Ich freue mich so sehr, dass „längst fällige verwilderung“ unter den Lyrikempfehlungen 2023 ist! Gemeinsam mit so wunderbaren Lyriker:innen!
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Tausend Dank an Joachim Sartorius für die Empfehlung und die schönen Worte zum Band:
„die nachwachsenden) Worte, dürfen ruhig hart sein im biss / und zäh beim kauen, frostfest und schwindelfrei, / nicht leicht zu schlucken, das splitterschweigen«
- So die 1985 in Aarau geborene erfolgreiche Romanautorin zur Sprache ihres ersten Lyrikbandes. Seine Bilder erinnern in ihrem existenziellen Grundton an Ingeborg Bachmann. Nie verspielte, eher beunruhigende Liebesgedichte lassen an Else Lasker-Schüler denken. Der Leser wird mit vielen Fragen konfrontiert: »wie kommt man noch gleich / ohne zukunft durch den winter?« und »wo kann ich hier ungestört scheitern?« Es gibt Erinnerungen an die Kindheit, Fehlschläge und Missgeschicke, aber auch Sehnsüchte und Aufbrüche in einem so erfrischenden Sprachduktus, dass es nicht wundert, dass die Autorin mit Spoken-Word-
Lesungsabenden das ganze letzte Jahr über enormen Erfolg hatte. Du kannst dich erneuern, sagt uns Simone Lappert, dich häuten wie eine Schlange, und biologische Prozesse helfen, dass »du dich ablöst und aufbrichst und rissig bleibst, / für streunendes, das dich sucht“.
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Merci!💛
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@diogenesverlag
#lyrikempfehlungen2023
#längstfälligeverwilderung
Bei der Veranstaltung mit der @wyborada am 17.03.26 in St.Gallen wird @simonelappert neben @sandrafrau2 , @likanuessli und dem Ensemble Melpomen mit #AriannaSavall und #ConradSteinmann zu Gast sein.
Simone wird aus ihren Gedichten lesen! 🦎
📸: @livio_baumgartner
Freue mich sehr darüber, mit 5 Gedichten Teil dieser schönen Publikation zu sein:
»Félix Vallotton - Illusions perdues«
Zur gleichnamigen Ausstellung im @kunst_museum_winterthur .
Mit Texten von Peter Stamm @autorstamm , #ZsuzsannaGahse und #FlorianIllies.
@scheidegger_und_spiess@bonbon_zurich
Simone Lappert begeistert uns noch immer mit ihrem Lyrikband ›längst fällige verwilderung‹, in denen Gedanken vermoosen und der Mond siliziumhell leuchtet. Heute haben wir ihr Gedicht »nachklang« für euch, vorgetragen von der Autorin selbst, die Musik ist von Martina Berther. Wir hoffen, euch gefällt es mindestens genauso sehr wie uns.
#simonelappert #längstfälligeverwilderungen #nachklang #diogenesverlag #igreads #bookstagram
In May I was deep diving into the manuscript, the sea in my ears...
Thank you, dear Mariël, for creating this wonderful writing space!💛🌷☀️
@limnisa_greece@diogenesverlag
Offener Brief von über 90
Schriftsteller:innen gegen das Liebäugeln der
Schweizer Wirtschaft mit der AfD.
Den Link zum offenen Brief findet ihr in der Story.
Happy Release Day, liebe @paula.fuerstenberg !!! 🎈
Freue mich schon so lange auf diesen Roman, der heute bei @kiwi_verlag erscheint. Und bin schon jetzt dafür, dass das Wort „Freundschaftskummer“ schleunigst ins Lexikon aufgenommen wird.
Die Buchpremiere findet übrigens am 22.2. im @lcb.berlin statt, moderiert von @danieladroescher 🎉
Ich durfte für @srfkultur einen kleinen Weihnachtsgruß in Gedichtform verfassen:
wo ist deine lichtung
wenn du finsterst?
komm,
wir wälzen uns dort
im letzten grün,
bis uns klee wächst
in den manteltaschen,
bis es unter dem frost
beginnt zu wundern.
Auf der Homepage von @srfschweizerradioundfernsehen
gibt es 10 weitere literarische Grüße von wunderbaren Kolleg*innen zu entdecken! ✨
Kommt gut durch den Winter und ins Neue Jahr! ❄️🍀
@diogenesverlag
So happy to contribute a few poems to this wonderful book: „escapism“ by @roger_eberhard !!!
Thank you, Roger, for the inspiring collaboration! 🏝
Translated by @vandaleska
(Thank you!)
Designed by @gilianecachin and edited by
@stefanostoll printedby@grafiche_veneziane
published by @images_vevey
with the generous support of @prohelvetia
Available on the @images_vevey
website.
"With Escapism, Roger Eberhard focused on a
typically Swiss tradition: collecting coffee
cream lids and contemplating the image
printed on them. Since 1968, Switzerland has
printed millions of pictures on coffee cream's
thin peel-off foil lids. For this new series, of the
countless photographic genres printed on
these lids, Roger Eberhard focused on
archetypal landforms threatened by global
warming. He appropriates these pictures,
enlarging them and revealing the CMYK color
separation process, reminiscent both of pop art
paintings and Impressionism." Images Vevey
Gemeinsam mit unserer Monatslyrikerin @simonelappert freuen wir uns auf eure Einsendungen im Juli zum Thema „briefmarkengrosse nachmittagsbissen“!
Abgeleitet ist unser Juli-Thema von Simone Lapperts Gedicht „marmeladenbrot". Einen Ausschnitt findet ihr in den Slides. Das Gedicht in voller Länge, als Video, Schreibimpulse und alle weitere Infos zum Wettbewerb findet ihr wie immer auf der Lyrix Website. Link in Bio!
Lasst euch inspirieren und schickt uns bis 31.7. eure Gedichtpostkarten aus dem Sommer(urlaub).
Simone Lappert (*1985) studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Zürich. 2014 erschien ihr Romandebüt Wurfschatten (Metrolit) mit dem sie für den ZDF-aspekte-Preis und den Rauriser Literaturpreis nominiert war. Ihr zweiter Roman Der Sprung erschien 2019 bei Diogenes und war für den Schweizer Buchpreis sowie als Lieblingsbuch des Deutschweizer Buchhandels nominiert. Im Frühjahr 2022 erschien ihr erster Gedichtband längst fällige verwilderung – gedichte und gespinste bei Diogenes, für den sie eine Literarische Auszeichnung der Stadt Zürich erhielt. 2023 erschien die mit der E-Bassistin Martina Berther erarbeitete Spoken Poetry Performance zu längst fällige verwilderung als Hörbuch (Diogenes). Simone Lappert ist literarisch und performativ an diversen Kunstprojekten beteiligt, ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel, Jurymitglied des Basler Lyrikpreises, war Schweizer Kuratorin für das Lyrikprojekt Babelsprech.International und ist Mitglied des Ad*S (Verband Autor*innen der Schweiz). Ihre literarische Arbeit wurde vielfach gefördert und ausgezeichnet.
Foto: Livio Baumgartner
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Nach drei Wochen Romanrecherche in New York bin ich immer noch etwas zwischen den Welten, habe den Koffer aber endlich ausgepackt. Darin drei randvolle Notizbücher, Erinnerungen an endlose Streifzüge durch die Stadt, an viele Konzerte, vor allem vielviel Jazz, an die Lichter am Fluss bei Nacht, Geräusche, Gerüche und Grapefruitlimonade, Begegnungen mit Künstler:innen vor Ort, drei regnerische Tage im Hudson Valley, an feuchttropische Großstadthitze, tiefgekühlte Kinosäle, das stete Wummern der Fassaden, undundund…
Danke an Juliane Camfield und Sarah Girner vom Deutschen Haus der NYU für all die tollen Tips und Danke an die Pro Helvetia für die Unterstützung meines Romans mit einem Recherchebeitrag!
Ich freue mich nun sehr auf einen Sommer mit viiiel Schreibzeit.
@prohelvetia@deutscheshausnyu@diogenesverlag