Basti

@semanticparser

Die Welt hinterfragt sich nicht von selbst. #quoiromantik, #beziehungsanarchie #tierrechte, #feminismus, #aromantik, #fckafd
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Neue Folge beim Überlieben Podcast mit @piakraftfutter und @semanticparser zu Beziehungsanarchie ❤️ Link dahin in unserer Story! (Oder einfach bei Spotify nach Überlieben Podcast suchen) Warum denken wir Beziehungen oft in starren Mustern? Warum scheinen wir Liebe, Freund*innenschaft und Partner*innenschaft in festgelegte Kategorien zu packen? In dieser Episode sprechen wir über die Idee der Beziehungsanarchie und fragen uns: Was passiert, wenn wir den Drang loslassen, Verbindungen zu definieren? Welche Freiheiten und Herausforderungen entstehen, wenn Beziehungen von Erwartungen, Labels und Hierarchien befreit werden? Können wir Zwischenmenschlichkeiten/Beziehungen bedürfnisorientiert, authentisch, frei und unabhängig voneinander gestalten? Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Wir sprechen darüber, warum es befreiend sein kann, sich nicht zwischen Freund*in und Partner*in entscheiden zu müssen, was es bedeutet, Nähe und Intimität individuell und ohne gesellschaftliche Normen zu gestalten und warum es sich lohnt, die eigenen Konzepte zu hinterfragen. Eure Gedanken und Fragen dazu gerne hier als Kommentar! Diese Tabelle könnt ihr als Hilfe und Inspiration zur Gestaltung eurer Zwischenmenschlichkeiten verwenden (besteht aus Relationship Menu und Smorgasbord): /beziehungsanarchie-relationshipmenu/ Links zu Bastis Projekten (u.a. Tierrechtsthemen): instagram: @semanticparser Texte und Blog: semanticparser.de YouTube-Kanal: /@semanticparser2877 Onlineshop: /
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1 year ago
Tierversuche mit Kosmetikprodukten müssen doch gut für die Tiere sein. Sie bekommen straffere Haut und werden wahrscheinlich sogar richtig aufgestylt. Tiere in der Wildnis können diese Erfahrungen nie machen. Insofern haben es Versuchstiere um einiges besser. Solche Produkte werden Tieren sogar meistens in die Augen geschmiert. Für straffere Pupillen. Das ist sogar ein Luxus, den wir Menschen nicht mal bekommen. Der Vorteil der Betatestenden. Leider können wir uns Creme nicht in die Augen schmieren, weil auf der Packung steht, dass das untersagt ist. Eigentlich sollten wir noch viel mehr Produkte an Tieren testen. Man kann einige Dinge ja sogar noch effizienter testen, als es schon mit Beautyprodukten und Medizin möglich ist! Schuhe beispielsweise! Insbesondere die Sportler*innen dürfte das interessieren. Überlegt euch mal wie viel besser eure Schuhe wären, wenn man sie zuvor an Tieren testen würde. Ohne das bleibt den Füßen ein umwerfendes Traumerlebnis verwehrt. Es kann doch nicht so schwierig sein, sich Pferde zu besorgen, oder einzufliegen – da muss es doch jetzt total viele geben, die übrig sind, weil die ja jetzt keiner mehr in der Lasagne haben will. Man könnte sogar pro Pferd zwei Paar Schuhe testen. Man ließe es mit den Schuhen einfach ein paar Runden in einem Stadion oder auf einem Laufband laufen, bis es stirbt, und misst bis dahin die Zeit. So hat man ein zuverlässiges Maß für die Qualität eines Laufschuhs. Im Grunde ist es eigentlich schon fahrlässig, Menschen ungetestete Schuhe zu verkaufen. Kein Wunder, dass so viele Leute umknicken. Ich wäre gern ein Versuchstier. Wir stehen doch auch in riesigen Schlangen, um neue Spiele testen zu dürfen. Und diese Tiere in den Forschungslaboren haben diesen Luxus! Und bestimmt werden auch Kondome get [...] /tierversuche-sind-gut/ #EMPATHIE #ETHIK #FORSCHUNG #GOVEGAN #LEID #MILITANT #SPEZIESISMUS #TIERRECHTE #TIERVERSUCHE #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #VERSUCHSOBJEKTE
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1 year ago
Ist die Tierethik nicht schon entschieden? Sind die Alltagsfragen der Tierethik nicht schon geklärt? Im seriösen und akademischen Sinne gibt es doch überhaupt keine Zweifel daran, dass unsere Versklavung von Tieren nicht richtig ist, oder? Es gibt zahlreiche Argumente, die man als Tierrechtler*in ständig hört, aber das sind doch nur unüberlegte Abwehrreaktionen. Einen wirklichen Einwand der die Entscheidung, ob man Tiere nun ausnutzen soll oder nicht, schwierig macht, gibt es doch gar nicht. Zumindest nicht in Bezug auf die alltäglichen Themen, wie dem Essen von Tieren oder dem Einsperren und Überzüchten für Nahrung. Müsste nicht jede Bildungseinrichtung die Eindeutigkeit des Sachverhalts vermitteln? Gerne könnte man beispielsweise im Philosophie Unterricht, oder in einem Philosophieseminar darüber diskutieren. Aber wenn das Ergebnis am Ende so aussieht, dass auf der "Pro-Tiere-Essen"-Seite der Tafel steht: "Der Löwe isst auch Fleisch", "Pflanzen leiden auch." und "Kühe müssen gemolken werden." - während auf der anderen Seite Dinge wie: "Leid", "Umwelt" und "Unnötig" stehen, dann kann man doch ruhig mal klar sagen, wie es aussieht. Gibt es irgendeinen Einwand, warum es richtig ist, tote Tiere in der Mensa zu essen? Oder umgekehrt formuliert: Es ist doch klar, dass das verwerflich ist. Wenn es wirklich nach vernünftigen, ethischen Überlegungen ginge, dann könnte man das doch einfach ganz trocken verbieten. Man könnte Sachen festlegen, die eigentlich selbstverständlich klingen sollten, wie beispielsweise: "Tiere dürfen nicht getötet werden.". (Jetzt ganz alltäglich betrachtet, abgesehen von komplizierteren Notwehr-, Erlösungssituationen oder Dilemmata.) Und wenn man in den Bereichen Philosophie und Umweltwissenschaften so eindeutig zu diesem Ergebnis kom [...] /ist-die-tierethik-nicht-schon-entschieden/ #AKTIVISMUS #BIO #EMPATHIE #ENTSCHEIDUNG #ETHIK #FLEISCH #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #IGNORANZ #LEID #MASSENTIERHALTUNG #NATUR #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERLEID #TIERRECHTE #UMWELT #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND
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1 year ago
Es gibt grob 160 gängige Argumente gegen Veganismus (mühsam gesammelt vom Artgenossen; s.u.). 160 „Argumente“, weswegen Veganer*innen doof sind, oder Fleisch essen gut ist. Wer vegan lebt, wird sie mit der Zeit alle zu hören bekommen. Von totalem Unsinn, wie „Wenn wir die Tiere nicht essen, dann werden es zu viele.“, über extrem ahnungslose, unhinterfragte Aussagen, wie „Man braucht das Eisen aus dem Fleisch.“ und „Milch ist wichtig für den Knochenaufbau.“, vorbei an der bequemsten Reaktion „Ich könnte das nicht.“, bis hin zu etwas kniffligeren ethischen Angriffen, „Wenn du läufst, trittst du auf Ameisen.“ Aber eines haben sämtliche Argumente gemeinsam: Sie haben alle nichts mit der Frage zu tun, ob du vegan werden solltest oder nicht. Einige Argumente beinhalten logische Fehlschlüsse, andere basieren auf falschen Annahmen und Vorurteilen, und wieder andere verfehlen einfach die Kernfrage. Wenn du eine omnivor lebende Person bist, die sich noch nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt hat, oder an sich eher trotzig dazu eingestellt ist, kann ich dir versprechen, dass du mindestens eine dieser 160 Aussagen in irgendeiner Variante präsentieren wirst, sobald dir jemand sagt, er oder sie sei jetzt vegan. Das ist auch nicht schlimm, du kannst nichts dafür. Aber du kannst dir sicher sein, dass die Person, der du die vermeintlich kluge Ausrede - um keinen weiteren Gedanken an eine Ernährungsumstellung zu verschwenden - mitteilst, diese schon mindestens zweimal gehört hat (frei erfundene Statistik). Ich kann dir auch versprechen, dass du das Gefühl haben wirst, eine verdammt plausible Reaktion abgeliefert, und innerhalb einer Sekunde die Lücke im Veganismus, die alle anderen Veganer*innen und Tierrechtler*innen bisher übersehen hatten, gefunden zu hab [...] /deine-reaktion/ #ABWEHRHALTUNG #EMPATHIE #ENTSCHEIDUNG #ETHIK #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #LEID #MILITANT #MUSTER #SELBSTREFLEXION #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERRECHTE #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND
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1 year ago
Manchmal bin ich sozial erschöpft. Ständig wiederholt sich alles, ständig treffe ich auf Unverständnis. Ständig nerve ich - mit Dingen, die ich sage, mit Dingen, die ich poste, mit meiner Existenz. Ich habe mich stets bemüht, mein inneres Feuer nicht ausbrennen zu lassen. Den Diskussions- und Tatendrang durch den Gerechtigkeitssinn antreiben zu lassen. Es ist unbeschreiblich wichtig und unbeschreiblich groß. Es ist so unfassbar grausam und so unfassbar leidvoll, dass ich Angst davor habe, dass mich mein unbedeutender Alltag zu sehr davon ablenkt. Ich weiß, dass er trotz der Größe des Grauens die Möglichkeit hat, mich abzulenken. Das Grauen auszublenden. Wir helfen dabei alle mit. Ich selbst, weil es anstrengend ist, immer den Umständen entsprechend angemessen zu reagieren und zu handeln und sogar zu fühlen. Die Industrie, die ein Interesse daran hat, dass niemand sich daran stört. Und sogar andere tierfreundlich lebende Menschen, die sich vermutlich aufgrund der sozialen Kompatibilität und Akzeptanz gegen das innere Feuer aussprechen. Aber wer kann es ihnen verübeln? Wenn man ein Grauen in dem sieht, was für andere ihre Normalität und Identität darstellt, dann wird man damit nicht auf Freude oder gar Verständnis stoßen. Es ist ein langer, anstrengender Weg, um die Problematik aufzuzeigen und aus der Norm zu holen. Auf diesem Weg empfinden wir Wut, Trauer, Enttäuschung und Resignation. Aber in einigen Fällen geht es dahinter weiter. Ab und zu habe ich genug Kraft und Glück durchzuhalten und zu sehen, was sich hinter den negativen Emotionen des Gegenübers verbirgt. Hinter verschiedensten Formen der Genervtheit und Ausreden steht oft die plötzliche Erkenntnis. Und darauf folgend eine Dankbarkeit. Eine Dankbarkeit an uns "militante" Wesen, die anderen ihren Leb [...] /sozial-erschoepft/ #ABLEHNUNG #AKTIVISMUS #EMPATHIE #ETHIK #FLEISCH #GERECHTIGKEIT #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #LEID #MILITANT #SPEZIESISMUS #TIERLEID #TIERRECHTE #TIERRECHTSAKTIVISMUS #TOD #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #VERANTWORTUNG
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1 year ago
Auf einer gewissen Ebene bin ich froh, diese Erfahrung machen zu dürfen. Die Macht der Normalität ist nur dann zu spüren, wenn man von dem Standardweg abkommt. Es gibt natürlich viele Möglichkeiten, die Erwartungshaltungen zu brechen. Doch die Seitenwege des Individualismus sind trotzdem oft gut gepflastert. Einige jedoch führen zu versteckten Lichtungen und Sichtweisen. Während alle die Straße entlang laufen, kann ich auf einen Hügel klettern und sehen, dass sie im Kreis führt. Ich vermisse meine kindliche Naivität, zu glauben, dass die, die die Spitze des Zuges bilden, wüssten, wo es hingeht. In meiner privilegierten, wunderschönen und konfliktarmen Kindheit waren Grausamkeiten stets nur Geschichten. Ich hatte zwar verstanden, dass es Zeiten und Situationen gab und gibt, in denen Menschen schreckliche Dinge tun, aber es schien so unfassbar weit weg. Da kommt dann die häufig gestellte Frage "Wieso hat niemand etwas dagegen getan?" oder "Wieso haben alle dabei mitgemacht?" Und nun endlich weiß ich es. Ich bin vor einigen Jahren von der ethischen Hauptstraße abgekommen und laufe seither mit wenigen Anderen auf einem wunderschönen Nebenpfad. Im Sinne meiner kindlichen Naivität rief ich begeistert herüber "Kommt her, hier ist auch ein Weg, er ist viel schöner!" Und ich hätte erwartet, dass man begeistert nachsieht, mit über die Böschung klettert und wir den neuen Pfad entdecken. In dem Moment kam die große Erkenntnis, das große Verständnis und ebenso die riesige Enttäuschung. Ich hatte mit einem Mal verstanden, warum Menschen tun was sie tun. Menschen bewegen sich in den eigenen Grenzen die sie haben, vermeintlich autonom. Als wären sie in einem geschlossenen Labyrinth und würden dieses analysieren und verstehen, um ihm entfliehen zu können. Die Illusion bra [...] /verlasse-das-labyrinth/ #AKTIVISMUS #BLINDHEIT #EMPATHIE #ETHIK #GESELLSCHAFT #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #INDIVIDUALISMUS #LABYRINTH #MUT #NORMAL #SICHERHEIT #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERRECHTE #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #VERÄNDERUNG
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1 year ago
Mich nerven diese Lippenbekenntnisse. Alle sagen mir, ihnen sei "Tierwohl" wichtig und sie fänden Massentierhaltung ganz schlimm. Wieso erzählt ihr mir so einen Quatsch? Meine Pflicht ist es dann, Anerkennung zu zeigen? Soll ich stolz sein, dass ihr mir etwas gesagt habt, was absolut nichts mit eurem Verhalten zu tun hat? Du weißt doch ganz genau, dass du nie über die Individuen, die für dein Essen leiden und sterben mussten nachdenkst. Für dich ist es doch nur "Hähnchen" statt eines Huhns, oder "Fisch" statt "Fische". Für dich reicht es doch, wenn du im Discounter zum Biosiegel, oder "Tierwohllabel" greifst. Dabei ist es doch an sich schon widerlich, dass an einem Regal, in dem sich endlos Körperteile von ermordeten Tieren befinden "Tierwohl" steht. Ohne eure verzerrte Sicht dieser Gesellschaft müsstet ihr euch doch übergeben bei dem Anblick. Und ich soll jetzt glauben, dass zufällig jede Person mit der ich rede, sich gegen Tierleid positioniert? Ich kann dir nicht erlauben oder verbieten, Teil des Tierausbeutungssystems zu sein, deshalb brauchst du nicht auf meine Zustimmung zu warten. Du brauchst nicht zu hoffen, dass ich dir auf die Schulter klopfe, oder dir sage "Ja, Hauptsache, man denkt ab und an mal darüber nach, wenn man einem veganen Menschen gegenüber steht." Oder "Hauptsache, man formuliert ab und zu ein Lippenbekenntnis und ändert dann absolut gar nichts an seinem Verhalten." Ich könnte sagen "Gratulation! Du hast verstanden, was Greenwashing ist." Mich nerven diese unspezifischen Aussagen, die eigentlich gar nichts Aussagen. Einige behaupten von sich, sie äßen nur wenig Fleisch, andere behaupten, es sich vorzunehmen: "Wir sollten weniger Fleisch essen." Was soll denn das heißen? "Weniger Fleisch"? Wie viel ist denn "weniger"? Wie [...] /lippenbekenntnisse/ #AKTIVISMUS #BIO #EMPATHIE #ETHIK #FLEISCH #GOVEGAN #IGNORANZ #INKONSISTENZ #LEID #MASSENTIERHALTUNG #NORMAL #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERRECHTE #TIERWOHL #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #VERANTWORTUNG
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1 year ago
Was mich so wütend an Speziesismus macht, ist die Tatsache, dass es so eine willkürliche eklige Diskriminierung ist, dass sie auch einen selbst treffen könnte. Wie kann ich mich mit meiner eigenen Augenfarbe, Hautfarbe, Schuhgröße oder ähnlichem einigermaßen sicher fühlen, wenn fast jede einzelne Person im Umfeld bei denselben Diskriminierungsmechanismen partizipiert, die mich nur zufällig nicht selbst treffen? Es gibt keinen einzigen Grund, warum es legitim sein sollte, leidensfähige Individuen kaltblütig zum Vergnügen zu töten, nur weil sie nach unserer biologischen Kategorisierung nicht zur Spezies Homo Sapiens gezählt werden. Plötzlich haben diese Tiere kein Recht mehr auf körperliche Unversehrtheit oder gar auf Leben. Plötzlich dürfen wir mit ihnen machen, was wir wollen. Dürfen sie lebenslänglich ihrer Freiheit berauben und ihnen dann nach einem kurzen traurigen Dasein einen Bolzen in den Kopf schießen oder die Kehle aufschneiden. Wahlweise vergasen oder zerschreddern wir auch Küken, geben Schweinen Stromstöße, entreißen Kälber ihren Müttern oder ziehen ihnen bei lebendigem Leibe die Haut ab. Es ist so ein widerliches Verhalten und so eine widerliche Einstellung, diese Grausamkeiten zu relativieren und zu legitimieren. Weil wir alle uns so gern für tolle Menschen halten wollen, dürfen wir uns natürlich nicht eingestehen, bei was für einem Gemetzel wir fröhlich mitspielen. Dann erzählen wir ausgedachte Lügen über versklavte Tiere, die so glücklich waren, dass sie freiwillig für uns in den Tod gegangen sind. Wir klammern uns an Labels, deren Versprechen so stumpf und durchschaubar sind, dass es von außen betrachtet einfach peinlich ist, sich daran festzuhalten. Bio = Alles super toll. Was für ein Quatsch! Wir sind natürlich alle Held*innen, wenn [...] /willkuerliche-diskriminierung/ #AKTIVISMUS #BIO #EMPATHIE #ETHIK #FLEISCH #GERECHTIGKEIT #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #IGNORANZ #LEID #NORMAL #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERLEID #TIERRECHT #TIERRECHTE #UNFAIR #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND
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1 year ago
Wie hast du dich damals dazu entschieden, Fleisch zu essen? Ich verstehe es nicht. Nachdem du gewusst hattest, wie sie behandelt werden, welche Qualen sie durchmachen und welch grausamen und unnötigen Tod sie sterben? Wie kommst du auf die Idee, Nahrungsmittel, die diese Konsequenzen haben, plötzlich in deinen Speiseplan aufzunehmen? Du hast dich von Pflanzen ernährt, die geerntet werden, ohne dass sie schreien, du warst fit und gesund, dir hat nichts gefehlt. Und dann lässt du dir davon erzählen, dass du Leichenteile essen könntest. Man müsse dafür nur Individuen anderer Spezies lebenslänglich einsperren und schlussendlich töten. Was ging in deinem Kopf vor? Hast du den Hund angesehen, der mit dir zusammen lebt und dir gedacht "Ja, wäre schon geil, wenn der tot wäre, um in meinem Mund zu landen, damit die Überreste einige Stunden später durch Magen und Darm in der Toilette landen"? Hast du dir gewünscht, dass mehr Tiere eingesperrt werden? Hast du dir gewünscht, dass für dich getötet werden soll? Welches düstere Bedürfnis hat Tierprodukte auf deinen Teller gebracht? Welche Perversität hast du dir Gedacht, als du angefangen hast, Muttermilch zu trinken? Ist es das lebenslange Auspumpen der überzüchteten Mutterkühe wert? Wieso solltest du für einen solchen Fetisch so weit gehen, den Eltern ihre Kinder entreißen zu lassen? Und wie um alles in der Welt bist du auf die Idee gekommen, Eier von Hühnern zu essen? Wohl wissend, dass jene Individuen, die keine Eier legen, vergast oder zerschreddert werden? Hast du dir von heute auf morgen gedacht, dass dir Pflanzen zu langweilig sind und plötzlich angefangen, überall Tiersubstanzen hineinzuschütten? Für mehr Tod und Verderben im Essen? Was bringt dir eine Industrie, die empfindungsfähige Lebewesen ver [...] /deine-entscheidung/ #BEWUSSTSEIN #DISKUSSION #EMPATHIE #ENTSCHEIDUNG #ETHIK #FLEISCH #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #KONSUM #LEID #NORMAL #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERINDUSTRIE #TIERLEID #TIERRECHTE #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #WÄHLEN
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1 year ago
Jeden Tag wache ich auf einer Insel auf und bin mit der Frage konfrontiert, ob ich meine Begleitung umbringen und verspeisen soll. Ich frage mich, was andere an meiner Stelle tun würden. Hier also ein Gedankenexperiment für jene, die ebenfalls ständig auf einsamen Inseln erwachen und statt Essen, nur Freund*innen da haben: Stell dir vor, du wachst eines Morgens nicht vom Zwitschern der Vögel auf, sondern vom Rattern eines Transportmittels, das unzählige Menschen von A nach B bringt. Wenn du rausschaust, siehst du volle Straßen und Hektik. Du bist mitten in der Stadt. Um dich herum gibt es ein Überangebot von allem, was du brauchst und auch nicht brauchst. Es gibt zahllose Lebensmittel sowie Genussmittel. Du kannst dich allein zwischen 25 Sorten einfachem Wasser entscheiden. Oder du trinkst es einfach aus der Leitung in deiner Unterkunft. Das Gefühl des Hungers kennst du kaum, du brauchst nur 10 Minuten, um dir deine nächste Mahlzeit zu organisieren. Nun stehst du vor der Wahl, was du als Nächstes essen wirst. Du hast die Auswahl zwischen allen nur denkbaren Produkten. Angenommen, du weißt, was hinter den Produkten Milch, Eier, Käse und Fleisch steckt und willst es nicht verdrängen oder dir etwas vormachen. Du wirst das Blut nicht über deine eigenen Hände laufen spüren, du wirst jedoch andere dazu beauftragen bzw. sie bezahlen. Würdest du dich dann für ein Tierprodukt entscheiden? Würdest du nun aktiv etwas wählen, von dem du weißt, dass dafür empfindungsfähige Lebewesen leiden und sterben mussten? Die Alternative wäre, etwas anderes zu essen. Und würdest du sagen, dass es sich dabei um eine schwierige Entscheidung handelt? Falls du dich für eine Mahlzeit ohne Tierprodukte entscheiden würdest: Würde es etwas an deiner Entscheidung ändern [...] /einsame-insel/ #EINSAMEINSEL #EMPATHIE #ENTSCHEIDUNG #ETHIK #FLEISCH #GEDANKENEXPERIMENT #GEWALT #GOVEGAN #LEID #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERRECHTE #TOD #UMWELT #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND #VERANTWORTUNG
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1 year ago
An dem Thema Tierrechte sieht man sehr gut, wie instabil die ethische Haltung einer Gesellschaft ist. Wir wachsen in einem Wertesystem auf, in dem wir uns sicher fühlen. Wir gehören zu "den Guten". Wir wissen, was richtig und falsch ist. Wie sehr wir dabei aber einfach nur in der gesellschaftlichen Norm gefangen sind, merken wir nicht, wenn wir nicht explizit mit Themen außerhalb der Norm konfrontiert werden. Als Kind hatte ich erfahren, dass es Zeiten der Ungerechtigkeit gab. Schlimme Zeiten, in denen Gruppen misshandelt wurden. Ich muss an dieser Stelle hoffentlich keine Beispiele nennen. Damals hatte ich gedacht, dass diese Katastrophen vorbei seien. Und ich hatte meine Mutter gefragt, ob es noch einmal so etwas geben würde. Ein Phänomen der Ungerechtigkeit, das aktuell aber noch normal und unsichtbar ist, aber eines Tages voller Entsetzen zurückgeblickt wird, wie bei vergangenen Abschnitten der Geschichte. Damals konnte ich mir das nicht vorstellen, weil wir ja alle "gut" waren. Ich hatte mich gefragt, ob ich selbst dann zur Normalität gehören würde, oder zur Befreiungsbewegung. Viele Jahre später erst, wurde ich mit dem konfrontiert, was wir mit Individuen machen, die nicht zur Spezies Mensch gehören. Es gibt eine Normalität, die eine unfassbare Gewalt gegenüber anderen Wesen legitimiert und unsichtbar macht. In meiner anfänglichen Naivität ging ich davon aus, dass ich es nur anderen Menschen zeigen müsste und sie dann ebenfalls voller Wut über die Ungerechtigkeit auf die Straße gingen und für die Rechte von Tieren kämpfen würden. Diese Erwartung resultierte daraus, dass ich in den gesellschaftlichen Werten der Norm aufgewachsen bin, die mein Umfeld ebenfalls vertrat. Dies erzeugte die Illusion, dass es ein "wir" als Gesellschaft mit entsprechend posi [...] /moral-der-gesellschaft/ #ANIMALLIBERATION #DISKRIMINIERUNG #EMPATHIE #ETHIK #FCKAFD #FCKAV #FLEISCH #GESELLSCHAFT #GOVEGAN #HUMANLIBERATION #IGNORANZ #LEID #NORMAL #NORMEN #RASSISMUS #SPEZIESISMUS #TIERRECHTE #UNGERECHTIGKEIT #VEGAN #VEGANDEUTSCHLAND
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1 year ago
Du schreist nach Freiheit. Nach der Freiheit, essen zu können, was du möchtest. Niemand soll dir vorschreiben, was du zu kochen hast. Jede*r soll für sich selbst entscheiden können. Ich kann diese Ansicht oder viel mehr die Emotion dahinter verstehen. Wir wollen uns doch alle ungern Dinge vorschreiben lassen. Wenn du dich mit dem Wunsch der Handlungsfreiheit jedoch an Tierrechtsaktivisti wendest, dann solltest du zuvor die andere Perspektive verstehen. Ansonsten entsteht nur gegenseitiges Unverständnis. Oft hören wir Tierrechtsbefürwortende, dass wir niemandem "unsere" Ernährung aufzwingen sollen, man versuche uns schließlich auch nicht, die eigene Ernährung aufzuzwingen. Hier werden moralische Forderung und persönliche Neigung oft verwechselt. Bei solch einer Aussage werden die Motivationen zu beiden Ernährungseinstellungen fälschlicherweise gleichgesetzt. Der Grund für die omnivore Ernährung ist in den meisten Fällen Gewohnheit. Es besteht eine ethische Gleichgültigkeit. Es steht keine moralische Forderung hinter dem Fleischkonsum bzw. dem Konsum von Tierprodukten. Und umgekehrt findet es kaum jemand verwerflich, kein Fleisch zu essen. Es handelt sich bei der Ernährung in der Regel also einfach um eine persönliche Neigung. In etwa wie bei der Wahl der Farbe des T-Shirts, das ich anziehe. Natürlich würde ich aus der Motivation des persönlichen Geschmacks heraus niemandem aufzwingen wollen, dasselbe Shirt wie ich zu tragen. Wenn wir einen persönlichen Kleidungsstil mit einem persönlichen Ernährungsstil vergleichen, dann wird in beiden Fällen wenig Anspruch bestehen, andere Leute überzeugen zu wollen, dasselbe zu tragen oder zu essen. Das wäre beispielsweise bei der Frage der Fall, ob ich Marmelade mit oder ohne Margarine darunter esse. Da ist es mir herzlich [...] /zuhoeren-und-nachvollziehen/ #AKTIVISMUS #ALLEWIESIEWOLLEN #EMPATHIE #ENGAGEMENT #ETHIK #FLEISCH #GEWALT #GEWOHNHEIT #GOVEGAN #IGNORANZ #RECHTE #SPEZIESISMUS #TIERAUSBEUTUNG #TIERRECHTE #TOLERANZ #TOLERANZPARADOXON #UNETHISCH
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1 year ago