12. September 2026
Herbst. Übergang. Loslassen. Zuversicht.
Ein Abend, an dem Musik und Poesie ineinanderfallen.
Wir feiern die Uraufführung von Oliver Waespis
Concerto für Saxophon und Blasorchester –
inspiriert von Rilkes Worten,
zum Leben erweckt von Simon Fluri.
Dazu Werke von Gregson, Benson, Whitacre.
Ein Konzert voller Farben, Klangschichten und Herbstlicht.
📍 Reformierte Kirche Bethlehem
🕢 19:30
Mehr Infos: sibo.ch
Save the Date.
#SIBO #Herbstkonzert #Uraufführung #OliverWaespi #SimonFluri #BernKultur #MusikUndPoesie #Blasorchester #Rilke
Unser @emf_ffm_2026 Programm stellt das Orchester vor zwei sehr unterschiedliche, aber gleich anspruchsvolle Welten. In The Kings Go Forth fordert Edward Gregson eine präzise Kontrolle über wechselnde Klangfarben und Stile: sakrale Linien, volkstümliche Elemente, theatralische Energie und kraftvolle sinfonische Passagen müssen nahtlos ineinander übergehen. Das Leitmotiv erscheint in immer neuen Rollen und verlangt hohe musikalische Klarheit und Flexibilität.
Quadrants des rêves stellt ganz andere Anforderungen. Hier geht es um Atmosphäre, Übergänge und die Fähigkeit, Traumzustände klanglich erfahrbar zu machen. Die sechs Quadranten verlangen feine dynamische Abstufungen, rhythmische Präzision und ein sensibles Gespür für Licht, Bewegung und Verwandlung. Von schwebenden Klangflächen bis zu jagenden Lichtspielen – jede Phase fordert eine andere Art des Hörens und Gestaltens.
Gemeinsam bilden die beiden Werke ein Programm, das technische Präzision, stilistische Vielfalt und eine starke musikalische Vorstellungskraft verlangt – und genau das macht die Vorbereitung so spannend.
Wir freuen uns über viele Bekannte Gesichter in der Kongresshalle!
#sibo_bern #Blasmusik #Orchester #EMF26 #Probenarbeit
Die letzten drei Quadranten von Quadrants des rêves führen die Traumreise in immer intensivere, chaotischere und schließlich strahlende Bereiche.
• Danse des quadrants
Die Grenzen verschwinden. Die Quadranten verschmelzen zu einem wilden, unregelmäßigen, transzendenten Tanz – ein Moment völliger Auflösung.
• Jeux de lumière
Licht bricht, spiegelt, widerspricht sich. Reflexe und Schatten verweben sich zu jagenden Visionen, die wie Blitze des Bewusstseins wirken.
• Apothéose du rêve
Der Traum entflammt. Rhythmus, Licht und Energie steigern sich zu einem dionysischen Rausch. Alles verschmilzt zu einem letzten, brennenden Moment der Verwandlung.
Diese drei Quadranten bilden den dramatischen Höhepunkt des Werks – eine Explosion aus Licht, Bewegung und Traumenergie.
#sibo_bern #Blasmusik #Orchester #EMF26 #QuadrantsDesReves
Musik trifft Poesie: Unser Herbstkonzert 2026
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Save the Date! Am 12. September 2026 laden wir euch zu einem ganz besonderen Abend in die Reformierte Kirche Bethlehem ein. Unter dem Motto „HERBST“ erwartet euch ein Programm voller Emotionen – irgendwo zwischen melancholischer Rückschau und hoffnungsvoller Zuversicht.
Das Highlight: Wir freuen uns riesig auf die Uraufführung des Concerto für Saxophon und Blasorchester von Oliver Waespi. Inspiriert von den tiefgründigen Gedichtfragmenten Rainer Maria Rilkes, wird dieses Werk durch unseren Solisten Simon Fluri zum Leben erweckt.
Neben dieser Premiere haben wir ein sorgfältig kuratiertes Programm mit weiteren Werken von Gregson, Benson und Whitacre für euch zusammengestellt.
📍 Wann: 12. September 2026, 19:30 Uhr
📍 Wo: Reformierte Kirche Bethlehem
📍 Solist: Simon Fluri
Kommt vorbei und lasst euch von den herbstlichen Klängen verzaubern. Wir freuen uns auf euch!
Alle Infos findet ihr auch unter: sibo.ch
#Sibo #Herbstkonzert #Blasmusik #Uraufführung #OliverWaespi #SimonFluri #MusikUndPoesie #BernKultur #SavetheDate #Blasorchester #Rilke
Quadrants des rêves eröffnet eine Traumwelt, in der die Seele zwischen Wachen und Schlaf schwebt. Die ersten drei Quadranten zeichnen eine Entwicklung vom ersten Licht bis zu einer Erinnerung an verlorene Natur.
• Aubade
Ein erstes Licht erhebt sich und berührt die Seele wie eine uralte Erinnerung. Die Atmosphäre ist still, symbolisch und voller Erwartung.
• L’éveil du jeu
Aus dem Licht entsteht Bewegung. Formen lösen sich auf, Identitäten wechseln, Rhythmen brechen auf. Ein Spiel des Seins, flüchtig und unberechenbar.
• Pastorale
Eine Landschaft zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Seele verliert sich in der Erinnerung an eine sanfte, ferne Natur – ein Echo verlorener Unschuld.
Diese drei Quadranten bilden den poetischen Auftakt einer Traumreise, die sich ständig verwandelt und neue Ebenen des Bewusstseins öffnet
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Der Komponist hinter "Quadrants des rêves"
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Franco Cesarini (*1961) gehört zu den prägenden Stimmen der europäischen Blasorchesterlandschaft. Der Tessiner Komponist, Dirigent und Pädagoge verbindet in seiner Musik mediterrane Leuchtkraft mit einer tiefen Sensibilität für Form, Farbe und erzählerische Bewegung. Seine Werke sind geprägt von einer Handschrift, die zugleich klar strukturiert und poetisch offen ist – Musik, die Räume schafft, Stimmungen verwandelt und innere Bilder zum Klingen bringt.
Ausgebildet am Conservatorio della Svizzera Italiana und später an der Accademia Musicale Chigiana, entwickelte Cesarini früh eine besondere Nähe zur sinfonischen Blasmusik. Als langjähriger Dirigent des Civica Filarmonica di Lugano und als Professor für Blasorchesterleitung prägte er Generationen von Musikerinnen und Musikern. International wird er für seine Fähigkeit geschätzt, traditionelle Formen mit moderner Harmonik, farbenreicher Instrumentation und einer fast filmischen Dramaturgie zu verbinden.
Seine Kompositionen – von lyrischen Miniaturen bis zu gross angelegten sinfonischen Werken – zeichnen sich durch eine starke emotionale Präsenz aus. Quadrants des rêves, unser Aufgabenstück für das EMF26, zeigt diese Handschrift in besonderer Weise: eine Musik, die nicht erzählt, sondern verwandelt; die Traumlogik, Licht und Bewegung zu einer eigenen Klangwelt formt.
Cesarini ist ein Komponist, der das Blasorchester nicht nur kennt, sondern liebt – und ihm immer wieder neue Ausdrucksräume eröffnet
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Quadrants des rêves öffnet eine Welt, in der Traumlogik und musikalische Form ineinander übergehen. Franco Cesarini beschreibt den Weg einer Seele, die sich zwischen Wachen und Schlaf bewegt und dabei verschiedene Ebenen des Bewusstseins durchschreitet. Das Werk ist keine lineare Erzählung, sondern eine Folge von Verwandlungen: Licht wird zu Bewegung, Erinnerung zu Klang, Rhythmus zu Ritual.
Jeder Abschnitt ist wie ein Tor in eine andere Wirklichkeit – mal poetisch und schwebend, mal wild und chaotisch, mal von fast ritueller Intensität. Am Ende verdichtet sich alles zu einer Apotheose, in der sich die Traumwelt entzündet und in einem letzten, strahlenden Moment auflöst.
Ein Werk, das nicht beschreibt, sondern verwandelt – und das Orchester in eine Welt führt, in der Klang selbst zum Traum wird.
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Vorbereitungskonzert @emf_ffm_2026 – Drei Formationen, ein Ziel!
Am 7. Mai 2026 lädt die Musikgesellschaft Kappelen-Werdt zum grossen Vorbereitungskonzert für das Eidgenössische Musikfest in Biel ein. Ein Abend voller musikalischer Energie, Vielfalt und Vorfreude auf das EMF 2026.
Den Auftakt macht die MG Aarberg (2. Klasse Harmonie, Leitung Marc Fuhrer) mit Endless Peace von Pierre‑Etienne Sagnol und Moses and Ramses von Satoshi Yagisawa.
Danach präsentiert die Musikgesellschaft Kappelen-Werdt (2. Klasse Harmonie, Leitung Cedric Fuhrer) ihre EMF‑Werke: Endless Peace sowie Compostela von Thierry Deleruyelle.
Als Abschluss des Abends spielt das Sinfonische Blasorchester Bern (SIBO) unter Rolf Schumacher und Rafael Camartin zwei musikalische Schwergewichte: Franco Cesarinis traumhaftes Quadrants des rêves und Edward Gregsons kraftvolle Shakespeare‑Suite The Kings Go Forth.
Festwirtschaft ab 18.30 Uhr – Konzertbeginn 19.30 Uhr, MZH Kappelen.
Gemeinsam stimmen wir uns auf das EMF 2026 ein – kommen Sie vorbei und erleben Sie Blasmusik in ihrer ganzen Bandbreite!
Im Zentrum von Edward Gregsons The Kings Go Forth steht ein markantes Leitmotiv: eine aufsteigende Fünf‑Ton‑Geste, die erstmals in den Trompeten erscheint. Gregson beschreibt es als musikalischen Faden, der „in verschiedenen Verkleidungen“ durch alle drei Sphären des Werks führt. Dieses Motiv verbindet Kirche, Volk und Staat – mal feierlich, mal scharfkantig, mal machtvoll.
Ob im sakralen Rahmen mit Agnus Dei und Dies Irae, in den volkstümlichen Szenen oder in der dramatischen Schlacht‑ und Krönungsmusik: Das Leitmotiv wandelt seine Bedeutung, bleibt aber stets der Kern der Erzählung. In der Krönungsmusik für Henry V erreicht es schließlich seinen strahlenden Höhepunkt – als musikalisches Symbol eines historischen Moments.
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Ein Motiv, drei Welten, eine Geschichte.
In The Kings Go Forth zieht sich eine einzige aufsteigende Fünf‑Ton‑Geste wie ein roter Faden durch Kirche, Volk und Staat. Mal feierlich, mal scharf, mal machtvoll – doch immer das Herz der Erzählung.
Vom sakralen Agnus Dei über lebendige Volksszenen bis zur dramatischen Schlacht und der strahlenden Krönungsmusik für Henry V:
Dieses Leitmotiv verwandelt sich, wächst, erhebt sich – und erreicht am Ende seinen glanzvollen Höhepunkt.
Ein musikalisches Symbol eines historischen Moments
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Edward Gregsons The Kings Go Forth hat seine Wurzeln nicht im Konzertsaal, sondern auf der Theaterbühne. Die Musik entstand für Shakespeare‑Produktionen der Royal Shakespeare Company – ein Umfeld, in dem Klang Bedeutung trägt. Auch in der späteren dreisätzigen Suite bleibt diese theatralische Energie spürbar: Jede Geste erzählt, deutet, kommentiert.
Im Zentrum steht ein markantes Leitmotiv – eine aufsteigende Fünf‑Ton‑Geste, die in immer neuen Farben erscheint. Mal wirkt sie wie ein Ruf, mal wie ein Symbol für Macht oder Schicksal.
Die Suite entfaltet drei klangliche Sphären:
• Sakral – mit Agnus Dei und einem scharfkantigen Dies Irae, das im „Dance of Death“ zum Vorboten kommender Gewalt wird.
• Volk – mit Harvest Hymn, einem „jazzed up“ Sumer is icumen in und einer irischen Weise: menschlich, nahbar, humorvoll und melancholisch zugleich.
• Macht – Schlachtmusik, Trauermarsch und Krönung führen das Leitmotiv zu seiner Apotheose: der strahlenden Krönungsmusik für Henry V.
So wird The Kings Go Forth zu einer musikalischen Erzählung, die theatralische Fragmente in eine kraftvolle sinfonische Dramaturgie verwandelt.
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