Man sagt, in den ersten 7 Jahren ihres Lebens, sind wir unserer Kinder Beschützer. Wir geben ihnen Liebe, Sicherheit und Nähe. Wir legen den Grundstein für ihr Urvertrauen in uns, welches sie ihr ganzes Leben lang begleiten wird.
In den zweiten 7 Jahren sind wir ihre Lehrer. Wir geben ihnen Führung, Werte, Struktur, Orientierung und Disziplin. Wir lehren sie den Unterschied zwischen richtig und falsch zu verstehen. Sie nehmen uns in dieser Phase am stärksten als Vorbild wahr und übernehmen unsere Muster bewusst, wie unbewusst.
In den dritten 7 Jahren sind wir ihr Freund und Begleiter. Wir geben ihnen Vertrauen, Freiheit und Begleitung. Wir lösen die elterliche „Kontrolle“ und unterstützen sie in ihren eigenen Entscheidungen, lassen sie ihre eigenen Fehler machen und überlassen es ihnen selbst aus ihnen zu lernen. Wir werden zu Mentoren und ernsthaften Gesprächspartnern.
Ava ist ganz frisch in der dritten Phase angekommen. Sie ist mein BFF, meine Vertrauensperson, mein Lieblingsmensch. Zu sehen wie sie nach den ersten zwei Phasen nun zu einer jungen Frau wird und man erkennt welchen Einfluss und Verantwortung man selbst an dieser Entwicklung hat, erfüllt mich mit unendlichem Stolz, aber auch Wehmut. Denn unsere Kinder werden irgendwann ihren ganz eigenen Weg gehen, allein und ohne uns. Aber mit unserem Wissen, dass wir sie bis dahin mit allem was diese drei Phasen bedeuten begleitet haben.
Nachdem wir in den letzten Jahren in den Vatertags-Wochen durch die Weltgeschichte gejettet sind, haben wir uns diesmal bewusst für die Natur an der Ostsee entschieden. Im Camper, auf engem Raum, mit tiefen Gesprächen, viel Gelächter aber auch Stille. Wie es bei besten Freunden halt ist. Sie ist gejoggt und ich mit dem Rad hinter ihr her. Vielleicht ist das auch ganz unterbewusst ein erstes zartes Zeichen.
In welcher Phase ihr auch steckt, jede Sekunde ist so wertvoll für unsere Kinder, aber auch für uns Eltern. Genießt jeden Moment bevor wir sie gehen lassen.
„The past is history, the future a Mystery, today is a gift, that’s why it’s called the present“
In diesem Sinne, habt einen tollen Superhelden Tag und lasst euch heute mal etwas feiern.
Love is Love ❤️
10 years ago today, we lost a style Icon like no other.
Rest in Peace, Legend 🙏
Thank you @khaligo_ for this beautiful 1 of 1 Photograph ❤️
#letsdance #davidbowieart
Danke, 2025….
Ohne Tiefen, gibt es keine Höhen nach denen man strebt, ohne Dunkelheit gibt es kein Licht am anderen Ende. So herausfordernd das Jahr auch auf vielen Eben war, so viel stärker macht es uns für alles was kommt.
Ich wünsche euch ein gesundes und mit Liebe gefülltes neues Jahr. Auf dass wir alle unseren kleine Beitrag leisten, die Welt zu einer besseren zu machen.
Seid gut zueinander und passt auf euch auf 🙏
Danke an meine großartige Familie, meine Tochter, meine Frau und alle meine Freunde für eure bedingungslose Liebe und Unterstützung. ❤️
Und an @clockers_hamburg@mojo_club@freundlichundkompetent@einestadtwirdbunt@assotogram@justfitteds@hamburgtowers@ganja_club_family_ und alle bookings für ein weiteres Jahr voller unfassbarer Bühnen Erlebnisse und Support! 🙏
Love is Love ❤️
Photo credit @ericanders_photography
Podcast Folge 8 – Internationale Verbindungen und Business: Im Mittelpunkt stehen der DMC-Weltmeistertitel von David Fascher 1991 und die Gründung der International Turntable Federation. DJ Pasha erzählt von seinen Begegnungen mit Qbert und den Scratch Picklz in Kalifornien, SMG schildert, wie er Wu-Wear und Rocawear nach Deutschland brachte und welche Höhen und Tiefen damit verbunden waren. Björn Beton reflektiert über die Rolle von Humor in der Musik von Fettes Brot. Außerdem wird deutlich, wie die Hamburger Szene in den 90ern zunehmend Teil globaler Hip-Hop-Netzwerke wurde.
Im Gespräch mit Falk Schacht (@falkschacht ):
DJ Pasha aka DJ MPK spricht über seine Begegnungen mit David Fascher beim DMC-Battle 1991 in London. Dort lernte er auch DJ Qbert kennen, was später zur Gründung der International Turntable Federation (ITF) führte. Pasha schildert zudem seine Zeit in Kalifornien, wo er engen Kontakt zu den Scratch Picklz (Mixmaster Mike, Apollo, Qbert) pflegte und so internationale Brücken schlug.
SMG (Stephan Michael Gerber) berichtet, wie er mit Partnern den Vertrieb von Wu-Wear und Rocawear nach Deutschland brachte und zeitweise Umsätze in Millionenhöhe erzielte. Er erzählt von Reisen nach New York, Treffen mit Fat Joe, Busta Rhymes und Jay-Z und von den harten Bedingungen im US-Business. Später schildert er seine Gründung von Hamburger Hill Records und erste eigene Deutschrap-Veröffentlichungen.
Björn Beton (Fettes Brot) reflektiert über die Bedeutung von Humor in der Musik von Fettes Brot. Er stellt den Unterschied zu ernsteren Crews wie den Absoluten Beginnern heraus und erklärt, warum Fettes Brot mit ironischen, humorvollen Songs („Nordisch by Nature“, „Außen Top Hits, innen Geschmack“) manchmal aneckte.
@pashmack@the.real.smg@bjoern.beton
Folge 7 – Gewalt, Homeboys und Britcore:
Die Hip-Hop-Jams der späten 80er und frühen 90er waren nicht nur Orte der Musik, sondern auch von Auseinandersetzungen. Falk Schacht (@falkschacht ) spricht mit DJ Pasha (DJ MPK), SMG, Björn Beton und Jennifer Kauka über Gewalt auf Konzerten, die berüchtigten Hamburg Homeboys, den Respekt vor den Berliner Crews und die Faszination für Britcore. Die Episode zeigt, wie eng Kultur, Street Credibility und Risiko miteinander verwoben waren – und wie daraus dennoch eine lebendige Szene wuchs.
DJ Pasha schildert seine Jugend in Hamburg-Billstedt und wie er über die Gänsemarkt-Szene in Hip-Hop hineinfand. Er erinnert sich an die Gewalt auf Jams, an Abzieh-Situationen und an die Hamburg Homeboys – eine Gruppe, die einerseits gefürchtet, andererseits politisch geprägt war.
SMG (Stefan Michael Gerber) erzählt von seiner Zeit in Schenefeld, von der Bildung der Hamburg Homeboys am Jungfernstieg und wie sich dort Writer, Skater und Rapper mischten. Später berichtet er von den ersten Schritten seiner Band Readykill und den starken Einflüssen von Britcore.
Björn Beton (Fettes Brot) bestätigt die ständige unterschwellige Aggression bei Konzerten und Jams. Er beschreibt die Angst vor Berliner Crews, die berüchtigt waren, Jams zu sprengen. Trotzdem blieb die Szene attraktiv, auch weil Zusammenhalt in Crews Sicherheit bot.
Jennifer Kauka gibt Einblicke in die frühen Treffpunkte der Szene: die Skater-Ecken am Jungfernstieg, McDonald’s am Dammtor und wie sich daraus eine Hip-Hop-Gemeinschaft entwickelte.
@pashmack@the.real.smg@bjoern.beton@jennifer.kauka
Als ich nach meinem damaligen Einzug in meine neue Wohnung meinen Spiegel aufgehängt habe, hatte ich die Idee, Fotos von meiner Familie und meinen engsten Freunden um den Spiegel zu kleben. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir nicht mehr dabei gedacht, als dass es eine coole Idee wäre.
Als ich an einem Abend meine Zähne putzte und wie immer dabei vor diesen Bildern stand und in Erinnerungen schwelgte, kreuzte sich kurz mein Blick mit dem im Spiegel und da wurde mir klar: ich stehe im Zentrum, der Mitte, zwischen Momenten und Menschen, die mich von Tag eins in Liebe umhüllen, mich beschützen und für mich da sind. All diese Menschen und Lebensphasen die mich auf den Bildern umgeben, haben mich zu dem Mann gemacht der ich heute bin. Und ja, es sind auch Lücken zu sehen, die Schmerz, Sehnsucht und Hoffnung vereinen, mich aber gleichzeitig daran erinnern, dass ich nie allein sein werde.
Seid gut zueinander, haltet einander so fest ihr könnt und genießt jeden Moment, denn wir alle wissen nicht was der nächste morgen bringt.
Love is Love ❤️
#dankbar