Als Gérald Genta 1972 den Genfer Zifferblatthersteller Stern bat, eine bestimmte Farbe zu replizieren, das Blau der Nacht über dem Vallée de Joux, mischten sie Pigment Nr. 50 mit flüssigem Lack. Gossen Schwarz hinein. Warteten. Was entstand, nannten sie Bleu Nuit, Nuage 50. Nachtblau. Wolke 50. Es sollte zur Farbe einer Ikone werden.
Über 50 Jahre später sintern APs Materialingenieure dasselbe Blau bei 1.450 Grad Celsius in Keramikpulver. Gehäuse, Lünette, jedes einzelne Glied des Armbandes in derselben Farbe, aus einem Guss. Kein Metall. Kein Lack. Nur Keramik in der Farbe der Nacht.
Und dann ist da noch das Kaliber 7138. 4,1 Millimeter dünn. 423 Teile. 41 Steine. Ewiger Kalender, der bis 2100 keine manuelle Korrektur braucht. Mondphase basierend auf einer NASA-Fotografie. Alles einstellbar über die Krone, kein Werkzeug, kein Korrekturdrücker, kein Risiko. 55 Stunden Gangreserve.
Eine Uhr, die versteht, dass Ingenieurkunst keine Erklärung braucht.
Und dann gibt es da noch die #RoyalPop. Taschenuhren-Format, Bioceramic, Sistem51, acht Farben, Lanyard. Meine ehrliche Meinung? Technisch nicht das, was ich von Le Brassus erwarte. Als Marketingstreich dagegen ist es schlicht brilliant. Omega hat nach der MoonSwatch 50 Prozent mehr Speedmaster verkauft. AP weiß genau, was es tut. Manchmal muss man über den Tellerrand schauen, auch wenn der Tellerrand aus Bioceramic ist. 😉
Was denkt ihr? Royal Pop: Geniestreich oder zu weit gegangen?
Das Overseas Perpetual Calendar Ultra-Thin von Vacheron Constantin ist 8,1 Millimeter dünn. In diesem Gehäuse aus 18 Karat Weißgold sitzt das Kaliber 1120 QP mit 4,05 Millimetern Bauhöhe, 276 Komponenten und einem Ewigen Kalender, der das korrekte Datum bis ins Jahr 2100 anzeigt. Kein manuelles Korrigieren, kein Nachdenken über Schalttage. Das Werk übernimmt das für die nächsten 74 Jahre.
Das Zifferblatt in Burgund: lackiert, mit sonnengeschliffener Basis, samtfinished Minutenspur und einem Mondphasendisplay mit Sternenhimmel aus 18 Karat Gold. Eine Farbwahl, die auf dem Handgelenk nicht laut wird, sondern wirkt. Kühl, präzise, mit dieser einen noten Tiefe.
Durch die Glieder des Armbands zeichnet sich das Malteserkreuz ab, das Emblem des Hauses. Das Band selbst ist wechselbar: Weißgold, rotes Kautschuk, weißes Kautschuk. Drei Charaktere, eine Uhr.
@vacheronconstantin trägt den Poinçon de Genève, das Genfer Siegel, eingeführt 1886 als höchster Standard der Genfer Uhrmacherkunst. Seit 1755 ohne Unterbrechung. Das älteste Uhrenhaus der Welt, das bis heute produziert.
Manchmal ist das Stillste das Lauteste im Raum.
Was Francis Kurkdjian 2015 zum 250-jährigen Jubiläum des Kristallglashauses Baccarat schuf, ist im Grunde die Übersetzung eines Handwerks in eine andere Disziplin. Kristall entsteht bei 540 Grad. Daher der Name. Kurkdjian dachte die Schöpfung in drei Auren: Luft, Mineral, Feuer. Im Kopf die leichte Brise von Jasmin und die bittere Wärme von Safran, dem teuersten Gewürz der Welt, das in der Parfümerie nicht in seiner natürlichen Form verwendet werden kann, sondern über das Derivat Safranal reproduziert wird. Im Herz ein Ambergris-Akkord mit trockenen Holztönen. In der Basis Ethyl-Maltol, die gourmande Note, die diesem Duft seine unverwechselbare, leicht süße Tiefe gibt, kombiniert mit Ambroxan, einem synthetischen Molekül, das auf der Haut fast wie eine zweite Haut wirkt. Warm, mineralisch, körpernah.
Was diesen Duft über ein Jahrzehnt nach seiner Erscheinung noch immer relevant macht, ist nicht der Hype. Es ist die Konstruktion. Jeder Träger riecht ihn anders. Das ist das Handwerk dahinter.
✌️ @maisonfranciskurkdjian
Fast vier Jahre. Seit Hannahs erster Schwangerschaft habe ich keinen Alkohol mehr getrunken. Was als selbstverständliche Entscheidung begann, ist geblieben. Nicht aus Disziplin, nicht aus Überzeugung anderen gegenüber. Es hat sich schlicht nie falsch angefühlt.
Longevity ist gerade in aller Munde. Schlaf, Bewegung, Ernährung. Und immer öfter: kein Alkohol. Was viele als Verzicht framen, ist für mich das Gegenteil. Man verliert nichts. Man gewinnt den nächsten Morgen. Und vor allem die Erinnerung, klarer.
@berobrewing ist das, womit ich heute Abende beende, die früher eine Flasche Wein bedeutet hätten. Gegründet von @tomholland2013 , der nach seiner eigenen Sobriety-Journey eine Lücke erkannte: kein schlechter Kompromiss, kein Lifestyle-Produkt mit Entschuldigungscharakter. Sondern Bier, das nach Bier schmeckt. Gebraut mit hochwertigen Malzen, natürlicher Fermentation, ohne Shortcuts. Vier Sorten, max. 0.5% ABV, 2025 mit Gold beim L.A. Spirits Award ausgezeichnet.
Kein Dogma. Keine Bewegung, der man beitreten muss. Nur eine Entscheidung, die sich mit der Zeit von selbst erklärt.
nunc. ist das Ergebnis von drei Jahren Entwicklungsarbeit eines Teams aus Barista-Champion, Raketeningenieur, Designer und IoT-Experten. Das Gehäuse: laserschweißgeschweißter Edelstahl, Dual-Grey-Pulverlackierung, ein 58-mm-Portafilter mit Holzgriff aus Walnuss, Eiche oder Olivenholz. Kein Kunststoff, keine Kompromisse. Designed in Stuttgart, entwickelt in Konstanz, München und Berlin.
Was innen passiert, ist genauso konsequent. Maschine und Mahlwerk kommunizieren via Bluetooth. Die Bohne wird per NFC erkannt, Druckprofil, Temperatur, Durchfluss und Dosierung werden automatisch angepasst. Das patentierte anybeans System, seit April 2026, lernt dabei aus jedem Shot auf jeder nunc. Maschine weltweit und generiert für jede Bohne ein eigenes Dynamic Recipe. Der weltweit erste Espresso-Ansatz, der die Maschine an die Bohne anpasst und nicht umgekehrt.
Was bleibt, ist das Ritual. Der Tamp. Der Duft. Der erste Schluck.
Für uns genau das, wofür wir Objekte lieben: wenn Haltung und Funktion denselben Raum einnehmen.
Dark Olive Green Ceramic, 42 mm, vollständig in einem Ton: Gehäuse, Lünette, Armband, Zifferblatt.
Die Farbe entsteht durch die Verbindung von Zirkoniumoxid mit metallischen Oxiden in einem präzise definierten Mischungsverhältnis. Die endgültige Farbe stabilisiert sich erst während des Sinterprozesses. Gehäuse, Lünette und Armband im exakt gleichen Ton zu halten ist eine technische Meisterleistung. Mit rund 1300 auf der Vickers-Skala zählt das Material zu den härtesten der Erde und kann nach dem Sintern nur noch mit diamantbesetzten Werkzeugen bearbeitet werden.
Eine Krone aus 18 Karat Roségold, Lünettenschrauben aus Armor Gold und goldplattierte Zeiger setzen den einzigen Kontrast zum tiefen Oliv. Warm, geerdet, präzise gesetzt. Genau dort, wo Sportuhr aufhört und die Legende beginnt.
IWC. Engineered.
Der Ewige Kalender ist die vielleicht aufrichtigste Komplikation der Uhrmacherei. Keine Übertreibung, kein Spektakel – nur die stille Gewissheit, dass diese Uhr die Zeit versteht. Schaltjahre. Mondphasen. Die Unregelmäßigkeiten des Kalenders, in Mechanik übersetzt.
Eine Schwäche hatte er trotzdem. Wer einmal zu weit gestellt hatte, kannte das Ritual: Stunde um Stunde, Tag um Tag, bis das Datum wieder stimmte. Geduld als Tribut an die Präzision.
IWC-ProSet beendet dieses Kapitel.
Erstmals lässt sich der Ewige Kalender in beide Richtungen bewegen – vor und zurück, über eine einzige Kronposition. Das Räderwerk dahinter ist eine vollständige Neukonstruktion, zahnradbasiert, mit der Konsequenz eines Hauses, das keine halben Lösungen kennt. Was geblieben ist: die unverwechselbare Komposition des Zifferblatts, die Ruhe, die IWC seit Generationen auszeichnet. Die beste Ingenieursleistung ist jene, die man nicht sieht.
Weißes Keramikgehäuse, Kautschukarmband im selben Ton. Eine Uhr, die nichts erklärt und nichts erklären muss. Und auf dem Rotor, für jene, die genau hinschauen: ein vergoldetes Medaillon, der kleine Prinz auf seinem Asteroiden, nach Antoine de Saint-Exupéry. Ein literarisches Zitat an einem Ort, den kaum jemand je zu Gesicht bekommt. Diskret. Präzise. Auf seine Art vollkommen.
Ref. IW339601
#IWCwatches #IWCpilot #WatchesAndWonders2026
IWC. Engineered.
Manche Materialien reflektieren Licht. Ceralume® speichert es.
Mit der Big Pilot’s Watch Perpetual Calendar Ceralume® führt IWC Schaffhausen eine neue Werkstoffsprache ein: ein 46,5-mm-Gehäuse aus lumineszierender Keramik, das sich mit dem Licht verwandelt.
Tagsüber: weißes und graues Spiel aus Präzision und Zurückhaltung.
Nachts: ein tiefes Blau, das Zeiger und Indizes wie schwebende Schatten erscheinen lässt.
Entwickelt von IWCs XPL-Division, verbindet Ceralume® die keramische Expertise des Hauses mit Super-LumiNova, das nicht aufgetragen, sondern eingebettet ist. Im Inneren arbeitet Kurt Klaus’ Ewiger Kalender, getragen von einer Gangreserve von sieben Tagen. Mechanische Intelligenz, die keine Aufmerksamkeit sucht.
Licht wird Struktur. Keramik wird Energie. Zeit wird etwas, das man spürt, bevor man es liest.
#IWCSchaffhausen #Ceralume #PilotsWatches PerpetualCalendar WatchesandWonders2026
IWC. Engineered.
Manche Uhren erzählen Geschichte. Diese schreibt sie noch.
IWC und Vast arbeiten gemeinsam an dem, was kommt: einer Uhr für den Raum jenseits der Atmosphäre, gebaut für Menschen, die nicht wissen, ob sie morgen auf der Erde aufwachen. Das ist keine Metapher. Das ist das Anforderungsprofil.
Wo keine Krone mehr Sinn ergibt, übernimmt die drehbare Ceratanium-Lünette. Aufziehen, Zeitzonen, Datum. Alles über den Kippschalter an der Gehäuseflanke. Keramikgehäuse, Kautschukarmband, ein Zifferblatt so klar wie ein Befehl. Das entspiegelte Gewölbeglas lässt rein, was zählt: die Zeit.
Keine Ornamentik. Keine Zugeständnisse.
Nur die Frage, die bleibt:
Welche Uhr trägst du, wenn du die Erde hinter dir lässt?
Wenn New York auf 1747 trifft.
Marla Aaron ist bekannt für eines: den Karabiner. Was einst als funktionales Klettergerät galt, hat die New Yorker Schmuckdesignerin in ein kultisches Objekt verwandelt: präzise, mechanisch, unverwechselbar.
Ihre Locks tragen Patente, rangieren von 100 bis 300.000 Dollar und werden in kleinen Ateliers im Diamond District von Hand gefertigt.
Für ihre bisher ambitionierteste Kollaboration hat sie sich einen Partner gesucht, der Handarbeit nicht als Merkmal versteht, sondern als einzige Option.
Die Porzellan Manufaktur Nymphenburg existiert seit 1747. Gegründet auf Befehl des bayerischen Kurfürsten Maximilian III. Joseph, residiert sie bis heute in einem der Kavaliershäuser vor dem Schloss. Jedes Stück entsteht vollständig von Hand, mit Techniken, die seit Jahrhunderten unverändert weitergegeben werden. Einige ihrer Serviceteile kosten mehr als ein Kleinwagen. Ein vollständiges Dinner-Service kann 300.000 Dollar übersteigen.
Die Brücke zwischen beiden Welten heißt Cumberland.
Das Cumberland-Dekor wurde 1765 von Meistermaler Joseph Zachenberger entworfen: farbenfrohe Blüten, Schmetterlinge, Insekten, alles eingefasst von goldenen Bordüren. Ursprünglich für ein höfisches Hochzeitsgeschirr.
Heute prangt dieses Muster auf Aarons Signature-Lock, einem Trundle-Armband, Ohrstecker-Charms und einem Depository-Schmuckhalter. Alles in 18-karätigem Gelbgold. Alles in limitierter Auflage von je zehn Stück.
Die Entwicklung dauerte zwei Jahre. Der Durchbruch kam, als man feststellte: Porzellan lässt sich schneiden wie ein Edelstein.
Eine Kollaboration, die zeigt, was passiert, wenn zwei Häuser dasselbe verstehen: dass echte Handwerkskunst kein Trend ist, sondern der einzige Weg, damit sie nicht verschwindet.
1921 baute Audemars Piguet die erste Jumping-Hour-Armbanduhr der Welt. Kein Zeiger. Keine Bewegung. Nur eine Ziffer,die springt, wenn es an der Zeit ist.
100 Jahre später kehrt diese Komplikation zurück. Das Neo Frame Jumping Hour, inspiriert vom Pre-Model 1271 aus dem Jahr 1929, von dem nur 14 Exemplare existierten. Roségold. Schwarzes Saphirglas. Ein Kaliber, das AP zum ersten Mal in seiner Geschichte automatisch antreibt. Manche Uhren zeigen die Zeit. Diese entscheidet, wann sie spricht.
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#AudemarsPiguet #NeoFrame #JumpingHour #HauteHorlogerie QuietLuxury
PURE POWER.
Wenn das @fat.icerace in Zell am See die Crème de la Crème der automobilen Kultur auf gefrorenem See vereint, braucht es mehr als nur Leistung – es braucht Statement.