Heute teilte die Pressestelle der Stadt Hanau mit, dass der Vater des Attentäters von Hanau vor einigen Tagen gestorben ist. Zu den Umständen ist nichts weiter bekannt.
Auch wenn er die Angehörigen der Ermordeten nicht mehr bedrohen kann leiden sie weiter und finden keine Ruhe!
#hanau #19februarhanau #rememberhanau
In den letzten Wochen haben wir viel erreicht!
🕯Am 19. Februar haben wir eine würdige Gedenkveranstaltung organisiert. Wir dürfen die Namen der Opfer nicht vergessen und haben klar gemacht, dass der Kampf weitergeht, damit Hanau sich nie wiederholt.
📢Dann gab es den Schulstreik gegen die Wehrpflicht in Hanau, weil wir für unsere Zukunft kämpfen und gegen Krieg sind.
💜Und zum Internationalen Frauenkampftag haben wir ein starkes Zeichen gesetzt, denn wir kämpfen für Gleichberechtigung und ein Leben ohne Gewalt.
In unserem Engagement steckt viel Herz. Jetzt laden wir euch alle ein, zu ein Çiğ Köfte abend in unser Jugendcafé ein. Es gibt Essen, Getränke, eine entspannte Atmosphäre – kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!
#hanau #jugendcafe #çiğköfte
Auch 6 Jahre später waren wir auf den Straßen gegen das Vergessen und für Gerechtigkeit!
In Erinnerung an:
Fatih
Ferhat
Gökhan
Hamza
Ibrahim
Kaloyan
Mercedes
Said Nesar
Sedat
Vili Viorel
#saytheirnames #19februarhanau #keinvergebenkeinvergessen
#erinnernheißtkämpfen
🕊 6 JAHRE HANAU 🕊
Am 19. Februar jährte sich das Mord an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin und Ibrahim Akkuş, der vor einige Wochen an die Spätfolgen der Tat starb. Wir haben die Menschen in Hanau gefragt, warum nach 6 Jahren es immer noch wichtig ist, im Gedenken an die Opfer auf die Straße zu gehen.
6 Jahre Hanau - Erinnern heißt verändern.
Für den 21.02.2026 rief das Jugendbündnis @remember.hanau zur Zentralen Gedenkdemo für die Opfer des Hanau Anschlags auf.
Mehrere Hunderte Menschen folgten dem Aufruf, protestierten und gedenkten gemeinsam kraftvoll den Opfern und prangerten den immer noch tiefgreifenden Rassismus in der Gesellschaft an.
Foto-Dokumentation:
Am 21. Februar versammelten sich in Hanau über 1000 Menschen zu einer Kundgebung und anschließenden Demonstration im Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags vom Februar 2020. Die Polizei war mit einem überschaubaren Aufgebot vor Ort und begleitete die Versammlung.
Der Demonstrationszug führte zu den beiden Anschlagsorten. Am ersten Tatort wurde eine Zwischenrede gehalten, in der die Bedeutung des Erinnerns und die anhaltenden Forderungen nach Aufklärung und Konsequenzen hervorgehoben wurden. Immer wieder riefen die Teilnehmenden gemeinsam die Namen der Ermordeten. In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Opfer in der Erinnerung weiterleben und ihr Andenken bewahrt wird.
Am zweiten Anschlagsort fand die Demonstration ihren Abschluss. Dort wurde erneut deutlich gemacht, dass das Erinnern und der Einsatz gegen rassistische Gewalt nicht auf einen einzelnen Jahrestag beschränkt sind, sondern an allen 365 Tagen des Jahres stattfinden.