Im Schaufenster des Modegeschäfts der jüdischen Familie Heimann am Schwäbisch Gmünder Marktplatz ist auf dieser Aufnahme aus der Zwischenkriegszeit ein Plakat der Baumhauer-Ausstellung von 1926 zu erkennen. Auch die Schaufensterdekoration greift offenbar das Motiv des „Geigers von Gmünd“ auf. Die Fotografie dokumentiert eindrucksvoll, wie präsent die Ausstellung damals im Stadtbild war – und erinnert zugleich an die Familie Heimann, deren Geschäft durch die nationalsozialistische Verfolgung ausgelöscht wurde.
Fotograf: Karl-Otto Lang, Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd, Best. E06 Nr. 209
Alois Baumhauer entwarf für das 5. Musikfest 1926 das Plakat mit dem Motiv des sagenumwobenen Geigers von Gmünd vor der mittelalterlichen Stadtsilhouette.
Expressionstisch in Stil und Farbgebung steht die Darstellung des Geigers, der Teil der lokalen Kultur und Geschichte Schwäbisch Gmünds ist.
Die Ausstellung ist noch bis 26. Juli bei uns zu sehen 🙏🏼 Heute bieten wir im Museum eine besondere Führung an: Künstlerin Regina Baumhauer führt gemeinsam mit Dr. Monika Boosen persönlich durch die Sonderausstellung „Drei Generationen Baumhauer“.
#schwäbischgmünd #baumhauerausstellung #predigermuseum #GeigerVonGmünd #stadtgeschichte
Letzte Woche Freitag den 24. April feierten wir 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Antibes & die Ausstellungseröffnung Hans Hartung in unserer Galerie im Prediger 🙏🏼🇫🇷🇩🇪
Es sprachen Richard Arnold, Oberbürgermeister unserer Stadt Schwäbisch Gmünd und Audouin Rambaud, Beigeordneter für Tourismus aus Antibes. Gaël de Maisonneuve, französischer Generalkonsul in Stuttgart & Schirmherr der Ausstellung, betonte dass diese Ausstellung sein Lieblingsprojekt in den französischen Wochen im Großraum Stuttgart ist. Weitergehend haben unser Leiter des Museums Dr. Max Tillmann und Linnea Streit, Kuratorin der Ausstellung, einführende Worte und Einblicke ins Leben des bedeutenden Künstlers Hans Hartung gegeben.
Als deutsch-französischer Künstler, der im Zweiten Weltkrieg in der französischen Fremdenlegion gekämpft hat, spielte Hans Hartung im Anschluss eine zentrale Rolle in der Annäherung der beiden Länder über die Kultur. Die Ausstellung zeichnet dies mit hochkarätigen Leihgaben und Archivalien aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, sowie der Fondation Hartung-Bergman, Antibes (Frankreich), nach.
Die Ausstellung ist bis zum 27. September 2026 zu sehen.
Gefördert von
@buergerfondscitoyen@kskostalb
Kooperationspartner:
@fondationhartungbergman
Sammlung Domnick @schloesser_bawu
Bilder von Thomas Zehnder (Bild 1,2,6,10,12,13) und Alicia Härter.
#schwabischgmünd #predigermuseum #französischewochen #hanshartung #ausstellungseröffnung
„Die Galerie im Prediger zeigt mit »Hans Hartung und die deutsch-französische Freundschaft« eine Ausstellung, die europaische Zeitgeschichte, die Städtepartnerschaft mit Antibes und ein wichtiges Kapitel der Moderne zusammenführt“ - das schreibt Valerii Verbetskyi der Remszeitung. Wie genau das umgesetzt wurde und wie die Ausstellung die Geschichte der 🇩🇪🇫🇷 Freundschaft verbindet, erfahren Sie in den Artikeln oder heute Abend bei der #Ausstellungseröffnung um 19 Uhr 🙏🏼
Danke für die tolle Berichterstattung an die Gmünder Tagespost und die Rems-Zeitung!
#predigermuseum #hanshartung #deutschfranzösischefreundschaft #schwäbischgmünd
Kleine Einblicke in den Aufbau unserer neuen Ausstellung zu dem bedeutenden deutsch-französischen Künstler Hans Hartung mit den Kolleg:innen der Fondation Hartung-Bergman @fondationhartungbergman aus der Schwäbisch Gmünder Partnerstadt Antibes 🙏🏼🖼️🎨
Erstes Bild (links nach rechts): Hervé Coste de Champeron, Lucie Tixier & Linnea Streit
Gefördert von
@buergerfondscitoyen@kskostalb
Kooperationspartner:
@fondationhartungbergman
Sammlung Domnick @schloesser_bawu
ERÖFFNUNG & FESTAKT
Freitag, 24. April, 19 Uhr
Museum und Galerie im Prediger (Festsaal)
50 Jahre Städtepartnerschaft Schwäbisch Gmünd – Antibes
Wir laden Sie alle ❤️-lich dazu ein!
🇬🇧Small insights into the construction with the colleagues of the Fondation Hartung-Bergman @fondationhartungbergman from the Schwäbisch Gmünd twin town Antibes 🙏🏼
First picture (left to right): Hervé Coste de Champeron, Lucie Tixier & Linnea Streit
🇫🇷Petit aperçu de la construction avec les collègues de la Fondation Hartung-Bergman @fondationhartungbergman de la ville jumelée de Schwäbisch Gmünd, Antibes 🙏🏼
Première photo (de gauche à droite) : Hervé Coste de Champeron, Lucie Tixier & Linnea Streit
#hanshartung #predigermuseum #schwabischgmünd #antibes französischewoche
HANS HARTUNG
UND DIE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FREUNDSCHAFT
🇩🇪Als deutsch-französischer Künstler, der im Zweiten Weltkrieg in der französischen Fremdenlegion gekämpft hat, spielte Hans Hartung im Anschluss eine zentrale Rolle in der Annäherung der beiden Länder über die Kultur. Die Ausstellung zeichnet dies mit hochkarätigen Leihgaben und Archivalien aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, sowie der Fondation Hartung-Bergman, Antibes (Frankreich), nach.
🇬🇧Hans Hartung and Franco-German Friendship
As a Franco-German artist who fought in the French Foreign Legion during the Second World War, Hans Hartung subsequently played a key role in bringing the two countries closer together through culture. The exhibition traces this journey with high-calibre loans and archival material from the Domnick Collection in Nürtingen and the Fondation Hartung-Bergman in Antibes (France).
🇫🇷Hans Hartung et l’amitié franco-allemande
Artiste franco-allemand ayant combattu dans la Légion étrangère française pendant la Seconde Guerre mondiale, Hans Hartung a ensuite joué un rôle central dans le rapprochement culturel entre les deux pays. L'exposition retrace cette histoire à travers des prêts prestigieux et des documents d'archives provenant de la collection Domnick, à Nürtingen, ainsi que de la Fondation Hartung-Bergman, à Antibes (France).
ERÖFFNUNG & FESTAKT
Freitag, 24. April, 19 Uhr
Museum und Galerie im Prediger (Festsaal)
50 Jahre Städtepartnerschaft Schwäbisch Gmünd – Antibes
Es sprechen
Richard Arnold, Oberbürgermeister
Audouin Rambaud, Beigeordneter für Tourismus, Antibes
Gaël de Maisonneuve, französischer Generalkonsul in Stuttgart & Schirmherr der Ausstellung
Dr. Max Tillmann, Leiter des Museums
Linnea Streit, Kuratorin der Ausstellung
Wir laden Sie alle ❤️-lich dazu ein!
Gefördert von
@buergerfondscitoyen@kskostalb
Kooperationspartner:
@fondationhartungbergman
Sammlung Domnick @schloesser_bawu
#hanshartung #predigermuseum #schwabischgmünd #antibes
Ein Blick auf die neue Petersburger Hängung für die Malerei der Romantik 👀
In der Geschichte der Malerei ist die Periode zwischen 1815 und 1870 die Zeit der Romantik mit ihrem Wandel zum Biedermeier und zur Zeit des Realismus. Neben der traditionellen Bildniskunst, etwa des in Stuttgart tätigen Porträtmalers Franz Seraphim Stirnbrand, pflegen die Maler besonders die Historie, das Genre und die Landschaft. Thematisch wird die Landschaftskunst von der Italiensehnsucht der deutschen Künstler geprägt, wie sie die beiden Maler Franz Xaver Müller in Stuttgart und Oswald Achenbach in Düsseldorf vertreten. Zu den bedeutenden Vertretern der Düsseldorfer Malerschule zählen auch Andreas Achenbach und Carl Friedrich Lessing, von denen zwei »nordische« Landschaften ausgestellt sind, und der Porträt- und Historienmaler Emanuel Leutze. 👌
🇬🇧In the history of painting, the period between 1815 and 1870 is known as the Romantic era, which gave way to the Biedermeier period and the era of Realism. Alongside traditional portraiture - exemplified by the Stuttgart-based portrait painter Franz Seraphim Stirnbrand - painters focused particularly on history, genre and landscape. Thematically, landscape art was shaped by German artists‘ longing for Italy, as exemplified by the two painters Franz Xaver Müller in Stuttgart and Oswald Achenbach in Düsseldorf. Among the leading figures of the Düsseldorf School of Painting were Andreas Achenbach and Carl Friedrich Lessing - two of whose ‚Nordic‘ landscapes are on display - and the portrait and history painter Emanuel Leutze.
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Zu seinem 150. Geburtstag gab es ein besonderes Geschenk für unser Museum: die Schausammlung im zweiten Obergeschoss hat ein neues Gesicht erhalten. Dazu zählt die Neupräsentation in der Sammlung 19. Jahrhundert mit zwei den Gemälden des Malers Emanuel Leutze und Werken des Goldschmieds Wilhelm Widemann gewidmeten Kabinetten sowie die Neupräsentation in der Schausammlung 20./21. Jahrhundert, die am 28. März eröffnet wurden.
Farbige Wände und eine optimale Ausleuchtung lassen „Die Nymphe der Urachquelle“, ein Meisterwerk Emanuel Leutzes von 1855, wieder erstrahlen.
Diese neuen Ausstellungsbereiche könnt Ihr jetzt besuchen – wir werden Euch in den kommenden Posts ein paar Einblicke geben.
🇬🇧To mark its 150th anniversary, our museum received a special gift: the permanent collection on the second floor has been given a new look. This includes a new presentation in the 19th-century collection, featuring two cabinets dedicated to the paintings of Emanuel Leutze and works by the goldsmith Wilhelm Widemann, as well as a new presentation in the 20th/21st-century collection, which opened on 28 March.
Coloured walls and optimal lighting allow ‘The Nymph of the Urach Spring’, a masterpiece by Emanuel Leutze from 1855, to shine once more.
You can now visit these new exhibition areas – we will give you a few insights in our upcoming posts.
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Ausgezeichnete Stimmung beim Festakt „150 Jahre Gmünder Museum & Museumsverein“ am 28. März 2026 ⭐️🥂
Von links nach rechts: Dr. Tilman Krause, großer Mäzen, Museumsfreund und langjähriger Redakteur der Tageszeitung „Die Welt“, Gaël de Maisonneuve, französischer Generalkonsul in Stuttgart und Schirmherr unserer Jubiläumsausstellung „Hans Hartung und die deutsch-französische Freundschaft“ (25. April – 27. September 2026 in der Galerie im Prediger), Oberbürgermeister Richard Arnold und Museumsdirektor Dr. Max Tillmann
Fantastic vibe at the ceremony marking “150 Years of the Gmünd Museum & Museum Friends” on 28 March 2026 ⭐️🥂
From left to right: Dr Tilman Krause, a great patron, friend of the museum and long-standing editor of the daily newspaper *Die Welt*, Gaël de Maisonneuve, French Consul General in Stuttgart and patron of our anniversary exhibition “Hans Hartung and Franco-German Friendship” (25 April – 27 September 2026 at the Galerie im Prediger), Lord Mayor Richard Arnold and Museum Director Dr Max Tillmann
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Wir laden Sie herzlich ein zum FESTAKT am Samstag, den 28. März 2026, um 17 Uhr im Museum im Prediger ✨
Vor genau 150 Jahren öffnete unser Museum erstmals seine Pforten 🏛️ 1876 von den ansässigen Silberwarenfabrikanten nach dem Konzept des Londoner Victoria and Albert Museum gegründet, ist das Gmünder Museum das älteste Kunstgewerbemuseum im deutschen Südwesten.
Träger war zunächst der von den Fabrikanten getragene Verein Gewerbemuseum, aus welchem der Gmünder Museumsverein hervorging. Museum und Museumsverein blicken auf eine gemeinsame 150-jährige Geschichte der Liebe zur Kunst und des bürgerlichen Mäzenatentums zurück.
Dieses besondere Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen in einem feierlichen Rahmen begehen 🥂
RSVP:
Da die Räumlichkeiten begrenzt sind, bitten wir um Antwort bis 23.3.2026: [email protected] oder unter Telefon 07171 6034130. Bitte beachten Sie, dass die Parkplätze am Museum im Prediger begrenzt sind.
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SAISONAUFTAKT: Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik
Wenn am Sonntag, 29. März, die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, dann heißt es auch im Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik wieder: geöffnet – außer montags! – von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 19 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr.
Zur Feier des Saisonauftaktes gibt es um 14 Uhr eine Führung und ab 15 Uhr eine Vorführung von Handwerkstechniken mit dem Goldschmied Thomas Raschke.
Beim Betreten der ehemaligen Silberwarenfabrik unternehmen die Besuchenden eine Zeitreise in eine untergegangene Arbeits- und Lebenswelt: Die 1845 errichtete Fabrikanlage ist die älteste und zugleich einzig komplett erhaltene aus der Blütezeit der Gmünder Schmuck- und Silberwarenproduktion im 19. und 20. Jahrhundert.
Fast alle Maschinen, ob Friktionsspindelpressen, Drahtziehbänke, Fall- und Krafthämmer und Walzwerke, standen hier bereits vor 150 Jahren. Ein einmaliges Zeugnis der Kultur-, Industrialisierungs- und Wirtschaftsgeschichte!
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Den Sinn für die Metallplastik ebenso wie für religiöse Themen gab der Vater Sepp Baumhauer an seine Töchter weiter, wie Reginas Kreuzweg-Bronze veranschaulicht.
Regina Baumhauer
Hohenheimer Kreuzweg: 14 Modelle
1996
Bronze
🇬🇧The father Sepp Baumhauer passed on his love of metal sculpture and religious themes to his daughters, as Regina’s bronze Stations of the Cross illustrates.
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In der Malerei und vorbereitenden Zeichnung erkundete Sepp Baumhauer die Plastizität der Figur, nach der er seine Metallplastiken schuf, die sein hauptsächliches Schaffen als Bildhauer ausmachen.
Die Bronzegruppe der Wächter von 1998, mit einer Vorzeichnungen ausgestellt, führt exemplarisch vor Augen, dass das Humane, der Mensch und die Auseinandersetzung mit der Gestaltung des menschlichen Körpers von Anfang an bis zuletzt das große Thema war, an dem sich sein Schaffen entzündete. Den Sinn für die Metallplastik ebenso wie für religiöse Themen gab der Vater an seine beiden Töchter weiter.
🇬🇧In painting and preparatory drawing, Baumhauer explored the plasticity of the figure, after which he created his metal sculptures, which make up his main body of work as a sculptor.
The bronze group of guards from 1998, exhibited with a preparatory drawing, demonstrates in an exemplary manner that the human, the human being and the examination of the shaping of the human body was the great theme that fuelled his work from the beginning to the end. The father passed on his appreciation of metal sculpture and religious themes to his two daughters.
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