Book Release
Christian Schwarzwald
ROAM
Donnerstag, 7.5. um 19 Uhr
Projektraum schon
Schreinerstraße 16
10247 Berlin
ROAM zeigt eine sich wandelnde Situation der Wahrnehmung, in der das Zeichnen zur Methode der Navigation wird. Seit mehr als dreißig Jahren erkundet Christian Schwarzwald die Räume zwischen Sehen und Wissen, Abstraktion und Figuration, dem Kostbaren und dem Alltäglichen. Seine Zeichnungen, Wandarbeiten, Serien und Installationen lassen sich nicht auf einen einzigen Stil oder eine einzige Aussage festlegen. Stattdessen laden sie uns ein, zwischen Digitalem und Analogem, Intimem und Überwältigendem, Konzentration und Muße zu wandern. Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Noortje de Leij offenbart Schwarzwald das Zeichnen nicht als die Schaffung fester Bilder, sondern als eine Form des Umherstreifens: eine nicht statische Praxis, die unsere sich ständig wandelnde Beziehung zur Realität widerspiegelt. Dieses Buch ist sowohl eine Kartierung als auch eine Einladung, sich mit offener Aufmerksamkeit durch die Texturen unserer Umgebung zu bewegen und dabei eigene Bilder zu schaffen.
Gestaltung: Andreas Koch und Christian Schwarzwald
Koordination und Assistenz: Gregor Beiwl
Text: Noortje de Leij und Christian Schwarzwald
Softcover, Leinen, bedruckt
englisch
640 Seiten
11,5 x 16,2 cm
März 2026
ISBN 978-3-910541-17-7
#christianschwarzwald #permanentverlag #artistbook #artbook
Neulich im permanent Verlag: Barbara Loftus, Heike Gallmeier, Christian Schwarzwald, Wenn permanent irgendwo was
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#christianschwarzwald #heikegallmeier #barbaraloftus
Barbara Loftus
Eine Enterbung/A Disinheritance
Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt sich die britische Malerin und Filmemacherin Barbara Loftus künstlerisch mit der frühen Lebensgeschichte ihrer deutsch-jüdischen Mutter Hildegard Basch auseinander. Die Ausstellung „Eine Enterbung“ im Haus am Lützowplatz ist das Ergebnis dieses intensiven Recherche- und Kunstprojekts. Das Buch dokumentiert die Ausstellung im Haus am Lützowplatz und ergänzt sie um weitere Materialen. Eine Chronik dokumentiert zum Beispiel die rasante Entrechtung der jüdischen Bevölkerung Deutschlands ab 1933.
Erst im späten Alter von 79 Jahren begann die Mutter aus einer zufälligen Situation heraus über einen bislang unterdrückten Teil ihrer Vergangenheit mit der 1946 in England geborenen Tochter zu sprechen: Da war das Berlin-Schöneberg der 1920er-Jahre, die großbürgerliche Wohnung in der Lutherstraße 51, später Keithstraße 14, in der Hildegard Basch mit ihren Eltern Sigismund und Herta und ihrem Bruder Heinz aufwuchs.
Und da war die ab 1933 einsetzende systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung, die zu Verfolgung, Deportation und Vernichtung ihrer Familie führte. Die Großeltern und der Onkel der Künstlerin wurden 1942 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet; die Mutter emigrierte 1939 als junge Frau nach England. Die aufgezeichneten Erinnerungen ihrer Mutter bilden das Zentrum einer in unterschiedlichen Medien bis heute fortgeführten Werkserie von Barbara Loftus.
Herausgeber: Marc Wellmann (Haus am Lützowplatz)
Gestaltung: Andreas Koch
Texte: Marc Wellmann, Lutz Winckler und Barbara Loftus
112 Seiten
Halbleinenband, Hardcover
deutsch / englisch
112 Seiten
20 x 27 cm
April 2026
ISBN 978-3-910541-29-0
#barbaraloftus #permanentverlag #hausamluetzowplatz
Book Release
Barbara Loftus
Eine Enterbung | A Disinheritance
Künstleringespräch und Buchvorstellung
Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Artist Talk and Book Presentation
Wednesday, April 22, 2026, 7 pm
Teilnehmerinnen des Panels: Anisia Petcu und Chiara Harrison Lambe
Moderation: Marc Wellmann, Kurator der Ausstellung
Barbara Loftus. A Disinheritance
With texts by Marc Wellmann,
Lutz Winckler and Barbara Loftus
112 pages
German / English
20 x 27 cm, Hardcover
Design: Andreas Koch
#barbaraloftus #permanentverlag #artistbook #artbook
Christian Schwarzwald
ROAM
ROAM zeigt eine sich wandelnde Situation der Wahrnehmung, in der das Zeichnen zur Methode der Navigation wird. Seit mehr als dreißig Jahren erkundet Christian Schwarzwald die Räume zwischen Sehen und Wissen, Abstraktion und Figuration, dem Kostbaren und dem Alltäglichen. Seine Zeichnungen, Wandarbeiten, Serien und Installationen lassen sich nicht auf einen einzigen Stil oder eine einzige Aussage festlegen. Stattdessen laden sie uns ein, zwischen Digitalem und Analogem, Intimem und Überwältigendem, Konzentration und Muße zu wandern. Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Noortje de Leij offenbart Schwarzwald das Zeichnen nicht als die Schaffung fester Bilder, sondern als eine Form des Umherstreifens: eine nicht statische Praxis, die unsere sich ständig wandelnde Beziehung zur Realität widerspiegelt. Dieses Buch ist sowohl eine Kartierung als auch eine Einladung, sich mit offener Aufmerksamkeit durch die Texturen unserer Umgebung zu bewegen und dabei eigene Bilder zu schaffen.
Gestaltung: Andreas Koch und Christian Schwarzwald
Koordination und Assistenz: Gregor Beiwl
Text: Noortje de Leij und Christian Schwarzwald
Softcover, Leinen, bedruckt
Englisch
640 Seiten
11,5 x 16,2 cm
März 2026
ISBN 978-3-910541-17-7
erscheint auch bei maer press
@christianschwarzwald
#artistbook #artbook #contemporarydrawing
von Hundert 42
Natürlich ist das kein klassischer Kunstmarkt-Report, aber was ist das nur für ein komischer Markt? Es werden viele Aspekte auf mindestens 38 Seiten behandelt.
„…und wir hatten seitdem immerhin zwei Unterstützer, wenn auch nicht monetär. Für die ambitionierten, professionellen Start-Up-Galerien wie eben neugerriemschneider war früh klar, dass Berlin ein blühender Kunstgarten werden muss, damit sie darin ernten können, sie mussten Sammler anlocken, und wir waren so etwas wie eine kleine wilde attraktive Blume, die vielleicht ein bisschen komisch roch, aber dit is Berlin.“ Andreas Koch in seinem Memoire über sein Leben als Galerist
Gestaltung: Büro für Film und Gestaltung
80 Seiten
Rückstichheftung
20 x 27 cm
Februar 2026
#permanentverlag #artmagazine #berlinart #zeitgenössichekunst
Release der von Hundert 42. Vielen Dank an alle Beitragenden. Erhältlich in unserem Shop. Link in Bio.
#vonhundert #kunstmagazin #kunstmarkt #kunstberlin
von Hundert 42
Natürlich ist das kein klassischer Kunstmarkt-Report, aber was ist das nur für ein komischer Markt? Es werden viele Aspekte auf mindestens 38 Seiten behandelt.
„…und wir hatten seitdem immerhin zwei Unterstützer, wenn auch nicht monetär. Für die ambitionierten, professionellen Start-Up-Galerien wie eben neugerriemschneider war früh klar, dass Berlin ein blühender Kunstgarten werden muss, damit sie darin ernten können, sie mussten Sammler anlocken, und wir waren so etwas wie eine kleine wilde attraktive Blume, die vielleicht ein bisschen komisch roch, aber dit is Berlin.“
Andreas Koch in seinem Memoire über sein Leben als Galerist
Gestaltung: Büro für Film und Gestaltung
80 Seiten
Rückstichheftung
20 x 27 cm
Februar 2026
#vonhundert #permanentverlag #kunstmagazin #kunstmarkt #kunstkritik
Selbsterzählungen und Umbruchspuren im Œuvre von Künstler:innen aus der DDR
Biografische Selbstzeugnisse, die besonders oft kritische Lebensereignisse thematisieren, können Aufschluss über gleichzeitige Richtungswechsel im künstlerischen Schaffen geben. Die in diesem Buch versammelten Beiträge, hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt »Geschichtsbilder in der Gegenwartskunst« an der Universität Potsdam, bieten Material für vergleichende kunsthistorische Untersuchungen, indem sie sich mit künstlerischen Selbstreflexionen aus der Zeit des gesellschaftlichen Wandels um 1989/90, mit seinen Vorläufen und Folgen beschäftigen.
Die in den vorgestellten Werken angelegten transformativen Situationen und deren Funktion als Umbruchspuren offenbaren sich als Fragen an die eigene Erzählung samt ihrer Abhängigkeit von Kultur und Gesellschaft. Die Beiträge widmen sich Künstler:innen aus der DDR wie Tina Bara, Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Núria Quevedo, Cornelia Schleime, Gabriele Stötzer, Elisabeth Voigt und Ruth Wolf-Rehfeldt. Sie erforschen, wie persönliche Erfahrungen und einschneidende Lebensereignisse das künstlerische Œuvre beeinflussen und wie Kunst als Medium der Selbstreflexion und Gesellschaftskritik dient.
Herausgegeben von Melanie Franke
Beiträge von: Elske Rosenfeld, Anne Bernhof, April Eisman, Marie Egger, Melanie Franke, Viola Hildebrand-Schat, Joachim Jäger, Angela Lammert, Luise Thieme, Burak Üzümkesici
Gestaltung: Claudia Kugler, Andreas Koch
208 Seiten
deutsch
Schweizer Broschur
16,5 × 22 cm
November 2024
ISBN 978-3-910541-14-6
#permanentverlag #kunstbuch #kunstwissenschaft #kunstgeschichte #melaniefranke
von Hundert #41
Die Nummer 41 ist der Abschluss unserer Raum-Zeit-Tod-Trilogie, also ein Tod-Spezial. Wir näherten uns dem schwierigen, gern verdrängten Thema von unterschiedlichen Seiten. Das Wort Tod ist im Heft 116 mal abgedruckt.
„Noch leben wir. Aber bald werden wir tot sein. Nach Angaben der Künstlersozialkasse leben in Deutschland zwischen 50.000 und 60.000 bildende Künstlerinnen und Künstler. Wenn man von einer durchschnittlichen jährlichen Sterberate von 11 auf 1.000 Personen ausgeht, dann sind das zwischen 550 und 660. Also zwei am Tag. Kaum jemand aus dieser Gruppe wird sein künstlerisches Werk vor dem eigenen Ableben vernichtet haben. Es bleibt also etwas übrig, zu dem sich die Hinterbliebenen verhalten müssen.“
Peter K. Koch in seinem Text über Nachlässe
Gestaltung: Büro für Film und Gestaltung
72 Seiten
Rückstichheftung
20 x 27 cm
Juni 2025
#permanentverlag #vonhundert #kunstmagazin #kunstkritik