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Respekt für Deine Vielfalt! 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ Wir sind die Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung.
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Der Tag der Regenbogenfamilien macht sichtbar, was längst Realität ist: Familie ist vielfältig. Lesbische, schwule, bisexuelle, trans*-, inter* und queere Menschen übernehmen Verantwortung füreinander und für Kinder – liebevoll, verlässlich und mitten in unserer Gesellschaft. Und doch erfahren Regenbogenfamilien noch immer rechtliche Benachteiligung und gesellschaftliche Hürden. Ob im Abstammungsrecht, im Adoptionsverfahren oder im Alltag von Kitas, Schulen und Behörden – Gleichstellung ist noch nicht erreicht. Für uns ist klar: Familie verdient Schutz – unabhängig davon, wie sie zusammengesetzt ist. Deshalb setzen wir uns konkret ein für: - eine umfassende Reform des Abstammungsrechts, die Regenbogenfamilien von Anfang an rechtlich absichert, - die vollständige Gleichstellung im Adoptionsrecht ohne Diskriminierung, - die automatische Anerkennung von Co-Elternschaft bei lesbischen Paaren, - diskriminierungsfreie Strukturen in Kitas, Schulen und Behörden, die die Vielfalt von Familien widerspiegeln, - gezielte Unterstützung und Beratung für Regenbogenfamilien im Alltag. Kinder brauchen Liebe, Sicherheit und Verlässlichkeit – nicht ein bestimmtes Familienmodell. Regenbogenfamilien leisten genau das jeden Tag. Der Tag der Regenbogenfamilien ist deshalb mehr als ein Symbol: Er ist ein Auftrag. Für gleiche Rechte, echte Anerkennung und eine Familienpolitik, die der Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht wird.
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13 days ago
Der Tag der Arbeit steht für Solidarität, Gerechtigkeit und die Rechte von Arbeitnehmer*innen. Für uns als SPDqueer ist klar: Diese Rechte müssen für alle gelten – auch und gerade für queere Menschen. Denn noch immer erleben LSBTIQ*-Personen am Arbeitsplatz Diskriminierung, Unsicherheit und das Gefühl, sich verstecken zu müssen. Ob fehlende Akzeptanz im Kollegium, Benachteiligung bei Beförderungen oder strukturelle Hürden für trans*, inter* und nicht-binäre Beschäftigte – Gleichstellung ist auch in der Arbeitswelt längst nicht erreicht. Für uns gilt: Gute Arbeit heißt auch sichere und diskriminierungsfreie Arbeit. Deshalb setzen wir uns konkret ein für: - einen wirksamen Ausbau des arbeitsrechtlichen Diskriminierungsschutzes und eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), - verpflichtende Diversity- und Antidiskriminierungsstrategien in Unternehmen und im öffentlichen Dienst, - sichere und diskriminierungsfreie Arbeitsumfelder für trans*, inter* und nicht-binäre Beschäftigte – etwa durch klare Regelungen zu Namen, Pronomen und Zugängen, - die Stärkung von Betriebsräten und Gewerkschaften als zentrale Akteure im Kampf für queere Rechte am Arbeitsplatz, - gezielte Programme zur Förderung von Sichtbarkeit und Chancengleichheit queerer Menschen in allen Branchen und auf allen Hierarchieebenen. Wir wissen: Wer aus Angst vor Diskriminierung nicht offen leben kann, ist nicht wirklich frei. Deshalb kämpfen wir für eine Arbeitswelt, in der niemand sich verstecken muss – und in der Vielfalt als Stärke anerkannt wird. Der Tag der Arbeit ist für uns deshalb auch ein Auftrag: für gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleichen Respekt für alle Arbeitnehmer*innen – unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
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15 days ago
Der 26. April ist der Tag der Lesbischen Sichtbarkeit - und auch wenn das L (für lesbisch) bei LSBTIQ* an erster Stelle steht, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Lesben selbst in der queeren Community oftmals unterrepräsentiert sind. Ziel des Aktionstages ist es daher, Lesben im öffentlichen Raum sichtbar zu machen, die Vielfalt des lesbischen Lebens zu zeigen und zu feiern und Diskriminierungen zu bekämpfen. Aber Sichtbarkeit ist nur dann möglich, wenn nicht die Angst vor Benachteiligung und Hass überwiegt. Doch noch immer werden Lesben diskriminiert – zum Beispiel am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche. Und Lesben sind leider auch nach wie vor Opfer von Gewalt, Beleidigungen und Drohungen im öffentlichen Raum. Eine rechtliche Diskriminierung besteht leider auch noch immer im Abstammungsrecht: Bei lesbischen Paaren muss die Ehefrau das Kind per langwieriger Stiefkindadoption adoptieren. Hier fordern wir als SPDqueer gerade an dem heutigen Tag die Bundesregierung auf, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag endlich umzusetzen und durch die Reform des Abstammungsrechtes eine lesbische Ehepartnerin perspektivisch dem leiblichen Vater rechtlich gleichzustellen, statt wie bisher adoptieren zu müssen.
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20 days ago
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes in der Rechtssache C-769/22 gegen Ungarn ist ein starkes und längst überfälliges Signal für die Verteidigung der europäischen Grundwerte. Als SPDqueer Bundesvorstand begrüßen wir ausdrücklich, dass der Gerichtshof klarstellt: Die systematische Diskriminierung und Stigmatisierung von LSBTIQ* widerspricht fundamental den Werten der Europäischen Union. Besonders bedeutsam ist, dass erstmals ein eigenständiger Verstoß gegen Artikel 2 des EU-Vertrags festgestellt wurde – also gegen die Grundprinzipien von Menschenwürde, Gleichheit und Menschenrechten. Das Urteil macht unmissverständlich deutlich: Der Schutz von Kindern darf niemals als Vorwand missbraucht werden, um queeres Leben unsichtbar zu machen oder gezielt zu diffamieren. Wer Vielfalt aus dem öffentlichen Raum verdrängen will, greift die offene, pluralistische Gesellschaft im Kern an. Wir erwarten, dass die Entscheidung konsequent umgesetzt wird – in Ungarn und in allen Mitgliedstaaten. Europa ist ein Raum der Freiheit und der Rechte für alle. Dafür werden wir weiter entschlossen eintreten.
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25 days ago
Die Streichung des Begriffs „Queerpolitik“ aus dem zentralen Referat „Queerpolitik, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ im Bundesfamilienministerium ist kein harmloser Verwaltungsakt. Sie ist ein politisches Signal. Was passiert, ist eine schleichende Erosion queerer Sichtbarkeit in Deutschland. Schritt für Schritt werden wichtige Begriffe, Projekte und Maßnahmen zurückgedrängt. Das betrifft nicht nur die Sprache, sondern ganz konkret den Schutz, die Anerkennung und die Lebensrealität von LSBTIQ\* Menschen. „Queer“ ist kein beliebiger Begriff. Er steht für Vielfalt, Selbstbestimmung und eine lange Geschichte des Kampfes um Gleichberechtigung. Diesen Begriff aus offiziellen Strukturen zu streichen, heißt auch, diese Geschichte und Gegenwart weniger sichtbar zu machen. Diese Entscheidung reiht sich ein in eine Entwicklung, die wir mit großer Sorge betrachten. Gerade in Zeiten zunehmender Anfeindungen braucht es klare politische Signale für Schutz, Anerkennung und Gleichstellung – nicht deren schrittweise Relativierung. Wir fordern deshalb: - eine Korrektur dieser Entscheidung, - klare politische Rückendeckung für queere Menschen, - Sichtbarkeit statt Rückschritt. Wir sagen klar: Sichtbarkeit ist kein Detail, sie ist Voraussetzung für Gleichstellung. #SPDqueer #Queerpolitik #Sichtbarkeit #LSBTIQ #Gleichstellung
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29 days ago
56.000 Menschen wurden im Konzentrationslager Buchenwald von den Nationalsozialisten ermordet. Seit 1937 waren auf dem Ettersberg bei Weimar und in mehr als 130 Außenlagern über 280.000 Menschen inhaftiert. Sie wurden entrechtet, gefoltert, ermordet – weil sie eine andere politische Überzeugung hatten, weil sie Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, homosexuelle Menschen oder religiöse Minderheiten waren oder weil sie aus anderen Gründen von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Heute jährt sich die Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora zum 81. Mal. Wir gedenken der Opfer – der Menschen, deren Leben ausgelöscht wurde, deren Geschichten niemals vollendet werden durften. Die Erinnerung an ihr Leid und ihre Schicksale ist Mahnung und Verantwortung zugleich. Sie verpflichtet uns, jeden Tag entschieden gegen Hass, Ausgrenzung und rechtsextreme Ideologien mit aller Entschlossenheit einzutreten. Der Schwur von Buchenwald bleibt unser Auftrag: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg.“
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1 month ago
Wir wünschen Euch, euren Familien und Freund*innen frohe, bunte Ostern! 🐰🏳️‍⚧️🏳️‍🌈
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1 month ago
Heute ist Trans Day of Visibility, der internationale Tag der Sichtbarkeit von trans* Personen. Ein Tag, an dem trans* Leben, trans* Kämpfe und trans* Freude sichtbar gemacht werden sollen. Doch diese Sichtbarkeit findet in einem gesellschaftlichen Klima statt, in dem trans* Personen und ihre Rechte weltweit - und auch hier in Deutschland - massiv unter Druck stehen. Rechte und konservative Akteur*innen versuchen, trans* Identitäten zu delegitimieren und hart erkämpfte Fortschritte zurückzudrehen. So gibt es von Seiten der AfD, Teilen der CDU sowie von transfeindlichen Gruppierungen - darunter auch sogenannte TERFs (trans-exkludierende Radikalfeminist*innen) - Bestrebungen, das 2024 in Kraft getretene Selbstbestimmungsgesetz wieder abzuschaffen oder auszuhöhlen. Trans* Personen werden dabei immer wieder als vermeintliche „Gefahr“ inszeniert. Doch die Realität ist eine andere: Trans* Personen sind keine Gefahr - sie sind diejenigen, die gefährdet sind. Sie sind überproportional von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt betroffen. Hasskriminalität und Hassrede nehmen zu, Falschbehauptungen und Vorurteile verbreiten sich; die gesellschaftliche Stimmung verschärft sich spürbar. Gerade deshalb ist Sichtbarkeit so wichtig. Sichtbarkeit schafft Bewusstsein, bricht mit Unsichtbarmachung und setzt ein Zeichen für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie widerspricht Hass und Hetze. Und gleichzeitig bedeutet Sichtbarkeit im aktuellen gesellschaftlichen Klima auch Verwundbarkeit. Wer sichtbar ist, macht sich angreifbar. Für viele trans* Personen ist Sichtbarsein deshalb kein einfacher Akt des Feierns, sondern ein mutiger Schritt. Wir kämpfen heute und an jedem Tag dafür, dass keine trans* Person Angst davor haben muss, sie selbst zu sein. Dass Sichtbarkeit nicht Mutprobe, sondern Selbstverständlichkeit ist. Wir kämpfen für Selbstbestimmung, für Gleichberechtigung und für ein Leben in Würde und Sicherheit. Denn für uns ist klar: Trans* Rechte sind Menschenrechte. Und Menschenrechte sind nicht verhandelbar.
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1 month ago
Eid Mubarak an alle, die heute das Fest des Fastenbrechens feiern! 🌙 Möge dieser Tag voller Freude, Gemeinschaft und Segen sein. Gerade heute denken wir auch an queere Muslim*innen, die ihren Glauben und ihre Identität leben – sichtbar, selbstbestimmt und mit Stolz. 💛
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1 month ago
Wir erleben derzeit einen weltweiten Aufschwung antifeministischer und autoritärer Bewegungen. Errungenschaften wie das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt, reproduktive Rechte oder queere Sichtbarkeit, die lange als selbstverständlich galten, werden offen angegriffen und politisch zurückgedrängt. Rechte Netzwerke mobilisieren international gegen Gleichstellung und Vielfalt und versuchen, patriarchale Machtverhältnisse zu zementieren. Damit bleibt der 8. März so wichtig wie eh und je. Und für ist klar: Wir kämpfen heute und an jedem Tag gemeinsam für die Befreiung, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Frauen, Lesben, inter*, nicht-binären, trans* und ageschlechtlichen Personen (FLINTA* - also derjenigen Personen, die aufgrund ihres Geschlechts im Patriarchat unterdrückt werden).
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2 months ago
Seit mehr als 55 Jahren ist das La Gata in Frankfurt-Sachsenhausen weit mehr als nur eine Bar. Es ist ein zentraler Safer Space für die lesbische Community. Es ist ein Raum für Sichtbarkeit, Austausch, Solidarität und queere Lebensfreude. Generationen haben hier gefeiert, Freundschaften geschlossen und ein Stück Zuhause gefunden. Solche Zufluchtsorte für queere FLINTA*-Personen sind leider selten, das La Gata ist mit seiner langen Geschichte heute ein echtes Unikat. Umso schwerer wiegt, dass diesem einzigartigen Kulturort nun die Schließung droht. Die Kündigung des Mietvertrags zum 31. März 2026 bedeutet nicht nur das mögliche Ende einer Institution, sondern auch einen schweren Schlag für die Sichtbarkeit lesbischer Lebensrealitäten in Deutschland. Orte wie das La Gata sind mehr als Kneipen. Sie sind Zufluchtsorte, Erinnerungsorte, schaffen Netzwerke, sie stärken Community, geben Halt und schaffen Freiheit. Deshalb ist jetzt der Moment, gemeinsam Haltung zu zeigen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Community. Rettet das La Gata! Für eine vielfältige, offene und solidarische Gesellschaft. @club_la_gata_official
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2 months ago
Zero Discrimination heißt für uns: Gleiche Rechte sind nicht verhandelbar. Queere Menschen erleben noch immer Ausgrenzung, Gewalt und strukturelle Diskriminierung. Das nehmen wir nicht hin! Als SPDqueer kämpfen wir für echte Gleichstellung, rechtliche Sicherheit, konsequenten Schutz vor Hasskriminalität, und eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Null Toleranz für Diskriminierung. Volle Solidarität mit allen queeren Menschen dieser Welt. 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️
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2 months ago