Buchvorstellung & Diskussion: „Staatsräsonfunk“ von Fabian Goldmann
25.05.2026 // 19:00 Uhr
Buchladen Schwarze Risse
Gneisenaustr. 2a
2. Hinterhof
Metro-Station Mehringdamm
Eintritt: frei!
Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung.
Anhand eigens erhobener Daten und sorgsamer Recherchen liefert das Buch die Anatomie eines Systemversagens irgendwo zwischen Stereotypen, Selbstzensur und Staatsräson.
Als Journalist hat Fabian Goldmann aus dem und über den Nahen Osten berichtet, als Islamwissenschaftler die Wirkung orientalistischer und rassistischer Weltbilder untersucht und als Medienkritiker stereotype und diskriminierende Berichterstattung offengelegt. Mit diesem Buch bringt er all das zusammen.
Er veröffentlicht außerdem regelmäßig auf seinem blog: /
Eine Empfehlung für "Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen"
😍😍😍
Hier eine Liste der Buchvorstellungen
28. Mai, 19h, Museum des Kapitalismus, Berlin (mit Tobi Rosswog)
29. Mai, 20h, Linke Buchtage Berlin
14. Juni, 11:30, Ökosozialistische Konferenz, Köln
15. Juni, 19h, La banda vaga, Freiburg
10. Juli, 18:30 Librería Utopía, Wien
نه به جنگ
NO WAR Fundraising Poster for people in Iran and Lebanon is now available for 15€ at three different places in Berlin :
@k_fetisch 🌹Café kfetisch, Wildenbruchstr. 86
@khanaljanub 🌹bookshop Khan Aljanub, Donaustr. 27
@schwarzerisse 🌹bookshop Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2A
Thank you for supporting! 🪴🕊️💖
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….und noch viele weitere Titel zu l3sbischer und qu33rer Geschichte und Geschichten zum stöbern
Agnieszka Lessmann stellt ihren Roman „Aga“ vor.
Wann: Dienstag 28. April um 20 Uhr
Wo. Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
Zum Inhalt des Romans:
Nach der antisemitischen Hetze der Kommunistischen Partei Polens im Jahr 1968, die ihre Eltern zwang, ihre Heimat zu verlassen, kommt Aga über Israel nach Deutschland. Es ist etwas Merkwürdiges mit dem Haus, in dem sie nun wohnt. Es steht neben einer Kaserne, auf deren Tennisplatz amerikanische Soldaten ihre Freizeit verbringen, und dem Garten eines ehemaligen Klosters, in dem Hippies Bäume pflanzen. Dazwischen wuchern die kindlichen Fantasien. Das Verschwiegene bricht sich schließlich Bahn in einem tatsächlichen Mord. Schritt für Schritt beginnt Aga die leeren Stellen in den Erinnerungen zu füllen. Dafür aber muss sie erst ihren richtigen Namen wiederfinden. Mit der Hauptfigur reifen ihre Sprache und ihr Verständnis. Lessmanns autobiografisch gefärbter Roman erzählt subtil, wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt.
Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden. Und auch eine Liebesgeschichte.
Agnieszka Lessmann, aufgewachsen in Polen, Israel und Deutschland, lebt als freie Schriftstellerin in Köln.
Buchvorstellung & Diskussion ‚linker Antisemitismus - zur Kritik eines Kampfbegriffes‘
Wann? 21/04/26 um 20:00 Uhr
Wo? Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a im Hinterhof
Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen
»linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem
7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was
bislang noch ein Diskurs war, der mit
Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen
operierte, wurde verpolizeilicht.
Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch,
antikolonial oder menschenrechtlich
eingestellte Linke. Wer die deutsche
Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus
NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis
und Völkermord zieht, sieht sich moralischer
Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt.
Die nach wie vor höchst
notwendige Kritik des
Antisemitismus muss sich
ebenfalls diesem demagogischen
»Anti-Antisemitismus« widmen.
Unser aktueller Thementisch zum Jahrestag 19.04 im Warschauer Ghetto und viele weitere Titel zu jüdischem Widerstand gegen den NS.
Weitere Titel im Regal oder falls Euch weitere einfallen, die wir nicht vorrätig haben - gebt Bescheid - die meisten Titel können wir zeitnah bestellen
نه به جنگ NO WAR Fundraising Poster in A3
The proceeds will go to day labourers in Iran and refugees from Lebanon
You can get them for 15€ at the bookshops:
Khan Al Ja Nub
Donaustr.27
@khanaljanub
Schwarze Risse
Im Mehringhof
Gneisauerstr. 2A
@schwarzerisse
„Der Romnja* Power Month findet jährlich vom 8. März bis zum 8. April statt und wird somit vom Internationalen Feministischen Kampftag und dem Internationalen Tag der Rom*nja eingerahmt.
Mit dieser besonderen und in Deutschland einzigartigen Veranstaltungsreihe wollen wir Romnja* und Sintezzi* als künstlerisch, wissenschaftlich und gesellschaftskritisch handelnde Akteurinnen* hervorheben und ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorstellen.
Der Romnja* Power Month macht Beiträge, Geschichte, Themen und Gesellschaftsanalysen von Rom*nja und insbesondere auch von Frauen* sowie von feministischen Perspektiven sichtbar.“
/romnja-power-month/
‼️ UPDATE: Die heutige Veranstaltung in Wien muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden‼️
Wir bitten um Verständnis und informieren euch asap über einen Ersatztermin.
»Linker Antisemitismus« Zur Kritik eines Kampfbegriffs
Autor Gerhard Hanloser präsentiert sein Buch im April in Wien und Berlin:
🗓 Freitag, 10.04.2026
🕖 um 19:00 Uhr
📍 im Thalia Mariahilferstraße 99, 1060 Wien
🗓 Dienstag, 21.04.2026
🕖 um 20:00 Uhr
📍 Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a, Berlin
👉 Die Behauptung, es gäbe einen gefährlichen »linken Antisemitismus«, erfuhr nach dem 7. Oktober eine drastische Verschärfung. Was bislang noch ein Diskurs war, der mit Konstruktionen, Unterstellungen und Lügen operierte, wurde verpolizeilicht. Der Vorwurf zielt auf antiimperialistisch, antikolonial oder menschenrechtlich eingestellte Linke. Wer die deutsche Staatsräson nicht teilt und andere Lehren aus NS-Geschichte, vergangener Verfolgungspraxis und Völkermord zieht, sieht sich moralischer Verdammung, zuweilen Verfolgung ausgesetzt. Die nach wie vor höchst notwendige Kritik des Antisemitismus muss sich ebenfalls diesem demagogischen »Anti-Antisemitismus« widmen.
#mandelbaumverlag #buchpräsentation #sachbuch #schwarzerisse #thalia