Pixel_Roulette

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Foto & Video-Dokumentation Schwerpunkt: extreme Rechte | soziale Proteste | Klima | Gesellschaft Unterstützt mich gern ↓
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Auftakt der sächsischen CSD-Saison 2026: Rund 350 Menschen demonstrieren in Stollberg STOLLBERG. Unter dem Motto „Queer laut Antifa – Stollberg ist für alle da!“ hat der 5. Christopher Street Day (CSD) in Stollberg am Samstag die diesjährige CSD-Saison in Sachsen eröffnet. Die Veranstaltung verzeichnete einen deutlichen Zuwachs: Mit rund 350 Teilnehmenden lag die Mobilisierung spürbar über den Zahlen des Vorjahres. Der bunte und lautstarke Demonstrationszug zog quer durch Stollberg und stieß beim Großteil der Passantinnen und Passanten auf ein freundliches Echo. Vereinzelt kam es am Straßenrand zu Unmutsbekundungen; so zeigten wenige Personen der Versammlung den Mittelfinger. Die Demonstrierenden reagierten darauf geschlossen mit „Nazis raus!“-Sprechchören. Die Demonstration mündete schließlich in eine Abschlusskundgebung auf dem Hauptmarkt. Neben dem Informations- und Vernetzungsangebot an zahlreichen politischen Infoständen kamen dort Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen zu Wort, auch die Organisator:innen von @csd_stollberg_erzgebirge richtete sich an die anwesenden. Für einen programmatischen Höhepunkt sorgte die Rede des neu gegründeten @csd_freital : Die Initiative kündigte an, im kommenden Jahr erstmals auf die Straße gehen zu wollen, und mobilisierte bereits jetzt für den 19. Juni 2027 zur dortigen CSD-Premiere. #CSDStollberg #christopherstreetday #CSD #stollberg
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6 hours ago
📍 Stollberg, 16.05.2026 – Der 5. CSD brachte heute rund 350 Teilnehmende für queere Sichtbarkeit auf die Straßen der erzgebirgischen Kleinstadt. 🚀 Im Fokus: Ein kraftvoller, jung geprägter Protestzug, der sich trotz kühler Temperaturen und leichtem Regen lautstark mit Regenbogen- und Puppy-Flaggen durch die Stadt bewegte. Die Abschlusskundgebung, die Raum für Vernetzung an Ständen von Parteien sowie queeren Initiativen bot und die Protestierenden unter anderem mit veganer Döner-Calzone versorgte. Die inhaltliche Verknüpfung von queerer Sichtbarkeit mit einer klaren antifaschistischen Kante gegen rechte Netzwerke im Erzgebirge. 💬 „Ost, Ost, Ostdeutschland – Antifa heißt Widerstand!“ 📸 Mehr Eindrücke von der Straße in der Bildstrecke. Dass diese Präsenz im ländlichen Raum leider weiterhin notwendig ist, zeigte das Verhalten am Straßenrand: Während große Teile der Bevölkerung den Teilnehmenden freundlich zuwinkten, kam es vereinzelt zu ausladenden Gesten und Pöbeleien aus der Zivilgesellschaft. Bei Eintreffen auf dem Kundgebungsplatz wurde das Geschehen zudem von Akteuren aus dem rechten Spektrum fixiert – darunter ein Beobachter mit AfD-Mütze und dezidierten Tattoos. Das polizeiliche Raumschutzkonzept mit schätzungsweise bis zu 70 Einsatzkräften sicherte das gesamte Stadtgebiet ab, sodass die Versammlung anders als im Vorjahr komplett störungsfrei blieb. 💥Unterstütze unsere journalistische Arbeit: Kommentiere, teile, like.
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18 hours ago
Vatertag am Milchpavillon. Zwischen Pöbeln, der Figur des "Proleten" und Bier gab es auch wichtige Redebeiträge und Menschen zeigten, dass man den "Männertag" auch anders begehen kann. Mit wichtigen inhaltlichen Reden, aber auch Küfa, Sitzgelegenheiten und mehr war eigentlich ein friedliches Beisammensein garantiert. Wenn da doch die Männer nicht wären: Immer wieder störten junge Männergruppen die Kundgebung. Auch eine größere Gruppe Jugendlicher, unter ihnen zahlreiche Rechtsextreme, versammelte sich in der Nähe. Von dieser kapselten sich immer wieder kleinere Gruppen ab, um die Kundgebung zu provozieren. #Dresdeb #Vatertag #Sachsen
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1 day ago
Am Abend des 30. April 2026 fand in Dresden die feministische Demonstration „Take Back The Night“ statt. Bereits seit mehreren Jahren findet die Demonstration in der Walpurgisnacht zum 1. Mai statt. Sie richtet sich gezielt an FLINTA-Personen* (Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre, trans und agender Personen sowie alle, die sich nicht endo-cis-männlich identifizieren). Neben den Organisator:innen riefen auch weitere antifaschistische und feministische Gruppen aus Dresden zur Teilnahme auf. Etwa 1.000 FLINTA*s zogen schließlich in einem kraftvollen Demonstrationszug vom Schlossplatz durch die Innenstadt bis zum Alaunplatz. Die Demonstration setzte in Redebeiträgen und Sprechchören einen klaren Fokus auf den Kampf gegen patriarchale Strukturen und Unterdrückung. In einem Redebeitrag hieß es: „Diese ‚bösen Geister‘, die wir heute vertreiben wollen, sind allerdings keine Fantasiewesen. Sie haben Namen. Sie heißen Patriarchat, sie heißen Kapitalismus, sie heißen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus, Ableismus und Klassismus. Sie bedeuten Gewalt gegen FLINTA*-Personen. Sie bedeuten Ausbeutung. Kontrolle. Unterdrückung. Feminizide. Und genau deshalb stehen wir heute hier.“ Außerdem thematisierten Redner:innen die Hexenverfolgungen zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert in Europa, die auch Spuren in Dresden hinterließen. Weitere Informationen findet ihr in bereits veröffentlichten Beiträgen von Re:Protest, Pixelroulette sowie auf der Seite von Take Back The Night Dresden.
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3 days ago
Tausende Räder, eine Botschaft: Dresden rollt für Toleranz! 🚲 ​Wir blicken zurück auf die #Toleride vom vergangenen Samstag. Es war ein beeindruckendes Bild: Mehrere tausend Menschen verwandelten die Dresdner Straßen in ein Meer aus Fahrrädern, Lastenrädern, Rollern und Rollstühlen. Mehrere tausend Menschen setzten gemeinsam ein rollendes Zeichen für ein offenes und solidarisches Miteinander. ​Hier sind noch ein paar Bilder für euch 📸👇 ​#Dresden #Fahrradstadt #Verkehrswende #ToleranzAufRädern
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4 days ago
Toleride 2026: Dresden rollt lautstark für die Verkehrswende Bässe statt Blechlawinen: Zum 11. Jubiläum erfand sich der @tolerave neu. Unter dem Motto „Toleride“ verwandelten über 5000 Menschen die Dresdner Innenstadt in eine rollende Demonstration für eine lebenswerte Stadt. Was jahrelang als klassische Parade hinter großen Lkw funktionierte, bekam in diesem Jahr einen neuen Drive. Die Veranstalter*innen setzten konsequent auf Muskelkraft statt Motoren: Die massiven Soundsysteme und DJ-Pulte thronten nicht mehr auf Ladeflächen, sondern auf Lastenrädern. Das Ergebnis? Eine mobile Party, die den Slogan „Wir bleiben laut“ wörtlich nahm und gleichzeitig bewies, dass Mobilität auch ohne Abgase funktioniert. Die Vision: Stadt für Menschen, nicht für Autos Der Aufruf der Toleride war ein flammendes Plädoyer für eine radikale Umgestaltung des urbanen Raums. Die Kernforderungen der Teilnehmenden: > Lebensqualität: Mehr Grünflächen und Freiräume statt Parkplätzen und Asphalt. > Sicherheit: Ein konsequenter Ausbau des Radwegenetzes für sicheres Fahren. > Inklusion: Eine barrierefreie Stadt, die Platz für alle Generationen bietet – vom spielenden Kind bis zum flanierenden Senior. „Wir wollen eine Stadt für Menschen, nicht für Blech und Motoren“, hieß es unmissverständlich im Aufruf zur Demonstration. Die Resonanz sprengte alle Prognosen. Während die Veranstalter*innen ursprünglich mit 2500 Personen kalkulierten, füllten letztlich deutlich über 5000 Menschen mit Fahrrädern, Inlinern und Rollern die Straßen. Die Route führte nach dem Auftakt auf dem Alaunplatz im Schritttempo durch die Neustadt, über die Albertbrücke und entlang des Terrassenufers. Am Postplatz legte der Tross einen Zwischenstopp ein. Hier meldete sich unter anderem der ADFC zu Wort und zeigte sich begeistert von der enormen Mobilisierungskraft der Bewegung. Nach dem Zwischenstopp am Postplatz rollte die bunte Karawane über die Marienbrücke und den Carolaplatz zurück in Richtung Norden. Die friedliche Demonstration mündete schließlich auf dem Areal des Industriegeländes, wo die politische Ausfahrt in eine ausgelassene Party überging. #Dresden #Tolerave #Toleride
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6 days ago
„Prüf heute – schütz morgen“: Bundesweite Demonstrationswelle erreicht Dresden Unter dem Motto „Prüf heute – schütz morgen“ sind am vergangenen Samstag Menschen in zwölf Bundesländern auf die Straße gegangen. Erstmals fand die sogenannte „PRÜF-Demo“ auch in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden statt. Die Organisatoren verfolgen eine klare Strategie: Anstatt zahlreicher Kleinstprojekte setzen sie auf eine Bündelung der Kräfte in den 16 Landeshauptstädten. „Um unsere Ressourcen gezielt einzusetzen, konzentrieren wir uns ganz bewusst auf diese zentralen Orte“, so die Veranstalter. Ziel sei es, kraftvolle und unübersehbare Signale zu senden, anstatt in lokalen Einzelaktionen zu „verpuffen“. In Dresden soll die Demonstration künftig eine feste Institution werden: Geplant ist der Protest für jeden zweiten Samstag im Monat. Kernforderung: Überprüfung rechtsextremer Parteien Hinter der Initiative steht ein konkretes politisches Anliegen: „Alle Parteien, die als rechtsextremer Verdachtsfall gelten oder als gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um unsere Demokratie zu schützen.“ In Dresden startete die Versammlung auf dem Theaterplatz mit einer vielseitigen Auftaktkundgebung. Der sächsische Ableger der Initiative (@pruef.sn ) mobilisierte etwa 500 Teilnehmende, die nach dem Bühnenprogramm in einem Demonstrationszug durch die Stadt zogen. Die Route führte über die Augustusbrücke zum Carolaplatz, weiter über den Albertplatz und durch die Neustadt bis zum Alaunplatz, wo die Veranstaltung schließlich endete. Neben den politischen Redebeiträgen prägte ein breites kulturelles Angebot das Bild auf dem Theaterplatz. Musikalische Begleitung: Auftritte von Künstlern wie Soulid, The Offcuts, Olli Schumann und der Banda Comunale. Aktionen: Ein Tanz-Flashmob der Initiative FM sorgte für Aufmerksamkeit. Infostände: Verschiedene Organisationen informierten vor Ort über zivilgesellschaftliches Engagement. Neben #Dresden fanden zeitgleich Demonstrationen in Städten wie #Schwerin, Stuttgart, Hannover, #Berlin, Mainz, Hamburg, Saarbrücken, Potsdam, Bremen, Magdeburg und Düsseldorf statt.
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7 days ago
Am 1. Mai 2026 fand in Gera ein Aufmarsch der rechtsextremen Partei „Der III. Weg“ statt. Der Aufruf zur Demonstration erfolgte erst wenige Tage zuvor. Mobilisiert wurde zunächst primär intern und später über soziale Medien. Laut Polizeiangaben nahmen schließlich etwa 200 Personen an der extrem rechten Versammlung teil. Startpunkt der Demonstration war die Wiesestraße 199. Nach ersten Redebeiträgen zogen die Neonazis paramilitärisch in zwei geschlossenen Blöcken, in einem Spalier aus Fahnen, durch die Innenstadt. Mit Trommeln, Megafonen und einem Lautsprecherwagen skandierten die Teilnehmenden verschiedene Parolen. Die Sprechchöre erinnerten dabei teilweise an Fangesänge. Neben bekannten Parolen wie „Kriminelle Ausländer raus“ wurde der Spruch „N-R-J! – Komm in die Bewegung!“ in einem an Fußballgesänge angelehnten Stil gerufen. Am Endpunkt, dem Hauptbahnhof, folgten weitere Redebeiträge, die inhaltlich als antisemitisch eingeordnet werden können. Neben der Ablehnung der Bundesrepublik Deutschland wurde dabei auch eine antijudaistische Verschwörungsideologie unter Bezug auf „Judas“ verbreitet. Zudem riefen Redner die Teilnehmenden zu Disziplin und Zusammenhalt auf und schworen sie auf einen sogenannten „Tag X“ sowie eine „Nationalrevolution“ ein. Der Aufmarsch wurde durch das Medien- und Propagandakollektiv „AG Film und Foto“ des „III. Wegs“ begleitet. Die Polizei ermittelt nun wegen acht Straftaten und einer Ordnungswidrigkeit. Dabei handelt es sich um das Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole sowie Verstöße gegen das Versammlungsgesetz. Etwa 400 Menschen beteiligten sich an Gegenprotesten. Dabei kam es auch zu einem Blockadeversuch durch linke Aktivist:innen.
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8 days ago
Kundgebung zum 1. Mai: AfD Sachsen versammelt sich auf dem Dresdner Neumarkt Dresden. Der Landesverband der AfD Sachsen hat den 1. Mai 2026 für eine politische Kundgebung genutzt. Unter dem Motto „1. Mai in Dresden – Wir färben den Neumarkt blau!“ folgten über 500 Personen dem Aufruf der Partei zu Bratwurst und Bier. Den Höhepunkt der Teilnehmerzahl verzeichnete die Veranstaltung während der Rede des AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla. Neben Chrupalla traten der AfD-Landesvorsitzende Jörg Urban sowie Dr. Rolf Weigand als Redner auf. Die Moderation übernahm, wie bereits in den Vorjahren, der Landtagsabgeordnete André Wendt. Die musikalische Umrahmung sollte durch den Künstler Björn Winter, bekannt unter seinem Pseudonym „Björn Banane“, erfolgen. Dieser Programmpunkt verlief jedoch nicht wie geplant: Bereits während des ersten Songs kam es zu technischen Problemen bei der Tonanlage, die den Auftritt beeinträchtigten. Neben den Rednern waren weitere Persönlichkeiten aus dem lokalen politisch rechten Spektrum vor Ort. Als Ordner fungierte Jürgen Schönherr. Auch der ehemalige Kopf der „Querdenken 351“-Bewegung, Marcus Fuchs, nahm an der Kundgebung teil und suchte den Austausch mit Anwesenden. Ebenfalls unter den Teilnehmern war René Despang, der aktuell bei den „Freien Sachsen“ aktiv ist. Despangs politische Biografie umfasst eine Zeit als Landtagsabgeordneter für die NPD (2006 bis 2009). Zudem wird er mit der „Freien Kameradschaft Dresden“ in Verbindung gebracht; ihm soll eine führende Rolle während der rechtsextrem motivierten Blockade einer Geflüchtetenunterkunft in Dresden-Laubegast zugeschrieben worden sein. Ebenso auf dem Neumarkt versammelte sich ein Protest von @missionlifeline und der @seebruecke_dresden , um die Veranstaltung der AfD nicht unkommentiert stehen zu lassen. #Dresden #DD0105 #1Mai
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12 days ago
Über 2.000 Teilnehmende bei anarchistischer 1.-Mai-Demonstration in Dresden Unter dem Motto „Arbeit, Arbeit, Arbeit? Wir wollen mehr vom Leben!“ sind am Freitag, dem 1. Mai 2026, mehr als 2.000 Menschen einem Aufruf zu einer anarchistischen Demonstration in Dresden gefolgt. Der Demonstrationszug setzte sich am Wettiner Platz in Bewegung. Die Route führte die Teilnehmenden anschließend am Zwinger entlang und über die Augustusbrücke. Ziel des Aufzugs war der Jorge-Gomondai-Platz, wo der Tag mit verschiedenen thematischen Workshops ausklang. #1Mai #Dresden #DD0105
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13 days ago
Am 1. Mai riefen verschiedene rote Gruppen in Dresden zum Protest auf. Doch statt klassischem revolutionärem Geist herrschte beim Blick auf die Demo eher Verwunderung. Was genau auf der Straße passierte und warum die politische Schwerpunktsetzung Fragen aufwirft, lest ihr in den Slides. #Dresden #1Mai #tagderarbeit #rotfront #161 #Protest #Protestfotografie
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13 days ago
Ein Blick auf den Dresdner Neumarkt am 1. Mai. Die AfD lud zur Veranstaltung – und wer genauer hinschaut, erkennt schnell, wie durchlässig die Grenzen nach rechts außen mittlerweile sind. Wer hier völlig selbstverständlich nebeneinander steht, wer die Sicherheit übernimmt und was auf der Bühne passiert, zeigt deutlich auf, was von der viel zitierten Abgrenzung in der Praxis übrig bleibt. Mehr in den Slides! #Dresden #AfD #tagderarbeit #1mai
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13 days ago