich.
52 8
24 days ago